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Suhler Ortsteile im Überblick

Albrechts

Der nordwestlich der Kernstadt Suhl malerisch am Südhang des Thüringer Waldes gelegene Ortsteil Albrechts hat heute ca. 1.300 Einwohner. Albrechts - oder wie es auch heute noch im Volksmund genannt wird "Malmers" oder "Malmesch", ist umgeben von Tälern, Bergen, Wäldern und Wiesen. Die umliegende Natur entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre besondere Schönheit und Reize. Sie lädt dazu ein, den Thüringer Wald sportlich-aktiv zu erkunden. 

 

1112 erstmals urkundlich erwähnt entwickelte sich mit dem Fund und dem Abbau von Brauneisenstein ab dem 15. Jahrhundert Bergbau, mit der zugehörigen Eisenverhüttung und -verarbeitung im Ort. Vor allem die Zunft der Nagelschmiede wurde prägend. 

Heute ist Albrechts ein idyllisch gelegener Erholungsort, der schon durch seine Lage zum Wandern und zur Bewegung in der Naturlandschaft des Thüringer Waldes einlädt. Im Ortskern findet sich ein schöner Dorfplatz mit der historischen Mühle. 

Dietzhausen

Der westlich der Kernstadt im schönen Haseltal gelegene Ortsteil Dietzhausen kam im Jahr 1994 zur Stadt und ist einer der ältesten Ortsteile Suhls. Schon im Jahr 810 wird Dietzhausen als "Theotricheshus" erstmals urkundlich erwähnt. 

Der Ort wird geprägt durch die Ende des 17. Jahrhunderts erbaute Saalkirche und schöne Schiefer- und Fachwerkhäuser. Für Lebens- und Aufenthaltsqualität sorgen neben dem Freibad verschiedene Sportstätten. Dietzhausen ist darüber hinaus ein wichtiger Standort für mittelständische Unternehmen. 

Die Lage im Haseltal und an verschiedenen Rad- und Wanderwegen laden zum aktiven Erleben der Natur des Thüringer Waldes und des Flusses Hasel ein. Verschiedene Pensionen bieten den Gästen eine gemütliche Unterkunft.

Schneekopf mit seinen Türmen im Winter

Gehlberg

Gehlberg mit dem Schneekopf als einem der höchsten und schönsten Gipfel des Thüringer Waldes blickt auf eine über 100-jährige Tourismustradition zurück. Durch seine Lage direkt am Rennsteig und die unmittelbare Nähe zum Wintersportzentrum Oberhof bietet der Ort beste Bedingungen für einen Aufenthalt im Thüringer Wald.

Die Gemeinde entstand ab 1645 durch die Gründung einer durch Herzog Ernst den Frommen von Sachsen-Gotha privilegierten Glashütte, die an der alten Straße zur Schmücke gelegen war. Der Glastradition blieb Gehlberg bis zur Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung verbunden. Vor allem im Bereich der Rohrglaserzeugnisse konnte Gehlberg auf Weltniveau produzieren. Aufgrund der Qualität der Glasprodkte ließ Wilhelm Conrad Röntgen 1895 seine ersten Röhren in Gehlberg herstellen.

Goldlauter-Heidersbach

Am Beginn des 16. Jahrhunderts wurden im Umfeld der heutigen Ortslage abbaubare Silbervorkommen entdeckt. Mit der Erteilung der Bergfreiheit durch Graf Wilhelm von Henneberg im Jahr 1546 wurde der Ort Goldlauter gegründet. 

Heidersbach entstand 1706 infolge der positiven Entwicklung des Bergbaus in Goldlauter. Überbevölkerung machte vor allem für junge Bergleute die Gründung eines neuen Dorfes notwendig. Die Bergbautradition Goldlauter-Heidersbachs ist noch heute in Flur- und Straßennamen sichtbar. 

Die beiden Orte wurden schließlich am 1. April 1938 zusammengelegt und 1979 nach Suhl eingemeindet.

Heute überzeugt Goldlauter-Heidersbach als Kur- und staatlich anerkannter Erholungsort. Seine Lage inmitten ausgedehnter Täler und direkt am Südhang des Thüringer Waldes lädt zum Wandern und aktiv werden ein. Im Winter wird Goldlauter-Heidersbach mit rund 70km gespurten Loipen zu einem Paradies für Wintersportfans.

