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  • Massive Enttäuschung und Unverständnis in der KAG: Entscheidung des Kabinetts für Oberzentrum Südthüringen aus 6 Städten

    Mit großer Enttäuschung und Unverständnis nimmt die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) die Entscheidung der Landesregierung zur Kenntnis, ein Oberzentrum Südthüringen aus sechs Städten bilden zu wollen. Die Erweiterung des angestrebten Vierer-Oberzentrums um die Städte Meiningen und Schmalkalden widerspricht allen vorgelegten Konzepten, der geleisteten Vorarbeit, der Einigung auf einen raumordnerischen Vertrag sowie der Historie, die das Scheitern eines Städteverbundes aus zu vielen, räumlich entfernten Städten zeigte. „Wir sind enttäuscht.“, sagt André Knapp, seit dem 1. Juli Vorsitzender der KAG. „Nach all der umfangreichen fachlichen Vorarbeit, der Erfüllung aller gestellten Voraussetzungen seitens Land und Bund und nicht zuletzt nach der Unterzeichnung eines Raumordnerischen Vertrags, waren wir fest davon überzeugt, dass die Landesregierung eine Entscheidung treffen würde, die der Region Südthüringen zugutekommt. Diese enttäuschende Wende lässt jedoch darauf schließen, dass die Landesregierung die weitreichenden positiven Konsequenzen eines Vierer-Oberzentrums in enger Kooperation mit Meiningen und Schmalkalden nicht erkannt hat.“, so Knapp.   Der Wert von Verträgen und Absprachen „Welche Bedeutung sollen künftig Verträge, Vereinbarungen und Absprachen haben, wenn sie derart leichtfertig gebrochen werden?“, hinterfragt André Knapp und nimmt Bezug auf die jahrelange Unterstützung des Vorhabens durch die Landesregierung, die nun ad absurdum geführt wird. Die Unterstützung zeigte sich unter anderem durch die Schirmherrschaft des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow bei der Gründung der KAG im Jahr 2018 sowie durch erhebliche Landesfördermittel in Höhe von 90.000 € zur Erstellung eines Regionalen Entwicklungskonzepts. Darüber hinaus flossen auch 714.000 € Bundesfördermittel in das Projekt der KAG. Seitens des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) wurde das Vorhaben seit 2019 im Rahmen der Thüringer Landesentwicklungsberichte stets wohlwollend begleitet und präsentiert. Auch der für die Landesentwicklung zuständige Landesausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten empfahl der Landesregierung noch im Mai dieses Jahres die Etablierung eines Oberzentrums aus den vier Städten (Drucksache 7/9466 Thüringer Landtag). Zuletzt konnte ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem Oberzentrum aus den vier Städten erreicht werden. In einem gemeinsam mit dem TMIL und den Städten Meiningen und Schmalkalden erarbeiteten Vertrag wurde schriftlich festgehalten, was die KAG schon immer betont hatte: Die Städte Schmalkalden und Meiningen sollen enge Partner des künftigen Oberzentrums Südthüringen sein. Die Unterzeichnung des Vertrages am 24. Juni kann als gemeinsames Bekenntnis zur Etablierung eines Oberzentrums Südthüringen aus den vier Städten, in enger Kooperation mit Meiningen und Schmalkalden, verstanden werden. „Die Unterzeichnung des Raumordnerischen Vertrages sollte Klarheit schaffen – nun stellt sich jedoch die Frage nach seiner Bedeutung. Wie hätte dieser Vertrag anders verstanden werden können, als dass er die Etablierung eines Oberzentrums Südthüringen aus den vier Städten Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis vorsieht, die in enger Abstimmung mit Meiningen und Schmalkalden zusammenarbeiten? Andernfalls wäre seine Existenz überflüssig. Wenn das Land ein Oberzentrum aus allen sechs Städten hätte etablieren wollen, hätte man sich die Zeit und Mühe aller Beteiligten sparen können, da dafür kein raumordnerischer Vertrag erforderlich ist.