Suchergebnisse
Diese Website durchsuchen
678 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- „OBK 2.2“ - Naturschutzverwaltung sorgt für aktuelle Daten über wertvolle Biotope
Veröffentlicht: 15.02.2024 Offenland-Biotope im Landkreis Schmalkalden-Meinigen werden neu kartiert Mit dem Wort „Biotop“ werden in der Fachsprache von Ökologie und Naturschutz die gegenüber der Umgebung abgrenzbaren Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen bezeichnet – der Begriff hat auch Eingang in die Umgangssprache gefunden, z. B. für den Teich als Biotop im Garten. Um Informationen über die Verbreitung und die Gefährdung von Lebensräumen zu erheben und den Schutz wertvoller Biotope gewährleisten zu können, werden in allen Bundesländern die artenreichen oder seltenen Biotope kartiert. Dazu werden im Gelände alle aus Naturschutzsicht besonders wertvollen Bereiche aufgesucht und ihre genaue Lage, ihr Artenbestand sowie weitere Informationen erfasst. In Thüringen ist dies im Zeitraum 1996 – 2012 flächendeckend erfolgt. Der Landkreis Schmalkalden-Meinigen beherbergt ein reiches Mosaik verschiedener Biotope: Trocken- und Halbtrockenrasen, Feucht- und Naßwiesen, Bergwiesen, Sumpfhochstaudenfluren, Trockengebüsche, Feldhecken, Borstgrasrasen, Lesesteinhaufen, Quellen, strukturreiche Bäche, Flüsse und Gräben. Der Anteil gesetzlich geschützter Biotope an der Landkreisfläche beträgt 5,7%. In den letzten Jahren sind die Anforderungen an die Genauigkeit solcher Kartierungen etwa im Bereich der landwirtschaftlichen Förderung oder der Umsetzung der Naturschutzrichtlinien der EU deutlich gestiegen. Aufgrund der in der Landschaft ständig stattfindenden Veränderungen, sind die ältesten der vorliegenden Daten inzwischen, nach teils über zwanzig Jahren, nicht mehr durchgängig aktuell. Die Aktualisierung der Biotopdaten erfolgte in den letzten Jahren im Ostteil des Landkreises und soll von 2024 bis 2027 den Westteil des Landkreises Schmalkalden-Meinigen umfassen. Die Arbeit erfolgt im Auftrag der obersten Naturschutzbehörde und wird durch das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) durchgeführt. Für die Kartierung selbst sind Planungsbüros beauftragt. Die mit der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt abgestimmten Arbeiten werden im Gelände von fachkundigen Kartierern durchgeführt. Erfasst werden nicht alle Flächen, sondern nur ausgewählte Biotope bzw. Lebensräume. Konkret sind dies die gesetzlich geschützten Biotope nach § 30 Absatz 7 Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit § 15 Absatz 1 Thüringer Naturschutzgesetz sowie die Lebensraumtypen nach Anhang I der „Richtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen“ (FFH-Richtlinie). Grundsätzlich beschränkt sich die Kartierung auf die Ortslagen (ohne Bebauung und Hausgärten) und das Offenland bzw. die Agrarlandschaft. Die Waldbiotope werden durch die Forstverwaltung erfasst. Da einzelne zu erfassende Offenland-Biotope/-Lebensraumtypen auch im Wald vorkommen (z. B. Bäche, Teiche, Felsen u. ä.), sind trotzdem Begehungen von Waldflächen erforderlich. Betreten von Grundstücken Um die Kartierung durchführen zu können, ist teils das Betreten von Grundstücken außerhalb von Wegen durch die Kartierer erforderlich. Rechtliche Grundlage ist hier § 30 Abs. 1 des Thüringer Naturschutzgesetzes: „Die Bediensteten der Naturschutzbehörden, der Naturschutzfachbehörde […] sowie die, die von ihnen beauftragt […] wurden, […] sind berechtigt, zur Erfüllung ihrer Aufgaben Grundstücke mit Ausnahme von Wohngebäuden zu betreten. Sie haben sich auf Verlangen zu legitimieren.“ Die Kartierer können ihre Tätigkeit und Beauftragung durch eine vom TLUBN ausgestellte Bescheinigung belegen. Weitere Informationen zu Biotopen Mehr Informationen über die Biotopkartierung erhalten Sie auf der Internetseite des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz unter http://www.thueringen.de/th8/tlug/umweltthemen/naturschutz/biotopschutz/index.aspx.
