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- Stabsstelle kommunaler Wald Suhl
Stabsstelle kommunaler Wald. Alle Kontakte und Terminzeiten. Erklärung Baumfällgenehmigung. Stabsstelle kommunaler Wald Friedrich-König-Straße 42 98527 Suhl Tel. 03681 35 - 32116 Fax 03681 74 - 2345 E-Mail via: umwelt-bauaufsichtsamt@stadtsuhl.de Sprechzeiten Mo. 08:00-13:00 Uhr Di. 08:00-17:00 Uhr Do. 08:00-18:00 Uhr Fr. 08:00-13:00 Uhr Aufgaben des Amtes Verkehrssicherheit und Pflege kommunaler Bäume, kommunaler Wald, Baumkataster, Baumfällungen, Wanderwege Baumfällgenehmigung Genehmigungen zum Fällen von geschützten Bäumen im Innenbereich der Stadt Suhl (im Zusammenhang bebaute und bewohnte Grundstücke, die im Flächennutzungsplan als Baufläche ausgewiesen sind) regelt die Baumschutzsatzung der Stadt Suhl auf der Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes und des Thüringer Naturschutzgesetzes. In der Baumschutzsatzung sind die Voraussetzungen für private Grundstückseigentümer festgeschrieben, unter denen diese geschützte Bäume auf ihrem Grundstück fällen dürfen. Grundsätzlich ist es jedermann untersagt geschützte Bäume ohne Ausnahmegenehmigung zu entfernen, zu zerstören, zu schädigen oder ihren Aufbau wesentlich zu verändern, was ordnungsrechtlich mit einem Bußgeld in Höhe bis zu 50.000,00 € geahndet werden kann. Genehmigungsfrei sind Obstbäume (ausgenommen Walnussbäume), Nadelgehölze (ausgenommen Eiben), Pappeln und Birken sowie alle Gehölze deren Stammumfang unter 60 cm, gemessen in einem Meter Höhe, liegen. Für eine genehmigungspflichtige Fällung von Bäumen bedarf es grundsätzlich einer Antragstellung bei der "Stabsstelle kommunaler Wald / städtische Bäume" im Ordnungsamt. Antragsformular: unter Baumfällantrag.pdf Dem Antragsteller können mit einem Baumfällbescheid Ausgleichsmaßnahmen in Form von Ausgleichspflanzungen oder Ausgleichszahlungen auferlegt werden. Die Bearbeitung eines Antrages erfolgt innerhalb von 4 Wochen. Für alle Bäume im Außenbereich (Grundstücke in der freie Landschaft, die gärtnerisch genutzt werden, Gartenanlagen, Bungalowbebauungen, unbebaute Grundstücke u. ä.) ist generell ein Antrag in der Stabsstelle kommunaler Wald/städtische Bäume zu stellen. Die Bearbeitung erfolgt auf der Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes und des Thüringer Naturschutzgesetzes. Ansprechpartner: (03681) 74-2468 Baumfällantrag Sie benötigen ein Formular? Bitte nutzen Sie das Serviceportal "Zentraler Thüringer Formularservice ". Sie werden weitergeleitet! Formularservice
- Ordnungsdezernat | Suhl
Informationen zur Dezernatsleitung sowie Kontaktdetails Ordnungsdezernat Friedrich-König-Straße 42 98527 Suhl Tel. 03681 74 - 2911 Fax 03681 74 - 2950 E-Mail: ordnungsdezernat@stadtsuhl.de Sprechzeiten Mo. 08:00-13:00 Uhr Di. 08:00-17:00 Uhr Do. 08:00-18:00 Uhr Fr. 08:00-13:00 Uhr
- Schülerprojekt "Jüdisches Leben in Suhl" | Suhl
Hier finden Sie die Ergebnisse eines Schülerprojektes zum jüdischen Leben in Suhl und seinem jehen Ende durch das Unrecht des Nationalsozialismus. Schülerprojekt "Jüdisches Leben in Suhl" Textilgeschäft Hugo Rehbock Das Textilgeschäft „Hugo Rehbock“ besaß bis zur Übernahme von Hugo Rehbock den Namen „Hugo Simons“. Diese Firmenbezeichnung hat etwas mit dem früheren Besitzer, Hugo Simons zu tun. Hugo Rehbock übernahm am 2. November 1911 das Geschäft. Hugo Rehbock wurde am 22. Februar 1880 als Jude in Gehaus, Thüringen geboren. Er war der Sohn des Ehepaars Meyer und Henriette Rehbock. Er war der Bruder von fünf Geschwistern. Als junger Mann ging er nach Suhl und trat am 7. Juli 1911 dem Textilgeschäft von Hugo Simons bei. Am 2. November wurde der Jude alleiniger Inhaber des -Geschäfts, jedoch immer noch unter der Bezeichnung „Hugo Simons“. Später änderte er dies in den bekannten Namen „Hugo Rehbock“ (vgl. Aderhold, Wiedemann 2008, S.28). Daraufhin heiratete der Geschäftsmann die Tochter des Büchsenmachers Kummer, Emma Kummer. Die Ehe zwischen den beiden war oft liebevoll, da Hugo Spitznamen, wie „Martel“ oder „mein Hühnchen“ für seine Frau nutzte. Emma Kummer, später Rehbock, war das erste von insgesamt zehn Kindern der Familie. Sie wurde am 9. April 1886 geboren (vgl. ebd.) Das Geschäft zog am 1. Juli 1927 aus der Straße „Markt 8“ in einen größeren Raum in die „Poststraße 7“ um. In der Poststraße 7 war bisher das Kaufhaus Zschoke lokalisiert. Zusammen betrieb das Ehepaar nun das Geschäft, welche ihre Wohnung gleich über dem Laden hatten. Nach 18 Jahren in Betrieb wurde die Firma „Hugo Rehbock“, aufgrund der im Jahr 1938 stattfindenden „Arisierung“ aus dem Handelsregister gestrichen. Dies geschah, obwohl seine Frau Emma Rehbock eine sogenannte „Arierin“ war. In den folgenden Jahren wurden Emma und Hugo Rehbock sowie andere jüdische Bürger aus Suhl verschiedenen Maßnahmen ausgesetzt, die zu ihrer Diskriminierung und Ausgrenzung führten. Obwohl nicht jeder etwas gegen die Juden hatte, wurden sie mit allen Mitteln bloßgestellt, falls sie den Kontakt mit Juden hielten. So wurden zum Beispiel Namen von Nicht-Juden an der Gemeindetafel wöchentlich ausgehangen, die in einem jüdischen Geschäft eingekauft hatten. Das zwang sie, sich fernzuhalten und hatte zur Folge, dass die Geschäfte der Juden nicht allein überleben konnten. Hugo Rehbock schaffte es jedoch auch noch nach dem letzten Judentransport am 6. Oktober 1942 in Suhl weiter leben zu können. „[…] die Zeitungen prahlten:, Suhl ist Judenfrei‘ […].“ (ebd.) Daraufhin bekam der ehemalige Bürgermeister Adolf König einen Brief vom NS-Kreisleiter, welcher sagte „,wie es möglich sein kann, dass der mit einer Arierin verheiratete Jude Rehbock in Suhl, kinderlos, noch eine Acht-Zimmerwohnung bewohnen kann?‘“. Jedoch war das eine Falschmeldung. Die Eheleute Rehbock besaßen eine Vier-Raumwohnung, was der Bürgermeister auch richtigstellte. Trotzdem wurden ihnen zwei Räume weggenommen und sie mussten alles außer dem Schlafzimmer und der Küche räumen. Die Räume wurden an Arier vergeben (vgl. ebd., S. 29). Hugo und Emma Rehbock hielten immer fest zusammen, auch als Hugo schwer krank wurde. Sie kümmerte sich liebevoll um ihn. Hugos andere Familienmitglieder hatten unterschiedliche Erfahrungen. Dem Bruder und dessen dreijährigen Sohn traf die Shoah. (vgl. ebd.) Hugo Rehbock verstarb aufgrund seiner schweren Krankheit am 11. Oktober 1966 in Suhl und wurde dort auf dem jüdischen Friedhof im Rahmen seiner Kultur beerdigt. Seine Frau starb zehn Jahre später und wurde neben ihrem Mann begraben. Seitdem wurde niemand mehr dort beerdigt (vgl. ebd.) Suhler Synagoge Die Suhler Synagoge in der Straße der Opfer des Faschismus wurde 1906 erbaut. Sie war damals ein Zeichen für die Emanzipation der jüdischen Gemeinde in Suhl. Die Reichspogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 zerstörte das Bethaus nach nur 32 Jahren. Nun steht dort ein Stein zum Gedenken an diese Nacht. Allgemein beschrieben ist eine Synagoge ein Ort, an dem die jüdische Gemeinde ihre Religion ausüben kann. Die Synagoge oder auch Betraum bildet somit den „[…] religiösen, kulturellen, erzieherischen und politischen Mittelpunkt jüdischen Lebens.“ (vgl. Aderhold, Wiedemann 2008, S.12). Dabei unterscheidet sich jede Synagoge in ihrer Gestaltung. Bestimmte Elemente wie einen Thoraschrein, ein Pult, das Ewige Licht und häufig ein Frauenraum oder eine Frauenempore findet man in jeder Synagoge (vgl. ebd.) Da es früher an finanziellen Mitteln fehlte und der Erwerb eines Grundstücks verwehrt wurde, war an das Bauen eines solchen Gebäudes in Suhl nicht zu denken. Oftmals hatten Juden daher ihre eigenen Beträume in ihren Privathäusern. Erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Fortschritte hinsichtlich der jüdischen Gemeinschaft, als Synagogenbezirke aufgrund der Integration gebildet wurden. Somit existierte ab dem 17. Januar 1856 die „Synagogengemeinde Heinrichs mit Suhl“. Der Betraum, welcher von insgesamt 29 Familien genutzt wurde, befand sich im Haus Nummer 26 in Heinrichs. Die jüdische Gemeinde verlagerte sich jedoch aufgrund der schnell voranschreitenden Industriellen Revolution in die Fabrikstadt Suhl. Der Sitz der Gemeinde wurde Suhl und hieß demnach: „Jüdische Gemeinde Suhl mit Heinrichs“. Anfangs wurde ein Saal zum Beten angemietet, welcher bis zum Erwerb des Grundstücks „Bornmüllerschen Garten“ 1905 verwendet wurde. Die Idee für den Bau einer Synagoge kam auf. Baumeister Büttner wurde von der jüdischen Gemeinde mit dem Bau einer eigenen Synagoge beauftragt. Gleich ein Jahr später kam es zur Einweihung der im byzantinisch-maurischen Stil gebauten Synagoge (vgl. ebd.) Jedoch blieb die jüdische Gemeinschaft nicht lange verschont, da sich nun auch in Suhl die antisemitischen Tendenzen gegen Ende des 19. Jahrhunderts verstärkten. So stellten sich Fabrikbesitzer wie Carl Haenel und Franz Sauer gegen die Sozialdemokraten und gegen das Judentum. Sie waren damit nicht allein. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem folgenden Versailler Vertrag wurde die Waffenproduktion zunehmend eingeschränkt, was zu steigender Arbeitslosigkeit führte. Die jüdische Firma Simons erhielt jedoch ein Privileg auf ihre Waffenproduktion, wobei Neid von anderen Unternehmen aufkam. Somit wurde das politische Klima mit der Zeit zunehmend herausfordernd, als Verbände wie der „Stahlhelm“, der eng an die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) gebunden war und dessen Anführer sich im Suhler Raum befand, die Menschen aufhetzte. Gewalt wurde zur Normalität, der nicht entgegengewirkt werden konnte, da die Regierung in Berlin und der Reichstag keine Probleme mit den Aktionen hatten (vgl. ebd., S. 14) Im März 1933 wurden alle Parteien außer die NSDAP verdrängt, um die Verfolgung der Juden zu erleichtern. Die darauffolgenden Aktionen gegen die Juden, wie zum Beispiel den Boykotten gegen die Geschäfte im April 1933 und das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, welches jüdische Lehrer an der Kaiser-Wilhelm-Oberrealschule (Käthe Sanders) und Mittelschullehrer (Max Levi und Abraham Jaffe) entließ, hatte zur Folge, dass die jüdischen Bürger von Suhl die Stadt verließen. In Folge der Arisierung, welche der neue Bürgermeister Adolf König 1937 veranlasste, kam es zur Pogromnacht in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938. Die SA-Männer zerstörten in dieser Nacht das Inventar der Suhler Synagoge und steckte diese in Brand. Die Feuerwehr erhielt den Befehl, nicht auszurücken. Die jüdische Gemeinde war für das Abtragen der Trümmerreste verantwortlich. Somit stand die Suhler Synagoge nur 32 Jahre (vgl. ebd., S. 15) Familie Jacoby Kurt Jacoby war der ehemalige Notar von Suhl, welcher jüdische Wurzeln besaß. Zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern lebte er bis 1936 in Suhl. 1936 wanderten sie nach Israel aus. Unter armen Bedingungen lebten sie bescheiden, aber glücklich ihre restliche Zeit in Israel. Die Familie Jacoby bestand aus dem Vater, Kurt Jacoby, geboren am 28. Februar 1890 in Stolp/Pommern und 1970 in Israel gestorben, der Mutter Elisabeth Jacoby, geborene Toenissen, geboren am 21. März 1895 in Esensham/Oldenburg und gestorben 1981 in Israel, und ihren drei Kindern Hermann, Hans und Maria (Miriam). Kurt Jacoby war der Notar von Suhl und saß unteranderem mit im Stadtrat neben dem ehemaligen Bürgermeister Engel. (vgl. Aderhold, Wiedemann 2008, S.55) In der Kindheit von Hermann, Hans und Maria kam es häufig zu Problemen in der Schule aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln. Daraufhin entschied sich die Familie, nach Palästina auszuwandern. Ohne viel Geld und nur mit ihren Betten kam die Familie nach Tel Adashim, einem Dorf im „furchtbarsten Teil von Israel, in Galiläa“ (ebd.) So sagt die Tochter Maria, heute Miriam über ihre Kindheit. Der Name Maria wurde nach dem Auswandern zu der hebräischen Version Miriam. Kurt Jacoby wurde zum Farmer ungeschult. Einer der Brüder ging Studieren, der andere Bruder half auf der Farm mit. Miriam lernte den Beruf der Krankenschwester und arbeitete 26 Jahre in der benachbarten Stadt Afula. (vgl. ebd., S. 56) Miriams Eltern wurden 80 und 86, haben aber nie viel von Suhl erzählt. Das letzte Mal besuchte Miriam die Stadt Suhl 1995. (vgl. ebd.) Der größte Bruder Hermann starb 1995 in Israel, Hans ist im Unabhängigkeitskrieg 1948 gestorben. Heute gibt es zur Erinnerung an die Jacoby-Familie einen Stolperstein an der ehemaligen Notarsvilla in der Puschkinstraße (vgl. ebd.) Denkmal „Kämpfer gegen den Faschismus“ Das Suhler Denkmal „Kämpfer gegen den Faschismus“ wurde im Jahr 1963 von Erich Wurzer am Kulturhaus, auf dem heutigen Platz der Deutschen Einheit errichtet und 1978 von Jürgen Conrad in den Suhler Stadtpark umgesetzt. Die Gedenkstätte wurde 1994 umgestaltet. Das Ehrenmahl für die Kämpfer des Faschismus wurde am 18. Oktober 1963 von Juri Gagarin, dem ersten Kosmonauten der Welt, auf dem Ernst-Thälmann-Platz, dem heutigen Platz der Deutschen Einheit, enthüllt. 1978 wurde es dann in den Stadtpark umgesetzt. „Das vom Suhler Bildhauer Erich Wurzer geschaffene Relief symbolisiert den mutigen und entschlossenen Widerstandskampf der Antifaschisten unter Führung der KPD gegen den faschistischen deutschen Imperialismus in den Jahren 1933 bis 1945“ (Kommission zur Erforschung der Geschichte der öffentlichen Arbeiterbewegung bei der Bezirksleitung Suhl der SED 1979). Auch in Suhl waren große Verluste unter den Antifaschisten zu verzeichnen So wurden 14 Antifaschisten verurteilt und hingerichtet. 41 Kämpfer gegen den Faschismus wurden von der Gestapo oder des SS ermordet. Sechs Antifaschisten starben noch nach Ende des NS-Regimes an den Folgen ihrer Haft in nationalsozialistischen Gefängnissen. Insgesamt 516 Widerstandskämpfer aus dem heutigen Bezirk Suhl wurden von der nationalsozialistischen Justiz zu Haft in Konzentrationslagern, Zuchthäusern, Gefängnissen oder „Schutzhaft“ verurteilt (vgl. ebd.) Auf dem Stein kann man die aufrechte und blockartige Haltung der einzelnen Figuren und ihre strenge, frontale Anordnung um den Fahnenträger sehen, welche - in der Sprache des sozialistischen Regimes - den verlustreichen Kampf gegen den deutschen Imperialismus symbolisieren. Die Figur des Fallenden zeigt, trotz des Zusammenbruchs, eine verbleibende Energie, die auf einem festen Glauben an den endgültigen Erfolg über Gewalt und Unterdrückung basiert. Diese Darstellung hebt den Widerstand und die Ansicht der Kämpfenden hervor, die auf den Sieg ihrer Ziele vertrauen (vgl. ebd.) Zur Einweihung des Ehrenmals stand neben den Stein die Worte Johannes R. Bechers „Die Macht ist Euch gegeben, daß Ihr sie nie, nie mehr aus Euren Händen gebt“ (vgl. ebd.) Das Denkmal trägt zudem den Namen einer Medaille, welche 1958 besonderen Personen verliehen wurde. Die „Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933-1945“ wurde 1958 vom Ministerrat der DDR gestiftete und jedem verliehen, der anerkannter Teilnehmer des kommunistischen, antifaschistischen Widerstandskampfes war. Auf der Medaille werden Ernst Thälmann und Rudolf Breitscheid abgebildet, welche im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurden. (vgl. Lemo, o.J.) Familie Mühlfelder Die Familie Mühlfelder bestand aus dem Vater Julius Mühlfelder, der Mutter Minna Mühlfelder geborene Frank, und ihren zwei Kindern Ludwig und Ellen. Julius Mühlfelder war ein Kaufmann, seine Frau ein Kindermädchen. Der Sohn Ludwig wurde am 13. Juni 1924 geboren, die Tochter Ellen 1928. Nach der Reichspogromnacht emigrierte Julius Mühlfelder in die USA. Minna, Ludwig und Ellen war es erst 1939 möglich, Deutschland zu verlassen. [hier ausführliche Version weiterlesen] Ludwig wurde 1930 in die Hohelohschule eingeschult und wechselte 1934 in die Mittelschule. Während seiner Schulzeit war er, aufgrund seiner jüdischen Wurzeln, den Hänseleien seiner Mitschüler ausgesetzt. Vater Julius übernahm 1930 eine Ledergroßhandlung in Suhl (vgl. Aderhold, Wiedemann 2008, S. 38). Drei Jahre nach der Übernahme des Geschäfts holten sie die Ereignisse nach Hitlers Machtübernahme ein. Hitler rief im April 1933 zu Boykotten jüdischer Geschäfte auf. Dies traf auch auf den Laden der Familie Mühlfelder zu. SA-Leute standen vor dem Ledergroßhandel und behinderten Menschen, das Geschäft zu betreten. 