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  • Geschichte | Suhl

    Hier finden Sie Informationen und Wissenswertes zur Geschichte der Waffenstadt Suhl im Thüringer Wald Suhl - die Stadtgeschichte Öwer ons... Die meisten verbinden Suhl mit Jagdwaffen oder Simson Mopeds. Es stimmt, Suhl hat eine lange geschichtsträchtige Tradition auf diesen Gebieten. Aber, wir sind so viel mehr. Lesen Sie hier über die reiche Geschichte unserer Stadt Frühe Besiedlung und Bergbau Die alte Bergstadt Suhl kann auf eine bewegte Geschichte verweisen. Menschen lebten bereits um 2000 v. Chr. auf dem Gebiet der heutigen Stadt Suhl, wie archäologische Funde belegen. Etwa 500 v. Chr. wurden mit der Einwanderung keltischer Volksstämme im Suhler Raum Menschen nachweislich sesshaft. Es wird angenommen, dass ein einzelner Hof in der Gegend der Hauptkirche, am Rimbach gelegen, die erste Ansiedlung war. Die Salzquellen und das vorgefundene Eisenerz dürften der Anlass zur Ansiedlung gewesen sein. Der anfängliche Hof vergrößerte sich zum Dorf und entwickelte sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte allmählich zu einer größeren Ansiedlung. Die Stadt Suhl, malerisch gelegen im südlichen Teil Thüringens, birgt eine lange und reiche Geschichte, die bis in die früheste Besiedlung dieser Region zurückreicht. Ihre Entwicklung spiegelt nicht nur die Veränderungen der politischen Landschaft wider, sondern auch den Wandel von Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft im Laufe der Jahrhunderte. Stadtrechte, Mittelalter und Handwerk Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich Suhl zu einem wichtigen Handelszentrum. Die Lage an einer wichtigen Handelsstraße über den Thüringer Wald trug dazu bei, dass die Stadt florierende Märkte und Handelsbeziehungen unterhalten konnte. Zudem etablierte sich in Suhl eine starke Handwerkskultur, insbesondere im Bereich der Waffen- und Büchsenherstellung sowie im Metallhandwerk. Die Stadt selbst wurde 1300 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadtwerdung von Suhl war ein längerer Prozess, fü r den 1445 ein „Zwölfer" genannter Stadtrat und 1472 di e Verwendung eines Stadtsiegels nachweisbar sind. Um 1365 sind zwei Eisenhämmer für Suhl bezeugt, 1437 folgte ein weiterer im “schluttgarten zu sula”. Zu dieser Zeit stand die Fabrikation von Waffen und Rüstungsteilen schon in voller Blüte. Ein Berggericht existierte seit 1470. 1527 bestätigte Fürstgraf Wilhelm IV. von Henneberg-Schleusingen lediglich die schon vorher angewandten Stadt-Statuten. Suhl die Waffenschmiede D ie Zahl der Bergleute ist mit 800 übermittelt. Im Jahr 1527 erhielt Suhl die Stadtrechte, was einen weiteren Schub für die städtische Entwicklung bedeutete. In dieser Zeit florierten Bergbau, Handwerk und Handel gleichermaßen. 1553 wurde Suhl dann als Bergstadt bezeichnet, was Suhl die Rechte und Pflichten als Sitz einer Bergverwaltung und der Berggerichtsbarkeit zugestand. Schon vor 1500 wurden in Suhl Feuerwaffen hergestellt. Die Herstellung von Feuerwaffen, insbesondere Musketen, trug aber maßgeblich zur wirtschaftlichen Blüte Suhls bei. Die Stadt wurde ein wichtiger Lieferant von Waffen für Armeen im In- und Ausland. Schriftliche Überlieferungen der Zunft der Rohr- und Büchsenschmiede gibt es bereits aus dem Jahre 1555. 1631 war Suhl die „Rüstkammer Europas“ und zählte 7000 Einwohner. zum Waffenmuseum Der Dreißigjährige Krieg - Niedergang und Wiederaufstieg Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) brachte eine abrupte Wendung in der Geschichte Suhls. Die Stadt litt unter Verwüstungen, Plünderungen und Bevölkerungsverlusten. Der Verkauf von Waffen an Freund und Feind in Kriegszeiten führte zu erheblichen Zerstörungen der Stadt, so im Dreißigjährigen Krieg im Oktober 1634, durch kaiserliche Truppen unter dem Kroatengeneral Isolani . Stadtbrände verwüsteten immer wieder weite Teile der Ansiedlung (1509, 1590 und 1753), 1718 fiel das Gebiet an Kursachsen. Bergbau und Wa ffengewerbe als "Massenproduktion"gingen zunächst zurück. Dafür entwickelte sich neben der Barchentweberei die Suhler Waffenkunst . Edle Stücke Suhler Meister wie Stockmar sind heute im Grünen Gewölbe zu Dresden zu sehen. So brachte die Waffenfertigung auch Wohlstand zurück in die Stadt. Mit insgesamt 119 Schlossermeistern und Büchsenmachern war Suhl im Jahr 1736 führend in der Waffenherstellung innerhalb von Kursachsen. 