- Naturschutzbeirat der Stadt Suhl gewählt.
Veröffentlicht: 13.02.2024 Die Stadt Suhl freut sich, die Neuberufung des Naturschutzbeirats bekannt zu geben! Am 15. Januar 2024 wurde dieses wichtige Ehrenamt durch den Bürgermeister Herrn Jan Turczynski in sein Amt berufen. Der Beirat, bestehend aus neun engagierten und fachkundigen Bürgern, ist ein lebendiges Bindeglied zwischen der Stadt und der Natur. Einige Mitglieder wurden aus renommierten Naturschutzverbänden delegiert, um ihre Expertise einzubringen. Gemeinsam dienen sie der Unterstützung der unteren Naturschutzbehörde und tragen dazu bei, unsere Umwelt zu schützen und zu bewahren. Für die nächsten vier Jahre werden diese engagierten Menschen im Dienst der Natur und damit der Menschen in Suhl stehen. Seit 1990 setzt sich der Naturschutzbeirat unermüdlich für die Natur in und um Suhl ein. Die regelmäßigen Treffen ermöglichen es den ehrenamtlichen Beiräten, aktuelle Themen des Naturschutzes, des Artenschutzes und der Landschaftspflege zu diskutieren und zu beraten. Bei Bedarf begeben sie sich auf Exkursionen, um vor Ort einen direkten Eindruck zu gewinnen. Dr. Roland Schneider wurde zum Vorsitzenden des Beirats gewählt, und an seiner Seite stehen weitere engagierte Mitglieder: Holger Schneider Dr. Ruth Bätz (Deutscher Alpenverein) Kirsten Voigt (NABU) Hartmut Kempf (NABU) Martina Tölksdorfer-Schindler (BUND) Andreas Hartung (Imkerverein Suhl & Umgebung e.V.) Hans-Joachim Seeber Jürgen Gerbig (Landesjagdverband Thüringen e.V.) Die Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde freuen sich auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit diesen engagierten Beiratsmitgliedern und danken ihnen von Herzen für die ehrenvolle Ausübung dieses wichtigen Ehrenamts. Gemeinsam werden sie helfen, die Natur zu schützen und für zukünftige Generationen zu bewahren.
- Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Suhl
Am Freitag, den 01.03.2024 findet die gemeinsame Jahreshauptversammlung aller Feuerwehren der Stadt Suhl in der neuen Fahrzeughalle des Brand- und Katastrophenschutzzentrums, Auenstraße 1, statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Berichterstattung des Leiters des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz über das zurückliegende Jahr. Im Anschluss wird der Oberbürgermeister besonders verdiente Kameraden auszeichnen und ehren. Alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Suhl sowie der Alters- und Ehrenabteilungen sind recht herzlich um 18:00 Uhr zur Begrüßung eingeladen. Die offizielle Berichterstattung beginnt um 18:30 Uhr.
