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  • 1. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung zur Betreibung der Tierauffangstation

    1. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung zur Betreibung der Tierauffangstation in der Stadt Suhl vom 29.01.2024 Veröffentlicht am 31.01.2024

  • Kultur-Revolution im Oberzentrum Südthüringen: Galerien in Suhl und Zella-Mehlis unter gemeinsamer Leitung

    Die Zusammenarbeit in der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen bewährt sich aufs Neue. Ab 01. Februar werden die Galerie im CCS Suhl und die Galerie im Bürgerhaus Zella-Mehlis über einen gemeinsamen Kooperationspartner der Städte geleitet. Die Zusammenarbeit in der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen bewährt sich aufs Neue. Ab 01. Februar werden die Galerie im CCS Suhl und die Galerie im Bürgerhaus Zella-Mehlis über einen gemeinsamen Kooperationspartner der Städte geleitet. Sowohl in Zella-Mehlis als auch in Suhl wurde nach einer neuen Leitung für die jeweilige Galerie gesucht. Durch den konstruktiven Dialog innerhalb der KAG wurde rasch deutlich, dass hier eine gemeinsame Lösung gefunden werden kann. Kurzfristig haben die Städte eine gemeinsame Ausschreibung erarbeitet, auf die sich der in der Region- sowie in der allgemeinen Kulturszene bekannte Verein Provinzkultur e.V. gemeldet hat. Die Freude über die nun gemeinsame Leitung der Galerien ist groß, da dies nicht nur den Erhalt, sondern auch den Ausbau dieser namhaften Ausstellungsorte bedeutet. "Die gemeinsame Leitung der Galerien wird die Kulturlandschaft beider Städte, aber auch im Oberzentrum Südthüringen und darüber hinaus, sehr bereichern. Wir sind überzeugt, dass dies ein weiterer richtiger Schritt in Richtung einer engen Zusammenarbeit und Schaffung von Synergien im künftigen Oberzentrum Südthüringen ist. Erneut können wir feststellen, dass die räumliche Nähe zwischen den vier Städten von entscheidendem Vorteil bei der Umsetzung gemeinsamer Vorhaben ist.", sagt Bürgermeister Richard Rossel, derzeitiger Vorsitzende der KAG. Der Verein Provinzkultur e.V. wird sich insbesondere um die künstlerische Betreuung und Führung der Galerien kümmern. Geplant sind die Konzeption und Realisierung von mehreren Ausstellungen pro Jahr in beiden Galerien, einschließlich der Akquise von Künstlern, Konzepterstellung, Planung, Umsetzung und Dokumentation. Auch die Umsetzung von Projekten mit Kindern und Jugendlichen ist angedacht. Dabei freut man sich besonders über die überregionalen Strukturen und Netzwerke, die der Verein mitbringt. Diese bieten zahlreiche Möglichkeiten, die Galerien nicht nur mit interessanten Ausstellungen zu füllen, sondern sie auch überregional zu vermarkten. Der Verein Provinzkultur, der bereits mit vielen Projekten und Veranstaltungen – von der regional breit aufgestellten Veranstaltungsreihe „Provinzschrei“, über Konzerte im Roten Ochsen in Schleusingen sowie Galerieausstellungen in Suhl und Zella-Mehlis oder Lesungen in Oberhof – bewiesen hat, dass er sich mit Kultur und den Bedürfnissen der Menschen bestens auskennt, freut sich auf die neuen Aufgaben. „Die Zukunft beider Galerien möchten wir so gestalten, dass die signifikanten Markenzeichen erhalten bleiben. Wir wollen aber auch neue, vielleicht sogar ungewöhnliche Impulse setzen. In Zella-Mehlis wird aufgrund der räumlichen Struktur eher die "kleine" Kunst – gemeint ist hier vor allem Grafik – zu sehen sein. In Suhl besteht die Möglichkeit der größeren Fläche, weshalb auch andere Genres erlebbar sein werden. Auch Doppelausstellungen eines Künstlers oder eines Themas zeitgleich in beiden Galerien sind denkbar“, sagt Hendrik Neukirchner, Projektmanager des Vereins Provinzkultur e. V.

  • Oberzentrum Südthüringen - Entscheidung des Landes respektlos und der Sache nicht dienlich.