1751 gilt als Gründungsjahr der Waffenfabrik Sauer & Sohn , der ersten deutschen und nach der in Lüttich (Belgien) zweiten Waffenfabrik in Europ a. Zwischen 1756 und 1760 verkauften Suhler Büchsenmacher 25000 Gewehre an Preußen. Im Jahr 1815 kam die Stadt, wie der kursächsische Teil der ehemaligen Grafschaft Henneberg, zum Königreich Preußen. Suhl und die Familie von Johann Sebastian Bach Johann Bernhard Bach (d. Ä.), ein Cousin von Johann Sebastian Bach, weihte im Jahr 1713 die neue Orgel in der Hauptkirche St. Marien ein. Die Bach-Familie hatte enge Verbindungen zur Stadt und einige Mitglieder erhielten ihre musikalische Ausbildung beim Suhler Stadtmusikus und Stadtpfeifer Johannes Christoph Hoffmann sen., darunter Johann Bach (1604–1673), der Großonkel, sowie Christoph Bach (1613–1661), der Großvater von Johann Sebastian Bach, Heinrich Bach (1615–1692) und Johannes Bach (1604–1673). Von 1661 bis 1668 war Georg Christoph Bach Kantor und Schulmeister in Heinrichs (heute Stadtteil), was damals als gute Adresse für musikalische Ausbildung galt. Seine Ausbildung erhielt dort auch Johann Friedrich Fasch (1688–1755), dessen Vater in Suhl Kantor und Rektor der Lateinschule war. Oh Tannenbaum... Fuchs Du hast die Gans gestohlen ... Wenn ich ein Vöglein wär... Es klappert die Mühle am rauschen Bach.... Ernst Gebhard Salomon Anschütz wurde 1780 in Suhl Goldlauter geboren. Der geniale Lyriker und Komponist schuf unzählige Texte und Melodien, die sich bis heute, nicht nur in unserer Tradition, verankert haben. Wohl alle werden seine eingängigen Lieder und Texte kennen und singen . Aber haben Sie schon einmal das Lied "Oh Tannenbaum" mit der Hymne des US Bundestaates Iowa verglichen? Nein? ...... Industrialisierung und Neuaufbau Im 19. Jahrhundert erlebte Suhl einen erneuten Aufschwung, diesmal durch die Industrialisierung. Die Herstellung von Waffen, aber auch die Produktion von Fahrzeugen, Nähmaschinen und Fahrrädern, prägten die wirtschaftliche Landschaft. Friedrich Koenig konstruierte 1803 in Suhl die erste mechanische Druckmaschine. In den 1840er und 1850er Jahren wurden im Norden Frankens erste Anstrengungen unternommen, um Bahnen zu erschließen. Joseph Meyer und später der Hennebergische Glashüttenverein muteten in Suhl mehrere Eisenerzgruben und betrieben sie teilweise sehr erfolgreich. Die Etablierung der Industrie im Büchsenmacherhandwerk im 19. Jahrhundert brachte in Suhl nahezu alle nam haften Waffenfabriken hervor. Dazu gehörten, neben der bereits bestehenden J.P.Sauer & Sohn , die neuen Firmen Sempert & Krieghoff, C.G.Haenel, Gebr. Merkel und Simson & Co. I m Jahr 1840, also kurz zuvor, wurde eine Lehranstalt für Militärbüchsenmacher eröffnete. Im Jahr 1861 begann eine wichtige Produktion von Porzellan. In den "Schlegelmilch-Fabriken", die in Suhl und Mäbendorf gegründet wurden, arbeiteten zeitweise über 1000 Arbeiter. Suhl eröffnete 1893 die erste und älteste Beschussanstalt in Deutschland. Bereits 1896 wurde in den Simson-Werken die Produktion von Fahrrädern aufgenommen. 1906 begann die Auto-Produktion in Suhl. Rennwagen und Luxuswagen der Simson-Werke, wie der Simson Supra, erhielten schnell einen hervorragenden Ruf. Bilder: Firmenschild Sauer & Sohn, Ludwig Krieghoff - Firmengründer, Haenel Firmenlogo zum Waffenmuseum zum Fahrzeugmuseum Suhl im 20. Jahrhundert Während des Kapp-Putsches 1920 wurde Suhl von nationalistischen Truppen besetzt. Die Inschrift am Rathaus „Im grünen Wald die rote Stadt, die ein zerschossen' Rathaus hatt“ erinnert an die harten Kämpfe mit den Milizen und deren Vertreibung aus der Stadt. Reichskanzler Wilhelm Cuno Carl Josef Wilhelm Cuno wurde am 2. Juli 1876 in Suhl geboren. Er war Geschäftsmann, kurzzeitig in der DVP (Austritt aus Gewissensgründen) und späterhin parteiloser Politiker. Wilhelm Cuno war von November 1922 bis August 1923 der erste