- Bewerbung für "Thüringer Demografiepreis 2024" vom 20.02.2024 bis 07.04.2024
Am 20. Februar 2024 geht der Thüringer Demografiepreis in eine neue Runde. Bis zum 7. April 2024 können sich Bürgerinnen und Bürger mit Erstwohnsitz in Thüringen sowie Vereine, Verbände, gemeinnützige Einrichtungen, Stiftungen, Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften, Gemeinden, Unternehmen und sonstige Initiativen mit einem Projekt bewerben, das die Folgen des demografischen Wandels im Freistaat Thüringen positiv gestaltet. Die Gewinner des Preises werden im Rahmen eines Online-Votings ermittelt, das vom 29.4. bis 26.5.2024 geplant ist. Die Gewinner werden im Juni 2024 bekanntgeben. Auf die Sieger des Votings warten lukrative Geldpreise: der Erstplatzierte erhält 12.000 Euro, der Zweitplatzierte 8.000 Euro und der Drittplatzierte 5.000 Euro. Für den Wettbewerb können alle Projekte eingereicht werden, die inhaltlich mindestens einen der folgenden Themenbereiche berücksichtigen: HEIMAT:Stärken! - Stärkung der Daseinsvorsorge HEIMAT:Sichern! - Sicherung des Fachkräftebedarfs HEIMAT:Gestalten! - Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenhalts Bewerbungen können elektronisch an info@serviceagentur-demografie.de oder postalisch gesendet werden an: Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Serviceagentur Demografischer Wandel (SADW), Referat 53, Werner-Seelenbinder-Straße 8, 99096 Erfurt. Bewerbungsformulare sind ab dem 20. Februar 2024 unter www.heimat.thueringen.de abrufbar. Dem Bewerbungsformular sind ein kurzes Video des Projekts (max. 90 Sekunden, Handyvideos möglich) oder aussagekräftige Bilder hinzuzufügen. Auf der Internetseite sind weitere Hinweise zum Bewerbungsverfahren nachzulesen.
- Öffentliche Auslegung des zweiten Entwurfs zur Änderung des Landesentwicklungsprogramms Thüringen
In den Abschnitten 1.1 Handlungsbezogene Raumkategorien, 2.2 Zentrale Orte und überörtliche Gemeindefunktionen, 2.3 Mittelzentrale Funktionsräume und 5.2 Energie. Veröffentlicht am 05.02.2024
- Jugend musiziert lädt junge Talente
Jugend musiziert lädt junge Talente zum musikalischen Wettstreit ein - am 03. und 04.02.2024 Der große musikalische Jugendwettbewerb motiviert Jahr für Jahr jungen Musikerinnen und Musiker zu besonderen künstlerischen Leistungen. Er ist eine Bühne für viele, die als Solistinnen und Solisten oder im Ensemble ihr musikalisches Können in der Öffentlichkeit zeigen und sich einer fachkundigen Jury präsentieren wollen. Neben dem musikalischen Wettbewerb geht es bei "Jugend musiziert" um die Begegnung musikbegeisterter Jugendlicher. Die konzentrierte Arbeit mit dem Musikinstrument, die Auseinandersetzung mit Werken verschiedener Musikepochen oder das gemeinsame Erlebnis beim Musizieren im Ensemble bereichern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und fördern ihre Entwicklung. Wir sind stolz darauf, dass der Regionalwettbewerb Westthüringen 2024 von unserer Musikschule ausgerichtet wird. Musizierende aus den Städten Eisenach, Erfurt, Suhl, den Landkreisen Eichsfeld, Ilm-Kreis, Kyffhäuserkreis, Gotha, Hildburghausen, Nordhausen, Schmalkalden-Meiningen, Sömmerda, Sonneberg, Unstrut-Hainich-Kreis und Wartburgkreis wetteifern am 03. und 04. Februar an drei verschiedenen Wertungsorten um die begehrten Preise. Insgesamt elf Suhler Musikschüler werden dort nach intensiver Vorbereitungszeit in den Kategorien Blechblasinstrumente solo, Klavier und ein (Holz)Blasinstrument und Klavier sechshändig starten. Der Wettbewerb ist öffentlich und findet in der Aula des Staatlichen Gymnasiums, der Städtischen Musikschule und dem Oberrathaussaal im Alten Rathaus statt. Detaillierte Ablaufpläne werden zeitnah veröffentlicht. Jeweils 18.00 Uhr finden die Abschlusskonzerte des Wertungstages im Oberrathaussaal statt. Der Eintritt ist frei. Wir wünschen allen Teilnehmenden gutes Gelingen und viel Erfolg.