1936 wurde der Bruder von Julius, Lothar Mühlfelder, von der Gestapo verhaftet. Als Grund wurden „staatskritische Äußerungen“ angeführt. Nach der Entlassung aus der Schutzhaft kam er in das Konzentrationslager Dachau. Nach sechs langen Monaten kam Lothar Mühlfelder abgemagert heim und emigrierte drei Tage später nach Palästina (vgl. ebd.) Die Reichspogromnacht forderte viele Opfer. Die Suhler Synagoge brannte nieder. Jüdische Männer wurden verhaftet und in das Konzentrationslager Buchenwald gebracht. Julius Mühlfelder konnten sie auf einer Dienstreise in seinem Hotel in Gewahrsam nehmen. Nachdem er im Dezember 1938 aus dem KZ-Buchenwald entlassen wurde, emigrierte er im Januar in die USA. Die Einreise der drei anderen Familienmitglieder wurde aufgrund Ellens Behinderung verwehrt, woraufhin Minna, Ellen und Ludwig zu Lilly Goldmann und ihrer Mutter zogen. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges hatte die Familie die Hoffnung auf ein Visum aufgegeben. Am 12. September 1939 erhielten sie doch die Visa, da Julius Mühlfelder und Carl Lämmle, auch ein Jude, für alle gebürgt hatten (vgl. ebd.) Im Sommer 1939 wurde jüdischen Bürgern vorgeschrieben, in sogenannte „Judenhäuser“ umzuziehen. In Suhl befand sich eines dieser Häuser in der Kellerstraße 4. Dort erhielten unter anderem die Familien Mühlfelder und Mannheimer jeweils ein Zimmer. Am 21. November 1939 konnten die drei verbliebenen Familienmitglieder der Familie Mühlfelder Deutschland verlassen und setzten am 24. November 1939 von Rotterdam nach New York über. Am 5. Dezember 1939 fand die Wiedervereinigung der Familie statt. Das ganze Vermögen musste zurückgelassen werden (vgl. ebd., S. 39). Ludwig wurde in die Weequahic High School in Newark, New Jersey eingeschult. Vater Julius arbeitete in einer Ledergroßhandlung, während Mutter Minna als Haushalthilfe arbeitete. 1942 schloss Ludwig die Highschool ab. Ludwig fing als Maschinist an und besuchte währenddessen das Newark Collage of Engineering. 1943 ging er freiwillig zur US-Army und wurde nach Frankreich verlegt. Zwei Jahre später wurde er zum Feldwebel befördert. Im März 1946 kehrte er zu seiner Familie zurück und nahm sein Studium wieder auf. Nach weiteren vier Jahren schloss er sein Studium ab und bekam einen Job als Elektroingenieur bei der Firma „Curtis-Wright-Corporation“. Ludwig Mühlfelder heiratete am 6. August 1952 Beatrice Bravmann im „TemppleBneiJeshurun“ in Newark. Sie bekamen drei Kinder, Daniel James, Barry Frank und Leslie Flora (vgl. ebd.) Ludwig betätigte sich engagiert in der jüdischen Gemeinde Emanu-El, wo er 1964 zum Vorstand gewählt wurde, aber auch in der „Union of American HebrewCongregations“ wurde er tätig. Außerdem war er Mitglied der Katholisch-Jüdischen Dialog Gruppe von New Jersey und veröffentlichte sein Vorwort zum Buch „Juden in Suhl“ an seinem 70. Geburtstag, 1994. (vgl. ebd., S. 40). Ludwig Mühlfelder hatte sich, aufgrund der dort gemachten Erfahrungen, entschlossen, nicht wieder in seine Heimatstadt zurückzukehren. Dennoch kam er aufgrund eines Briefes des ehemaligen Oberbürgermeisters, Dr. Martin Kummer, im August 1996 nach Suhl zurück. Er besuchte die Stadt insgesamt zwei Mal, nachdem die Familie in die USA ausgewandert ist. Das erste Mal vom 12. bis 15. August 1996, wo er seine Autobiografie, „Weil ich übriggeblieben bin“ im Suhler Buchhaus vorstellte. Außerdem trat er mit der Suhler Bevölkerung und den Schülern in Kontakt. Sein zweiter Besuch war im Juli 1999, in dem er wieder seine Erinnerungen mit den Suhler Schülern geteilt hat. Ludwig Mühlfelder starb am 9. Januar 2004 mit 79 Jahren in Livingston in den USA (vgl. ebd., S. 41). Judithstraße Die Judithstraße war früher als „Jüdengasse“ bekannt. Somit bildete sie das jüdische Viertel Suhls, welches sich am Rand der Innenstadt befand. Die Gasse durfte von Juden zu bestimmten Zeiten, z. B. Ostern, nicht verlassen werden. Jedoch lässt sich nicht genau sagen, ob es eine verschärfte Abgrenzung der „Jüdengasse“ durch Schranken oder Mauern gab (vgl. Aderhold et al. 2008, S. 44). Aufgrund der zahlreichen Stadtgründungen im 12. und 13. Jahrhundert breiteten sich die jüdischen Gemeinden auch in Thüringen aus. Die Erstniederlassung der Juden in Suhl ist zwar nicht nachweisbar, jedoch lässt sich annehmen, dass diese bis ins 14. Jahrhundert zurückgeht. Dies hängt unter anderem mit dem kaiserlichen „Judenregal“ zusammen, welches die rechtliche Stellung der Juden regeln sollte, ihnen aber auch Schutz gewährte. Dieses wurde 1315 dem Landesherrn der Grafschaft Henneberg-Schleusingen, Berthold VII. (1284–1340), übertragen. Da Suhl Teil des Herrschaftsgebietes war, siedelten sich zunehmend jüdische Bürger in der Stadt an. Dennoch waren die Juden stark eingeschränkt, z. B. durch einen gesonderten Badetag oder einen vorgeschriebenen Backtag. Ebenfalls war es ihnen im gesamten Reich verboten, Grundbesitz zu erwerben oder Handwerk auszuüben, weswegen die jüdischen Arbeiter sich auf Vieh- und Hausierhandel fokussierten (vgl. ebd.) In Suhl diente die Ansiedlung der Juden hauptsächlich der Generierung zusätzlicher Steuereinnahmen. Um den Schutz des Herrschers zu erhalten, mussten die Juden ein bestimmtes Vermögen aufweisen und Schutzgelder zahlen. Diese Gelder wurden durch die Landesherren als Einnahmequelle genutzt (vgl. ebd.) Im 14. Jahrhundert begannen die ersten Judenverfolgungen und -vernichtungen in Deutschland. Ab 1530 wurde ein kaiserlicher Auftrag aufgegeben, welcher auf die Ausweisung der Juden aus den Städten abzielte. Zwar wurden aufgrund des folgenden Geldmangels noch weitere Schutzbriefe für die Juden in Suhl ausgestellt, jedoch rebellierten die Landesstände 1552 gegen diese Vorgehensweise. Infolgedessen mussten die jüdischen Einwohner Suhls in der Mitte des 16. Jahrhunderts die „Jüdengasse“ und somit die Stadt verlassen (vgl. ebd. S. 44f.) Da jüdische Bürger im 19. Jahrhundert zunehmend Freizügigkeit erhielten, siedelten sie sich wieder vermehrt in Städten an. Somit ließen sich auch in Suhl wieder Juden nieder. Bis 1856 bewohnten wieder zehn jüdische Familien die Stadt und 1877 waren in der Wahlliste 16 wahlberechtigte Juden eingetragen. Die „Jüdengasse“ wurde im 19. Jahrhundert zunächst in Judithgasse umbenannt und im 20. Jahrhundert schließlich in Judithstraße (vgl. ebd. S. 45). Jüdischer Friedhof Der jüdische Friedhof in Suhl ist ein wichtiger Ort des Gedenkens und ein Zeugnis der jahrhundertelangen jüdischen Geschichte in der Stadt. Er wurde 1903 „Am Hoheloh“ an der heutigen Straße „Opfer des Faschismus“ errichtet. Er befindet sich westlich der christlichen Gräber und umfasst neben 56 Grabstätten auch eine Trauerhalle sowie eine Wasserentnahmestelle (vgl. Alemannia Judaica 2014). Dem Friedhof wird in der jüdischen Kultur eine hohe Bedeutung zugeschrieben und er wird auch als der „Gute Ort“ bezeichnet (vgl. Aderhold et al. 2008, S. 6). Der erste jüdische Friedhof wurde m 1720 in Heinrichs „an der Haardt“ eingerichtet. Die letzte Beerdigung auf diesem Friedhof fand 1917 statt. Da sich die jüdische Gemeinde aus Heinrichs zunehmend Richtung Suhl bewegte und dort etablierte, wurde der zweite jüdische Friedhof Suhls nahe der Stadtmitte angelegt. Im Gegensatz zum ersten, charakterisiert sich dieser zweite Friedhof auch durch christliche Merkmale (vgl. ebd. S. 7f.) In der jüdischen Kultur werden die Toten in ihren Gräbern mit den Füßen nach Osten in die Richtung der heiligen Stadt Jerusalem ausgerichtet. Die Grabsteine bestehen oft aus Sandstein und sind mit jüdischen Symbolen, wie dem Davidstern, versehen. Die Beschriftung der Grabsteine ist seit dem 19. Jahrhundert auf Deutsch und auf der Rückseite des Steins ist der Schriftzug erneut in Hebräisch abgebildet. Ebenfalls lehnt das Judentum Kremationen ab (vgl. ebd.) Aufgrund christlicher Einflüsse entspricht der jüdische Friedhof Suhls nicht vollständig diesen Merkmalen. Nicht alle Toten sind hier Richtung Jerusalem ausgerichtet und ein Großteil der Grabsteine besteht aus schwarzem Granit statt Sandstein. Die Grabsteine sind schlicht gehalten und es sind kaum jüdische Symbole zu finden. Es gibt nur wenige Grabmonumente, eines von ihnen ist z. B. für die Simson-Familie. In dem Grab Emma Rehbocks ist auch eine Urne zu finden. 1976 wurde sie als letzte Person auf dem Friedhof bestattet. Auch auf diesem Friedhof werden, anstelle von Blumen, Steine zu Ehrung der Toten genutzt. Unter den kleinen Steinen sind gelegentlich auch kleine Zettel mit Wünschen oder Gebeten zu finden (vgl. ebd. S. 8). Der Friedhof dient heute als eine wichtige Erinnerungsstätte und wird häufig besucht. Somit wird das Gedenken an die jüdische Geschichte und das Schicksal der jüdischen Gemeinde in Suhl bewahrt. Er dient nicht nur als Friedhof, sondern auch als ein stiller Mahnort, der an die einst vielfältige jüdische Gemeinde erinnert, die durch Verfolgung und Vernichtung ausgelöscht wurde. Familie Saphra Die Familie Saphra gehörte zu den jüdischen Familien, die in Suhl lebten und aktiv im städtischen Handel und Gewerbe arbeiteten. 1920 kam der Mediziner Iwan Saphra mit seiner Frau Margarethe Saphra nach Suhl und eröffnete seine erste Praxis als praktischer Arzt. 1929 zogen seine Eltern, Friedrich Saphra und Paula Saphra, ebenfalls nach Suhl. Iwan Saphra besuchte das Königliche Realgymnasium in Annaberg und studierte von 1908 bis 1913 Medizin. Während des Ersten Weltkrieges von 1914 bis 1918 arbeitete er in einem speziellen Seuchenlazarett an der Palästina-Front zur Vermeidung von Ausbreitungen von Krankheiten. Zunächst war er nur als Assistenzarzt aktiv, stieg schließlich aber zum Oberarzt auf. Ende des Krieges geriet Iwan dreizehn Monate lang in englische Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung begab er sich nach Suhl, wo er seine eigene Praxis eröffnete. 1921 bekam er mit seiner Frau Margarethe Saphra einen Sohn, welchen sie Friedrich nannten. 1925 kaufte die Familie Saphra das Haus in der Herrenstraße 22, welches schnell als das Suhler Arzthaus bekannt wurde. Iwan Saphra war ein engagierter Bürger, welcher für den Arbeiter-Samariter-Bund arbeitete, im bürgerlichen Turnverein als Sportarzt und im Vorstand agierte und von 1925 bis 1933 ein Ausschussmitglied des Ärzteverbands Thüringen war (vgl. Stobbe 2017, S. 30–38). Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 änderte sich das Leben der Familie Saphra schlagartig. Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 11. April 1933 schränkte jüdische Ärzte stark in ihrem Berufsfeld ein. Iwan Saphra war aufgrund einer Ausnahmeregelung, dem „Frontkämpferparagraph“, jedoch zunächst von diesem Berufsverbot ausgeschlossen. Dennoch waren die Meinungen der Bürger Suhls zu dem Doktor stark gespalten. Am 30. September 1938 wurde die „Vierte Verordnung zum Reichsbürgergesetz“ erlassen, wodurch Iwan Saphra seine ärztlichen Tätigkeiten verboten wurden. Vermehrt sahen die Bürger in Suhl den jüdischen Arzt als Feind und trugen ihre Abneigung offen hinaus. Einige verhielten sich jedoch weiterhin freundlich und halfen vereinzelt. Die Familie Saphra begann ihre Ausreise zu planen. Wann genau die Saphras jedoch Suhl verließen, ist unklar (vgl. ebd.) Am 21. September 1939 wurden Iwan Saphra, Margarethe Saphra und ihrem Sohn die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt und das gesamte Vermögen der Familie beschlagnahmt. Am 8. April 1940 entzog die Universität Freiburg Iwan Saphra seinen Doktortitel. 1939 trennte er sich von seiner Familie und floh im Alter von fünfzig Jahren nach Kuba, wo er seine Tätigkeiten als Doktor fortsetzte. Seine Frau Margarethe erhielt zunächst keine Einreisegenehmigung für die USA und musste daher nach England fliehen. 1940 zog Iwan nach New York und 1943 folge Margarethe ihm in die USA. Dort setzte die Familie ihr Leben fort (vgl. ebd.) Iwans Vater, Friedrich Saphra, agierte als Lehrer und Dolmetscher. Friedrich wurde am 5. September 1861 geboren. Er setzte sich deutschlandweit für religiöse Toleranz ein und vertrat eine humanistische, pazifistische Grundhaltung. Am 10. Juni 1932 verstarb er und wurde auf dem jüdischen Friedhof Suhls begraben. Seine Frau, Paula Saphra, geboren am 15. August 1866, verstarb am 22. Dezember 1936 und ruht ebenfalls auf diesem Friedhof (vgl. ebd. S. 39–42) Kaufhaus „Leschziner“ Das Warenhaus am Markt von Herr Leschziner wurde im frühen 20. Jahrhundert von der jüdischen Familie Brylewski übernommen. In dem Laden wurden Herren- und Jungenkleidung verkauft. 1938 wurde das Kaufhaus auf Anordnung des damaligen nationalsozialistischen Bürgermeisters, Adolf König, geschlossen (vgl. Aderhold et al. 2008, S. 46–48). Die Familie Brylewski zog in den 1920er Jahren nach Suhl. Das Ehepaar Aron Brylewski und Emma Brylewski bekam drei Kinder. Ihr Kaufhaus wurde regelmäßig von den Einwohnern Suhls besucht und besaß eine treue Kundschaft. Neben der Leitung des Kaufhauses war Aron Brylewski auch sozial engagiert. Neben der Unterstützung des jüdischen Lehrers Abraham Levi bei der Leitung des Gottesdienstes, gehörte Aron auch zur Repräsentanz der Synagogengemeinde (vgl. ebd.) Mit der Verbreitung des Nationalismus ab 1933 änderte sich das Leben der Familie Brylewski drastisch. Unter anderem war die Familie aufgrund einer Verordnung von 1938 dazu gezwungen, ihr Vermögen vom Staat erfassen zu lassen. Im gleichen Jahr, in welchem Aron Brylewski sein Kaufhaus schließen musste, wurden die jüdischen Bürger Suhls aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Das Haus der Familie Brylewski in der Kellerstraße wurde dabei als sog. „Judenhaus“ genutzt, in welches zunächst die jüdischen Familien Mannheimer und Mühlfelder zogen (vgl. ebd.) Aron Brylewski wurde in der Pogromnacht von Nationalsozialsten geprügelt und eingesperrt. Zwar wurde er am folgenden Tag frei gelassen, dennoch setzte sich die Unterdrückung jüdischer Bürger fort. Am 9. Mai 1942 wurden Aron und seine Ehefrau Emma verhaftet und am nächsten Tag mit weiteren Suhler Juden nach Belzec bei Lublin in Polen deportiert und ermordet (vgl. ebd. S. 48). Die Familie Brylewski bildete einen bedeutenden Teil der jüdischen Gemeinde Suhls und hatte einen signifikanten Einfluss auf das städtische Wirtschaftsleben. Zwar existiert das Kaufhaus „Leschziner“ heute nicht mehr als Einzelhandelsunternehmen, jedoch erinnert es weiterhin an das Schaffen der Familie Brylewski sowie ihr Schicksal zur Zeit des Nationalsozialismus. Kaufhaus Herzberg 1918 zogen Alfred und Margot Herzberg mit ihren zwei Töchtern Erika und Ingelene nach Suhl, wo Alfred zwei Jahre später das Kaufhaus Herzberg am Markt eröffnete. Aufgrund ihres guten Services und dem großen Angebot gewann das Kaufhaus schon bald einen treuen Kundenstamm. Als jedoch der Boykott jüdischer Geschäfte begann, war die Familie dazu gezwungen, ihr Kaufhaus im Jahr 1937 an „arische Hände“ zu übergeben. Während ihrer Zeit in Suhl wohnte die Familie in einer kleinen Villa am Bahnhof und Alfred Herzberg engagierte sich für die jüdische Gemeinde in Suhl. Ihr Kaufhaus verfügte über mehrere Etagen und zwei Eingänge. 