sog. Präsidialkanzler (Amt durch Ernennung, nicht durch Wahl), also deutscher Reichskanzler in der "Weimaerer Republik". Seine exzellenten Kontakte in die USA sollten helfen, die Reparationszahlungen durch den Versailler Vertrag zu mildern. In seine Amtszeit fällt ebenso die Besetzung des Ruhrgebietes durch belgisch-französische Truppen. Durch einen massiven Anstieg der Inflation und den daraus folgenden "Cuno-Streiks" trat sein Kabinett bereits nach 9 Monaten zurück. Später wurde Cuno Mitglied des Aufsichtsrates bei HAPAG, er gründete den ersten Rotary Club Deutschlands. Söhne & Töchter der Stadt Suhl im Nationalsozialismus Die Rüstungsindustrie war auch während der Zeit des Nationalsozialismus ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Suhl. Wie überall in Deutschland wurde auch in Suhl die jüdische Bevölkerung systematisch verfolgt und diskriminiert. Ihre Synagoge wurde zerstört und viele unserer Mitbürger wurden deportiert und ermordet. 27 jüdische Mitbürger wurden im Mai 1942 nach Polen deportiert, im September 1942 kamen weitere 14 nach Theresienstadt, einigen gelang die Flucht in die USA. 1935 folgte die "Arisierung"des jüdischen Besitzes. Davon betroffen waren u. a. das Kaufhaus am Markt und die Simson-Werke, die zunächst in die "Wilhelm-Gustloff-Stiftung" überführt wurden. Die Suhler Synagoge in der früheren Hohenlohestraße (siehe Bild, heute Straße der Opfer des Faschismus) wurde während der Novemberpogrome 1938 vollständig zerstört. Mehr Informationen über jüdisches Leben und jüdische Familien sowie ihr Schicksal in der Zeit des Nationalsozialismus sowie danach erfahren Sie auf der Seite eines Schülerprojektes zum jüdischen Leben in Suhl. Schülerprojekt "Jüdisches Leben in Suhl" Das Schicksal der Simsons Die Suhler Familie Simson gehört bis heute zu den traditionellen Namen unserer Stadt. Die exzellenten Unternehmer konnten ihre Firma mit Staatsverträgen durch die Weltwirtschaftskrise führen. Wenige Jahre später wurden sie von den Nationalsozialisten enteignet. Ihr Familienvermögen wurde von Gauleiter Fritz Saukel in die "Wilhelm Gustloff Stiftung" überführt. Die National eingestellte Familie Simson war äußerst sozial und heimatverbunden. So stand z.B. Jeanette Simson der Simson-Stiftung vor, die ihr Mann zur Unterstützung der Suhler Armenhilfe gegründet hatte. Eine Rückführung des Familienvermögens nach 1989 scheiterte. Noch heute befinden sich Gräber der Familie Simson auf dem jüdischen Friedhof in Suhl Heinrichs. Video 1945 Einnahme durch die US Armee Suhl wurde am 3. April 1945 von Einheiten der 3. US-Armee unter Bef ehl des Generals George S. Patton (Foto) besetzt. Erst am 3. Juli 1945 übernah men Einheiten der Roten Armee aufgrund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und der Beschlüsse der Konferenz von Jalta die Stadt. Suhl wurde damit Teil der Sowjetischen Besatzungszone. 1947 wurden wichtige Werke der Rüstungsindustrie gesprengt (u. a. Krieghoff) oder als Reparation in die Sowjetunion abtransportiert (wie die Simson-Werke). Bereits im Jahr zuvor waren wichtige Experten und Facharbeiter wie der Konstrukteur Hu go Schmeisser (MP18, Sturmgewehr 44) in die Sowjetunion verschleppt worden. Hugo Schmeisser 1884-1953) Hugo Schmeisser war einer der bekanntesten Waffenkonstrukteure des 20. Jahrhunderts. Er lebte seit 1894 in der Stadt Suhl. Mit 31 Jahren gelang es ihm, die erste funktionstüchtige Maschinenpistole der Welt zu konstruieren. Später stieg er in die Waffenfabrik D.G. Haenel Suhl ein und übernahm die Stelle des Technischen Direktors. Im Zweiten Weltkrieges entwickelte er mit dem Sturm gewehr 44 als erster Konstrukteur der Welt eine automatische Feuerwaffe, die bis heute als das Standardmodell für alle nachfolgenden Entwicklungen, einschließlich der Kalaschnikow, gilt. Söhne & Töchter der Stadt Suhl - legendäre "Ost-Marken" Die Simson Werke erfuhren mit der Aufnahme der Motorradproduktion (AWO 425) im Jahre 1950 eine Wiederbelebung. Die Werke produzierten bis 1952 als SMAD-Betrieb unter sowjetischer F ührung, ab 1952 als Fahrzeug- und Gerätewerk Simson Suhl, ab 1968 dann als Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann“ Suhl (Fajas). Andere namhafte Waffenhersteller, wie J.P Sauer & Sohn oder Sempert & Krieghoff, wurden von den Sowjets enteignet und wanderten mit ihren Familien nach Süddeutschland ab. Neben den hochwertigen und international hoch gefragten Jagdwaffen, stellte das "Fajas" in den Folgejahren seine legendäre "Vogelreihe" her. Hierzu zählten Schwalbe (Foto), Spatz, Star, Sperber und Habicht. Später wurden die ebenso legendären S50 und S51 (Enduro) gefertigt. Die letzten Fahrzeuge der Star Classic Reihe wurden im Jahr 2002 gefertigt. Fahrzeugmuseum Ein weiteres, legendäres Produkt aus Suhl ist das Rührgerät 28 (RG28) , des ehem. VEB Elektrogerätewerk Suhl . Während heutige Rührgeräte bereits nach wenigen Jahren den Geist aufgeben, funktioniert ein RG 28 jahrzehntelang, bis heute. Herbert Roth und sein Rennsteiglied In den 1950er Jahren erlangte einer der größten Söhne Suhls seinen musikalischen Durchbruch. Herbert Roth trat gemeinsam mit Waltraud Schulz und seinem Ensemble im April 1951 erstmalig in Hirschbach bei Suhl auf. Gemeinsam mit seinem Freund Karl "Kaschi" Müller schuf Herbert Roth ein musikalisches Vermächtnis, welches ihn bis heute an der Spitze der Volksmusikanten hält. Sein Rennsteiglied gilt bis heute als inoffizielle Nationalhymne Thüringens. Unsere Stadt hat dem begeisterten Wanderer und Musiker einen eigenen Wanderweg und ein Museum gewidmet. Herbert Roth Museum Bezirksstadt Suhl Im Jahr 1952 wurde Suhl (nach Auflösung der Bundesländer) zur Bezirkshauptstadt und wurde blieb es bis zur Wiedervereinigung 1990. Der historische Stadtkern wurde zu großen Teilen abgebrochen und "sozialistisch umgestaltet". Ein neues Stadtzentrum entstand (u.a. Kulturhaus, Stadthalle, Centrum Warenhaus etc.) 1 953 wurde das Staatliche Sinfonieorchester Suhl 1972 wurde der Sportflugplatz Suhl-Goldlauter eingeweiht und auf den umliegenden Bergen entstanden neue Wohngebiete. Suhl war zu DDR Zeiten ein beliebter Ort um zuzuziehen - Suhl wurde künstlich "aufgepumpt". Im Jahr 1984 eröffnete auf dem Friedberg in Suhl eine Offiziershochschule der DDR-Grenztruppen nebst Schießsport-Anlage in der 1986 war die 44. Weltmeisterschaften im Sportschießen stattfand. Einen Film zur Weltmeisterschaft finden Sie nachfolgend. Hinweis für ältere Suhler: Ab Minute 8:22 ist das alte Suhler Original Willy Schön, oder besser "Schön's Willy", zu sehen. Suhl nach der Wende Nach der Wiedervereinigung Deutschlands musste sich Suhl an veränderte wirtschaftliche Bedingungen anpasse n. Oder sagen wir "wurde angepasst"? Heute ist Suhl eine moderne Stadt, die sowohl ihre historischen Wurzeln als auch den Wandel der Zeit reflektiert. Die Stadt hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Zentrum für Tourismus, Kultur und Bildung entwickelt. Ihr historischer Steinweg, das Waffenmuseum und die umliegende Natur ziehen Besucher aus nah und fern an. Insgesamt ist Suhl ein Ort, der seine reiche Vergangenheit mit Stolz trägt und gleichzeitig die Herausforderungen der Gegenwart annimmt, um eine vielversprechende Zukunft zu gestalten. Suhl hat es nicht leicht: Aber seine Menschen sind anpackend , manchmal dickköpfig und am Ende doch immer wieder eines: Sühler! Stadt- und Verwaltungsarchiv Suhl Platz der Deutschen Einheit 3 98527 Suhl Öffnungszeiten Mo 13 - 16 Uhr Di 9 - 12 und 13 - 16 Uhr Mi geschlossen Do 9 - 12 und 13 - 17 Uhr Fr 9 - 11 Uhr Weitere Termine nach Vereinbarung Tel.: 03681 - 74 2448 E-Mail: annett.raute@stadtarchivsuhl. de Archivportal Thüringen

  • Suhler Chrisamelmart | Suhl