- 1. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung zur Betreibung der Tierauffangstation
1. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung zur Betreibung der Tierauffangstation in der Stadt Suhl vom 29.01.2024 Veröffentlicht am 31.01.2024
- Kultur-Revolution im Oberzentrum Südthüringen: Galerien in Suhl und Zella-Mehlis unter gemeinsamer Leitung
Die Zusammenarbeit in der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen bewährt sich aufs Neue. Ab 01. Februar werden die Galerie im CCS Suhl und die Galerie im Bürgerhaus Zella-Mehlis über einen gemeinsamen Kooperationspartner der Städte geleitet. Die Zusammenarbeit in der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen bewährt sich aufs Neue. Ab 01. Februar werden die Galerie im CCS Suhl und die Galerie im Bürgerhaus Zella-Mehlis über einen gemeinsamen Kooperationspartner der Städte geleitet. Sowohl in Zella-Mehlis als auch in Suhl wurde nach einer neuen Leitung für die jeweilige Galerie gesucht. Durch den konstruktiven Dialog innerhalb der KAG wurde rasch deutlich, dass hier eine gemeinsame Lösung gefunden werden kann. Kurzfristig haben die Städte eine gemeinsame Ausschreibung erarbeitet, auf die sich der in der Region- sowie in der allgemeinen Kulturszene bekannte Verein Provinzkultur e.V. gemeldet hat. Die Freude über die nun gemeinsame Leitung der Galerien ist groß, da dies nicht nur den Erhalt, sondern auch den Ausbau dieser namhaften Ausstellungsorte bedeutet. "Die gemeinsame Leitung der Galerien wird die Kulturlandschaft beider Städte, aber auch im Oberzentrum Südthüringen und darüber hinaus, sehr bereichern. Wir sind überzeugt, dass dies ein weiterer richtiger Schritt in Richtung einer engen Zusammenarbeit und Schaffung von Synergien im künftigen Oberzentrum Südthüringen ist. Erneut können wir feststellen, dass die räumliche Nähe zwischen den vier Städten von entscheidendem Vorteil bei der Umsetzung gemeinsamer Vorhaben ist.", sagt Bürgermeister Richard Rossel, derzeitiger Vorsitzende der KAG. Der Verein Provinzkultur e.V. wird sich insbesondere um die künstlerische Betreuung und Führung der Galerien kümmern. Geplant sind die Konzeption und Realisierung von mehreren Ausstellungen pro Jahr in beiden Galerien, einschließlich der Akquise von Künstlern, Konzepterstellung, Planung, Umsetzung und Dokumentation. Auch die Umsetzung von Projekten mit Kindern und Jugendlichen ist angedacht. Dabei freut man sich besonders über die überregionalen Strukturen und Netzwerke, die der Verein mitbringt. Diese bieten zahlreiche Möglichkeiten, die Galerien nicht nur mit interessanten Ausstellungen zu füllen, sondern sie auch überregional zu vermarkten. Der Verein Provinzkultur, der bereits mit vielen Projekten und Veranstaltungen – von der regional breit aufgestellten Veranstaltungsreihe „Provinzschrei“, über Konzerte im Roten Ochsen in Schleusingen sowie Galerieausstellungen in Suhl und Zella-Mehlis oder Lesungen in Oberhof – bewiesen hat, dass er sich mit Kultur und den Bedürfnissen der Menschen bestens auskennt, freut sich auf die neuen Aufgaben. „Die Zukunft beider Galerien möchten wir so gestalten, dass die signifikanten Markenzeichen erhalten bleiben. Wir wollen aber auch neue, vielleicht sogar ungewöhnliche Impulse setzen. In Zella-Mehlis wird aufgrund der räumlichen Struktur eher die "kleine" Kunst – gemeint ist hier vor allem Grafik – zu sehen sein. In Suhl besteht die Möglichkeit der größeren Fläche, weshalb auch andere Genres erlebbar sein werden. Auch Doppelausstellungen eines Künstlers oder eines Themas zeitgleich in beiden Galerien sind denkbar“, sagt Hendrik Neukirchner, Projektmanager des Vereins Provinzkultur e. V.