1930 feierte die Familie das 10-jährige Jubiläum des Geschäfts und wurde im Henneberger Kreisblatt für Eigenschaften wie ihre „Arbeitsfreudigkeit“ oder den „Beispiellosen Aufschwung“ gelobt. Das Kaufhaus der Herzberger wurde in Suhl sehr geschätzt und die Familie war gut angesehen, sie ließen auch Ratenzahlung zu, und wurden somit zum „ersten Haus am Platze“. Erst mit dem Machtantritt Hitlers schien sich dies zu ändern. Die meisten Suhler Einwohner hielten sich zunächst nicht an den deutschlandweit ausgerufenen Boykott, doch als SA-Männer begannen, sich vor dem Herzberger Kaufhaus zu positionieren und die Menschen zu fotografieren, welche darin einkauften, begannen immer weniger Suhler den Laden zu besuchen. Ein Kaufmann namens Horn aus Halle kaufte daraufhin das renommierte Haus und die Familie Herzberg zog nach Berlin in die Bayrische Straße 10. In ständiger Angst lebten Margot und Alfred Herzberg nun in der Hauptstadt. Sie hatten ihre zwei Töchter bereits an ein Kinderheim abgegeben, einen Auswanderungsantrag gestellt und warteten sehnsüchtig darauf, ihre Pässe zu erhalten. Doch mit der Pogromnacht 1938 sollten diese Hoffnungen zerstört werden. SA-Männer drangen nachts in das Haus der Herzberger ein, verwüsteten dies und erschossen die Brüder von Alfred Herzberg vor den Augen Erikas. Daraufhin wurde Alfred zusammen mit vielen anderen Berliner Juden in das Konzentrationslager Dachau gebracht, wo er grausam misshandelt wurde. Mit der Maßgabe aus Deutschland auszuwandern wurde Alfred letztendlich entlassen, doch starb er wenige Monate darauf an einem Herzschlag. Nun liegt er auf dem Friedhof „Weißensee“ begraben. Sechs Monate später endlich gelang es Margot Herzberg und ihren Kindern, Deutschland zu verlassen. Auf einem italienischen Schiff flohen sie nach Chile, wo Margot Herzberg zunächst als „Kinderfräulein“ arbeitete, und später eine Konditorei eröffnete. Ihre Töchter erlernten das Handwerk des Fotografen und der Schneiderin und Margot heiratete wieder, woraufhin sie Frau Wallach hieß. Auch ihre Töchter heirateten und Ingelene zog nach Israel. Erika Herzberg arbeitete als Bekleidungsvertreterin und bekam selbst zwei Kinder: einen Sohn und eine Tochter. Im Jahr 1996 besuchte Erika im Rahmen eines Klassentreffens ihre Heimatstadt Suhl und berichtete in der Thüringer Allgemeinen am 14. September 1996 davon, wie unwohl sie sich dabei gefühlt habe, nach Suhl zurückzukehren, und dass sie eigentlich nie wieder zurückkehren wollte. Doch trotz ihrer Bedenken wurde sie freundlich aufgenommen und hatte eine gute Zeit in Thüringen (vgl. Aderhold et al. 2008, S. 35ff.) Während ihrer Zeit in Suhl wohnte die Familie in einer kleinen Villa am Bahnhof und Alfred Herzberg engagierte sich für die jüdische Gemeinde in Suhl. Ihr Kaufhaus verfügte über mehrere Etagen und zwei Eingänge. 1930 feierte die Familie das 10-jährige Jubiläum des Geschäfts und wurde im Henneberger Kreisblatt für Eigenschaften wie ihre „Arbeitsfreudigkeit“ oder den „Beispiellosen Aufschwung“ gelobt. Das Kaufhaus der Herzberger wurde in Suhl sehr geschätzt und die Familie war gut angesehen, sie ließen auch Ratenzahlung zu, und wurden somit zum „ersten Haus am Platze“. Erst mit dem Machtantritt Hitlers schien sich dies zu ändern. Die meisten Suhler Einwohner hielten sich zunächst nicht an den Deutschlandweit ausgerufenen Boykott, doch als SA-Männer begannen sich vor dem Herzberger Kaufhaus zu positionieren und die Menschen zu fotografieren, welche darin einkauften, begannen immer weniger Suhler den Laden zu besuchen. Ein Kaufmann namens Horn aus Halle kaufte daraufhin das renommierte Haus, und die Familie Herzberg zog nach Berlin in die Bayrische Straße 10. In ständiger Angst lebten Margot und Alfred Herzberg nun in Berlin. Sie hatten ihre zwei Töchter bereits an ein Kinderheim abgegeben, einen Auswanderungsantrag gestellt, und warteten sehnsüchtig darauf, ihre Pässe zu erhalten. Doch mit der Pogromnacht 1938 sollten diese Hoffnungen zerstört werden. SA- Männer drangen nachts in das Haus der Herzberger ein, verwüsteten dies und erschossen die Brüder von Alfred Herzberg vor den Augen Erikas. Daraufhin wurde Alfred zusammen mit vielen anderen Berliner Juden in das Konzentrationslager Dachau gebracht, wo er grausam misshandelt wurde. Mit der Maßgabe, aus Deutschland auszuwandern, wurde Alfred letztendlich entlassen, doch starb wenige Monate darauf an einem Herzschlag. Nun liegt er auf dem Friedhof „Weißensee“ begraben. Sechs Monate später gelang es Margot Herzberg und ihren Kindern endlich, Deutschland zu verlassen. Auf einem italienischen Schiff flohen sie nach Chile, wo Margot Herzberg zunächst als „Kinderfräulein“ arbeitete, und später eine Konditorei eröffnete. Ihre Töchter erlernten Fotografin und Schneiderin und Margot heiratete wieder, woraufhin sie Frau Wallach hieß. Auch ihre Töchter heirateten und Ingelene zog nach Israel. Erika Herzberg arbeitete als Bekleidungsvertreterin und bekam selbst zwei Kinder: einen Sohn und eine Tochter. Im Jahr 1996 besuchte Erika im Rahmen eines Klassentreffens ihre Heimatstadt Suhl und berichtete in der Thüringer Allgemeinen am 14.09.1996 davon, wie unwohl sie sich dabei gefühlt habe, nach Suhl zurückzukehren, und dass sie eigentlich nie wieder zurückkehren wollte. Familie Nußbaum Isaac Nußbaum wurde 1866 in Mansbach im Landkreis Hünfeld geboren. Mit seiner Frau Pauline Nußbaum (ehemals Schwarz), welche er im Jahr 1894 in Hersbruck (Bayern) heiratete, hatte er fünf Kinder: Johanna, Karl, Herbert, Margarete und Else. Isaac Nußbaum besaß einen Ledergroßhandel in der Mühltorstraße 8. Als er diesen später aufgeben musste, übernahm er einen Schuhhandel in der Herrenstraße 17. Auch Isaac Nußbaum und seine Familie blieben von der Demütigung und Entrechtung der Nationalsozialisten nicht unverschont, weswegen sich Isaac Nußbaum am 02. Juni 1942 das Leben nahm. Pauline Nußbaum verstarb 1937 in Suhl. Aufgrund des Schnellbriefes des Reichswirtschaftsministers, in welchem angeordnet wurde: „Juden müssen endgültig ab 01.01.1939 als Unternehmer aus dem Einzelhandel, dem Handwerk und dem Marktverkehr ausscheiden“ musste das Geschäft in der Herrenstraße 17 abgemeldet werden. Karl Nußbaum führte ebenfalls einen Ledergroßhandel in der Bahnhofstraße 23. Er wurde im Jahr 1938 nach Buchenwald gebracht und 1942 nach Polen deportiert, wo er noch im selben Jahr am 31. Juli 1942 im Alter von 40 Jahren ermordet wurde. In einem Transportbefehl im Mai 1942 wurden die jüdischen Einwohner der Stadt Suhl endgültig „für einen Umsiedlungstransport vorgesehen“ (Aderhold et al. 2008, S. 34). Diese Nachricht konnten sehr viele Suhler Juden nicht verkraften, und wählten den Freitod. Dies tat auch Isaac Nußbaum. Die genauen Umstände seines Todes sind jedoch noch zweifelhaft und ungeklärt. Sein Sohn Herbert Nußbaum emigrierte und wurde zuletzt in Palästina gesehen, seine älteste Tochter Johanna Nußbaum wurde nach Belzec deportiert. Seine beiden jüngeren Töchter Else und Margarete Nußbaum sind verschollen (vgl. ebd.) Dr. Fritz Siegfried Marcus Dr. Fritz Siegfried Marcus wurde am 31. August 1889 in Südthüringen geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens in Suhl. Vor dem Ersten Weltkrieg lernte er seine spätere Frau Erika, geborene Laves, kennen. Er besaß eine Zahnarztpraxis in der Bahnhofstraße 17a. Bis zum Jahre 1933 war Dr. Marcus unter Mitbürgern und Kollegen sehr gut angesehen. Nach der Machtübernahme Hitlers änderte sich dies jedoch. In der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 drangen SA-Männer in sein Haus ein und verhafteten Dr. Marcus, welcher daraufhin zusammen mit weiteren inhaftierten nach Buchenwald gebracht wurde (vgl. Aderhold et al. 2008, S. 19f.) Da Dr. Fritz Siegfried Marcus ein Mann mittleren Alters war, welcher eine ärztliche Ausbildung besaß, wollte und musste er Deutschland im Ersten Weltkrieg an vorderster Front unterstützen. Dort half er vielen Soldaten mit seinem medizinischen Wissen und kämpfte auch selbst. Er kehrte stark verletzt aus dem Krieg zurück und galt von da an als schwer beschädigt. Jedoch konnte er seinem Beruf als Zahnarzt weiterhin nachgehen, da er Einschüsse im Bein und in der Unterleibsgegend erlitt. Durch seine jüdischen Eltern wuchs auch Dr. Marcus mit dem jüdischen Glauben auf. Seine Frau Erika hingegen war evangelischen Glaubens, weswegen er ihr zuliebe seinen Glauben wechselte. Trotzdem vergaß er nie seine jüdischen Wurzeln. Ab dem Jahre 1933 begannen sich Gerüchte um seine Zahnarztpraxis und ihn zu häufen. Auch Neid unter NSDAP-Mitgliedern der Zahnärztegesellschaft wurde aufgrund seiner erfolgreichen Zahnarztpraxis deutlich. Bis zum Jahre 1936 kamen immer weniger Patienten zu ihm. Es verschlimmerten sich die Gerüchte und schädigten den Ruf seiner Praxis enorm. Obwohl die Thüringer Zahnärztegesellschaft Dr. Marcus von allen Anschuldigungen freisprach, besuchten immer weniger Patienten seine Praxis, was langfristig den wirtschaftlichen Ruin für ihn bedeutete. Als SA-Männer in der Pogromnacht in sein Haus eindrangen, holten sie ihn aus seiner Wohnung, stießen ihn die Treppe hinunter und versprügelten ihn. Dies geschah trotz des Wissens der SA-Männer, dass Dr. Marcus aufgrund seiner schweren Kriegsverletzungen stark eingeschränkt war (vgl. ebd.) In Buchenwald kam es am 12. Dezember1938 zu einem Entlassungsgespräch, welches durch die großen Bemühungen seiner Frau Erika ermöglicht wurde. In diesem Gespräch wurde verdeutlicht, dass Deutschland trotz seiner Dienste im Ersten Weltkrieg nicht sein Vaterland sei, und er nur entlassen werden würde, wenn er sofort aus Suhl verschwand. Er willigte ein und wurde entlassen. Jedoch entschied er sich dazu, zurück nach Suhl zu seiner Frau zu kehren und seiner Tätigkeit als Zahnarzt weiter nachzugehen. Dr. Marcus hatte zuvor den religiösen Glauben seiner Frau angenommen, weswegen er sich nicht betroffen sah, als am 17. Januar 1939 verkündet wurde, dass es Juden untersagt sei, Heilberufe auszuüben. Daraufhin wurde er im Februar erneut verhaftet und erneut wurde von ihm gefordert, Deutschland zu verlassen. Die Gestapo drohte ihm auch mit Gewahrsam und Deportation, wenn er seinen Besitz nicht verkaufen und Deutschland verlassen würde. Während Dr. Marcus im Gefängnis war, verkaufte seine Frau Erika die Zahnarztpraxis an NSDAP-Mitglieder der Zahnärztegesellschaft und ihr gemeinsames Haus an einen befreundeten Fleischer. Sie organisierte die Ausreise und Mitte 1939 emigrierte die Familie in eine kleine Stadt namens Bussum, in den Niederlanden. Dort verweilten sie über den Zweiten Weltkrieg und im Jahr 1946 wurde ein von Dr. Marcus gestellter Antrag auf Rückerstattung aller zwangsverkauften Besitztümer genehmigt. Er und seine Frau kehrten jedoch trotz eines Antrages aus Wiederaufnahme nie zurück nach Suhl und die Familie verbrachte wohl den Rest ihres Lebens in Bussum (vgl. ebd.) Familie Goldmann Am 29. Juli 1855 wurde Isaac Goldmann in Marisfeld geboren. Er heiratete Henriette Heilbrunn und beide hatten drei Kinder: Clothilde Goldmann, Bertha Goldmann und Henriette Goldmann. Bertha starb bereits im Alter von zwei Jahren, und Henriette im Alter von einem Monat. Der Tod von Frau Henriette ist unklar, jedoch ist anzunehmen, dass sie an den Folgen der Geburt ihrer jüngsten Tochter starb. 1890 ging Isaac Goldmann eine zweite Ehe mit Adele Hendle aus Fürth ein. Zusammen hatten sie in Suhl fünf Kinder und Adele nahm Clothilde aus erster Ehe auf. Die Familie wohnte bis in die 1930er Jahre in der Kellerstraße 6 und besaß eine Kohle und Baumaterialhandlung in der Bahnhofstraße 25. Am 22. März 1925 verstarb Isaac Goldmann und überließ die Kohlehandlung seiner Frau und Familie. Einige seiner Kinder emigrierten während der Nazi-Zeit, während andere in Suhl blieben (vgl. Aderhold et al. 2008, S. 51–54). Aus Isaac Goldmanns Ehe mit Adele Goldmann gingen die Kinder Martin Goldmann, Siegfried Goldmann, Julius Goldmann, Isabella Goldmann und Fritz Goldmann hervor. Der älteste Sohn Martin (geb. 1891) heiratete eine Flau namens Irma Lubinski und wanderte während der Zeit des Nationalsozialismus zusammen mit ihr nach Amerika aus und wohnte dort in New York. Der zweitälteste Sohn Siegfried (geb. 1892) heiratete Lilli Sander und beiden gelang es zunächst nach Großbritannien und später in die USA auszuwandern. Julius (geb. 1896) verstarb im Lazarett in Frankfurt am Main im Jahr 1918, nachdem er als Soldat im Ersten Weltkrieg kämpfte und verwundet wurde. Isabella Goldmann (geb. 1903) heiratete den Kaufmann Hans Meyer. Auch ihr gelang es nach Großbritannien zu emigrieren (vgl. ebd.) Fritz (geb. 1905) studierte Anfang der dreißiger Jahre, nach seiner Schulzeit in der kaiserlichen Oberrealschule, dem heutigen Staatlichen Gymnasium, Kunst in Berlin und Bonn. Er promovierte als einer der letzten jüdischen Bürger in Deutschland, bevor er nach Palästina auswanderte, wo er ab 1947 in Haifa lebte. Dort leitete er ein Museum in Jerusalem. Im Jahr 1993 besuchte Fritz Suhl erneut, um sein Elternhaus wieder zu sehen. Adele Goldmann und Clothilde blieben beide in der Kellerstraße 6 wohnen und führten die Kohlehandlung zunächst mit der Unterstützung von Siegfried weiter. Alexander Gerbig war ein gut angesehener Künstler zu dieser Zeit und eng mit vielen jüdischen Familien befreundet. So auch mit der Familie Goldmann. Seine Achtung und Verbundenheit mit der jüdischen Bevölkerung Suhls spiegelte sich in vielen seiner Gemälde wider. Immer wieder versuchte er vergebens, Adele Goldmann zu überreden, auch ins Ausland zu gehen. Sie hingegen war zu dieser Zeit schon sehr alt und zweifelte an, dass ihr etwas passieren könnte. Diese Annahme wurde jedoch im Jahr 1938 widerlegt, als Nationalsozialisten Adele um ihr Hab und Gut brachten. Ihr gemeinsames Haus in der Kellerstraße wurde arisiert und Clothilde und Adele mussten in das Haus der Sanders in der Herrenstraße zeihen. Dort erhielt Clothilde 1942 die Aufforderung, sich an der Sammelstelle in der Hohelohstraße einzufinden, von wo aus sie kurze Zeit später nach Belzec deportiert wurde und dort starb. Die fast 80-jährige Adele war unter den letzten Juden, welche im September 1942 aus Suhl in Vernichtungslager deportiert wurden. Am 20. September 1942 wurde sie unter der Transportnummer XVIII 856 nach Theresienstadt gebracht und starb dort nur zehn Tage später (vgl. ebd.) Abraham Levi Abraham Levi wurde am 13. August 1857 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Braunschweig geboren. Er heiratete 1885 Deborah Levi, eine Frau aus einer kleinen jüdischen Gemeinde, in Meiningen. Das Paar wohnte spätestens ab 1887 in Suhl, wo am 28. Februar 1887 ihre gemeinsame Tochter Jenni Levi geboren wurde und am 27. Februar 1891 ihr Sohn Max Levi. Die Familie wohnte zunächst in einer Wohnung in der Stadelstraße, zog aber später in eine Wohnung in der Schillingstraße, heutige Riemenschneidstraße, um. Abraham Levi übte in Suhl den Beruf eines jüdischen Lehrers und Predigers aus. Er unterrichtete einmal in der Woche jüdische Kinder an einer religionsschule in Hebräisch und Geschichte des jüdischen Volkes. Jenni heiratete im Jahr 1907 Hermann Rosenbaum und hatte zusammen mit ihm eine Tochter namens Ruth Rosenbaum (geb. 1908), bevor sie sich 1912 scheiden ließen. Die Wohnung der Familie in der Schillingstraße war in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen jüdischen Familien. Abraham war Mitglied im Gewerbeverein Suhl, welcher 1914 circa vierhundert Mitglieder besaß, von denen die meisten Nichtjuden waren. Im Verein knüpfte er vermutlich viele Freundschaften und Bekanntschaften und beteiligte sich an gemeinsamen Aktivitäten. Zudem pflegte die Familie Levi auch Freundschaften mit anderen jüdischen Familien wie beispielsweise der Familie Sanders. Abraham Levis Plichten, neben dem Unterrichten jüdischer Schüler, waren es auch, Gottesdienste durchzuführen. Auch an der Einweihung der Suhler Synagoge am 07. August 1906 wirkte Levi mit. Die jüdische Gemeinde hatte lange auf diesen Tag hingearbeitet und der Suhler Bürgermeister wünschte sich laut der Hennerberger Zeitung, dass „der Frieden zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften, wie es in Suhl der Fall ist, daß dies stets der Fall sein möge.