    Informationen rund um den Suhler Weihnachtsmarkt, der hier traditionell Chrisamelmart heißt | Schönster Weihnachtsmarkt in Südthüringen Sühler Chrisamelmart Der schönste Weihnachtsmarkt in Südthüringen In den vergangenen Jahren entwickelte sich der Weihnachtsmarkt in Suhl zu einem der romantischsten Weihnachtsmärkte Mitteldeutschlands. Hier reihen sich die liebevoll gestalteten Weihnachtshütten aneinander und verwandeln die alte Innenstadt in eine Adventslandschaft. Ein ausgesuchtes weihnachtliches und kunsthandwerkliches Sortiment wird angeboten. Selbst nach mehrmaligem Schlendern über den Chrisamelmart, benannt nach dem Christstollen, der hier Chrisamel heißt, findet man Inspirationen für ein Mitbringsel. Die kulinarischen Leckereien steigen dem Gast in die Nase und wollen hier zum Naschen und da zum herzhaften Genuss verführen. Der Chrisamelmart 2026 wird am Mittwoch, den 25. November 2026, um 17 Uhr feierlich vor dem Alten Rathaus am Marktplatz eröffnet und lädt bis zum 23.12.2026 ein. Die Wichtelhütte, das Bastelhaus sowie das Weihnachtsmann-Haus in dem der Alte die Kinderwünsche entgegennimmt, gehören wieder zu den Attraktionen des Marktes. Selbst nach mehrmaligem Schlendern über den Chrisamelmart – so benannt nach dem Suhler Christstollen, der hier Chrisamel heißt – findet man immer wieder neue Inspirationen. Auch mit den eigens hergestellten Glühweintassen – in jedem Jahr gibt es ein anderes Motiv - holt man sich ein Stückchen „Sühler Chrisamelmart“ in seine Wohnstube. Die vielen kulinarischen Leckereien steigen dem Besucher in die Nase und wollen hier zum Naschen, da zum herzhaften Genuss und wieder an anderer Stelle zum wärmenden Schluck verführen.

  • Stadtverwaltung Suhl | Stadt Suhl

    Offizielle Webseite der Stadt Suhl in Südthüringen. Heimat der Holz-, Fahrzeug- und Jagdwaffenherstellung. Heimat für Macher, mitten in Deutschland. Klick hier. Suhl in Südthüringen Heimat für Macher. BÜRGERSERVICE URLAUB IN SUHL WIRTSCHAFT IN SUHL Termin vereinbaren Mängelmelder Baustelleninfo Standortatlas Wie gehts? Bürgerhandbuch Städteterminal Veranstaltungen im Oberzentrum Veranstaltungskalender Freizeit und Kultur erleben Fahrzeugmuseum Simson & Co. Waffenmuseum 600 Jahre Suhler Waffen Tierpark Wild- & Haustiere Congress Centrum Veranstaltungen Aktuelles aus Suhl SB Vaterschafts- und Unterhaltsangelegenheiten (m/w/d) - Öffentliche Stellenausschreibung Bewerbungsfrist bis 01.11.2026 Personal- und Hauptamt 2 36. Suhler Selbsthilfetag widmet sich der Augengesundheit Unter dem Fokusthema „Augengesundheit“ findet am Samstag, 24. Oktober 2026, der 36. Suhler Selbsthilfetag statt. Ab 13:30 Uhr lädt das Soziale Zentrum des Sozial- und Gleichstellungsbüros der Stadtverwaltung Suhl gemeinsam mit dem Selbsthilfebeirat in das CCS Suhl ein. Die Veranstaltung findet im Bankettsaal, entlang der oberen Etage des Atriums sowie im Sozialen Zentrum statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Gesundheit der Augen. Soziales Zentrum Psychische Gesundheit im Blick: Rückblick, Unterstützung und ein weiterer Aktionstag „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ Gesundheitsamt 2 Öffentliche Bekanntmachung der Offenlegung des Ergebnisses der Grenzwiederherstellung und der Abmarkung von Flurstücksgrenzen Gemeinde Suhl, Gemarkung Vesser, Flur 1, Flurstück 733/123 Öffentlichkeitsarbeit Wie fahrradfreundlich ist Suhl? Bis zum 30. November 2026 am ADFC-Fahrradklima-Test teilnehmen Wie erleben die Menschen das Radfahren in Suhl? Sind die vorhandenen Radwege gut befahrbar? Wie wird die Beschilderung wahrgenommen? Gibt es ausreichend Möglichkeiten, Fahrräder sicher abzustellen? Und wie sicher und angenehm fühlt sich das Radfahren im Alltag an? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der ADFC-Fahrradklima-Test, an dem sich Radfahrende derzeit bundesweit beteiligen können. Auch die Mensch Öffentlichkeitsarbeit Kunstsammlung des Waffenmuseums wird professionell fotografisch dokumentiert Rund 250 Gemälde aus der Kunstsammlung des Waffenmuseums wurden Ende September und Anfang Oktober professionell fotografiert. Die Aufnahmen sind ein wichtiger Baustein bei der digitalen Erfassung und langfristigen Dokumentation der Museumssammlung. Vom 28. September bis zum 2. Oktober 2026 fand im Magazin des Waffenmuseums der Stadt Suhl erneut ein umfangreiches Fotoshooting für Sammlungsobjekte statt. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Team Digitales Kulturerbe Thüringen, Öffentlichkeitsarbeit

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Blogbeiträge (678)

  • SB Vaterschafts- und Unterhaltsangelegenheiten (m/w/d) - Öffentliche Stellenausschreibung