“, so Knapp.   Parteipolitisches Interesse vor Regionaler Entwicklung? Die KAG warnte wiederholt davor, dass ein zu weit gefasstes Oberzentrum die Effektivität und die Entwicklungsmöglichkeiten der beteiligten Städte und der Region stark beeinträchtigen wird. „Kann die Landesregierung die Lektionen aus der Vergangenheit vergessen haben? Die enormen Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Maßnahmen aufgrund großer räumlicher Distanzen und unterschiedlicher Interessen sind offensichtlich und im Südthüringer Raum historisch nachgewiesen. Das Scheitern und die daraus resultierende Auflösung des damaligen Städteverbundes im Jahr 2008 kam nicht von Ungefähr.“, erinnert der KAG Vorsitzende und ergänzt „Eine Kooperation zu bestimmten Themen, wie sie auch im raumordnerischen Vertrag festgehalten wurde, kann nicht mit einem engen Zusammenwirken als Oberzentrum in gemeinsamen Funktionen und Aufgaben gleichgesetzt werden.“ Vor diesem Hintergrund deutet sich an, dass bei dieser unverständlichen Entscheidung möglicherweise andere als rein sachliche Interessen eine Rolle gespielt haben könnten. Die Ergebnisse der letzten Kommunalwahlen sowie die bevorstehende Wahl des Landtags werfen einen interessanten Blick auf mögliche Beweggründe für diese Entscheidung, die aus rein sachlichen, fachlichen und historischen Gründen nicht nachvollziehbar ist.   Kein Oberzentrum aus 6 Städten mit der KAG Ein Oberzentrum aus sechs Städten lehnt die KAG ab. „Wir Bürgermeister und auch die Stadträte der vier Städte sind uns aufgrund der genannten Punkte einig, dass ein dezentrales, funktionsteiliges Oberzentrum scheitern wird. Wir stehen daher für ein Oberzentrum aus sechs Städten nicht zur Verfügung“, so André Knapp. Die KAG fordert das Ministerkabinett auf, die Entscheidung zu überdenken und die langfristigen Vorteile eines Oberzentrums aus den vier Städten Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis in enger Kooperation mit den Städten Meiningen und Schmalkalden für die Region und deren Einwohner in den Vordergrund zu stellen. Hintergrund Mit der Etablierung eines Oberzentrums Südthüringen ist das Ziel geknüpft, die Region zu stärken und den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere infrastrukturelle und wirtschaftliche Zukunft zu bieten. Es soll zu einem leistungsfähigen oberzentralen Bereich entwickelt werden und neue Entwicklungsimpulse für den Südthüringer Raum erzeugen. Das funktionsteilige Oberzentrum Südthüringen soll zudem als Gegengewicht zu den fränkischen Oberzentren fungieren. In gegenseitigem Respekt und auf Augenhöhe hat sich die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Oberzentrum Südthüringen“ aus den vier Städten Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis in 2018 gegründet. Freiwillig und ohne Zwang. Mit dem Ziel, die Region Südthüringen zu stärken und Voraussetzungen zu schaffen, die eine bestmögliche Entwicklung für die Region beinhalten. Dabei geht es um die Aufteilung von Funktionen und Aufgaben, insbesondere im Bereich der städtebaulichen Planung und Wirtschaftsförderung. Diese Ziele können gemeinsam angegangen und umgesetzt werden, weil die vier Städte in einem engen siedlungsstrukturellen Zusammenhang stehen. In enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit sollen über einen raumordnerischen Vertrag auch die Städte Meiningen und Schmalkalden an das künftige Oberzentrum Südthüringen der vier Städte angebunden werden.