- Oberzentrum Südthüringen - Entscheidung des Landes respektlos und der Sache nicht dienlich.
Mit Unverständnis und Befremden nehmen die vier Bürgermeister der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen die Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) zur Kenntnis, dass das künftige Oberzentrum Südthüringen um die Städte Meiningen und Schmalkalden erweitert werden soll. „Die Kabinettsentscheidung kam aus der Kalten und ohne mit den betroffenen Kommunen der KAG vorab gesprochen zu haben. Das ist schlechter Stil und lässt jeglichen Respekt vermissen." So der Vorsitzende der KAG und Bürgermeister der Stadt Zella-Mehlis Richard Rossel. „Unsere seit 2018 gemeinsam mit dem TMIL sowie unter wissenschaftlicher Begleitung verbunden mit erheblichen Fördermitteln des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) laufenden Bestrebungen werden durch diesen unabgesprochenen Schritt in ganz erheblicher Weise konterkariert. Die KAG Oberzentrum Südthüringen wird im Rahmen des anstehenden Anhörungsverfahren entsprechend Stellung nehmen und die erheblichen Bedenken angemessen darlegen. Trotz dieser unerwarteten Entscheidung möchten wir betonen, dass die KAG auf kommunaler Ebene stets kommuniziert hat und weiterhin dazu steht, dass ein Oberzentrum Südthüringen aus den Städten Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis nicht zu Lasten bestehender Strukturen aufgebaut werden soll. Unsere seit Jahren auf kommunaler Ebene entwickelte und verfolgte Vision für ein zukunftsweisendes Oberzentrum Südthüringen bleibt weiterhin fokussiert auf eine nachhaltige Entwicklung ohne Abstriche an bereits etablierten Strukturen. Die Entscheidung des Kabinetts fügt dieser Idee und dieser Initiative einen erheblichen Schaden zu." sagt Rossel weiterhin. Zur Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung": Innerhalb des Programms Region gestalten werden die vier Städte bis 2023 mit 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt.
- Erinnerung an Waldo Dörsch - Dianabrunnen
Erinnerung an das künstlerische Schaffen für die Stadt Suhl - Zum 95. Geburtstag von Waldo Dörsch (31.12.1928 - 24.01.2012), dem Schöpfer des Dianabrunnen. Waldo Dörsch vor seinem Kunstwerk im Jahr 1984 Künstlerische Vielseitigkeit Waldo Dörsch war in der kleinen Rhöngemeinde Oberweid beheimatet, wo er auch am 24. Januar 2012 nach einem ertragreichen Künstlerleben verstarb. Die ersten Impulse dafür dürfte sein Vater ausgelöst haben, der als Rhönschnitzer mit eigener Werkstatt ein traditionelles Kunsthandwerk pflegte. Seine eigentliche Ausbildung und Prägung erfolgte aber Jahre später in Weimar und Erfurt. Dort konnte er nicht nur die Regeln der Bildhauerei und Plastik studieren, sondern sich auch in der schöpferischen Atmosphäre von Gleichgesinnten für seine künftige Profession entsprechend orientieren. Waldo Dörsch erarbeitete sich eine auffallende Vielseitigkeit: So spannt sich das Spektrum seiner künstlerischen Hinterlassenschaft von Wand- und Fassadendekorationen, über die Gestaltung von Plätzen und architektonischen Ensembles bis hin zu städteplanerischen Entwürfen. Darüber hinaus war er auch ein kreativer Schöpfer von Brunnenanlagen, Denkmälern und Freiplastiken wie er auch die Kunst des Zeichnens souverän beherrschte. Immer wieder reizte ihn die intensive Auseinandersetzung mit gegebenen Architektur-, Stadt- oder Landschaftsräumen ganz besonders. Wenn er dabei auch unweigerlich auf zahlreiche Probleme oder gar Grenzen traf, konnte er gerade