    Öffentliche Stellenausschreibung Im Jugend- und Schulverwaltungsamt der Stadtverwaltung Suhl ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle SB Vaterschafts- und Unterhaltsangelegenheiten (m/w/d) neu zu besetzen. Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere: Führen von Beistandschaften entsprechend des gesetzlichen Wirkungskreises (§§ 55-58 SGB VIII) Übernahme der gesetzlichen Vertretung des Minderjährigen im Rahmen einer Beistandschaft in Vaterschaftsfeststellungsverfahren Zusammenstellung aller erforderlichen Informationen und Unterlagen (Beweis- und Verfahrenskostenhilfeunterlagen) Selbstständige Erstellung der Antragsschriften (Antragssteller) bzw. der Antragserwiderung (als Antragsgegner) Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen Minderjähriger als Beistand gem. §§ 1712 ff. BGB Rechtliche Vertretung der Minderjährigen bei der Ermittlung des Unterhaltsanspruchs und der Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen Inverzugsetzung des Unterhaltspflichtigen Gespräche mit Unterhaltspflichtigen zur Konfliktlösung, Korrespondenz mit Rechtsanwälten, Zusammenarbeit mit Meldebehörden, Krankenkassen, Versicherungen, Finanzämtern etc. Teilnahme an gerichtlichen und außergerichtlichen Verhandlungen zwischen Eltern, mit der Zielsetzung der Einigung bzw. des Vergleichs Bearbeitung des Vorgangs bis zur Erstellung eines Schuldtitels durch Erstellung eines gerichtlichen Antrags Gesetzliche Vertretung des minderjährigen im Gerichtsprozess beim Amtsgericht oder Oberlandesgericht Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge gem. § 18 Abs. 1, 2 und 4 SGB VIII in Unterhalts- und Vaterschaftsangelegenheiten sowie bei der Abgabe von Sorgeerklärungen Beratung der Mütter (nicht-)ehelicher Kinder vor der Geburt über Rechte und Pflichten, ggf. Einleitung einer Pflegschaft für die Leibesfrucht Information über UVG-Leistungen, Hilfe zum Lebensunterhalt, Kindergeld, Erziehungsgeld, Wohngeld und steuerliche Folgen Unterstützung bei der Ermittlung und Geltendmachung der Unterhaltsansprüche Minderjähriger und junger Erwachsener bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres Hilfe bei der Ermittlung der Leistungsfähigkeit der Unterhaltspflichtigen durch Auswertung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheiden, Bilanzen und anderen Einkommensnachweisen Erstellung einer Unterhaltsberechnung im Einzelfall auf der Grundlage der unterhaltsrechtlichen Leitlinien der Oberlandesgerichte sowie der allgemeinen Rechtsprechung Anzuwendende Rechts- und Verwaltungsvorschriften: SGB VIII, BGB, ZPO, SGB I, UhVorschG, FGG, FamFG, StGB, InsO, Beurkundungsgesetz, aktuelle Rechtsprechung OLG und BGH, internationales Unterhaltsrecht Von den Bewerbern (m/w/d) werden folgende Voraussetzungen erwartet: Verwaltungsfachwirt/in (FL II) oder Verwaltungs-Betriebswirt/in (VWA) Erfahrung und sicherer Umgang mit Gesetzen und Verwaltungsvorschriften Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Belastbarkeit Durchsetzungsvermögen und Sozialkompetenz Kenntnisse in der EDV-Anwendung Führerschein Klasse B sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (mind. Niveau C1 nach GeR/CEFR) Arbeitszeit: Es handelt sich hierbei um eine unbefristete Vollzeitstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden. Bewertung: Die Stelle ist mit der Entgeltgruppe 9c TVöD bewertet. (Jahresbrutto inkl. Jahressonderzahlung ca. 51.500,00 EUR bis 71.000,00 EUR) Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis 01.11.2026 über unser Onlinebewerberportal oder direkt an das Personal- und Hauptamt der Stadtverwaltung Suhl, Friedrich-König-Str. 42, 98527 Suhl oder per E-Mail an bewerbung@stadtsuhl.de. Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Bitte beachten Sie, dass Ihre Daten beim Versand einer E-Mail unverschlüsselt übertragen werden. Wir weisen darauf hin, dass die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden. Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens werden die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerber (m/w/d) vernichtet. Bei gewünschter Rücksendung der Unterlagen bitten wir um Beilage eines ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlages.