  • Kindergeld für volljährige Kinder

    Presseinformation der Agentur für Arbeit Thüringen Südwest Nr. 28 26. Juni 2024 Anspruchsberechtigt sind Sorgeberechtigte, wenn das volljährige Kind beispielsweise eine Schul- oder Berufsausbildung, ein Studium oder ein Freiwilligendienst absolviert. Unterbrechung zwischen zwei Ausbildungsabschnitten Kindergeld kann ebenfalls während einer Übergangsphase von längstens vier Monaten zwischen Schule und Ausbildung/ Studium/ Freiwilligendienste etc. gewährt werden. Eine Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit ist  in diesem Zeitraum nicht erforderlich...

  • Warum sollte ich Glasfaser ins Haus legen lassen?

    Viele Verbraucher fragen sich, warum sie überhaupt einen Glasfaser-Anschluss ins Haus legen lassen sollten. Auch wenn viele mit ihren Anschlüssen von 50-100 Mbit/s zufrieden sind, ist die Notwendigkeit einer zukunftssicheren Internetverbindung klar erkennbar. Steigender Bandbreitenbedarf Die Erfahrung zeigt, dass der Bandbreitenbedarf kontinuierlich wächst. Vor 20 Jahren reichten 1 bis 2 Mbit/s aus, aber die heutigen Anforderungen sind deutlich höher. Die Art der Internetnutzung hat sich stark weiterentwickelt: Filme und Serien in HD und 4K Streaming-Dienste Cloud-Nutzung Online-Gaming Smart-Home-Anwendungen Selbst normale Internetseiten benötigen heute mehr Daten als noch vor wenigen Jahren. Die aktuellen Bandbreiten könnten also bereits in wenigen Jahren nicht mehr ausreichen. Zukunftssichere Planung Wenn Sie erst in einigen Jahren mit der Planung für einen Bandbreiten-Ausbau beginnen, könnte es bereits zu spät sein. Deshalb sollten Sie schon heute an die Bandbreiten von morgen denken. Ein Glasfaser-Anschluss stellt sicher, dass Sie langfristig auf alle Anforderungen vorbereitet sind. Wertsteigerung Ihrer Immobilie Ein weiterer Vorteil eines Glasfaser-Anschlusses ist die Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Häuser und Wohnungen mit schneller Internetanbindung sind attraktiver für potenzielle Käufer und Mieter. Fazit: Investieren Sie in Ihre digitale Zukunft Ein Glasfaser-Anschluss ist mehr als nur eine schnelle Internetverbindung – er ist eine Investition in die Zukunft. Er sorgt für eine zuverlässige, leistungsstarke und zukunftssichere Internetanbindung und steigert gleichzeitig den Wert Ihrer Immobilie. Denken Sie heute schon an die Anforderungen von morgen und lassen Sie Glasfaser ins Haus legen. Heute schon an die Bandbreiten von morgen denken. Textquelle: Verbraucherzentrale.de

  • Vier Städte – ein Veranstaltungskalender

    Website der KAG Oberzentrum Südthüringen gestartet: Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen hat eine eigene Website gestartet. Unter www.oberzentrum-suedthueringen.de  wird dem Nutzer nicht nur ein erster Überblick über die vier Verbundstädte Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis geboten. Die Plattform erleichtert den Zugang zu aktuellen Themen sowie zukünftigen Projekten der KAG und beinhaltet als besondere Funktion einen gemeinsamen Veranstaltungskalender.  Der gemeinsame Veranstaltungskalender präsentiert sämtliche Veranstaltungen und Höhepunkte der vier Städte übersichtlich auf einen Blick. Bürger und Gäste profitieren von dieser zentralisierten Informationsquelle: Anstatt jede Stadtwebsite einzeln besuchen und die Veranstaltungen zusammen sammeln zu müssen, können sich Interessierte nun bequem und übersichtlich auf der KAG Seite informieren. So erfahren sie schnell welche kulturellen, sportlichen oder gesellschaftlichen Ereignisse in allen vier Städten stattfinden. Selbstverständlich ist der Veranstaltungskalender auch auf den Websites der vier Städte integriert.   Vorteile für Veranstalter Auch für Veranstalter bietet der Kalender zahlreiche Vorteile. Veranstaltungen können über eine nutzerfreundliche Eingabemaske einmalig eingetragen werden und erscheinen dann automatisch auf den Websites aller vier Partnerstädte. Diese erweiterte Präsenz erhöht die Reichweite und potenziell auch die Teilnehmerzahlen. Veranstalter haben zudem die Möglichkeit, den Kalender auf ihrer eigenen Website einzubinden, um zusätzliche Aufmerksamkeit und Nutzerbindung zu erzielen.   „Unser Ziel ist es, die Attraktivität der Region zu steigern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Mit der neuen Website fördern wir die Vernetzung und Zusammenarbeit der Städte im künftigen Oberzentrum Südthüringen und bieten Bürgerinnen, Bürgern und Gästen eine zentrale Plattform für Veranstaltungsinformationen. Wir freuen uns auf zahlreiche Einträge von Veranstaltern und Vereinen und darauf, gemeinsam die Veranstaltungslandschaft unserer Region zu bereichern“, erklärt André Knapp, Oberbürgermeister der Stadt Suhl und seit dem 1. Juli Vorsitzender der KAG.   Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten  wurden die vier Städte bis April 2024 mit 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch „Region gestalten“ weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit 500.000 Euro Fördermitteln.