“ (Aderhold et al. 2008, S. 51–54). Bei den Gottesdiensten halfen Abraham Levi häufig Männer wie Daniel Nußbaum, Herr Wolf und Herr Brylewsky. Eine weitere seiner Aufgaben lag darin, Mädchen und Jungen auf ihre Bar-Mizwa, bzw. Bath Mizwa vorzubereiten. Dies ist eine synagogale Feier, mit welcher die Jungen an ihrem 13. Geburtstag und die Mädchen an ihrem 12. Geburtstag als religionsmündige Mitglieder der Gemeinde aufgenommen werden. Die Vorbereitungen auf diesen Tag fanden meist in Form eines ein- bis zweimal wöchentlichen Privatunterrichtes in Abraham Levis Wohnung statt. Ende 1937 ging Levi im Alter von 80 Jahren in den Ruhestand. Die Familie Levi war eine der ersten jüdischen Familien, welche von den judenfeindlichen Gesätzen des Nationalsozialismus betroffen war. Max Levi arbeitete als Mittelschullehrer und wurde 1933 auf Grundlage des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ entlassen. Die zunehmende Ausgrenzung und Diskriminierung führten dazu, dass die Suhler Juden immer weniger Kontakt zu nichtjüdischen Mitbürgern pflegten. Über die Zeit verlor Levi seine nichtjüdischen Freunde und nachdem der Mieterschutz für Juden 1939 aufgehoben wurde und die Familie in die Judenhäuser ziehen musste, verlor er auch die letzten Kontakte zu Nichtjuden. Die Familie Levi zog zusammen mit vielen anderen jüdischen Familien in die Villa der Familie Brylewsky in der Kellerstraße 4. Dort verstarb Abraham Levi am 28. September 1940 an einem Herzschlag und wurde wenig später ohne Grabstein auf dem jüdischen Friedhof bestattet. Seine Frau Deborah und ihre Tochter Jenni wurden daraufhin mit dem letzten „‚Umsiedlungstransport‘“ (Aderhold et al. 2008, S. 51–54) nach Theresienstadt deportiert. Dort verstarb Deborah und ihre Leiche wurde im Krematorium verbrannt. Jenni hingegen wurde von Theresienstadt nach Auschwitz oder Treblinka deportiert und wurde dort in einer Gaskammer ermordet. Max Levi und Jennis Tochter Ruth Rosenbaum gelang es, nach Amerika zu emigrieren. Beide lebten von dort an in Amerika. Max Levi hatte die Intension, nach Suhl zurückzukehren, um das Grab seines Vaters herzurichten, tat dies jedoch nie (vgl. ebd.) Judenhaus In der Kellerstraße 4 befindet sich die ehemalige „Sander-Villa“, welche ab 1939 als „Judenhaus“ galt. Also ein Haus, wo viele Juden auf engem Raum zusammenleben mussten. Dort wurden sie gelegentlich Opfer von Schikanen von vorbeikommenden SA-Mitgliedern. Das Haus in der Kellerstraße 4 hatte lange der jüdischen Familie Sander gehört. Aus diesem Grund ist die Villa als „Sander-Villa“ bekannt. Nach dem Tod des Familienoberhauptes der Sanders verkauften die Hinterbliebenen das Haus an eine andere jüdische Familie, die Brylewskis. „Die Villa war also in jüdischem Besitz geblieben“ (Stobbe 2017, S. 64). Da die Villa sehr groß war, wurden einzelne Bereiche von den Brylewskis, bevor die Villa ab 1939 als „Judenhaus“ galt, vermietet. Einer der Mieter war der Suhler Amtsarzt Dr. Hahn von 1932–33 (vgl. ebd. S. 65). In der Suhler Geschichte zur NS-Zeit, spielte er eine bedeutende Rolle. Neben seiner Tätigkeit als Arzt, war er für das Sterilisieren derjenigen zuständig, die vom NS-Staat als „erbunwürdig“ gehalten wurden: „körperliche und geistig Behinderte, Epileptiker, Alkoholkranke“ (ebd.). Die Entscheidung, wer sterilisiert wurde, wurde nicht von Richtern, sondern von Ärzten getroffen. Dr. Hahn hat 59 Vordruckzettel unterschrieben, die Betroffene und deren Angehörige über den Ort und Zeitpunkt des Eingriffes informierte. Nach 1933 zog Dr. Hahn aus der Villa aus, da es seinem Ansehen als Amtsarzt geschadet hätte, wenn die Leute gewusst hätten, dass er bei Juden lebte (vgl. Stobbe 2017, S. 65). Am 30. April 1939 wurde der Mieterschutz für Juden aufgehoben. „Juden wurden gezwungen, in sogenannte ‚Judenhäuser‘ zu ziehen, d. h. Häuser, in denen Juden zusammen wohnen mußten“ (Nothnagel 1995, S. 87). Ab 1939 galt die „Sander-Villa“ als „Judenhaus“ und musste als solches gekennzeichnet werden. Laut Erinnerungen von Zeitzeugen, die damals in einem benachbarten Haus wohnten, lebten dort mitunter 30, 40 Personen, mehrere Familien je in einem Raum des Hauses. Zu diesen Familien gehörten z. B. die Mühlfelders, die Mannheimers und die Levis. Die „Sander-Villa“ wurde zu einer Art Ghetto (vgl. ebd.) Das „Judenhaus“ in der Kellerstraße 4 befand sich wenige Meter entfernt von dem „Sängerhaus“. In diesem Gasthaus trafen sich regelmäßig SA-Leute und NSDAP-Anhänger, deren Anführer einige Straßen weiter in der Trübenbachstraße wohnte. Da ihr Heimweg am „Judenhaus“ vorbeiführte, kam es gelegentlich dazu, dass sie in das Haus gingen, um die darin lebenden Juden zu demütigen und zu verprügeln (vgl. ebd., S. 66). Ein Nachbar erzählte, dass sie es „[für recht hielten], in dem Haus ein Schwein zu schlachten, ein Tier, das den Juden für unrein gilt. Damit sich die Bewohner auch richtig gedemütigt fühlten, mussten sie die Türen offenlassen, damit der Geruch durchs ganze Haus ziehen konnte. Es war ein Leben in ständiger Angst.“ (ebd.) Die Sanders, ihr Geschäft und ihr Schicksal Die jüdische Familie Sander, welche aus den Eheleuten Isidor und Meta Sander und ihren drei Kindern bestand, hatten ein Geschäft im Erdgeschoss des sogenannten „Rokokohauses“ im Steinweg 26. Sie waren in der Gemeinde sehr engagiert und wurden als hilfsbereit beschrieben. Trotz einem Aufeinanderstoßen mit der Gestapo konnten sich alle Kinder der Sanders in Sicherheit vor der Deportation bringen. Meta und Isidor starben beide 1936. In der Etage über dem Geschäft wohnte die Familie selbst und im zweiten Stockwerk lebte die Familie Rehfeldt, welche nicht jüdisch war. Einige Details dieser Zeit beruhen auf Erinnerungen der Tochter der Rehfeldts. Isidor Sander (1881–1936) und seine Frau, Meta Sander (1887–1936), waren in der jüdischen Gemeinde Suhls sehr aktiv. Meta Sander war die Vorsitzende des israelischen Frauenvereins, der aus ihr und fünf weiteren bestand. Isidor Sander engagierte sich im Synagogenvorstand. Die Sanders galten als sehr sozial und hilfsbereit. Ihre Hütte stellten sie anderen Gemeindemitgliedern zur Verfügung. Wenn Suhler Bürger Sorgen und Nöte hatten, „hatten sie immer ein offenes Ohr“ (Aderhol et al. 2008, S.22). Die Tochter der Familie Rehfeldt berichtete von der Zeit als ihre Mutter schwer krank war und keine Krankenversicherung bestand. Frau Sander holte Dr. Saphra und bezahlte ihn (vgl. ebd.) Die Familie Sander schickte ihre Tochter Helene 1932 nach England, wo sie ihre Sprachkenntnisse verbessern sollte. „Diese Entscheidung rettete ihr wohl das Leben“ (ebd.) Helene Sander kam zurück nach Suhl, als Meta Sander todkrank war. Während Helenes Besuch kam die Gestapo zu den Sanders, da sie Helenes Briefe an ihre Eltern abgefangen hatten, die „kritische Äußerungen über die nationalsozialistische Herrschaft“ (ebd., S.23) beinhalteten. Helene berichtete, dass die Gestapo die Briefe mitgebracht und die „kritischen Äußerungen“ (ebd.) rot angestrichen hatten. Helene wurde von Meta Sander „gerettet“ indem sie ihr eine „schallende Ohrfeige“ verpasste und „ihr verbot, je wieder so etwas zu äußern“ (ebd.) Daraufhin reiste Helene am nächsten Tag wieder nach England (vgl. ebd.) Im April 1936 starb die erkrankte Frau Sander. Isidor Sander lebte lediglich weitere drei Monate. Zu dieser Zeit wurde z. B. ein großer Galgen auf einem Wagen durch den Steinweg gefahren, an dem Puppen hangen. SA-Männer riefen: „hängt die Juden, stellt die Ketzer an die Wand“ (ebd.). „Der schwere Verlust oder die schwere Zeit, die für die jüdischen Bürger auch in Suhl gekommen war“ (ebd.) bereiteten Isidor Sander Probleme. Im Juli 1936 beging Isidor Sander Suizid. Daraufhin lebte die Tochter Ilse Sander in der Kaleyßstraße 6 (heute Friedensstraße) (vgl. ebd.) Ihr Vormund war Hugo Rehbock, der die Shoa überlebte, da seine Frau „Nichtjüdin“ war und ihn so „vor der Deportation bewahrte“ (ebd.). Der Sohn der Sanders, Helmut, heiratete 1938. 1939 wanderten Ilse und Helmut Sander aus und Ilse starb 1997 in England. Helmut war einige Zeit in Israel als Architekt tätig. 1942 kam Helmuts erster Sohn zur Welt. Sein zweiter Sohn wurde 1953 geboren. Die Familie zog 1948 nach Los Angeles. Helmut Sander starb 2002 (vgl. ebd.) Käthe Sander (1900–1943) „Käthe Sander war eine der jüdischen Lehrerinnen, die von dem ‚Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums‘ vom 7. April 1933 betroffen war“ (Nothnagel 1995, S.16). Das Gesetz besagte, dass alle Juden aus dem öffentlichen Dienst zu entfernen waren. Ihr Kind, welches sie mit einem „Nicht-Juden“ gezeugt hatte, konnte unbeschwert und in Sicherheit vor den Nationalsozialisten aufwachsen, wohingegen Käthe und ihre Schwester nicht verschont geblieben sind. Käthe Sander stammte aus „gutem Haus“, da ihr Großvater Louis Sander in Suhl eine Privatbank gegründet hatte, aus der später die Schwarzburgische Landesbank wurde, welche Käthes Vater Karl übernommen hatte. Karl wohnte mit seiner Frau Hedwig und den sechs Kindern in einer Stadtvilla in der Kellerstraße 4. „Dort wuchs Käthe mit vier älteren Schwestern und einem jüngeren Bruder auf“ (ebd., S.17). In den Aufzeichnungen ihrer Schwester Hilde, wird Käthe als Linkshänderin, unordentlich, humorvoll und gutmütig beschrieben. Käthe besuchte die Volksschule, wurde in Berlin an einem Krankenhaus zur „Säuglingsschwester“ (ebd.) ausgebildet und lernte an der Massage-Schule der Charité weiter. „Gut ausgebildet kam Käthe Sander nach Suhl zurück, als einzige der Sander-Töchter; die anderen waren verheiratet und in alle Welt zerstreut“ (ebd.). Karl Sander starb 1926. Hedwig Sander musste erst Teile der Villa vermieten und verkaufte sie dann 1929 an die Familie Brylewski. Daraufhin zog Käthe Sander in eine Wohnung im Steinweg 20. „Im Telefonbuch warb sie mit ihren Kenntnissen und der Krankenkassenzulassung. Ab wann sie Sportlehrerin an der Oberrealschule wurde, war nicht herauszufinden“ (ebd., S.18). Käthe Sander arbeitete stundenweise als Sportlehrerin für die Mädchen der Oberrealschule. Zum Zeitpunkt ihrer Entlassung aufgrund des Berufsverbots war sie 32 Jahre alt und erwartete ihr erstes Kind (vgl. ebd.) Der Vater des Kindes war ein „arischer“ Schutzpolizist, der auch wenn er Käthe geliebt hat, seine Karriere nicht für eine Jüdin riskieren wollte. Im Frühsommer 1933 ging Käthe zu ihrer Schwester nach Amsterdam, wo ihr Sohn Hans zur Welt kam. Käthe gab ihr Kind in ein Heim. „So furchtbar für den Jungen eine Kindheit im Heim ohne die Mutter gewesen sein mag- seine jüdische Herkunft wurde ihm nicht zum Verhängnis; er konnte überleben“ (ebd.) 1943 wurden Käthe Sander und ihre Schwester Doris Gutmann in Amsterdam von Nazis entdeckt und starben am 18. Mai im Vernichtungslager Sobibor (vgl. ebd.) Die „Arisierung“ der Friedmanns Der Familie Friedmann gehörte eine erfolgreiche Fleischerei und ein Viehhandel. Auch sie waren 1939 von der „Arisierung“ bzw. der sogenannten „Entjudung“ von Unternehmen betroffen. 1942 drängten Gestapo-Beamte die Familie zum Verlassen der Stadt Suhl. Das Schicksal der Familienmitglieder verlief sehr unterschiedlich. Max Friedmann, der Fleischer und Viehhändler, „genoß in Heinrichs wie auch in den Nachbarorten einschließlich der Stadt Suhl einen guten Ruf“ (ebd., S. 82) Ein Schulfreund von Friedmanns Sohn Kurt, namens Walther Wolf, berichtete, dass die Friedmanns „einen sich ständig durch Ver- und Neukauf ergänzenden Bestand von 40 bis 60 Rindern, in Spitzenzeiten auch mehr“ (ebd.) hatten und dass das Geschäft gut und preisgünstig war. Andere Familien erinnerten sich, dass die Friedmanns, als viele Familienväter arbeitslos waren, für die Leidenden eine große Hilfe waren. Er stellte nicht nur eine große Menge Geld, die er als „Winterhilfe“ bezeichnete zur Verfügung, sondern übergab mithilfe der „Armenkommission“ Gutscheine an Bedürftige. Gegen Abgabe dieser von Friedmanns Stempel legitimierten Zettel, bekam man kostenlose Wurst- oder Fleischsuppe. Laut Walther Wolf herrschte im Laden sowie in den Verarbeitungsräumen größte Sauberkeit (vgl. ebd.) Auch in Suhl konnte man Bestellungen für Friedmanns Fleischprodukte aufgeben. So wurde Friedmanns Geschäft zu einem wichtigen Punkt der Versorgung für Heinrichs und Suhl. Dieser wichtige Versorgungspunkt, wurde im Rahmen der „Arisierung“ nach dem „Entweder-oder-Prinzip“ „entjudet“. Max Friedmann wurde „zur Aufgabe und zum Verkauf seines Geschäftes genötigt“ (ebd., S.83). Da die Familie auch nicht im Geschäfts- und Wohnhaus geduldet wurde, „kaufte Familie Friedmann das städtische Grundstück in der Meininger Straße 96 zur letzten und kurzen Lebensstation in Deutschland“ (ebd.) Am 20. September 1942 wurde den Friedmanns von einem Gestapo-Beamten klargemacht, dass sie Suhl sofort verlassen müssen. Bei diesem Besuch des Gestapo-Beamten Reese, wurde Max Friedmann, laut den Zeitzeugen Jürgen Conrad u. Frau Greifzu „gehunfähig geschlagen und danach auf einem Tafelwagen zur Transportsammelstelle gekarrt, wobei ihm ein Schild um den Hals gehängt wurde mit der Aufschrift: ‚die letzten Juden Verlassen Suhl‘!“. Für ihn und 11 weitere jüdische Suhler war Theresienstadt die „Endstation“, wo auch seine Tochter Marthe und ihr Ehemann den Tod fanden. Seine andere Tochter Grete lebte 1946 in Haifa, „wo sie mit ihrem Mann eine Fleischerei betrieb“ (ebd.) Drei der Söhne konnten nach Australien fliehen. Max Friedmanns Frau Selma überlebte Theresienstadt. Einige ihrer Briefe wurden im Suhler Stadtarchiv aufbewahrt. In einem dieser Briefe, den sie 1946 aus einem Altersheim in Frankfurt am Main schrieb, berichtet sie: „Wir, mein Mann und ich, sind am 20. 9. 1942 nach Theresienstadt verschickt worden. Mein Mann hat dort nur noch acht Tage gelebt (vgl. ebd.) Herr Reese von der Gestapo Suhl hat ihn vor der Abreise nicht gut behandelt und ihn gewaltsam aus unserem Haus, dem früher Hunneshagenschen entfernt…“ (Stadtarchiv Suhl: Brief an Selma Friedmann, Akte Signum 3.1.2.4.76). Dr. med. Max Levy Suhl Max Levy-Suhl war ein „weit über die Grenzen seiner Heimatstadt [bekannter]“ (Hermanns et al. 2016, S.49) Nervenarzt und Psychotherapeut. Levy-Suhls wissenschaftliche Lebenswerk umfasste ein breites Spektrum. Im Zeitraum von 1904 bis 1945 ließen sich 41 Publikationen nachweisen. 1933 gelang es ihm vor dem Nazi-Regime in die Niederlande zu fliehen und dort mit Frau und Kind, weiterhin erfolgreiche medizinische Arbeiten zu verrichten. 1947 beendete er sein Leben durch Suizid. Er war eins von vier Kindern des Ehepaars David und Regina Levy. Am 14. April 1876 wurde er als drittes Kind der Kaufmannsfamilie Levy im elterlichen Wohnhaus Nr. 106-108 im 2. Stadtbezirk „in der langen Brücke“ geboren (vgl. ebd., S. 24). Auf das Leben der Eltern und der drei Brüder von Max Levy-Suhl, wird im Folgenden nicht genauer eingegangen. „Die Erinnerung an die Nachfahren der jüdischen Kaufmannsfamilie David und Regina Levy aus Suhl, speziell für die Zeit nach 1930, [ist] bis in die jüngste Zeit hinein auffallend verblasst. Dies gilt mit gewissen Einschränkungen auch für Max Levy-Suhl selbst, den ‚Prominentesten‘ dieser Familie, der mit seinem Namen das Andenken an seine Geburtsstadt in die Welt der Wissenschaft getragen hat“ (ebd., S. 24). Die Schicksale und die ihrer Familien sind geprägt von „Ausgrenzung, Bedrohung, Entrechtung und Beraubung, denen jüdische Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus ausgesetzt waren“ (ebd., S. 24f.) Sie waren von der „Zerstörung beruflicher und sonstiger wirtschaftlicher Existenzgrundlagen, von erzwungener Emigration und damit oft einhergehend von massiver Beeinträchtigung der seelischen und körperlichen Unversehrtheit der Verfolgten“ (ebd.) geprägt. Die folgenden Informationen wurden in der KLEINEN SUHLER REIHE (48) hinterlegt, stammen aber überwiegend aus einem Lebenslauf, den Max Levy-Suhl 1903 seiner Dissertationsschrift hinzufügte. Daraus lässt sich entnehmen, dass er mit sechs Jahren in die „Höhere Privatknabenschule zu Suhl“ eintrat und die Obertertia 1890 erreichte. Danach wurde er in das Königliche Realgymnasium in Erfurt aufgenommen, welches er 1891 mit dem Reifezeugnis für die Obersekunda verließ. Bevor er sich der Medizin zuwandte, widmete sich Max erst dem Kaufmannstand, in dem er vier Jahre tätig war. Danach ging er mit 19 an das Gymnasium Ernestinum Gotha und vollendete sein Reifezeugnis. Er begann sein Medizinstudium 1897 in Würzburg und legte gegen Ende des ersten Semesters seine Ergänzungsprüfung in Gotha ab. „Damit endete die thüringische Zeit von Max Levy-Suhl und er setzte sein Medizinstudium in Würzburg, Berlin, Freiburg i. Br., Kiel, wieder Berlin und Straßburg fort und erlang seine Approbation im Jahr 1903“ (ebd., S. 44). Im Laufe der Jahre fertigte er in Freiburg seine Doktorarbeit an, war 1904 in der Universität Berlin angestellt, 1905 an der Charité und 1907 in der „Irrenanstalt“ (ebd.) Berlin. In dieser Zeit erschien eine seiner großen psychologischen Studien über die „experimentelle Beeinflussung des Vorstellungsverlaufes“. Von 1909 bis 1933 war Dr. Max Levy-Suhl mit eigener Praxis im Berliner Adressbuch verzeichnet. Auf seine Teilnahme am ersten Weltkrieg verweisen einige seiner Aufsätze aus dieser Zeit (vgl. ebd.) Am 18. Juli 1913 heiratete Max in Berlin Hildegard Johanna, welche ebenfalls aus einer jüdischen Familie stammte. Hildegard war ebenfalls Ärztin. Sie war von 1914 bis 1921 als Chefärztin tätig und seit 1919 niedergelassene Kinderärztin. Sie hatte eine adoptierte Tochter, Berta (vgl. ebd.) „Eine weitere Spur der Familie findet sich in Berlin-Kladow“ (ebd., S. 47), wo sich die Familie 1927 ein Wochenendhaus errichten ließen. 