  • Psychische Gesundheit im Blick: Rückblick, Unterstützung und ein weiterer Aktionstag

    Gelungener Auftakt für „Lichtblicke“ Am 10. September fand mit „Lichtblicke – Aktionstag zu Depression und seelischer Gesundheit“ erstmals ein Aktionstag zu diesem Thema statt. Das Gesundheitsamt der Stadt Suhl hatte gemeinsam mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst anlässlich des Weltsuizidpräventionstages in die Volkshochschule „Karl Mundt“ eingeladen. Das Programm näherte sich dem Thema psychische Gesundheit aus verschiedenen Perspektiven. Neben einer fachlichen Einordnung zum Thema Depression gab es einen Impuls zu Resilienz und Achtsamkeit sowie eine Lesung einer Betroffenen, die das Thema Suizid aufgriff und Raum für einen anschließenden gemeinsamen Austausch bot. So konnten fachliches Wissen, persönliche Erfahrungen und konkrete Impulse miteinander verbunden werden. Knapp über 50 Besucherinnen und Besucher nahmen im Laufe des Nachmittags und Abends teil. Mit großem Interesse wurden die einzelnen Programmpunkte verfolgt. Ein reger Austausch und Diskussionen fanden statt. Das Gesundheitsamt und die beteiligten Referenten freuten sich sehr über diese positive Resonanz. Gerade für einen erstmals durchgeführten Aktionstag ist dies ein schönes Signal und zugleich eine Motivation, das Thema psychische Gesundheit weiterhin aufzugreifen und entsprechende Angebote zu entwickeln. Vom Fellows Ride zu „Lichtblicke“ und wieder zurück Ohne die finanzielle Unterstützung des Fellows Ride wäre der Aktionstag „Lichtblicke“ in dieser Form nicht möglich gewesen. Die Spendengelder aus dem vergangenen Jahr haben dem Gesundheitsamt die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit seinem Sozialpsychiatrischen Dienst die Idee für den Aktionstag umzusetzen und ein kostenfreies Angebot rund um Depression und seelische Gesundheit zu schaffen. Nur zwei Tage später, am 12. September, fand der Fellows Ride zum zweiten Mal in Suhl statt. Auf dem Platz der Deutschen Einheit kamen zahlreiche Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer zusammen. Der Fellows Ride verbindet die gemeinsame Leidenschaft fürs Motorradfahren mit dem Engagement für psychische Gesundheit und sammelt dabei Spenden für Projekte in diesem Bereich. Das Gesundheitsamt war erneut vor Ort und unterstützte die Veranstaltung auf dem Platz der Deutschen Einheit. Auch der diesjährigen Fellows Ride will wieder unterstützen. Das Gesundheitsamt wird erneut finanzielle Mittel erhalten, deren genaue Höhe steht derzeit noch nicht fest. Sie sollen dazu beitragen, gemeinsam mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst Angebote zu verstetigen und weitere Projekte für die psychische Gesundheit in Suhl möglich zu machen. Am 27. Oktober geht es weiter Mit dem Tag der seelischen Gesundheit wird das Thema psychische Gesundheit in Suhl am 27. Oktober erneut aufgegriffen. Der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Suhl lädt unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ zu einem Tag ein, an dem Information, Begegnung und unterschiedliche Perspektiven auf psychische Gesundheit im Mittelpunkt stehen. Bereits am Vormittag ist im Rahmen des Tages der seelischen Gesundheit eine Sozialrallye für Schülerinnen und Schüler geplant. An verschiedenen Stationen lernen die Jugendlichen Beratungs- und Unterstützungsangebote in Suhl kennen und begegnen direkt den Menschen, die dort arbeiten. Ziel ist es, Anlaufstellen nicht nur vom Namen her zu kennen, sondern auch zu wissen, wo sie zu finden sind und an wen man sich wenden kann. Der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitenden und Ansprechpartnern soll dazu beitragen, im Bedarfsfall, für einen selbst oder für jemanden aus dem eigenen Umfeld, unkompliziert und zeitnah Hilfe und Unterstützung zu finden. Zum Abschluss der Sozialrallye kommen die Jugendlichen gegen Mittag noch einmal gemeinsam in der Jugendschmiede zum Austausch zusammen. Am Nachmittag öffnet sich der Tag für alle Interessierten. Ab 15:30 Uhr gibt es dabei zwei Anlaufpunkte: In der Jugendschmiede beginnt „Musik macht Mut“. Der Berliner Künstler und Rapper Rhobbin greift mit seiner Musik das nicht immer einfach zu besprechende Thema seelische Gesundheit auf und schafft damit einen besonderen Zugang. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zeitgleich beginnt um 15:30 Uhr der Einlass im CCS Suhl. Herr Bürgermeister Turczynski und Amtsärztin Frau Dr. Witte eröffnen um 16:00 Uhr eine Vortragsreihe zur seelischen Gesundheit. Anschließend hält Frau Brückner einen Impulsvortrag über die Wechseljahre und deren Einfluss auf die Psyche. Sie beleuchtet die hormonellen Veränderungen in den unterschiedlichen Phasen der Wechseljahre und zeigt auf, wie eng körperliches Wohlbefinden und seelische Balance miteinander verknüpft sind. Denn auch körperliche und hormonelle Veränderungen können Einfluss auf das seelische Wohlbefinden haben und sind damit nicht nur für Betroffene selbst ein wichtiges Thema. Danach gibt Herr Dr. Fehler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie der Helios Fachkliniken Hildburghausen, in seinem Impulsvortrag Einblicke in das Thema Schizophrenie. Darauf folgt die Buchlesung „Als ich aus der Zeit fiel“ mit Autor und Genesungsbegleiter Jens Jüttner. Im anschließenden Trialog kommen persönliche Erfahrungen, fachliche Sichtweisen und die Perspektive von Angehörigen miteinander ins Gespräch. Bitte beachten Sie, dass das zunächst angebotene Yoga-Angebot leider nicht stattfinden kann. Der Eintritt zum öffentlichen Programm ist kostenfrei. Das vollständige Programm mit allen Zeiten, Veranstaltungsorten und weiteren Informationen ist dem Artikel beigefügt. Haben Sie noch Fragen? Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich gerne an unser Gesundheitsamt unter gesundheitsamt@stadtsuhl.de.