  • Bekanntmachung von Beschlüssen des Stadtrates und der Ausschüsse des Stadtrates von Suhl

    gemäß § 40 Abs. 2 der Thüringer Kommunalordnung sowie § 28 (1) der Geschäftsordnung des Suhler Stadtrates Veröffentlicht am: 28.06.2024

  • KAG Oberzentrum Südthüringen: 500.000 Euro Fördermittel für die Wirtschaft. Bund vom Zukunftskonzept überzeugt – Eine von nur fünf Regionen im Programm

    Es geht mit Volldampf weiter: Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) der vier Städte Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis erhält bis Herbst 2026 eine Anschlussförderung des Bundes von nahezu 500.000 Euro Fördermittel. Sie kommen vollumfänglich den definierten Zielen in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Kommunikation zugute. „Das ist ein starkes Zeichen für unser Zukunftskonzept einer gemeinsamen Wirtschaftsförderung.“ Die neue Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ will vom Bund bereit gestellte Fördermittel gezielt zur Stärkung der Wirtschaft einsetzen. „Dazu haben wir mit der Wirtschaftspositionierung und dem Wirtschaftsförderungskonzept des künftigen Oberzentrums bereits entscheidende Vorarbeit geleistet. Die vier Städte wissen genau, wo sie ansetzen werden und haben das im Förderantrag deutlich gemacht. Das hat den Fördergeber überzeugt. Wir sind eine von nur fünf Regionen, die ausgewählt wurden“, erklärt der Vorsitzende der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG), Richard Rossel. Fördermittellotse und Projektkoordinator Zwei Stellen sollen baldmöglichst besetzt werden: Ein Fördermittellotse und ein Projektkoordinator, der die gemeinsame Wirtschaftsförderung der vier Städte leitet. Der Lotse wird Fördermöglichkeiten für die Unternehmen aufzeigen. „Sie oder er wird dafür da sein, die Unternehmer durch den Förderdschungel zu führen und dadurch für mehr Innovationsdynamik sorgen. Bisher werden viel zu wenig Fördermittel abgerufen, weil sie erstens nicht bekannt sind und zweitens in den Unternehmen keine Kapazitäten vorhanden sind, sich mit den oft komplizierten Verfahren zu beschäftigen“, so der KAG-Vorsitzende. Die oder der Projektkoordinator wird sich neben der Leitung vorrangig um die die Stärkung der wirtschaftlichen Kompetenzfelder Präzisionstechnologie und Glas kümmern und hier eng mit dem Fördermittellotsen zusammenarbeiten. Es ist erklärtes Ziel der vier Bürgermeister, den Unternehmen bestmögliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu bieten. Dazu gehört auch, ihnen nationale und internationale Vernetzungsmöglichkeiten mit Wirtschaft und Wissenschaft aufzuzeigen. Die Stelle ist unter anderem auch verantwortlich für die Erarbeitung von Kennzahlen für die Wirtschaftsförderung und Beiträge zum Standortmarketing des Oberzentrums. Förderung war kein Selbstläufer Der Erhalt der Anschlussförderung im Programm „Region gestalten“ war kein Selbstläufer, auch wenn die vier Städte auf ihrem Weg zum Oberzentrum bereits drei Jahre lang durch das Programm „Region aktiv“ unterstützt wurden. Richard Rossel: „Der Fördermittelgeber hinterfragt die Verwendung der Mittel kontinuierlich. Die von uns erstellten Konzepte wurden immer kritisch und konstruktiv betrachtet. Es wird sehr viel Wert daraufgelegt, dass die Themen umgesetzt werden. In diesem Sinne werden wir weitermachen.“ Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten wurden die vier Städte bis April 2024 mit 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch „Region gestalten“ weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit knapp 500.000 Euro Fördermitteln.