1933 floh Levy-Suhl vor dem Nazi-Regime in die Niederlande. „Am 3. Oktober meldete er sich mit seiner Frau und seiner Adoptivtochter vorsorglich in der niederländischen Gemeinde Amersfoort an“ (ebd., S. 58), bevor er nach Erledigung aller Formalitäten, Anfang November aus Berlin ausreisen konnte. Die Wahl des neuen Wohnortes lässt sich damit begründen, dass in Amersfoort eine Psychiaterin lebte, die Levy-Suhl kannte und seine psychiatrische Praxis „decken“ konnte, da er keine Approbation für die Niederlande hatte. In Amersfoort gründeten Max und seine Frau ein Heim für schwer erziehbare Kinder. Nebenbei arbeitete er auch analytisch und gab ab 1935 Vorlesungen an der Volkshochschule. 1937 zog er mit seiner Frau nach Amsterdam und richtete dort seine Praxis ein. Nachdem die Nazis im Mai 1940 Holland besetzten, war es dem Ehepaar möglich, unterzutauchen. Eine deutsche Praxishilfe, Hildegard Giesela Knierim, die bei ihm gearbeitet hatte, versteckte das Ehepaar mit ihrem Partner und mit Hilfe holländischer Widerstandskreise ab 1942 in der Amsterdamer Wohnung Herengracht 287. Nach dem Krieg, am 17. September 1945, war das Ehepaar Levy-Suhl unter dieser Adresse polizeilich gemeldet. „Dies war auch Max Levy-Suhls Wohnort, als er am 26. September 1947 tot aufgefunden wurde“ (ebd., S. 61). Durch den „Zufallsfund“ (ebd.) eines Briefes zwischen zwei Psychoanalytiker-Kollegen, sind mehr Details über Levy-Suhls Todesumstände bekannt. Oskar Pfister schrieb Ende Dezember 1947 an Paul Federn: „Unter dem Christbaum erreichte mich die tragische Nachricht, dass Dr. Levi-Suhl im Haag, schon längere Zeit Morphinist, suizidierte. Ich habe ihn als Denker geschätzt. Er war ein menschenfreundlicher Wahrheitssucher, den der Krieg, schon vorher der Nationalsozialismus zerbrach.“ (ebd. bzw. Brief). Seine Frau starb zweieinhalb Jahre später. Levy-Suhl war der einzige der drei deutsch-jüdischen Psychoanalytiker, die 1933 nach Holland emigrierten, der die Verfolgung durch Nationalsozialisten überlebte. „Aber er war danach ein gebrochener Mann. Umso mehr sollte uns daran gelegen sein, die Erinnerung an ihn wachzuhalten“ (ebd.) Literaturverzeichnis Aderhold, H., & Wiedemann, A. (2008). Jüdisches Leben in Suhl, kleine Suhler Reihe (25). Stadtverwaltung Suhl. Hermanns, L. M. (2016). Dr. med. Max Levy - Suhl und seine Familie kleine Suhler Reihe (48). Suhl: Stadtverwaltung Suhl. Kommission zur Erforschung der Geschichte der öffentlichen Arbeiterbewegung bei der Bezirksleitung Suhl der SED. (1979). Gedenk- und Erinnerungsstätten der Arbeiterbewegung. Suhl: Berzirksleitung Suhl der SED, Geschichtskommission. Müller, T. (2010). Simson. Abgerufen am 3. Oktober 2024 von Neue Deutsche Biographie 24: https://www.deutsche-biographie.de/sfz122197.html#ndbcontent Nothnagel, H. (1995). Juden in Suhl - Ein geschichtlicher Überblick. Hartung-Gorre Verlag Konstanz. o.A. (kein Datum). "Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933-1945". Abgerufen am 20. Oktober 2024 von Lebendiges Museum Online (Lemo): https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/abzeichen-medaille-fuer-kaempfer-gegen-faschismus.html o.A. (29. Mai 2014). Suhl (kreisfreie Stadt) - Jüdischer Friedhof. Abgerufen am 9. September 2024 von Alemannia Judaica: https://www.alemannia-judaica.de/suhl_friedhof.htm Stadtarchiv Suhl. (kein Datum). Brief an Selma Friedmann. Akte Signum 3.1.2.4.76. Stobbe, U. (2017). Steine welken nicht - Jüdisches Leben in Suhl (2). Stadtverwaltung Suhl.
- Suhl für Senioren - Lebensabend geniessen
Informationen für Senioren in Suhl. Von Senioren Treffpunkten bis zu Bildungsangeboten, von Pflegediensten bis Altenheime. Info hier. Suhl für Senioren Suhl, eine Stadt, die nicht nur für ihre malerische Natur, sondern auch für ihre Herzlichkeit und Seniorenfreundlichkeit bekannt ist. Hier können ältere Menschen ihre goldenen Jahre in vollen Zügen genießen. Mit zahlreichen Aktivitäten und Angeboten, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten sind, bietet Suhl eine lebendige Seniorenkultur. Ob Spaziergänge im Stadtpark, kulturelle Veranstaltungen oder Gesundheitskurse - hier ist für jeden etwas dabei. Wegweiser für Senioren Unter dem Titel „Ein Wegweiser für Senioren, Angehörige und Interessenten" beinhaltet er auf 80 Seiten in übersichtlicher Form Wissenswertes und Aktuelles über vielfältige Angebote in der Stadt Suhl und aus der nahen Umgebung. Seniorenwegweiser Bildungsangebote Bildung ist zeitlos! Senioren und Bildung gehen Hand in Hand, und es ist nie zu spät, um Wissen zu erweitern und neue Fähigkeiten zu erlernen. Unsere älteren Generationen sind ein lebendiger Beweis dafür, dass Bildung ein lebenslanger Prozess ist. Volkshochschule Seniorenbeirat
- Datenschutzerklärung der Webseite Suhl.eu
Vollständige Datenschutzerklärung der offiziellen Webseite der Stadt Suhl. Info hier. Informationen zum Datenschutz – Stadt Suhl Der hohe Anspruch, den Sie an uns und unsere Dienstleistungen sowie unsere Verwaltung stellen, ist für uns die Leitlinie für den Umgang mit Ihren Daten. Unser Bestreben ist es dabei, die Basis für einen vertrauensvollen Umgang mit unseren Besuchern, Bürgern sowie Partnern und Interessenten zu schaffen und zu bewahren. Die Vertraulichkeit und Integrität Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Wir werden Ihre Daten daher sorgfältig, zweckgebunden bzw. entsprechend Ihrer Zustimmung und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz verarbeiten und nutzen. Diese Datenschutzhinweise beschreiben in den nachfolgenden Abschnitten, wie wir, die Stadt Suhl, Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten und möchten Sie gerne nach Maßgabe der Art. 12 und 13 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) über diese Verarbeitung informieren. 1. 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Allgemeines zur Datenverarbeitung Wir als Webseitenbetreiber nehmen den Datenschutz sehr ernst und behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und nur nach den gesetzlichen Vorschriften. Wir empfehlen Ihnen unsere Informationen zum Datenschutz in regelmäßigen Abständen zu lesen, da sich diese, durch eine ständige Weiterentwicklung unserer Internetseite oder Angebote bzw. durch gesetzliche oder behördliche Vorgaben, auch ändern können. In diesen Informationen zum Datenschutz nutzen wir Begriffe (z. B. “personenbezogene Daten” oder “Verarbeitung”), die in Art. 4 Nr. 1, 2 der DSGVO definiert sind. a. Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Verarbeitung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt regelmäßig nur nach Einwilligung des Nutzers. Eine Ausnahme gilt in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist. b. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage. Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind. Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, welcher wir als Stadt Suhl unterliegen, dient Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage. Ist die Verarbeitung für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde, dient Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. e DSGVO als Rechtsgrundlage. Ist die Verarbeitung von personenbezogenen Daten zur Wahrung eines berechtigten Interesses der Stadt Suhl, die nicht in Erfüllung unserer per Gesetz etc. übertragenen Aufgaben vorgenommen wird, oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. Hierunter fällt die Nutzung der Homepage. Bei jedem Zugriff von Nutzenden auf unsere Homepage werden Daten über diesen Vorgang erhoben und für den Zeitraum des Nutzungsvorgangs zur Bereitstellung des Inhalts des Internet-Angebots genutzt. c. Datenlöschung und Speicherdauer Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht. d. Auftragsverarbeitung Wir haben mit Wix.com Ltd., Nemal St. 40, 6350671 Tel Aviv einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abgeschlossen und setzen die strengen Vorgaben der deutschen Datenschutzbehörden vollständig um. e. SSL/TSL-Verschlüsselung Unsere Webseite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Daten eine SSL/TSL-Verschlüsselung. 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Anfragen der Domain 7. anonymisierte IP-Adresse des zugreifenden Hostsystems Server-Logs werden grundsätzlich nicht mit anderen Datenquellen zusammengeführt und nur geprüft, wenn Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Nutzung vorliegen. Unsere Mitarbeiter sind zur Verschwiegenheit über personenbezogene Daten verpflichtet. Alle Daten, die sich auf unseren Servern befinden und dort „gehostet“ (also aufbewahrt) werden, sind durch hintereinander geschaltete Sicherheitssysteme vor dem Zugriff Unberechtigter gesichert. Alle betriebenen Server, auf denen personenbezogene Daten von Kunden/Bürgern der Stadt Suhl verarbeitet oder erfasst werden, stehen in der Bundesrepublik Deutschland. Beauftragt die Stadt Suhl für die Durchführung von bestimmten Dienstleistungen Partnerfirmen, so werden in den Verträgen mit dem Partner die Datenschutzbestimmungen übertragen und die Partner auf die Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet. b. Zweck der Datenverarbeitung Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben. Die genannten Daten werden durch uns zu folgenden Zwecken verarbeitet: 1. Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus der Website 2. Gewährleistung einer komfortablen Nutzung unserer Website 3. Ermittlung der übertragenden Datenmengen 4. Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie 5. zu weiteren administrativen Zwecken Die Speicherung in Logfiles erfolgt zum einen aus Sicherheitsgründen, um z. B. Missbrauchsfälle aufklären zu können und zum anderen um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Zudem dienen uns die Daten zur Optimierung der Website und zur Sicherstellung der Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme. Eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken findet in diesem Zusammenhang nicht statt. In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO. c. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO. d. Dauer der Speicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Verarbeitung nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist. Im Falle der Speicherung der Daten in Logfiles ist dies nach spätestens sieben Tagen der Fall. Eine darüber hinausgehende Speicherung ist möglich. In diesem Fall werden die IP-Adressen der Nutzer gelöscht oder verfremdet, sodass eine Zuordnung des aufrufenden Clients nicht mehr möglich ist. Müssen Daten aus Beweisgründen aufgehoben werden, sind sie solange von der Löschung ausgenommen, bis der Vorfall endgültig geklärt ist. Eine Speicherung dieser Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten des Nutzers findet nicht statt. e. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Website zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit. f. Empfänger/Datenkategorien Grundsätzlich werden die oben aufgeführten Daten (5. lit. a. 1 - 7) nur durch die Stadt Suhl sowie deren Auftragsverarbeiter Wix.com Ltd., Nemal St. 40, 6350671 Tel Aviv verarbeitet. g. Bereitstellung personenbezogener Daten Die Verarbeitung Ihrer Daten ist für die Bereitstellung unserer Website und Erstellung von Logfiles zwingend notwendig. Unterbleiben diese, kann ein reibungsloser Webseitenbetrieb nicht gewährleistet werden. Würde eine Bereitstellung Ihrer Daten unterbleiben, könnten Sie nicht ordnungsgemäß auf unseren Online-Auftritt sowie unserer Inhalte und Dienstleistungen zugreifen. 6. E-Mail-Kontakt a. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite können Sie mit uns per E-Mail in Kontakt treten. Nehmen Sie diese Möglichkeit wahr, so werden die in der Eingabemaske eingegeben Daten, Ihre E-Mail-Adresse inkl. Betreff und Text an uns übermittelt und gespeichert. Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet. b. Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten per E-Mail dient uns zur Bearbeitung der Kontaktaufnahme sowie Ihres Anliegens, mithin liegt hierin auch das erforderliche berechtigte Interesse an der Verarbeitung der Daten. Die sonstigen während des Absendevorgangs verarbeiteten personenbezogenen Daten dienen dazu, einen Missbrauch zu verhindern und die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme sicherzustellen. c. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge einer Übersendung per E-Mail übermittelt werden, ist Art. 6 Abs. 1 UAbs. lit. f DSGVO. Zielt der E-Mail-Kontakt auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. b DSGVO. Eine Verarbeitung der von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten ist zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens erforderlich. d. Dauer der Speicherung Ihre personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erfüllung des Zweckes ihrer Speicherung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten, die per E-Mail übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist eine Konversation, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist. e. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit Nehmen Sie mit uns per E-Mail Kontakt auf, können Sie der Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden. Der Widerspruch der Speicherung hat in Schriftform per E-Mail zu erfolgen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht. f. Empfänger/Datenkategorien Grundsätzlich werden bei einer Anfrage über das Kontaktformular sowie via E-Mail Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich durch die Stadt Suhl verarbeitet. g. Bereitstellung personenbezogener Daten Wenden Sie sich an uns mit einer Anfrage, Antrag etc. über E-Mail, sind Ihre Angaben freiwillig. Unterbleiben diese, kann Ihnen allerdings kein Ergebnis mitgeteilt werden. Die Nichtbereitstellung von personenbezogenen Daten kann in diesen Fällen unter Umständen dazu führen, dass eine Bearbeitung Ihres Anliegens mangels vollständigen Sachverhaltes und keiner Möglichkeit einer Rückfrage nicht vorgenommen werden kann. Zudem kann eine Nichtbereitstellung der Daten für Sie rechtliche Nachteile haben, wie z. B. die Nichtbearbeitung sowie keine Leistungserbringung. 7. Kontaktaufnahme außerhalb der Homepage (postalisch/telefonisch) a. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sie haben die Möglichkeit, auch abseits der Website mit uns in Kontakt zu treten. Dies kann per Post oder per Telefon geschehen. Nehmen Sie auf postalischem Weg Kontakt mit uns auf, werden insbesondere folgende personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet: - Ihre Kontaktdaten - Name - Vorname - Straße, Hausnummer - Postleitzahl und Wohnort - Sonstige, im Zuge der Kontaktaufnahme übermittelte Daten Treten Sie mit uns telefonisch in Kontakt, dann werden insbesondere folgende personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet: - Name - Vorname - Telefonnummer - Zeitpunkt des Anrufs - Sonstige, im Zuge der Kontaktaufnahme übermittelte Daten b. Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten dient uns allein zur Bearbeitung der Kontaktaufnahme sowie in Bezug auf Ihr Anliegen mit Ihnen Kontakt aufnehmen zu können. c. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse von uns als Verantwortlichem). Unser berechtigtes Interesse ist, Ihnen verschiedene Möglichkeiten zu bieten, jederzeit mit uns in Kontakt zu treten und Ihre Anfragen zu beantworten. Zielt Ihre Kontaktaufnahme auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. b DSGVO. d. Dauer der Speicherung Ihre personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erfüllung des Zweckes ihrer Speicherung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten, die postalisch oder telefonisch übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation beendet ist. Beendet ist eine Konversation, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist. e. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit Nehmen Sie mit uns per Post oder Telefon Kontakt auf, können Sie der Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden. Der Widerspruch der Speicherung hat in Schriftform per E-Mail oder postalisch zu erfolgen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht. f. Empfänger/Datenkategorien Grundsätzlich werden bei einer postalischen Anfrage oder über das Telefon Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich durch die Stadt Suhl verarbeitet. g. Bereitstellung personenbezogener Daten Wenden Sie sich an uns mit einer postalischen oder telefonischen Anfrage, Antrag etc., sind Ihre Angaben freiwillig. Unterbleiben diese, kann Ihnen allerdings kein Ergebnis mitgeteilt werden. Die Nichtbereitstellung von personenbezogenen Daten kann in diesen Fällen unter Umständen dazu führen, dass eine Bearbeitung Ihres Anliegens mangels vollständigen Sachverhaltes und keiner Möglichkeit einer Rückfrage nicht vorgenommen werden kann. Zudem kann eine Nichtbereitstellung der Daten für Sie rechtliche Nachteile haben, wie z. B. die Nichtbearbeitung sowie keine Leistungserbringung. 