    Mit Unverständnis und Befremden nehmen die vier Bürgermeister der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen die Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) zur Kenntnis, dass das künftige Oberzentrum Südthüringen um die Städte Meiningen und Schmalkalden erweitert werden soll. „Die Kabinettsentscheidung kam aus der Kalten und ohne mit den betroffenen Kommunen der KAG vorab gesprochen zu haben. Das ist schlechter Stil und lässt jeglichen Respekt vermissen." So der Vorsitzende der KAG und Bürgermeister der Stadt Zella-Mehlis Richard Rossel. „Unsere seit 2018 gemeinsam mit dem TMIL sowie unter wissenschaftlicher Begleitung verbunden mit erheblichen Fördermitteln des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) laufenden Bestrebungen werden durch diesen unabgesprochenen Schritt in ganz erheblicher Weise konterkariert. Die KAG Oberzentrum Südthüringen wird im Rahmen des anstehenden Anhörungsverfahren entsprechend Stellung nehmen und die erheblichen Bedenken angemessen darlegen. Trotz dieser unerwarteten Entscheidung möchten wir betonen, dass die KAG auf kommunaler Ebene stets kommuniziert hat und weiterhin dazu steht, dass ein Oberzentrum Südthüringen aus den Städten Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis nicht zu Lasten bestehender Strukturen aufgebaut werden soll. Unsere seit Jahren auf kommunaler Ebene entwickelte und verfolgte Vision für ein zukunftsweisendes Oberzentrum Südthüringen bleibt weiterhin fokussiert auf eine nachhaltige Entwicklung ohne Abstriche an bereits etablierten Strukturen. Die Entscheidung des Kabinetts fügt dieser Idee und dieser Initiative einen erheblichen Schaden zu." sagt Rossel weiterhin. Zur Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung": Innerhalb des Programms Region gestalten werden die vier Städte bis 2023 mit 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt.

  • Erinnerung an Waldo Dörsch - Dianabrunnen

    Erinnerung an das künstlerische Schaffen für die Stadt Suhl - Zum 95. Geburtstag von Waldo Dörsch (31.12.1928 - 24.01.2012), dem Schöpfer des Dianabrunnen. Waldo Dörsch vor seinem Kunstwerk im Jahr 1984 Künstlerische Vielseitigkeit Waldo Dörsch war in der kleinen Rhöngemeinde Oberweid beheimatet, wo er auch am 24. Januar 2012 nach einem ertragreichen Künstlerleben verstarb. Die ersten Impulse dafür dürfte sein Vater ausgelöst haben, der als Rhönschnitzer mit eigener Werkstatt ein traditionelles Kunsthandwerk pflegte. Seine eigentliche Ausbildung und Prägung erfolgte aber Jahre später in Weimar und Erfurt. Dort konnte er nicht nur die Regeln der Bildhauerei und Plastik studieren, sondern sich auch in der schöpferischen Atmosphäre von Gleichgesinnten für seine künftige Profession entsprechend orientieren. Waldo Dörsch erarbeitete sich eine auffallende Vielseitigkeit: So spannt sich das Spektrum seiner künstlerischen Hinterlassenschaft von Wand- und Fassadendekorationen, über die Gestaltung von Plätzen und architektonischen Ensembles bis hin zu städteplanerischen Entwürfen. Darüber hinaus war er auch ein kreativer Schöpfer von Brunnenanlagen, Denkmälern und Freiplastiken wie er auch die Kunst des Zeichnens souverän beherrschte. Immer wieder reizte ihn die intensive Auseinandersetzung mit gegebenen Architektur-, Stadt- oder Landschaftsräumen ganz besonders. Wenn er dabei auch unweigerlich auf zahlreiche Probleme oder gar Grenzen traf, konnte er gerade im Sektor der architekturbezogenen Kunst Akzente setzen, die sich so mancher gestalterischen Tristesse erfrischend entgegenstemmten. Nicht gänzlich komplikationsfrei Auch sein mehrmaliges künstlerisches Arbeiten für die Stadt Suhl verlief bei weitem nicht gänzlich komplikationsfrei und hat inzwischen leider sogar Verluste zu verzeichnen. Bekanntestes Beispiel dafür ist seine doppelläufige freistehende "Fächertreppe" am früheren Centrum Warenhaus, welche das Stadtbild zum Herrenteich über Jahre prägte. An der Stelle, wo heute das Parkhaus am Herrenteich steht. Ein charakteristisches Exemplar seiner Fassadengestaltung, mit der er der zumeist nüchternen Fertigteilarchitektur der DDR etwas belebend Spielerisches entgegensetzen wollte, findet sich hingegen noch am SRH-Zentralklinikum (ehem. Bezirkskrankenhaus) auf dem Döllberg. Nicht nur für Großbauprojekte wie dieses entwickelte der Künstler Beton-Formsteine aus elementaren geometrischen Grundmustern, deren rasterartiges Zusammenfügen zu rhythmisch bewegten Reliefflächen oder Baukörpern führte. Aus seinem Werke-Kanon für Suhl seien hier noch die Freiplastik "Kräfte des Windes" für die Terrasse des Ringberghotels (1984) sowie der Mühlbrunnen in der Ortsmitte von Suhl-Albrechts (1993) aufgezählt. Suhler Dianabrunnen Dianas wilder Ritt Waldo Dörschs Hauptwerk für Suhl ist zweifellos der Dianabrunnen mit seiner imposanten bronzenen Plastikgruppe. Als eine beliebte Verweil- und Begegnungsstätte steht er nicht nur im Zentrumsbereich, sondern bietet mit seiner Thematik - eine Anspielung auf die Jagd - auch geradezu Sinnbildhaftes für die Stadt. Seine Entstehungsgeschichte verlief allerdings alles andere als reibungslos, nicht nur wegen zahlreicher städteplanerischer und kulturpolitischer Diskrepanzen. Der Künstler musste diesen holprigen Prozess zumeist über sich ergehen lassen. So dürfte er froh gewesen sein, als am Vorabend des 1. Mai 1984 sein Brunnen um Jahre verspätet endlich mit einer feierlichen Einweihung seiner künftigen Bestimmung übergeben wurde. Seither hat der "wilde Ritt", auf den die mit Bogen und Pfeil jagende Diana von Waldo Dörsch damals geschickt wurde, nichts von seiner bildnerischen Stärke sowie raumgreifenden Kraft verloren. Indem Waldo Dörsch die antike Jagdgöttin in ihrer Gestalt und Ausprägung sehr frei interpretierte - so gehört ein Pferd z.B. nicht zu ihren klassischen Attributen - vermied er auch einen allzu einseitigen Blick auf das Thema Jagd. Seinem lebenslangen künstlerischen Credo gemäß öffnete er vielmehr auch diesmal Türen für ein weites Gedankenspiel über Tradition, Handwerk, Leidenschaft, Natur... und damit auch ein Stück städtischer Identität. Brunnenplastik Diana - Göttin der Jagd Stadtarchiv Suhl, Winfried Wiegand Bildmotive: Bild 1 (Quelle: Stadtarchiv Suhl, Fotografennachlass Rolf Kornmann, Sign.: 6.1.P_KR_Waldo Dörsch vor seinem Kunstwerk, 1984), Bild 2 (Quelle: Fotoarchiv Stadtarchiv Suhl), Bild 3 (Quelle: Fotoarchiv Stadtarchiv Suhl)