  • Citybiathlon am 10. August in Oberhof – KAG vereint Sport- und Familienspaß

    Am 10. August 2024 verwandelt sich Oberhof erneut in ein Zentrum des Biathlonsports, wenn eine Etappe der Biathlon Deutschlandtour stattfindet. Neben den Einzelwettkämpfen und im Staffelstart erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Familien, dass jede Menge Spaß und Bewegung garantiert. Die Veranstaltung, organisiert von der Veranstaltungsarbeitsgruppe der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen, ist besonders darauf ausgerichtet, Kindern und Familien ein spannendes Mitmachangebot zu bieten. „Wir freuen uns sehr, dass wir bereits zahlreiche Partner aus der Region gewinnen konnten, die ein abwechslungsreiches Angebot auch neben den sportlichen Wettkämpfen am Lichtgewehr und auf dem Thoraxtrainer bieten werden. Hier kommen alle Bewegungsfreunde garantiert auf ihre Kosten“, ist sich Richard Rossel, Vorsitzender der KAG, sicher. Sportliche Partner Eine Besonderheit für die jungen Besucher wird zum Beispiel der „Beweg Dich schlau – Parcours“ vom THE GRAND GREEN FAMILUX RESORT Oberhof sein. Dieser wurde von der Felix-Neureuther-Stiftung mit wissenschaftlicher Unterstützung der TU München entwickelt. Ziel dieses Bewegungsprogramms ist es, die Freude an der Bewegung zu vermitteln und den Grundstein für ein gesundheitsorientiertes Leben zu legen. Alle Übungen aktivieren Kopf und Körper gleichzeitig, was die psychische Gesundheit, die mentale Ausgeglichenheit und die kognitive-motorische Leistungsfähigkeit der Kinder fördert. Auch die Oberhofer Freizeit GmbH wird ein aufregendes Programm anbieten. Während Kinder ihr Geschick beim Torwandschießen am Stand des H20 Oberhof beweisen und tolle Süßigkeiten-Preise gewinnen können, findet am Stand des LOTTO Thüringen BIKEPARK Oberhof ein Kreativwettbewerb statt: Aus verschiedenen Bastelmaterialien können Fahrräder gebastelt werden. Das kreativste Fahrrad wird mit einem Gutscheinpreis ausgezeichnet. Auch der Thüringer Skiverband bringt sich mit einem Angebot ein und bietet Wintersport für jedermann. Die mobile Minischanzenanlage, auf der sich die Kinder im Skispringen versuchen können wird genauso aufgebaut wie der Schneeteppich, auf dem sich kleine und große Langlauffans auch ganz ohne Schnee die Skier anschnallen und ihre Technik verbessern können. Die Mobile Anschubstrecke Rennrodeln stellt darüber hinaus eine großartige Gelegenheit dar, das Rennrodeln hautnah zu erleben und selbst auszuprobieren. Erste Staffel-Teilnehmer und Anmeldung bis zum 26. Juli Doch natürlich wird der Hauptfokus am 10. August auf dem sportlichen Wettstreit im Citybiathlon liegen. Die erste Staffel, gemeldet von der Rhön-Rennsteig Sparkasse, verspricht bereits spannende Wettkämpfe. Mit dabei sind unter anderem Diana Spieker und Sven Koch, beide leidenschaftliche Sportler. Diana Spieker ist diesjährige Gewinnerin des Lange Bahn Laufs und lief Bestzeit beim Rennsteiglauf auf der Marathon-Strecke. Sven Koch nahm dieses Jahr am Vasa-Lauf teil und bringt ebenfalls viel Erfahrung mit. Der Citybiathlon Oberhof 2024 verspricht ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie zu werden. Die KAG lädt herzlich ein, einen Tag voller Sport, Spaß und spannender Wettkämpfe im künftigen Oberzentrum Südthüringen zu erleben. Noch bis Ende Juli (26.07) können sich Interessierte mit einer Staffel an der Veranstaltung unter https://www.oberhof.de/veranstaltung/city-biathlon-biathlon-deutschland-tour-2024-mit-michael-roesch-im-oberzentrum-suedthueringen-945db6966a anmelden. Vorkenntnisse werden nicht benötigt. Mitmachen kann jeder ab 12 Jahren. Zusätzliche Informationen: Die Biathlon-Deutschland-Tour ist mit mehr als 100.000 Schnupperschützen und rund 15.000 Wettkämpfern auf über 200 Etappen seit 2015 die weltgrößte Volksbiathlon Veranstaltung. Die Saison 2024 bietet deutschlandweit 19 Citybiathlons, die das Biathlonerlebnis für alle Neugierigen in den Mittelpunkt stellen und neben angeleitetem Üben und spontanen Biathlonwettkämpfen für ihre stimmungsvollen Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaften bekannt sind. Einzelwettkampf für alle: ab 11 Uhr (Ohne Voranmeldung) Auf den in Skandinavien entwickelten Thoraxtrainern wird die Doppelstocktechnik des klassischen Langlaufs simuliert. Wenn mindestens 2 Einzel-Wettkämpfer angemeldet sind, starten sie zum 400 m Skilanglauf, dem ein Stehendschießen mit 5 Schüssen folgt. Tagessieger wird der Teilnehmer mit der höchsten Trefferzahl. Bei Treffergleichheit entscheidet die schnellere Zeit. Am Wettbewerb kann jeder teilnehmen. Staffelwettkämpfe: ab 13 Uhr (Voranmeldung nötig) Jeder Teilnehmer läuft 400 m (Wettkämpferinnen: 300 m) im klassischen Skilanglauf auf dem Thoraxtrainer gefolgt von 5 Schüssen Stehendschießen. Für jeden Fehlschuss werden noch 15 Sekunden „Zeitstrafe aufgebrummt“, bevor per Handzeichen der Staffelkollege ins Rennen geschickt wird. Jeweils 3 Teams treten in einem Rennen gegeneinander an. Die Siegerteams erreichen eines der beiden Halbfinals und deren Sieger sowie das bessere der beiden zweitplatzierten Teams stehen im Anschluss im Finale um den Championstitel.

