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Große bundesweite Umfrage zu Diskriminierung – jetzt teilnehmen

Bis zum 28. Februar 2026 führt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes noch die bislang größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch. Ziel ist es, im Jahr 2027 ein umfassendes Lagebild zu veröffentlichen, das zeigt, wie Menschen Diskriminierung erleben und wie sie damit umgehen. Auf dieser Grundlage sollen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Diskriminierungsschutzes entwickelt werden.


Die Umfrage erfasst Diskriminierung in allen Lebensbereichen und berücksichtigt sämtliche Diskriminierungsmerkmale. An der Entwicklung des Fragebogens waren rund 400 Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft beteiligt, um die vielfältigen Erfahrungen unterschiedlicher Communities realistisch abzubilden.


Auch die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS hat sich in diesen Beteiligungsprozess eingebracht. Dadurch wird sichergestellt, dass Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit ME/CFS sichtbar werden. Die ausgewerteten Daten sollen später gezielt als Argumentationshilfe gegenüber Politik und Gesundheitssystem genutzt werden. Eine breite Beteiligung von Betroffenen und Angehörigen ist daher besonders wichtig.


Bitte beachten Sie: Das Erinnern und Beschreiben von Diskriminierungserfahrungen kann belastend sein. Der Fragebogen ist umfangreich und enthält Freitextfelder. Die Teilnahme ist jedoch freiwillig, kann jederzeit unterbrochen oder abgebrochen und später fortgesetzt werden.


Teilnehmen können alle Menschen ab 14 Jahren, die Diskriminierung erlebt haben. Die Umfrage ist anonym, barrierearm und in vielen Formaten verfügbar: online, per Chatbot, auf Papier, in einfacher Sprache, in mehreren Fremdsprachen sowie in Deutscher Gebärdensprache.


Wenn Sie Diskriminierung in den letzten zwei Jahren erlebt haben, freuen wir uns sehr über Ihre Teilnahme.


Hier geht es zur Umfrage: 


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