Historischer Straßenmarkt Heinrichs mit historischem Rathaus, die heutige Volkshochschule; Rathaus im henneberisch-fränkischen Fachwerkstil

Heinrichs

Heinrichs entstand im Zuge der fränkische Besiedlung der Region südlich des Rennsteiges im  9. Jahrhundert. Die erste ukundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1111. Heinrichs wurde im Dreißigjährigen Krieg stark verwüstet. Es erfolgte ab 1643 die planvolle Anlage eines Straßenmarktes parallel zum Wassserlauf der Hasel.

 

Fachwerkhäuser im fränkisch-hennebgerischen Stil, wie sie an diesem Straßenmarkt liegen, prägen das Bild einiger Orte südlich des Rennsteiges. In kaum einem Ort allerdings ist eine so gut erhaltene und zusammenghängende Fachwerkstruktur erhalten geblieben, wie im Bereich des Heinrichser Straßenmarktes.

In den letzten Jahren wurde der alte Ortskern umfangreich saniert und zu einer beeindruckenden Touristenattraktion. Vor allem das historische Rathaus in Heinrichs wurde aufwendig restauriert und beherbergt seit dem Jahr 2013 die städtische Volkshochschule "Karl Mundt".

Mäbendorf

Der westlich der Kernstadt Suhl im schönen Tal der Hasel gelegene Ortsteil Mäbendorf wurde 1206 erstmals urkundlich erwähnt und zählt heute ca. 600 Einwohner. Das Ortsbild prägen neben der schönen Fachwerkkirche von 1721 eine Reihe an Fachwerkhäusern im hennbergisch-fränkischen Stil. 

Besonders prägend ist auch das Kesslersche Gut. Der über einem massiven Gewölbekeller im schlichten klassizistischen Stil erbaute Fachwerkbau von 1807 wurde in den vergangenen Jahren durch einen privaten Investor vorbildlich denkmalgerecht saniert und mit dem Denkmalpreis der Stadt Suhl ausgezeichnet.

Mit seiner Lage im Haseltal, schönen Wanderwegen wie dem Rennsteig-Dolmar oder dem archäologischen Wanderweg und Ausflugszielen wie der Bergbaude "Lange Bahn" lädt Mäbendorf zum Wandern und aktiv werden in der Natur ein.

Kesslersches Gut; Gutshaus Mäbendorf mit historischen Landwirtschaftsgeräten

Neundorf

Das am Oberlauf des Flusses Hasel gelegene Neundorf liegt südöstlich der Kernstadt Suhl. Der Ortsteil wurde 1318 als "Nuwendorff by sule" erstmals urkundlich erwähnt und wurde als Suhlerneundorf schon 1936 Teil der Stadt. 

Bis heute wird Neundorf durch wunderschöne Fachwerkhäuser im hennebgerisch-fränkischen Stil wie den unter Denkmalschutz stehenden Gasthof "Zum Goldenen Hirsch" geprägt. 

Mit seiner Lage am Oberlauf der Hasel und am Südrand des Thüringer Waldes lädt der Ortsteil zum Aufenthalt und zum sportlich-aktiven Erleben des Naturparks Thüringer Wald ein. Ob mit dem Fahrrad, auf Skiern oder zu Fuß bildet Neundorf einen schönen Startpunkt für den Urlaub im Thüringer Wald.

Schmiedefeld am Rennsteig

Auf dem Höhenkamm des Thüringer Waldes, direkt an Deutschlands ältestem Fernwanderweg, dem Rennsteig, liegt der Ortsteil Schmiedefeld. Der Ort wurde 1406 erstmals urkundlich erwähnt und war geprägt durch den Eisenerzabbau, der den wichtigsten Rohstoff für die Waffenherstellung in der Stadt Suhl lieferte. Mit dem Niedergang des Bergbaus gewannen die Glasindustrie und die Herstellung von Musikinstrumenten wie Orgeln und Geigen an Bedeutung.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte sich der Ort durch den wachsenden Tourismus in den Thüringer Wald und wurde zu einem Magnet für Urlauber. 

Heute ist Schmiedefeld ein staatlich anerkannter Erholungsort inmitten des Biosphärenreservates Thüringer Wald. Als Ziel des größten Crosslaufes Europas, des Guts-Muths-Rennsteiglaufes, ist der Ortsteil das schönste Ziel der Welt - Schmiedefeld. 

