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Weihnachtsgruß des Oberbürgermeisters

Liebe Suhlerinnen und Suhler,

 

es ist über die letzten Jahre zu einer kleinen Tradition geworden, dass ich mich zum Ende des Jahres und vor den Weihnachtsfeiertagen mit einer Videobotschaft an Sie richte. Gerade finden die letzten Tage unseres Chrisamelmartes statt und der Trubel vor dem Fest ist in vollem Gange.


Doch zu Weihnachten und zum Ende des Jahres sollten wir uns auch ganz bewusst einige Momente nehmen, um zur Ruhe zu kommen, über das gehende Jahr nachzudenken und auch auf das Kommende zu schauen. Uns dabei auch damit auseinanderzusetzen, wofür wir dankbar sind.



Und so möchte ich auch mit dem Dank beginnen: Ich danke allen, die aktiv dazu beitragen, unsere Stadt zu gestalten und für die Menschen in unserer Stadt da zu sein – sei es nun beruflich oder im Ehrenamt.


Unser Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, den Helfern in unseren Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Rettungsdienste. Natürlich auch den Sicherheitskräften, den Mitarbeitern des Eigenbetriebes Kommunale Dienstleistungen oder des Stadtbetriebes – sie alle tragen dazu bei, dass unser Alltag funktioniert, unsere Stadt sauber, sicher und schön ist – und das insbesondere auch während der Feiertage.


Unser und mein Dank gilt denjenigen, die sich in Vereinen oder auch außerhalb von Strukturen – ganz privat – für andere und unsere Stadt einsetzen. Ohne Sie alle wäre unsere Gesellschaft, unsere Ortsteile und unsere Stadt nicht nur um einiges ärmer, sondern leblos und trist. Das Engagement so vieler Suhlerinnen und Suhler bringt Licht und Freude in unser Leben. Ich danke auch denen, die sich in den Ortsteilräten und im Stadtrat aktiv einbringen, um unsere Stadt zu gestalten.


Ich möchte auch ein paar Worte dazu sagen, was unsere Stadt in diesem Jahr geprägt hat. Gerne erinnere ich mich an die Veranstaltungen, zu denen wir zusammengekommen sind. Im Juni füllte zum Beispiel der Schulstaffellauf unsere Innenstadt und zeigte, dass unsere Stadt alles andere als alt ist – das zeigen auch die Besucher unserer Kinder-Kultur-Nacht oder zum Weltkindertag. Ich denke auch zurück an die erste Museumsnacht oder an schöne kleinere und größere Veranstaltungen im Tierpark, in der Bücherei, in der Musik- und Volkshochschule – auch das Simson Treffen Suhl war wieder ein besonderes Highlight, das auch zeigt, wie sehr unsere Stadt noch immer mit Simson verbunden ist. Und das ist nur eine kleine Auswahl an Veranstaltungen, die Liste ließe sich fortsetzen.


In der Aue konnten wir in diesem Jahr eine wunderschöne und komplett sanierte Schule an das Förderzentrum übergeben. An der Hasel konnten die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz zu Ende gebracht werden. Das Ottilienbad wird energetisch saniert und damit zukunftsfest aufgestellt und auch der in die Jahre gekommene Herrenteich wird in die Kur gehen. Das ist besonders wichtig, weil viele Probleme und Schäden an diesem nicht direkt zu sehen sind. Umso schöner ist es, dass wir ein für solche Projekte vorgesehenes Förderprogramm finden konnten, das es uns ermöglicht, den Herrenteich nicht nur zu erhalten, sondern sogar aufzuwerten.


Natürlich sehen wir auch, wo noch Herausforderungen vor uns liegen. Gerade vor wenigen Tagen konnten wir es durch teilweise harte Einsparungen schaffen, 2025 noch einen Haushalt aufzustellen. Die Zahlen zeigen uns aber auch, welche Spielräume wir haben und wo uns Grenzen gesetzt sind. Ich versichere Ihnen, dass wir die großen Herausforderungen sehen. Doch im Rückblick, wie auch in der Vorausschau müssen wir die Haushaltslage stets im Blick behalten.


Trotz aller Herausforderungen wird das neue Jahr für Suhl auch wieder viele neue schöne Momente und Entwicklungen bringen. Im Juni 2026 wird unsere Stadt Gastgeber der ISSF-Juniorenweltmeisterschaft sein und wir arbeiten an einer Lösung, das Schießsportzentrum umfassend zu sanieren und so weiterhin eine der wichtigsten Städte des Sportschießens weltweit zu bleiben. 


Einer unserer berühmtesten Söhne der Stadt, Herbert Roth, wäre im kommenden Jahr 100 Jahre alte geworden. Sein berühmtestes Werk, das Rennsteiglied, feiert 2026 sein 75. Jubiläum. Mit dem Projekt, in Suhl-Nord nicht nur ein Gewerbegebiet, sondern auch ein praxisnahes Forschungsinstitut anzusiedeln, kommen wir gut voran.


Liebe Suhlerinnen und Suhler, ich denke, wir können stolz auf das Erreichte sein und weiterhin optimistisch in die Zukunft schauen.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit und wünsche uns, dass wir alle gestärkt, gesund und voller Tatendrang das neue Jahr beginnen werden.



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