  • 36. Suhler Selbsthilfetag widmet sich der Augengesundheit

    Unter dem Fokusthema „Augengesundheit“ findet am Samstag, 24. Oktober 2026, der 36. Suhler Selbsthilfetag statt. Ab 13:30 Uhr lädt das Soziale Zentrum des Sozial- und Gleichstellungsbüros der Stadtverwaltung Suhl gemeinsam mit dem Selbsthilfebeirat in das CCS Suhl ein. Die Veranstaltung findet im Bankettsaal, entlang der oberen Etage des Atriums sowie im Sozialen Zentrum statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Gesundheit der Augen. Besucherinnen und Besucher erhalten verständliche Informationen zu Augenerkrankungen, Behandlungsmöglichkeiten, Rehabilitation und praktischen Übungen für den Alltag. Darüber hinaus besteht Gelegenheit, sich mit Selbsthilfegruppen, Vereinen, Verbänden und Beratungsstellen auszutauschen, individuelle Fragen zu stellen und das eigene Auge kennenzulernen oder mit der Suhler Verkehrswacht seine Sehfähigkeit im Dunkeln zu entdecken. Eröffnet wird der Selbsthilfetag um 13:30 Uhr. Die Moderation übernimmt Daniel Ebert, mediales Multitalent und Mitglied im Gleichstellungsbeirat Suhl. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Fachvorträgen im Bankettsaal. Um 14:00 Uhr spricht Prof. Dr. med. habil. Kathleen S. Kunert, Chefärztin der Ophthalmologie in der Henneberg-Rehaklinik Masserberg GmbH, zum Thema „Leben mit Glaukom – von der Behandlung bis zur Rehabilitation“. Dabei geht es um den Umgang mit der Augenerkrankung, medizinische Behandlungsmöglichkeiten und die Bedeutung rehabilitativer Angebote. Um 15:00 Uhr informiert Yvonne Trier, Ergotherapeutin in der Henneberg-Rehaklinik Masserberg GmbH, über „Visualtherapie – theoretische Grundlagen & praktische Übungen für gesunde Augen im Alltag“. Der Vortrag verbindet theoretisches Wissen mit alltagsnahen Anregungen und zeigt, wie die visuelle Wahrnehmung im täglichen Leben unterstützt werden kann. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet um 16:00 Uhr der Beitrag „Das Auge im Ernstfall – Symptome deuten, Schlimmeres vermeiden“ von Yaroslav Vusyk, Oberarzt der Augenheilkunde im SRH Zentralklinikum Suhl GmbH. Im Mittelpunkt stehen Warnzeichen und Symptome, bei denen schnelles Handeln erforderlich sein kann. Neben den Vorträgen präsentieren sich unter anderem der Blinden- und Sehbehindertenverein Suhl, Pro Retina LG Thüringen und das Landeshilfsmittelzentrum des BSVS e.V. für Einblicke in ihre Arbeit, informieren über Hilfsmittel und Unterstützungsangebote und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Am Infostand von Egloff-Optik können Interessierte mithilfe des modernen Diagnosegeräts „Tearcheck“ ihren Tränenfilm analysieren und dabei unter anderem Tränenstabilität, Tränenmenge, Lidschlag sowie den Zustand der Meibomschen Drüsen überprüfen lassen. Auch weitere Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen und Institutionen aus der Region sind vor Ort vertreten. Ein besonderes Erlebnis ist das begehbare Auge, das den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Auges anschaulich vermittelt. Für Austausch und Erholung und den Blick in die Räume des Sozialen Zentrums sorgt der Selbsthilfebeirat mit Kaffee und Kuchen. Die Fachvorträge werden zusätzlich live über den YouTube-Kanal der Suhler Selbsthilfe übertragen. Der Zugang zur Veranstaltung ist kostenfrei. Möglich wird dies durch die finanzielle Unterstützung der GKV-Gemeinschaftsförderung Thüringen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am 24. Oktober 2026 im CCS Suhl über Augengesundheit zu informieren, Kontakte zu knüpfen und Unterstützungsmöglichkeiten der Selbsthilfe kennenzulernen.

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