im Sektor der architekturbezogenen Kunst Akzente setzen, die sich so mancher gestalterischen Tristesse erfrischend entgegenstemmten. Nicht gänzlich komplikationsfrei Auch sein mehrmaliges künstlerisches Arbeiten für die Stadt Suhl verlief bei weitem nicht gänzlich komplikationsfrei und hat inzwischen leider sogar Verluste zu verzeichnen. Bekanntestes Beispiel dafür ist seine doppelläufige freistehende "Fächertreppe" am früheren Centrum Warenhaus, welche das Stadtbild zum Herrenteich über Jahre prägte. An der Stelle, wo heute das Parkhaus am Herrenteich steht. Ein charakteristisches Exemplar seiner Fassadengestaltung, mit der er der zumeist nüchternen Fertigteilarchitektur der DDR etwas belebend Spielerisches entgegensetzen wollte, findet sich hingegen noch am SRH-Zentralklinikum (ehem. Bezirkskrankenhaus) auf dem Döllberg. Nicht nur für Großbauprojekte wie dieses entwickelte der Künstler Beton-Formsteine aus elementaren geometrischen Grundmustern, deren rasterartiges Zusammenfügen zu rhythmisch bewegten Reliefflächen oder Baukörpern führte. Aus seinem Werke-Kanon für Suhl seien hier noch die Freiplastik "Kräfte des Windes" für die Terrasse des Ringberghotels (1984) sowie der Mühlbrunnen in der Ortsmitte von Suhl-Albrechts (1993) aufgezählt. Suhler Dianabrunnen Dianas wilder Ritt Waldo Dörschs Hauptwerk für Suhl ist zweifellos der Dianabrunnen mit seiner imposanten bronzenen Plastikgruppe. Als eine beliebte Verweil- und Begegnungsstätte steht er nicht nur im Zentrumsbereich, sondern bietet mit seiner Thematik - eine Anspielung auf die Jagd - auch geradezu Sinnbildhaftes für die Stadt. Seine Entstehungsgeschichte verlief allerdings alles andere als reibungslos, nicht nur wegen zahlreicher städteplanerischer und kulturpolitischer Diskrepanzen. Der Künstler musste diesen holprigen Prozess zumeist über sich ergehen lassen. So dürfte er froh gewesen sein, als am Vorabend des 1. Mai 1984 sein Brunnen um Jahre verspätet endlich mit einer feierlichen Einweihung seiner künftigen Bestimmung übergeben wurde. Seither hat der "wilde Ritt", auf den die mit Bogen und Pfeil jagende Diana von Waldo Dörsch damals geschickt wurde, nichts von seiner bildnerischen Stärke sowie raumgreifenden Kraft verloren. Indem Waldo Dörsch die antike Jagdgöttin in ihrer Gestalt und Ausprägung sehr frei interpretierte - so gehört ein Pferd z.B. nicht zu ihren klassischen Attributen - vermied er auch einen allzu einseitigen Blick auf das Thema Jagd. Seinem lebenslangen künstlerischen Credo gemäß öffnete er vielmehr auch diesmal Türen für ein weites Gedankenspiel über Tradition, Handwerk, Leidenschaft, Natur... und damit auch ein Stück städtischer Identität. Brunnenplastik Diana - Göttin der Jagd Stadtarchiv Suhl, Winfried Wiegand Bildmotive: Bild 1 (Quelle: Stadtarchiv Suhl, Fotografennachlass Rolf Kornmann, Sign.: 6.1.P_KR_Waldo Dörsch vor seinem Kunstwerk, 1984), Bild 2 (Quelle: Fotoarchiv Stadtarchiv Suhl), Bild 3 (Quelle: Fotoarchiv Stadtarchiv Suhl)
- Nächster Schritt für Südthüringen: Vertiefung der Kräftebündelung und Innovationskurs