8. Online-Terminvereinbarung a. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sie haben die Möglichkeit auf unserer Website unter „Online Terminvereinbarung“ Termine mit uns zu vereinbaren. Dies wird von einem Dienstleister gewährleistet, mit dem wir einen Vertrag über die Verarbeitung von Daten im Auftrag (Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO) geschlossen haben. Nutzen Sie diese Möglichkeit, werden eingegebene Daten von Ihnen verarbeitet. Diese sind: Anrede Vorname, Name Kommunikationsdaten (Telefonnummer, Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse) ggf. Inhalte der Korrespondenz b. Zweck der Datenverarbeitung Im Rahmen der Online-Terminvergabe erfolgt die Datenverarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 li. a DSGVO. Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Informationen zum Datenschutz sowie ggf. auf weitere konkrete Datenschutzinformationen verwiesen. c. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Der Zweck der Verarbeitung ist die unkomplizierte Bereitstellung eines Onlinedienstes zur Terminvereinbarung. d. Dauer der Speicherung Ihre personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erfüllung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. e. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Ihre Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. Ein Widerruf Ihrer Einwilligung wirkt sich auf zukünftige Verarbeitungen aus. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden. Der Widerruf der Einwilligung und der Widerruf der Speicherung hat in Schriftform per E-Mail zu erfolgen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht. f. Empfänger/Datenkategorien Grundsätzlich werden bei einer Anfrage Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich durch die Stadt Suhl sowie den jeweiligen Auftragsverarbeiter verarbeitet. g. Bereitstellung personenbezogener Daten Bei der Nutzung der Online-Terminvergabe, sind Ihre Angaben freiwillig. Unterbleiben diese, kann Ihnen allerdings kein Ergebnis mitgeteilt werden. Die Nichtbereitstellung von personenbezogenen Daten kann in diesen Fällen unter Umständen dazu führen, dass eine Bearbeitung Ihres Anliegens mangels vollständiger Daten und infolgedessen keiner Möglichkeit einer Rückfrage nicht vorgenommen werden kann. Zudem kann eine Nichtbereitstellung der Daten für Sie rechtliche Nachteile haben, wie z. B. die Nichtbearbeitung sowie keine Terminvergabe. 9. „Mängelmelder-Formular“ a. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Website ist ein „Mängelmelder-Formular“ vorhanden, welches für die elektronische Kontaktaufnahme genutzt werden kann, um der Stadt Suhl eine Mitteilung über einen von Ihnen entdeckten Schaden, Mangel oder andere Beobachtungen mitteilen zu können. Nimmt ein Nutzer diese Möglichkeit wahr, so werden die in der Eingabemaske eingegeben Daten an uns übermittelt und gespeichert. Diese Daten sind: - Name - Vorname - E-Mail - Telefon - Schadensort - Art des Schadens / Mangels Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Informationen zum Datenschutz verwiesen. Alternativ ist eine Kontaktaufnahme über die bereitgestellte E-Mail-Adresse möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert. Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet. b. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Im Rahmen des Mängelmelder-Formulars erfolgt die Datenverarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 li. a DSGVO. Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Informationen zum Datenschutz sowie ggf. auf weitere konkrete Datenschutzinformationen verwiesen. Wir weisen Sie darauf hin, dass die Verarbeitung der Daten auch auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. e DSGVO i. V. m. § 16 Abs. 1 ThürDSG erfolgen kann. Eine Verarbeitung der von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten ist zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens erforderlich. c. Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske dient uns allein zur Bearbeitung der Kontaktaufnahme bezüglich gemeldeter Schäden und Mängel. Im Falle einer Kontaktaufnahme per E-Mail liegt hierin auch das erforderliche berechtigte Interesse an der Verarbeitung der Daten. Die sonstigen während des Absendevorgangs verarbeiteten personenbezogenen Daten dienen dazu, einen Missbrauch des Kontaktformulars zu verhindern und die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme sicherzustellen. d. Dauer der Speicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Verarbeitung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske des Mängel-Formulars und diejenigen, die per E-Mail übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobenen personenbezogenen Daten werden spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. e. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit Der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit, seine Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. Nimmt der Nutzer per E-Mail-Kontakt mit uns auf, so kann er der Speicherung seiner personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden. Der Widerruf der Einwilligung und der Widerruf der Speicherung hat in Schriftform per E-Mail zu erfolgen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht. f. Empfänger/Datenkategorien Grundsätzlich werden bei einer Anfrage über das Mängelmelder-Formulars Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich durch die Stadt Suhl verarbeitet. g. Bereitstellung personenbezogener Daten Wenden Sie sich an uns bezüglich Schäden, Mängel etc. über das Mängelmelder-Formulars wenden, sind Ihre Angaben freiwillig. Unterbleiben diese, kann Ihnen allerdings kein Ergebnis mitgeteilt werden. Die Nichtbereitstellung von personenbezogenen Daten kann in diesen Fällen unter Umständen dazu führen, dass eine Bearbeitung Ihres Anliegens mangels vollständigen Sachverhaltes und keiner Möglichkeit einer Rückfrage nicht vorgenommen werden kann. Zudem kann eine Nichtbereitstellung der Daten für Sie rechtliche Nachteile haben, wie z. B. die Nichtbearbeitung sowie keine Leistungserbringung. Hinweis: Sie haben das Recht gegenüber uns aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu widersprechen. 10. Meta (Facebook, Instagram) a. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir unterhalten in verschiedenen sozialen Netzwerken öffentlich zugängliche Profile. Ihr Besuch dieser Profile setzt eine Vielzahl von Datenverarbeitungsvorgängen in Gang. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick darüber, welche Ihrer personenbezogenen Daten von uns erhoben, genutzt und gespeichert werden, wenn Sie unsere Profile besuchen. Personenbezogene Daten sind dabei solche Angaben, die sich Ihnen als bestimmte Person zuordnen lassen (z.B. Name, Alter, Anschrift, Fotos, E-Mail-Adressen, u.U. auch IP-Adressen). Ferner informieren wir Sie darüber, welche Rechte Sie im Hinblick auf die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten uns gegenüber haben. Sie sind nicht verpflichtet, uns Ihre personenbezogenen Daten zu überlassen. Allerdings kann dies für einzelne Funktionalitäten unserer Profile in sozialen Netzwerken erforderlich sein. Diese Funktionalitäten stehen Ihnen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung, wenn Sie uns Ihre personenbezogenen Daten nicht überlassen. Unsere Website beinhaltet ein PlugIn, welches Sie durch aktives Anklicken zu unseren Profilen der sozialen Netzwerke Facebook und Instagram führt. b. Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist die Darstellung, Präsentation und Information über die sozialen Medien für Sie. c. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Sobald Sie durch aktives Anklicken des „Facebook-PlugIns“ bzw. „Instagram-PlugIns“ den Inhalten zugestimmt haben, willigen Sie gemäß Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. a DSGVO darin ein, dass Ihre Daten an Facebook/Instagram übertragen werden. Sofern Sie unsere Profile in sozialen Netzwerken nutzen, um mit uns Kontakt aufzunehmen (bspw. durch die Erstellung eigener Beiträge, die Reaktion auf einen unserer Beiträge oder durch private Nachrichten an uns), werden die uns von Ihnen mitgeteilten Daten von uns ausschließlich zu dem Zweck verarbeitet, mit Ihnen in Kontakt treten zu können. Rechtsgrundlage für die Datenerhebung ist damit auch Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO. Als Grundlage der Datenverarbeitung bei Empfängern mit Sitz in Drittstaaten (außerhalb der Europäischen Union, Island, Liechtenstein, Norwegen, also insbesondere in den USA) oder einer Datenweitergabe dorthin, werden sogenannte Standardvertragsklauseln (Art. 46. Abs. 2 und 3 DSGVO) verwendet. Standardvertragsklauseln (Standard Contractual Clauses – SCC) sind von der EU-Kommission bereitgestellte Mustervorlagen und sollen sicherstellen, dass Ihre Daten auch dann den europäischen Datenschutzstandards entsprechen, wenn diese in Drittländer (wie beispielsweise in die USA) überliefert und dort gespeichert werden. Diese Klauseln basieren auf einem Durchführungsbeschluss der EU-Kommission. Sie finden den Beschluss und die entsprechenden Standardvertragsklauseln u. a. Hier: https://eur-lex.europa.eu/eli/dec_impl/2021/914/oj?locale=de d. Dauer der Speicherung In welcher Weise Facebook und Instagram die Daten aus dem Besuch von Facebook-Seiten/ Instagram-Seiten für eigene Zwecke verwendet, in welchem Umfang Aktivitäten auf der Facebook-Seite/Instagram-Seiten einzelnen Nutzern zugeordnet werden, wie lange Facebook/Instagram diese Daten speichert und ob Daten aus einem Besuch der Facebook-Seite/Instagram-Seiten an Dritte weitergegeben werden, wird von Facebook/Instagram nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. e. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit Sofern Sie der Verarbeitung Ihrer Daten durch uns auf Facebook/Instagram insgesamt oder für einzelne Maßnahmen widersprechen wollen, können Sie dies unter den oben angegebenen Kontaktdaten tun. Sie können der Verarbeitung von Insights-Daten auch gegenüber Facebook/Instagram widersprechen. Sie können ebenfalls der Datenverarbeitung durch Facebook/Instagram widersprechen, indem Sie uns kontaktieren. Wir geben Ihren Widerspruch unverzüglich weiter. Bitte beachten Sie, dass im Falle eines solchen Widerspruchs die Nutzung der Facebook- bzw. Instagram-Page und der Abruf der hierüber angebotenen Leistungen und Informationen unter Umständen nur eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich sind. f. Empfänger/Datenkategorien Beim Zugriff auf eine Facebook-Seite oder Instagram wird die Ihrem Endgerät zugeteilte IP-Adresse an Facebook/Instagram übermittelt. Nach Auskunft von Facebook/Instagram wird diese IP-Adresse anonymisiert (bei „deutschen“ IP-Adressen). Facebook/Instagram speichert darüber hinaus Informationen über die Endgeräte seiner Nutzer (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist Facebook/Instagram damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzern möglich. Wenn Sie als Nutzerin oder Nutzer aktuell bei Facebook/Instagram angemeldet sind, befindet sich auf Ihrem Endgerät ein Cookie mit Ihrer Facebook-Kennung/Instagram-Kennung. Dadurch ist Facebook/Instagram in der Lage nachzuvollziehen, dass Sie diese Seite aufgesucht und wie Sie sie genutzt haben. Dies gilt auch für alle anderen Facebook-Seiten/Instagram-Seiten. Über in Webseiten eingebundene Facebook-Buttons ist es Facebook möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem Facebook-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. g. Bereitstellung personenbezogener Daten Bei Ihrem Besuch unserer Profile werden Ihre personenbezogenen Daten nicht nur durch uns, sondern auch durch die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerks erhoben, genutzt und gespeichert. Dies geschieht auch dann, wenn Sie selbst kein Profil in dem jeweiligen sozialen Netzwerk haben. Die einzelnen Datenverarbeitungsvorgänge und ihr Umfang unterscheiden sich je nach Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerks und sie sind nicht zwingend für uns nachvollziehbar. Einzelheiten über die Erhebung und Speicherung Ihrer persönlichen Daten sowie über Art, Umfang und Zweck ihrer Verwendung durch den Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerks entnehmen Sie bitte den Datenschutzerklärungen des jeweiligen Betreibers: Die Datenschutzerklärung für das soziale Netzwerk Facebook, das von Facebook Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Dublin 2, Irland, betrieben wird, können Sie unter https://www.facebook.com/about/privacy/update?ref=old_policy einsehen; Die Datenschutzerklärung für das soziale Netzwerk Instagram, das von Instagram LLC, 1601 Willow Road, Menlo Park, CA 94025, USA, betrieben wird, können Sie unter https://help.instagram.com/155833707900388 einsehen 11. LinkedIn a. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen auf unserer Webseite Social-Plugins des Social-Media-Netzwerks LinkedIn, der Firma LinkedIn Corporation, 2029 Stierlin Court, Mountain View, CA94043, USA. Bei den Social-Plugins kann es sich um Feeds, das Teilen von Inhalten oder um die Verlinkung zu unserer LinkedIn-Seite handeln. Die Social-Plug-ins sind eindeutig mit dem bekannten LinkedIn-Logo gekennzeichnet und erlauben beispielsweise interessante Inhalte direkt über unsere Webseite zu teilen. Für den Europäischen Wirtschaftsraum und die Schweiz ist die Firma LinkedIn Ireland Unlimited Company Wilton Place in Dublin für die Datenverarbeitung verantwortlich. Ihr Besuch des Profils setzt eine Vielzahl von Datenverarbeitungsvorgängen in Gang. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick darüber, welche Ihrer personenbezogenen Daten von uns erhoben, genutzt und gespeichert werden, wenn Sie unsere Profile besuchen. Personenbezogene Daten sind dabei solche Angaben, die sich Ihnen als bestimmte Person zuordnen lassen (z. B. Name, Alter, Anschrift, Fotos, E-Mail-Adressen, u.U. auch IP-Adressen). Ferner informieren wir Sie darüber, welche Rechte Sie im Hinblick auf die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten uns gegenüber haben. Sie sind nicht verpflichtet, uns Ihre personenbezogenen Daten zu überlassen. Allerdings kann dies für einzelne Funktionalitäten unseres Profils in sozialen Netzwerken erforderlich sein. Diese Funktionalitäten stehen Ihnen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung, wenn Sie uns Ihre personenbezogenen Daten nicht überlassen. Unsere Website beinhaltet ein PlugIn, welches Sie durch aktives Anklicken zu unserem Profilen des sozialen Netzwerks LinkedIn führt. b. Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist die Darstellung, Präsentation und Information über die sozialen Medien für Sie, insbesondere die komfortable und smarte Option Stellenangebote zu finden und darauf zu reagieren. Wir posten regelmäßig interessante Stellen, News oder Berichte. Darum haben wir auf unserer Webseite die Möglichkeit geschaffen, interessante Inhalte direkt auf LinkedIn zu teilen bzw. direkt auf unsere LinkedIn-Seite zu verweisen. Wir betrachten eingebaute Social-Plug-ins als erweiterten Service auf unserer Webseite. c. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Sobald Sie durch aktives Anklicken des „LinkedIn-PlugIns“ den Inhalten zugestimmt haben, willigen Sie gemäß Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. a DSGVO darin ein, dass Ihre Daten an LinkedIn übertragen werden. Sofern Sie unsere Profile in sozialen Netzwerken nutzen, um mit uns Kontakt aufzunehmen (bspw. durch die Erstellung eigener Beiträge, die Reaktion auf einen unserer Beiträge oder durch private Nachrichten an uns), werden die uns von Ihnen mitgeteilten Daten von uns ausschließlich zu dem Zweck verarbeitet, mit Ihnen in Kontakt treten zu können. Rechtsgrundlage für die Datenerhebung ist damit auch Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO. Als Grundlage der Datenverarbeitung bei Empfängern mit Sitz in Drittstaaten (außerhalb der Europäischen Union, Island, Liechtenstein, Norwegen, also insbesondere in den USA) oder einer Datenweitergabe dorthin, werden sogenannte Standardvertragsklauseln (Art. 46. Abs. 2 und 3 DSGVO) verwendet. Standardvertragsklauseln (Standard Contractual Clauses – SCC) sind von der EU-Kommission bereitgestellte Mustervorlagen und sollen sicherstellen, dass Ihre Daten auch dann den europäischen Datenschutzstandards entsprechen, wenn diese in Drittländer (wie beispielsweise in die USA) überliefert und dort gespeichert werden. Diese Klauseln basieren auf einem Durchführungsbeschluss der EU-Kommission. Sie finden den Beschluss und die entsprechenden Standardvertragsklauseln u. a. Hier: https://eur-lex.europa.eu/eli/dec_impl/2021/914/oj?locale=de d. Dauer der Speicherung Grundsätzlich behält LinkedIn Ihre personenbezogenen Daten so lange, wie es das Unternehmen als nötig betrachtet, um die eigenen Dienste anzubieten. LinkedIn löscht aber Ihre personenbezogenen Daten, wenn Sie Ihr Kontolöschen. In manchen Ausnahmefällen behaltet LinkedIn selbst nach Ihrer Kontolöschung einige Daten in zusammengefasster und anonymisierter Form. Sobald Sie Ihr Konto löschen, können andere Personen Ihre Daten innerhalb von einem Tag nicht mehr sehen. LinkedIn löscht die Daten grundsätzlich innerhalb von 30 Tagen. LinkedIn behält allerdings Daten, wenn es aus rechtlicher Pflicht notwendig ist. Daten, die keinen Personen mehr zugeordnet werden können, bleiben auch nach Schließung des Kontos gespeichert. Die Daten werden auf verschiedenen Servern in Amerika und vermutlich auch in Europa gespeichert. In welcher Weise LinkedIn die Daten aus dem Besuch von LinkedIn-Seiten für eigene Zwecke verwendet, in welchem Umfang Aktivitäten auf der LinkedIn-Seite einzelnen Nutzern zugeordnet werden, wie lange LinkedIn diese Daten speichert und ob Daten aus einem Besuch der LinkedIn-Seiten an Dritte weitergegeben werden, wird von LinkedIn nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. e. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit Sofern Sie der Verarbeitung Ihrer Daten durch uns auf LinkedIn insgesamt oder für einzelne Maßnahmen widersprechen wollen, können Sie dies unter den oben angegebenen Kontaktdaten tun. Sie können der Verarbeitung von Insights-Daten auch gegenüber LinkedIn widersprechen. Sie können ebenfalls der Datenverarbeitung durch LinkedIn widersprechen, indem Sie uns kontaktieren. Wir geben Ihren Widerspruch unverzüglich weiter. Bitte beachten Sie, dass im Falle eines solchen Widerspruchs die Nutzung der LinkedIn-Page und der Abruf der hierüber angebotenen Leistungen und Informationen unter Umständen nur eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich sind. f. Empfänger/Datenkategorien Beim Zugriff auf eine LinkedIn-Seite wird die Ihrem Endgerät zugeteilte IP-Adresse an LinkedIn übermittelt. LinkedIn speichert darüber hinaus gegebenenfalls Informationen über die Endgeräte seiner Nutzer; gegebenenfalls ist LinkedIn damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzern möglich. Wenn Sie als Nutzerin oder Nutzer aktuell bei LinkedIn angemeldet sind, befindet sich auf Ihrem Endgerät ein Cookie mit Ihrer LinkedIn-Kennung. Dadurch ist LinkedIn in der Lage nachzuvollziehen, dass Sie diese Seite aufgesucht und wie Sie sie genutzt haben. Dies gilt auch für alle anderen LinkedIn-Seiten. Über in Webseiten eingebundene LinkedIn-Buttons ist es Facebook möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem LinkedIn-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. g. Bereitstellung personenbezogener Daten Nur durch die bloße Einbindung der Social-Plugins speichert LinkedIn keine persönlichen Daten. LinkedIn nennt diese Daten, die durch Plug-ins generiert werden, passive Impressionen. Wenn Sie aber auf ein Social-Plug-in klicken, um beispielsweise unsere Inhalte zu teilen, speichert die Plattform personenbezogene Daten als sogenannte „aktive Impressionen“. Und zwar unabhängig, ob Sie ein LinkedIn-Konto haben oder nicht. Falls Sie angemeldet sind, werden die erhobenen Daten Ihrem Konto zugeordnet. Bei Ihrem Besuch unserer Profile werden Ihre personenbezogenen Daten nicht nur durch uns, sondern auch durch die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerks erhoben, genutzt und gespeichert. Dies geschieht auch dann, wenn Sie selbst kein Profil in dem jeweiligen sozialen Netzwerk haben. Die einzelnen Datenverarbeitungsvorgänge und ihr Umfang unterscheiden sich je nach Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerks und sie sind nicht zwingend für uns nachvollziehbar. Einzelheiten über die Erhebung und Speicherung Ihrer persönlichen Daten sowie über Art, Umfang und Zweck ihrer Verwendung durch den Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerks entnehmen Sie bitte den Datenschutzerklärungen des jeweiligen Betreibers: Die Datenschutzerklärung für das soziale Netzwerk LinkedIn Corporation, 2029 Stierlin Court, Mountain View, CA94043, USA, können Sie unter https://de.linkedin.com/legal/privacy-policy einsehen; 12. Betroffenenrechte Aufgrund der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten haben Sie das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), das Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO), des Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO), das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) und das Recht auf Widerspruch* (Art. 21 DSGVO). Zudem haben Sie das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten und diese Daten einem anderen Verantwortlichen zu übermitteln, (Art. 20 DSGVO). Darüber hinaus können Sie sich mit einer Beschwerde an den Datenschutzbeauftragten wenden, wenn Sie der Auffassung sind, dass die Stadt Suhl bei der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten datenschutzrechtliche Vorschriften nicht beachtet hat. Ebenso steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der Datenschutzaufsichtsbehörde zu. Dies ist in Thüringen der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI), in der Häßlerstraße 8, 99096 Erfurt, www.tlfdi.de . *Hinweis: Sie haben das Recht gegenüber der Stadt Suhl (Verantwortlichen) aus Gründen die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu widersprech en.
- Leben & Wohnen | Suhl
Leben & Wohnen in Suhl Suhler Ortsteile Planen-Bauen-Wohnen Grundstücke & Immobilien Umwelt & Klimaschutz
- LSZ | Suhl
Informationen zum Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben - LSZ Thüringen der Stadt Suhl Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben (LSZ) Mit dem Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben - LSZ wurde die Familienpolitik im Freistaat Thüringen zum 01. Januar 2019 neu strukturiert. Bisher durch das zuständige Landesministerium, obliegt die Entscheidung über die Förderung familiengerechter Angebote nun in städtischer Eigenverantwortung. In enger Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, sozialen Akteuren sowie den Bürgen der Stadt Suhl wird die Entwicklung einer familiengerechten Infrastruktur genau dort ermöglicht, wo die Familien leben. Die Grundlage dafür bildet der integrierte Sozialplan. Aufbauend auf einer Bestandsanalyse zu familiären Strukturen und sozialen Angeboten in der Stadt sowie einer Analyse zu bestehenden Bedürfnis- und Bedarfslagen von Familien werden schwerpunkt-mäßig familienpolitische Ziele und Maßnahmen in sechs Handlungsfeldern strukturiert: Handlungsfeld 1 - "Steuerung, Vernetzung, Nachhaltigkeit und Planung" Handlungsfeld 2 - "Vereinbarkeit Familie und Beruf, Mobilität" Handlungsfeld 3 - "Bildung im familiären Umfeld" Handlungsfeld 4 - "Beratung, Unterstützung und Information" Handlungsfeld 5 - "Wohnumfeld und Lebensqualität" Handlungsfeld 6 - "Dialog der Generationen" Mit Beschluss der integrierten Sozialplanung durch den Stadtrat der Stadt Suhl (Nr. 087/07/2019 am 27. November 2019) wurde der erste Meilenstein zur Verankerung einer nachhaltigen städtischen Sozialplanung gesetzt und ermöglichte damit das Erreichen der höchsten Förderstufe (Stufe 3) zum 01. Januar 2020. Die erste Fortschreibung der integrierten Sozialplanung für den Zeitraum 2025-2029 wurde am 18.12.2024 durch den Stadtrat beschlossen (Beschluss Nr. 101/07/2024). Integrierte Sozialplanung der Stadt Suhl 2020 vom 05. April 2024 1. Fortschreibung integrierte Sozialplanung der Stadt Suhl 2025–2029 v. 18.12.2024 Antragsstellung Zur fortwährenden Sicherung und Entwicklung einer familiengerechten Infrastruktur für Familien fördert die Stadt Suhl bedarfsorientierte Projekte, Maßnahmen und Einrichtungen im Rahmen der einzelnen Handlungsfelder. Antragsberechtigt sind gemeinnützige und kirchliche Träger sowie Verbände der Wohlfahrtspflege. Zuwendungsfähige Ausgaben bilden Personal-, Sach- und Honorarkosten. Ausgeschossen ist die Förderung individueller Leistungsansprüche von Bürgern sowie von Maßnahmen, Angeboten und Einrichtungen, die nach anderen rechtlichen Regelungen und Förderprogrammen des Freistaats Thüringen förderfähig sind. Alle notwendigen Informationen dazu finden Sie in der Richtlinie zum Landesprogramm (Richtlinie LSZ vom 01. Januar 2025). Die Antragsfrist für das kommende Jahr endet am 31. Juli des Vorjahres. Bitte beachten Sie, dass Anträge nur berücksichtigt werden können, wenn diese form- und fristgerecht gestellt werden. Nutzen Sie für die Antragstellung ausschließlich das bereitgestellte Formular. Alle Anträge müssen im Original und rechtsverbindlich unterschrieben bis zum Ablauf der Antragsfrist an das zuständige Amt gestellt werden: Stadtverwaltung Suhl Sozialdezernat - Sozialamt Friedrich-König-Straße 42 98527 Suhl Richtlinie zum Landesprogramm LSZ (2025–2027) Formblatt zur Eingangsbestätigung, Mittelanforderung und Rechtsbehelfsverzicht Antrag zum Landesprogramm Eine Beratung zum Landesprogramm, Ihrem Projektvorhaben oder zur Antragsstellung sind möglich. Wenden Sie sich dazu bitte an: Stadtverwaltung Suhl Sozialamt Frau Memmel Friedrich-König-Straße 42 98527 Suhl Tel.: 03681 / 74 - 2890 Weitere Informationen: https://lsz-thueringen.de Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familien aus Mitteln des Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben der Generationen
- Bürgerservice, digitale Dienstleistungen in Suhl
Übersichtsseite des Bürgerservice und der digitalen Dienstleistungen der Stadt Suhl. Prüfung in Frage kommenden Leistungen und Formulare. Klick hier. Bürgerservice Die Stadt Suhl bietet ein modernes und attraktives Angebot an digitalen Verwaltungsleistungen an, das kontinuierlich ausgebaut wird. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, Verwaltungsleistungen und Antragsverfahren online durchführen zu können. Hinweis: Sie werden ggf. auf eine externe Seite weitergeleitet. Bitte beachten Sie das dort geltende Impressum sowie die Datenschutzerklärung. Beliebte Leistungen Online Terminvereinbarung Verfügbar für das Ordnungs- und Bürgeramt i-KFZ KFZ-Zulassung & Abmeldung online Urkundenbestellung Standesamt Suhl Onlineleistungen der Meldebehörde Online-Gewerbemeldedienst Gewerbean-, -um- & -abmeldung sonstige Leistungen Alle weiteren Verwaltungsleistungen Seitentags Gewerbeangelegenheiten: Antrag auf Erlaubnis § 34i GewO / Antrag auf Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen / Antrag auf Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen Verlängerung / Antrag auf Ausnahmegenehmigung bei Verkehrsbeschränkungen / Antrag auf Ausnahmegenehmigung vom Sonntagsfahrverbot / Antrag auf Befreiung von Gurt- oder Helmpflicht / Antrag auf Ausübung der Heilkunde / Antrag Aufstellung Spielgeräte / Antrag Erlaubnis für Versteigerer / Antrag Erteilung Erlaubnis Spielhalle / Antrag Markfestsetzung / Antrag_§ 34a GewO Bewachung / Antrag auf Erlaubnis § 34c GewO / Antrag_§ 46 Abs. 1 StVO / Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis Veranstaltung auf öffentlichen Verkehrsgrund / Antrag Ausnahmegenehmigung Warenständer, Werbeaufsteller, Infostand, Außenversorgung / Antrag Ausnahmegenehmigung Container, Gerüste, Kran, Bauzaun / Antrag Ausnahmegenehmigung Container, Gerüste, Kran, Bauzaun - Verlängerung / Antrag Reisegewerbekarte / Antrag Schaustellung von Personen nach § 33a GewO / Antrag Stellvertretererlaubnis Spielhalle / Antrag Zuweisung Standplatz gemäß Marktsatzung / Anzeige nach VersteigererVO / Ausspielung und Lotterie Anzeige / Gewerbeanmeldung GewA1 / Gewerbeummeldung GewA2 / Gewerbeabmeldung GewA3 / Beiblatt zur Gewerbeanmeldung o. Gewerbeabmeldung / Pyrotechnische Erzeugnisse Anzeige des Vertriebs (Online-Antrag) / Anzeigen einer Verkaufsveranstaltung – Wanderlager / Zulassung: Antrag auf Außerbetriebsetzung nach § 16 FZV / Antrag auf rotes Händler-Kennzeichen / auf rotes Oldtimer-Kennzeichen / Erklärung zum Empfangsbevollmächtigten für Kurzzeit- u. Ausfuhrkennzeichen / Merkblatt Kennzeichenübernahme / SEPA - Mandat Kraftfahrzeugsteuer / Standorterklärung Kurzzeit- und Ausfuhrkennzeichen / Zulassungsvollmacht / Kämmerei: Anmeldung Spielgerätesteuer / Anlage 1 - Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit außer Gewalt / Anlage 2a - Spielgeräte ohne Gewinnmöglichkeit in Spielhallen / Anlage 2b - Spielgeräte ohne Gewinnmöglichkeit in Gaststätten und sonstigen Aufstellorten / Anlage 3 - Apparate mit sex-, gewalt- und kriegsverherrlichenden Spielen / Anlage 4 - Computer mit und ohne Multimediaausstattung / Abmeldung Spielgerätesteuer / Spielapparatesteuererklärung / Meldebogen Hundehalter / Antrag auf Hundesteuerbefreiung / Hundesteueran- und Abmeldung / SEPA-Mandat Formular / Sozialamt: Schwerbehindertenantrag / Wohngeld Mietzuschuss Erstantrag / Wohngeld Lastenzuschuss Erstantrag / Wohngeld Mietzuschuss Erhöhungsantrag / Wohngeld Lastenzuschuss Erhöhungsantrag / Wohngeld Mietzuschuss Weiterleistungsantrag / Wohngeld Lastenzuschuss Weiterleistungsantrag / Hochbau- und Liegenschaftsamt: Kündigung eines bestehenden Pachtvertrages für die Nutzung eines kommunalen Grundstückes / Pachtvertrag mit der Stadtverwaltung Suhl abschließen (Online - Antrag) / Gesundheitsamt: Anzeige von Wasserversorgungsanlagen und Nichttrinkwasseranlagen (Online - Antrag) / Impfnachweis hochladen Umwelt- und Bauaufsichtsamt: Antrag auf Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung nach Wohnungseigentumsgesetz / Antrag auf Baulastenauskunft / Antrag auf Baulasteneintragung / Anzeige zur Aufstellung fliegender Bauten / Baumfällantrag / Jugend- und Schulverwaltungsamt: Auskunft aus dem Sorgeregister gemäß §58 SGB VIII – Negativbescheinigung /
- Wirtschaftsförderung | Suhl in Südthüringen
