Kunstsammlung des Waffenmuseums wird professionell fotografisch dokumentiert

Rund 250 Gemälde aus der Kunstsammlung des Waffenmuseums wurden Ende September und Anfang Oktober professionell fotografiert. Die Aufnahmen sind ein wichtiger Baustein bei der digitalen Erfassung und langfristigen Dokumentation der Museumssammlung.
Vom 28. September bis zum 2. Oktober 2026 fand im Magazin des Waffenmuseums der Stadt Suhl erneut ein umfangreiches Fotoshooting für Sammlungsobjekte statt. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Team Digitales Kulturerbe Thüringen, das an die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena angebunden ist, Objekte aus den Beständen des Museums fotografisch dokumentiert.
Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr rund 250 Gemälde aus der Kunstsammlung des Waffenmuseums. Der Fotograf Marcus Rebhan und Martin Schumacher übernahmen die Aufnahmen und sorgten mit einer präzisen technischen Einrichtung und professioneller Ausleuchtung für eine möglichst originalgetreue Darstellung der Kunstwerke. Die fotografische Dokumentation ist mit einem erheblichen technischen und zeitlichen Aufwand verbunden. Neben der Vorbereitung der einzelnen Objekte gehören unter anderem die Kalibrierung der Technik, die Einrichtung der Beleuchtung und die sorgfältige Aufnahme jedes einzelnen Werkes zu den Arbeitsschritten. Für die rund 250 Gemälde war deshalb eine vollständige Arbeitswoche vor Ort erforderlich.
Wichtige Grundlage für die digitale Sammlungsarbeit
Die entstandenen Aufnahmen werden dem Waffenmuseum für die weitere Arbeit mit seinen Sammlungsbeständen zur Verfügung gestellt. Sie können unter anderem für die digitale Erfassung der Objekte in Datenbanken wie digiCULT Thüringen genutzt werden. Darüber hinaus stehen sie für die Vorbereitung zukünftiger Ausstellungen sowie für Publikationen und weitere Formen der wissenschaftlichen und musealen Vermittlung zur Verfügung.
Für das Waffenmuseum bedeutet die Zusammenarbeit mit dem Team von Digitales Kulturerbe Thüringen eine wichtige Unterstützung bei der fortlaufenden Digitalisierung seiner umfangreichen Sammlung. Die professionelle fotografische Erfassung ergänzt dabei die tägliche Museumsarbeit und schafft zugleich dauerhaft nutzbares Bildmaterial für die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des Museums.
Weitere Sammlungsbereiche im Blick
Auch über die aktuelle Kampagne hinaus besteht Bedarf an einer professionellen fotografischen Dokumentation weiterer Bestände des Waffenmuseums. Dazu gehören neben weiteren Gemälden unter anderem zahlreiche Waffen, volkskundliche Objekte sowie Bestände des für Suhl bedeutenden Schlegelmilch-Porzellans. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit in den kommenden Jahren wäre daher eine wertvolle Ergänzung der bisherigen Dokumentationsarbeit. Darüber hinaus wird das Team von Digitales Kulturerbe Thüringen größere Bestände an Grafiken aus der Sammlung des Waffenmuseums nach Jena übernehmen und dort fachgerecht digitalisieren. Die Arbeiten sind Teil der kontinuierlichen Erfassung, Sicherung und Erschließung der Sammlungsbestände des Waffenmuseums. Damit wird eine wichtige Grundlage geschaffen, um das kulturelle Erbe der Stadt Suhl dauerhaft zu dokumentieren und auch künftig für Ausstellungen, Forschung, Publikationen und die digitale Vermittlung nutzbar zu machen.





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