Im Geiste der fortgesetzten Zusammenarbeit und des gemeinschaftlichen Engagements für die Entwicklung der Thüringer Waldregion fand am 22. November ein richtungweisendes Treffen der kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG), dem Institut für angewandte Bauforschung (IAB) Weimar und dem WIR!-Bündnis Holz-21-regio statt. Das Zusammentreffen im IAB markierte einen weiteren entscheidenden Schritt in der dynamischen Entwicklungsphase der Region Südthüringen. Adriane Winkler, Patrick Voigt, Anne Schlegel, Prof. Erik Findeisen, Oberbürgermeister André Knapp, Dr. Ulrich Palzer, Isabell Grinda und Tina Gellert. (Bild: Stadtverwaltung Suhl) Das IAB als Inspirationsquelle: Modell für ein zukünftiges Innovationszentrum in Südthüringen Dr. Ulrich Palzer, Direktor des IAB, gewährte Einblicke in die Struktur und Organisation des Instituts während einer Führung durch die Forschungs- und Versuchshallen. Die vorgestellten Projekte und die beeindruckenden Kapazitäten des IAB illustrierten eindrucksvoll, wie Forschung und wirtschaftliche Anforderungen erfolgreich miteinander verknüpft werden können. Als wirtschaftsnahes Forschungsinstitut zeichnet sich das IAB durch seine enge Verbindung zur Industrie aus, was es zu einem wichtigen Akteur im Bereich der anwendungsorientierten Forschung macht. Dieser Ansatz, theoretisches Wissen direkt in die Praxis umzusetzen, positioniert das IAB als ideales Vorbild für die Thüringer Waldregion, insbesondere für die Entwicklung des geplanten Oberzentrums Südthüringen. Das IAB dient seiner Region in mehrfacher Hinsicht: Einerseits als attraktiver Arbeitgeber, der gut ausgebildete Fachkräfte anzieht, welche in der Region ihre Familien gründen und von der ungewöhnlichen Praxis des Instituts profitieren, unbefristete Arbeitsverträge zu bieten. Dieses Vorgehen wirkt dem Abwandern, insbesondere junger Fachkräfte, entgegen. Andererseits fungiert das IAB als eine Art ausgelagerte Forschungs- und Entwicklungsabteilung für die lokalen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), wodurch deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird. Institutsdirektor Dr. Ulrich Palzer zeigt den Teilnehmenden einige vom Institut entwickelte Baustoffe. (Bild: Stadtverwaltung Suhl) Das Konzept der KAG für das Oberzentrum Südthüringen beinhaltet die Realisierung eines Technologiezentrums nach dem Vorbild des IAB. Diese Vision, ein modernes Forschungs- und Technologiezentrum zu errichten, könnte eine bedeutende Ergänzung zu den bestehenden Plänen der KAG und des Umsetzungskonzepts der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen für Suhl-Nord darstellen. Ein solches Zentrum würde nicht nur die Region stärken, sondern auch neue Wege in Forschung und Entwicklung eröffnen. Das WIR!-Bündnis Holz-21-regio, mit seinem Fokus auf die Wertschöpfungskette Wald-Holz-Gesellschaft ist prädestiniert eine Schlüsselrolle in der Gestaltung des Forschungsprofils des neuen Zentrums zu spielen. Die Expertise und das Wissen des Bündnisses könnten entscheidend dazu beitragen, innovative und zukunftsorientierte Lösungen für die Herausforderungen der Region zu entwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen diesen unterschiedlichen Akteuren zeigt ein beeindruckendes Maß an Engagement und Weitsicht für die Zukunft Südthüringens. Es ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Region bereit ist, neue Wege zu beschreiten und innovative Lösungen für ihre Entwicklung zu finden. Die beteiligten Gruppen sind entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam eine nachhaltige und blühende Zukunft für die Region zu gestalten.
- Die Fäkalienabfuhrtermine der Stadt Suhl 2024
Der ZWAS gibt hiermit die Fäkalienabfuhrtermine der Stadt Suhl und der Ortsteile Wichtshausen, Dietzhausen, Mäbendorf, Goldlauter, Albrechts und Vesser bekannt. Hier gelangen Sie zur Veröffentlichung im .pdf-Format: Veröffentlicht am 03.01.2024