Wirtschaftsförderung der Stadt Suhl in Südthüringen. Wirtschaftlicher Erfolg in Thüringen. Standort und Team Information, klick hier. Wirtschaftsförderung der Stadt Suhl Über uns Das Team der Wirtschaftsförderung Suhl steht Unternehmern mit einem engagierten und kompetenten Service zur Seite, um sie bei der Gründung oder Ansiedlung ihres Unternehmens in Suhl zu unterstützen. Mit einer umfassenden Expertise in allen relevanten Bereichen der Wirtschaftsförderung begleitet unser Team seine Unternehmer auf ihrem Weg zum Erfolg. Eine der Hauptaufgaben unseres Teams ist die Suche nach einem optimalen Standort für ein geplantes Unternehmen. Hierbei berücksichtigen wir individuelle Anforderungen und Bedürfnisse der Unternehmer und setzen unser fundiertes Wissen über den lokalen Markt und die infrastrukturellen Gegebenheiten ein, um den perfekten Platz für ein Vorhaben zu finden. Gewerbegebiete Unser Team unterstützt aktiv bei bürokratischen Hürden und begleitet Unternehmer durch den Prozess der Unternehmensgründung oder -ansiedlung. Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir genau, welche behördlichen Schritte notwendig sind und stehen beratend zur Seite. Die Wirtschaftsförderung Suhl unterstützt bei der Beantragung von Förderprogrammen. Wir kennen verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung und helfen den Unternehmern, die für sie passenden Förderungen zu identifizieren. AG Wirtschaftsförderung der KAG Oberzentrum Südthüringen Unser Ziel ist es, den Unternehmern den Weg zum Erfolg so reibungslos wie möglich zu gestalten und sie langfristig zu begleiten, um eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft im Gebiet der KAG Oberzentrum Südthüringen zu fördern. Dank unserer gemeinsamen Wirtschaftsförderung finden Unternehmer in Suhl nicht nur einen starken Partner an ihrer Seite, sondern auch städteübergreifend einen Wegbereiter für ihre geschäftlichen Vorhaben. Mit unserer professionellen Hilfe wissen Unternehmer, dass sie in guten Händen sind, um erfolgreich durchzustarten. Direktkontakt unser Team Katja Hanf Sachbearbeiterin Wirtschaftsförderung/ Projekte Tel: 03681 - 74 3123 E-Mail: katja.hanf@stadtsuhl.de Aktuelles Einladung zur 23. Sitzung des Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschusses des Stadtrates der Stadt Suhl Bekanntmachung zur 23. Sitzung des Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschusses am 29.10.2026 Haushaltssatzung der Stadt Suhl für das Jahr 2026 Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Stadt Suhl für das Jahr 2026 Wege zur Fachkräftesicherung: Praktische Lösungen für Unternehmen in Suhl Die Gewinnung und Bindung von Fachkräften zählt zu den größten Herausforderungen für Unternehmen. Wie Sie passende Mitarbeitende finden, Beschäftigte langfristig halten und neue Potenziale für Ihr Unternehmen erschließen können, erfahren Sie bei der Veranstaltung „ThAFF vor Ort in Suhl – Wege zur Fachkräftesicherung“. Die Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) der LEG Thüringen informiert gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Suhl in persönlichen Gespräc Vier Städte – ein Gutschein: KAG konkretisiert Umsetzung und setzt auf nutzerfreundliche Lösung Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen konkretisiert die Einführung eines digitalen Vier-Städte-Gutscheins und rückt dabei einen klaren Anspruch in den Mittelpunkt: Der Gutschein soll einfach nutzbar sein, regionale Angebote sichtbar machen und die Kaufkraft gezielt in den Innenstädten von Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis bündeln. Den kompletten Artikel finden Sie unter dem folgenden Link: Arbeitsmarkt Suhl im Juni 2026: Positive Entwicklung stärkt den Wirtschaftsstandort Die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit zeigen eine erfreuliche Entwicklung für den Wirtschaftsstandort Suhl. Im Juni 2026 ist die Arbeitslosenquote in der Stadt Suhl auf 7,2 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der arbeitslosen Menschen um 37 Personen auf insgesamt 1.248. Neues digitales Infoterminal am Dianabrunnen offiziell in Betrieb Seit dem 18. Mai 2026 ist das neue digitale Infoterminal am Dianabrunnen vor dem Einkaufscentrum am Steinweg offiziell in Betrieb. Das moderne Terminal bietet Bürgerinnen, Bürgern sowie Gästen der Stadt einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu wichtigen Informationen rund um Suhl. Neben aktuellen Mitteilungen aus dem Rathaus und den Ortsteilen stehen unter anderem ein digitaler Stadtplan, Hinweise zu Sehenswürdigkeiten, kulturellen Angeboten sowie Informationen zu lokale Berufswunsch Erzieher/in: Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung in Suhl Informationsveranstaltung in Suhl am 29.04.2026: Das BIZ informiert über den Beruf Erzieher/in. Jetzt für die Berufsorientierung anmelden. Girls‘ Day und Boys‘ Day am 23. April 2026 – Zukunftstage für junge Menschen Einfach mal Berufe in der Praxis ausprobieren Am 23. April 2026 haben Schülerinnen und Schüler in Suhl die Möglichkeit, neue berufliche Perspektiven kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Der bundesweite Girls‘ Day und Boys‘ Day bietet Jugendlichen die Chance, Berufe zu entdecken, die sie im Alltag oft nicht in Betracht ziehen. „Typische Mädchen- oder Jungenberufe gibt es eigentlich gar nicht. Rollenklischees gehören nicht mehr in unsere Zeit. Unternehmensfrühstück im Industriegebiet Zella-Mehlis/Suhl: Vernetzung als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Standortentwicklung Die Stärkung unternehmerischer Netzwerke, konkrete Ansätze zur Fachkräftebindung sowie aktuelle Infrastrukturthemen standen im Mittelpunkt des Unternehmensfrühstück im Industriegebiet Zella-Mehlis/Suhl am 19. März 2026. Insgesamt 36 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung in die Räumlichkeiten der Stadtwerke Suhl-Zella-Mehlis (SWSZ) und nutzten das Format gezielt zum Austausch mit der AG Wirtschaftsförderung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum KAG Oberzentrum Südthüringen stellt Weichen neu: Verstärkung in Wirtschaftsförderung und Kommunikation Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen richtet ihre Strukturen weiter auf eine nachhaltige und verbindliche interkommunale Zusammenarbeit aus. Mit personellen Veränderungen in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Kommunikation stärkt die KAG gezielt ihre Handlungsfähigkeit und setzt wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung des Oberzentrums. Den kompletten Artikel finden Sie unter dem folgenden Link: Bild: Poppner_Schlegel_Hertel Die Posit Arbeitsschutz, Konjunktur, Standortfragen: Aktuelle Herausforderungen beim Friedberg Unternehmerstammtisch Arbeitsschutz, Konjunkturlage und konkrete Standortfragen standen im Mittelpunkt des ersten Friedberg-Management-Stammtisches des Jahres. Vertreter aus Wirtschaft und der AG Wirtschaftsförderung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen tauschten sich über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und praktische Fragen aus dem Unternehmensalltag aus. Darüber hinaus nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zu einem Unternehmensbesuch bei der Firma Cicor P Existenzgründung in Suhl – Fördermittel & Beratung für Gründer 2026 Die Gründungsförderung in Thüringen wird ab 2026 deutlich ausgeweitet – besonders interessant für Existenzgründungen in Suhl. Mit der neuen Richtlinie des Thüringer Wirtschaftsministeriums können nun auch Nebenerwerbsgründungen, die in eine hauptberufliche Selbstständigkeit überführt werden sollen, gefördert werden.
- Jugend, Schulverwaltung | Suhl
Informationen zu Aufgaben und Kontaktinformationen zum Jugend- und Schulverwaltungsamt der Stadt Suhl Jugend- und Schulverwaltungsamt Friedrich-König-Straße 42 98527 Suhl Tel. 03681 74 - 2541 Fax 03681 74 - 2542 E-Mail: jugendamt@stadtsuhl.de Sprechzeiten Mo. 08:00-13:00 Uhr Di. 08:00-17:00 Uhr Do. 08:00-18:00 Uhr Fr. 08:00-13:00 Uhr Aufgaben des Amtes Schulträgeraufgaben, Kinder- und Jugendförderung/Bildung, Familienförderung und Familienleistungen, Allgemeiner Sozialer Dienst, Kita GutsMuths Gehlberg-Schmiedefeld, Hilfe in Krisen, Beratung, Frühe Hilfen (0-3 Jahre), Pflegefamilien, Adoption, Kinderschutz, Elterngeld, BAföG, Unterhalt, Vaterschaftsanerkennung, Jugendförderung, Internat Lautenberg Sachgebiet Allg. Sozialer Dienst Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie Beratung in Fragen Partnerschaft, Trennung und Scheidung, Ausübung Personensorge und Umgangsrechts Beratung und Betreuung von Eltern im Rahmen der Leistungen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche Unterstützung junger Volljähriger und Eingliederungshilfe in ambulanter, teilstationärer und stationärer Form Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren, Hilfestellung und Mitwirkung bei Verfahren von Jugendlichen nach dem Jugendgerichtsgesetz Pflegekinderwesen, Adoptionsvermittlungsstelle Mitwirkung an der Umsetzung der Opferentschädigung nach dem StRehaG im Beitrittsgebiet organisatorische Umsetzung der Ehrenpatenschaften organisatorische Umsetzung U-Untersuchungen Kostensatzverhandlungen mit freien Trägern Netzwerkarbeit im Rahmen des Kinderschutzes, Gewalt in der Familie, umA, Jugendgerichtshilfe Hilfe zum Lebensunterhalt in Sonderfällen (insbesondere bei Miet- und Stromschulden) Informationen zu den einzelnen Leistungen finden Sie über den Thüringer Zuständigkeitsfinder Zuständigkeitsfinder Sachgebiet Kinder- und Jugendförderung Bildung Förderung freier Träger der Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit / Schulsozialarbeit / Jugendverbandsarbeit / erzieherischer Jugendschutz einschließlich Vollzug der Richtlinien „Örtliche Jugendförderung“, „Schulsozialarbeit“ und „Kommunaler Jugendplan der Stadt Suhl“ Bearbeitung der Richtlinie zur Förderung freier Träger, Förderung freier Träger der Wohlfahrtspflege Jugendhilfe / Sozialhilfe Bearbeitung des Wunsch- und Wahlrechtes gem. §5 ThürKitaG Förderung der Partnerschaft für Demokratie „Suhl bekennt Farbe“ durch Förderprogramme von Bund und Land Umsetzung von Maßnahmen zur „Förderung von Kindern mit besonderem Förderbedarf“ bezüglich der Aufgaben nach §8 (3) ThürKigaG Vollzug der Richtlinie Landesprogramm Kinderschutz sowie des Fonds Frühe Hilfen Fachberatung in Tagespflege, Kindertagesstätten sowie Schulsozialarbeit und Jugendeinrichtungen Schulträgeraufgaben gem. ThürSchFG (Schülerbeförderung , Mittagsverpflegung , Schulaufwand, Pflegeleistungen, Wartung Tafeln und bewegliche Sportgeräte, einschließlich Fachaufsicht Schulsachbearbeiter) Betrieb der kommunalen Kindertagesstätte in den Ortsteilen Schmiedefeld und Gehlberg Betrieb des Internates an der Berufsschule SBBZ (Internat auf dem Lautenberg) Informationen zu den einzelnen Leistungen finden Sie über den Thüringer Zuständigkeitsfinder Zuständigkeitsfinder Sachgebiet Familienförderung / Leistung Beratung von Leistungsempfängern, Trägern und Gewährung von Leistungen: Unterhaltsvorschuss , Bundeselterngeld , BAföG , Übernahme von Elternbeiträgen in Kindergärten Beistandschaften , Beratung/Unterstützung bei Geltendmachung von Unterhalt und Feststellung der Vaterschaft Vollzug der Hortgebührensatzung , Thüringer Hortkostenbeteiligungsverordnung Amtsvormundschaften/ Amtspflegeschaften Rechtsstelle/Innenrevision Beurkundungen (Unterhalt , Vaterschaftsanerkennung , Sorgerechtserklärung ) Elternbeitragsfestsetzung Tagespflege/kommunale Kindertageseinrichtung Zuständigkeitsfinder Sie benötigen ein Formular? Bitte nutzen Sie das Serviceportal "Zentraler Thüringer Formularservice ". Sie werden weitergeleitet! Formularservice
- Finanzdezernat der Stadt Suhl in Südthüringen
Dezernatsleitung und Kontaktinformationen Finanzdezernat Friedrich-König-Straße 42 98527 Suhl Tel. 03681 74 - 2478 Fax 03681 74 - 2659 E-Mail: finanzdezernat@stadtsuhl.de Sprechzeiten Mo. 08:00-13: 00 Uhr, Di. 08:00-17:00 Uhr Do. 08:00-18:00 Uhr Fr. 08:00-13:00 Uhr
- Bekanntmachungen der Stadt Suhl
Bekanntmachungen, Ausschreibungen VOB/UvgO, Wahlbekanntmachungen und das Gremienportal der Stadt Suhl. Klick hier. Bekanntmachungen Hier finden Sie die Bekanntmachungen und Ausschreibungen der Stadt Suhl. Aktuelle Bekanntmachungen Stadtrecht Bekanntmachungen Ausschreibungen VOB/UVgO Wahlbekanntmachungen Einladung zur 23. Sitzung des Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschusses des Stadtrates der Stadt Suhl Bekanntmachung zur 23. Sitzung des Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschusses am 29.10.2026 Öffentlichkeitsarbeit Einladung zur 20. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Sport des Stadtrates der Stadt Suhl Bekanntmachung zur 20. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Sport des Stadtrates der Stadt Suhl am 28.10.2026 Öffentlichkeitsarbeit Einladung zur 25. Sitzung des Jugendhilfeausschusses des Stadtrates der Stadt Suhl Dienstag, 27. Oktober 2026, 17:00 Uhr im Neuen Rathaus, Raum 7 (Friedrich-König-Straße 42, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 22.10.2026 Öffentlichkeitsarbeit Einladung zur 18. Sitzung des Werkausschusses für den Eigenbetrieb "Kommunale Dienstleistungen Suhl" des Stadtrates der Stadt Suhl Bekanntmachung zur Sitzung des Werkausschusses für den Eigenbetrieb "Kommunale Dienstleistungen Suhl" am 27. Oktober 2026 Öffentlichkeitsarbeit Einladung zur 14. Sitzung des zeitweiligen Ausschusses ÖPNV des Stadtrates der Stadt Suhl Einladung 14. Sitzung zeitweiliger Ausschuss ÖPNV am 26.10.2026 Öffentlichkeitsarbeit Öffentliche Bekanntmachung der Offenlegung des Ergebnisses der Grenzwiederherstellung und der Abmarkung von Flurstücksgrenzen Gemeinde Suhl, Gemarkung Vesser, Flur 1, Flurstück 733/123 Öffentlichkeitsarbeit Alle Bekanntmachungen Haushaltssatzung der Stadt Suhl für das Jahr 2026 Justiziariat Schulordnung der Städtischen Musikschule "Alfred Wagner" Suhl Justiziariat Entgeltordnung der Städtischen Musikschule "Alfred Wagner" Suhl Justiziariat Amtliche Bekanntmachung: Öffentliche Auslegung des 2. Entwurfs des Regionalplans Südwestthüringen Öffentlichkeitsarbeit 8. Änderung der Hauptsatzung der Stadt Stadt Suhl Justiziariat Satzung über die Aufhebung der Satzung für den Wohngebietsbeirat Neundorf Justiziariat Verordnung über das Offenhalten der Verkaufsstellen aus besonderem Anlass der kreisfreien Stadt Suhl Öffentlichkeitsarbeit 1. Satzung zur Änderung der Satzung des Wohngebietsbeirates Lautenberg Justiziariat 2. Satzung zur Änderung der Satzung des Wohngebietsbeirates Ilmenauer Str./ Döllberg Justiziariat Amtliche Bekanntmachung zur 1. Verordnung zur Änderung der Verordnung der kreisfreien Stadt Suhl über Beförderungsentgelte und Beförderungsbedingungen im Taxenverkehr - Taxitarifordnung - Öffentlichkeitsarbeit Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Stadt Suhl für das Jahr 2025 Öffentlichkeitsarbeit 2. Änderung der Parkgebührenordnung für das Parkhaus Wolfsgrube Justiziariat Satzung für den Kinder- und Jugendbeirat "Jugend verändert Suhl" der Stadt Suhl Justiziariat Satzung für das Jugendamt Stadt Suhl vom 21.07.2025 Öffentlichkeitsarbeit Bewohnerparkgebührenordnung der Stadt Suhl vom 09.07.2025 Justiziariat 1. Änderung der Hebesatzsatzung Justiziariat Bekanntmachung von Beschlüssen des Stadtrates und der Ausschüsse des Stadtrates von Suhl Öffentlichkeitsarbeit Bewohnerparkgebührenordnung Justiziariat Parkgebührenordnung der Stadt Suhl Justiziariat Unterbringungsgebührensatzung der Stadt Suhl Justiziariat Unterbringungssatzung der Stadt Suhl Justiziariat Satzung der Stadt Suhl für den Seniorenbeirat und den Seniorenbeauftragten Justiziariat 7. Änderung der Hauptsatzung der Stadt Suhl Justiziariat Verordnung über das Offenhalten der Verkaufsstellen aus besonderem Anlass der kreisfreien Stadt Suhl Öffentlichkeitsarbeit 5. Satzung zur Änderung der Gebührensatzung für die Benutzung der Friedhöfe der Stadt Suhl (Friedhofsgebührensatzung) Öffentlichkeitsarbeit 2. Änderung der Kurbeitragssatzung der Stadt Suhl Justiziariat 6. Änderung der Hauptsatzung der Stadt Suhl Justiziariat Entgeltordnung für die Nutzung der Sporthalle Wolfsgrube der Stadt Suhl Justiziariat 3. Änderung der Entgeltordnung für die Nutzung der Sportstätten der Stadt Suhl Justiziariat Hebesatzsatzung 2025 Justiziariat Friedhofssatzung der Stadt Suhl Justiziariat 4. Satzung zur Änderung der Friedhofsgebührensatzung der Stadt Suhl Justiziariat 2. Satzung zur Änderung der Satzung der Stadt Suhl über die Erhebung einer Straßenreinigungsgebühr (Straßenreinigungsgebührensatzung) Justiziariat Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Stadt Suhl für das Jahr 2024 Öffentlichkeitsarbeit 5. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der kreisfreien Stadt Suhl Öffentlichkeitsarbeit 1. Satzung zur Änderung der Satzung der Stadt Suhl über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und über die Sicherung der Gehwege im Winter (Straßenreinigungssatzung) Justiziariat Verordnung über das Offenhalten der Verkaufsstellen aus besonderem Anlass der kreisfreien Stadt Suhl Öffentlichkeitsarbeit 2. Änderung der Entgeltordnung für die Nutzung der Sportstätten der Stadt Suhl Öffentlichkeitsarbeit Satzung der Stadt Suhl über die Festsetzung von Hebesätzen für die Grund- und Gewerbesteuer für das Jahr 2024 (Hebesatzsatzung) Öffentlichkeitsarbeit 2. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren im Marktwesen in der Stadt Suhl Öffentlichkeitsarbeit Satzung der Stadt Suhl für den Wohngebietsbeirat Lautenberg/Linsenhof Öffentlichkeitsarbeit 1. Satzung zur Änderung der Hundesteuersatzung Öffentlichkeitsarbeit 2. Satzung zur Änderung der Satzung der Stadt Suhl über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „Suhl-Nord“ Öffentlichkeitsarbeit Bekanntmachungen zum Stadtrecht Hier finden Sie das digitale Amtsblatt der Stadt Suhl