  • Nächster Schritt für Südthüringen: Vertiefung der Kräftebündelung und Innovationskurs

    Im Geiste der fortgesetzten Zusammenarbeit und des gemeinschaftlichen Engagements für die Entwicklung der Thüringer Waldregion fand am 22. November ein richtungweisendes Treffen der kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG), dem Institut für angewandte Bauforschung (IAB) Weimar und dem WIR!-Bündnis Holz-21-regio statt. Das Zusammentreffen im IAB markierte einen weiteren entscheidenden Schritt in der dynamischen Entwicklungsphase der Region Südthüringen. Adriane Winkler, Patrick Voigt, Anne Schlegel, Prof. Erik Findeisen, Oberbürgermeister André Knapp, Dr. Ulrich Palzer, Isabell Grinda und Tina Gellert. (Bild: Stadtverwaltung Suhl) Das IAB als Inspirationsquelle: Modell für ein zukünftiges Innovationszentrum in Südthüringen Dr. Ulrich Palzer, Direktor des IAB, gewährte Einblicke in die Struktur und Organisation des Instituts während einer Führung durch die Forschungs- und Versuchshallen. Die vorgestellten Projekte und die beeindruckenden Kapazitäten des IAB illustrierten eindrucksvoll, wie Forschung und wirtschaftliche Anforderungen erfolgreich miteinander verknüpft werden können. Als wirtschaftsnahes Forschungsinstitut zeichnet sich das IAB durch seine enge Verbindung zur Industrie aus, was es zu einem wichtigen Akteur im Bereich der anwendungsorientierten Forschung macht. Dieser Ansatz, theoretisches Wissen direkt in die Praxis umzusetzen, positioniert das IAB als ideales Vorbild für die Thüringer Waldregion, insbesondere für die Entwicklung des geplanten Oberzentrums Südthüringen. Das IAB dient seiner Region in mehrfacher Hinsicht: Einerseits als attraktiver Arbeitgeber, der gut ausgebildete Fachkräfte anzieht, welche in der Region ihre Familien gründen und von der ungewöhnlichen Praxis des Instituts profitieren, unbefristete Arbeitsverträge zu bieten. Dieses Vorgehen wirkt dem Abwandern, insbesondere junger Fachkräfte, entgegen. Andererseits fungiert das IAB als eine Art ausgelagerte Forschungs- und Entwicklungsabteilung für die lokalen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), wodurch deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird. Institutsdirektor Dr. Ulrich Palzer zeigt den Teilnehmenden einige vom Institut entwickelte Baustoffe. (Bild: Stadtverwaltung Suhl) Das Konzept der KAG für das Oberzentrum Südthüringen beinhaltet die Realisierung eines Technologiezentrums nach dem Vorbild des IAB. Diese Vision, ein modernes Forschungs- und Technologiezentrum zu errichten, könnte eine bedeutende Ergänzung zu den bestehenden Plänen der KAG und des Umsetzungskonzepts der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen für Suhl-Nord darstellen. Ein solches Zentrum würde nicht nur die Region stärken, sondern auch neue Wege in Forschung und Entwicklung eröffnen. Das WIR!-Bündnis Holz-21-regio, mit seinem Fokus auf die Wertschöpfungskette Wald-Holz-Gesellschaft ist prädestiniert eine Schlüsselrolle in der Gestaltung des Forschungsprofils des neuen Zentrums zu spielen. Die Expertise und das Wissen des Bündnisses könnten entscheidend dazu beitragen, innovative und zukunftsorientierte Lösungen für die Herausforderungen der Region zu entwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen diesen unterschiedlichen Akteuren zeigt ein beeindruckendes Maß an Engagement und Weitsicht für die Zukunft Südthüringens. Es ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Region bereit ist, neue Wege zu beschreiten und innovative Lösungen für ihre Entwicklung zu finden. Die beteiligten Gruppen sind entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam eine nachhaltige und blühende Zukunft für die Region zu gestalten.