Ortsmittelpunkt Schmiedefeld am Rennsteig mit der Erlöserkirche
Blick auf Vesser im Vessertal mit Feuerlöschteich

Vesser

Vesser liegt im schönsten Tal Mitteldeutschlands, dem Vessertal als Teil des UNESCO-Biosphärenreservates Thüringer Wald, und ist der kleinste Ortsteil der Stadt Suhl.

Zwischen 600 und 800 Metern auf dem Kamm des Thüringer Waldes gelegen, bestimmte der Bergbau und die Eisenverarbeitung lange den Ort, der im Jahr 900 erstmals erwähnt wurde. Mit dem Aufkommen des Thüringer Wald-Tourismus entwickelte sich Vesser zu einem beliebten Urlaubsort.

Vesser ist heute staatlich anerkannter Erholungsort und bietet beste Bedingungen, um in der wunderschönen Natur des Thüringer Waldes aktiv zu sein. Naturfreunde kommen ebenso auf ihre Kosten wie Wanderer, Radfahrer, Geologen, und Sportler.

 

Im Winter bietet Vesser den Wintersportlern beste Bedingungen - ob Abfahrt im nahen Ortsteil Schmiedefeld, Winterwandern oder Langlauf. Für Skibegeisterte stehen leichte und mittelschwere Loipen und Skiwanderwege zur Verfügung.

Wichtshausen

Der am weitesten westlich der Kernstadt im Haseltal gelegene Ort Wichtshausen ist der älteste Ortsteil der Stadt Suhl. Seine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 799 als "Wigfrideshus" in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda genannt wird. 

Heute hat Wichtshausen rund 500 Einwohner und ist seit 1994 Teil der Stadt Suhl. Das historische Ortszentrum um den Lindenplatz und die Kirche wurde als Dorfplatz neu gestaltet und lädt zum Verweilen ein. Das Ortsbild wird neben der schönen Fachwerkkirche durch eine Reihe weiterer gut erhaltener Fachwerkhäuser geprägt.

Wichtshausen liegt etwa auf halbem Weg zwischen der Stadt Suhl und der Theaterstadt Meiningen und begeistert durch seine schöne Lage im Haseltal und am Haseltal Radweg. 

Verwaltungsstellen in den Ortsteilen

Albrechts

Steinfelder Weg

98529 Suhl

jeden 1. Montag im Monat 13:00 – 15:00 Uhr

Dietzhausen

Hauptstraße 288
98529 Suhl

Tel.: 036846 - 61202

MO: 09:00 – 12:00 Uhr


Sprechstunde Ortsteilbürgermeister:

Mo 18:00 – 19:00 Uhr

Gehlberg

Gehlberger Hauptstraße 41
98528 Suhl

Tel.: 036845 - 50414

DI: 13:00 – 17:00 Uhr

 (EWO-Tag*)

 

* Am EWO-Tag ist ein Ansprechpartner für den Bereich

Einwohnermeldeamt vor Ort

Goldlauter-Heidersbach

Zellaer Straße 54

98527 Suhl 

Tel.: 03681 - 461566

MO: 09:00 – 12:00 Uhr
DO: 13:00 – 17:00 Uhr

Sprechstunde Ortsteilbürgermeister:
DI: 13:00 – 16:00 Uhr
DO: 13:00 – 17:00 Uhr

Fremdenverkehrsbüro:
Tel.: 03681 - 461522
MO-FR 10:00 – 16:00 Uhr

Schmiedefeld

Suhler Chaussee 4
98528 Suhl

Tel.: 036782 - 6830

DI: 9:00 – 12:00 Uhr und

13:00 – 15:30 Uhr


DO: 09:00 – 12:00 Uhr und

13:00 – 18:00 Uhr (EWO-Tag*)


* Am EWO-Tag ist ein Ansprechpartner für den Bereich Einwohnermeldeamt vor Ort

Vesser

Schmiedefelder Str. 11
98528 Suhl

Tel.: 036782 - 61300

Fax: 036782- 70453

MI: 10:00 – 12:00 Uhr

 

Öffnungszeiten Fremdenverkehrsbüro:
MO – DO: 09:00 – 14:00 Uhr
FR: 09:00 – 12:00 Uhr

Wichtshausen

Wiesenweg 8
98529 Suhl

Tel.: 036846 - 60128

DO: 14.00 bis 17.00 Uhr

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