  • Keine Entscheidung über Oberzentrum Südthüringen – Befremden und Unverständnis in der KAG

    Mit Befremden und Unverständnis nimmt die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) die Nachricht zur Kenntnis, dass die Landesregierung keine Entscheidung zur Etablierung eines Oberzentrums Südthüringen getroffen hat. Stattdessen wurde das Thema von der Tagesordnung der jüngsten Thüringer Kabinettssitzung genommen. Diese unklare Haltung ist ein Rückschlag für die Region und steht im Widerspruch zu den intensiven Bemühungen und den umfangreichen fachlichen Vorarbeiten der KAG sowie den erzielten Absprachen mit den Städten Meiningen und Schmalkalden. „Wir sind enttäuscht und können die Nicht-Entscheidung der Landesregierung in keiner Weise nachvollziehen. Die Vertagung ignoriert die intensive fachliche Vorarbeit sowie Absprachen und Bemühungen die in den letzten Jahren und gerade auch in den vergangenen Monaten geleistet wurden. Ich befürchte, dass durch diese Hinhaltetaktik nicht nur die Entwicklungsmöglichkeiten der Region beeinträchtigt werden, sondern auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfähigkeit der Politik abnimmt“, sagt Richard Rossel, Vorsitzender der KAG. Die vier Bürgermeister der KAG sind frustriert über die Entwicklung. "Wir haben mit höchstem Engagement und fundierten Konzepten auf ein Oberzentrum Südthüringen aus den vier Städten Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis hingearbeitet, unterstützt durch erhebliche Fördermittel vom Land Thüringen und vom Bund. In enger Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und den Bürgermeistern aus den Städten Meiningen und Schmalkalden haben wir zuletzt auch vertraglich eine Sicherheit für eine enge Zusammenarbeit zwischen der KAG und den beiden Städten geschaffen. Und nun, trotz des erzielten Konsenses, ist die Landesregierung nicht in der Lage, eine Entscheidung zu treffen? Wie lange soll diese herauszögert und alle Beteiligten in Wartehaltung zurückgelassen werden?", so die einhellige Meinung der vier Bürgermeister. Die KAG fordert die Landesregierung auf, die Entscheidung nicht länger hinauszuzögern und eine Entscheidung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in der Region Südthüringen zu treffen. Hintergrund Mit der Etablierung eines Oberzentrums Südthüringen ist das Ziel geknüpft, die Region zu stärken und den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere infrastrukturelle und wirtschaftliche Zukunft zu bieten. Es soll zu einem leistungsfähigen oberzentralen Bereich entwickelt werden und neue Entwicklungsimpulse für den Südthüringer Raum erzeugen. Das funktionsteilige Oberzentrum Südthüringen soll zudem als Gegengewicht zu den fränkischen Oberzentren fungieren.

  • Öffentliche Bekanntmachung des Stadtwahlleiters der Stadt Suhl für die Kommunalwahl 2024

    Bekanntmachung des festgestellten Wahlergebnisses der Stichwahl zur Ortsteilbürgermeisterwahl im Ortsteil mit Ortsteilverfassung Mäbendorf Veröffentlicht am: 14.06.2024

  • Einladung zur 1. Sitzung des Stadtrates der Stadt Suhl

    Mittwoch, 12. Juni 2024, 17:00 Uhr im Oberrathaussaal des Alten Rathauses (Marktplatz 1, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 07.06.2024

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