  • Die Fäkalienabfuhrtermine der Stadt Suhl 2024

    Der ZWAS gibt hiermit die Fäkalienabfuhrtermine der Stadt Suhl und der Ortsteile Wichtshausen, Dietzhausen, Mäbendorf, Goldlauter, Albrechts und Vesser bekannt. Hier gelangen Sie zur Veröffentlichung im .pdf-Format: Veröffentlicht am 03.01.2024

  • Weihnachtsgruß des Oberbürgermeisters

    Weihnachten steht kurz bevor und das Jahr 2023 neigt sich dem Ende entgegen. Unser Oberbürgermeister, André Knapp, blickt auf das Jahr zurück und wünscht ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2024.

  • Suhl verlängert mit Holz-21-regio

    Holz-21-regio begrüßt die Verlängerung der Kooperation für nachhaltige Stadtentwicklung in Suhl Am Montag, dem 11. Dezember 2023, 14 Uhr, trafen sich Vertreter der Stadt Suhl, der LEG Thüringen und der FH Erfurt, um den sogenannte Letter of Intent (LOI) zu einem „Umsetzungsbasierten Realisierungskonzept Suhl 2022 bis 2040“ vom 29. September 2022 fortzuschreiben. Yvonne Brandenburger, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der Fachhochschule Erfurt, Oberbürgermeister André Knapp und Sabine Wosche, Geschäftsführerin der LEG Thüringen, nach LOI-Unterzeichnung im Reallabor Suhl-Nord. Foto: Isabell Grinda, Holz-21-regio In einem zukunftsweisenden Schritt haben die Stadt Suhl, die LEG Thüringen und die Fachhochschule Erfurt ihre Zusammenarbeit zur Neugestaltung des Standortes Suhl-Nord erneuert. Holz-21-regio begrüßt diese Entscheidung, die weitere Impulse für eine innovative und nachhaltige Entwicklung der Region basierend auf der Wertschöpfungskette Wald-Holz-Gesellschaft setzt. (Mario Timmler, Presse / Öffentlichkeitsarbeit Stadt Suhl, Pressemitteilung „Die Neugestaltung des Standorts Suhl-Nord geht weiter“ vom 11.12.2023 Im Rahmen der Erneuerung des Letter of Intent (LOI) bekräftigten die Partner ihr Engagement, Suhl-Nord in einen modellhaften, CO₂-neutralen und nachhaltigen Stadtteil umzuwandeln. Für Holz-21-regio, das von der FH Erfurt koordiniert wird, ist dieser Schritt ein bedeutendes Signal. Er unterstreicht die Bedeutung der Holzwirtschaft und der nachhaltigen Nutzung von Waldressourcen für die regionale Entwicklung. Denn der Standort Suhl-Nord befindet sich in einem langfristigen Transformationsprozess. Ziel ist es, ihn umfassend umzugestalten: Das ehemalige Wohngebiet soll ein moderner Stadtteil werden, der modellhaft unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten und CO₂-neutral entwickelt wird. Vorgesehen ist künftig eine überwiegend gewerbliche Nutzung sowie eine synergetisch begleitende Nutzung als künftiger Bildungs- und Forschungsstandort für das Oberzentrum Südthüringen. Wichtigste Partner in dem Bündnis, sind die Stadt Suhl, die Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft LEG und die Fachhochschule Erfurt. Ziel ist es, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Politik stärker zu vernetzen. Dabei kommt der Stadt Suhl als Standort eine besondere Rolle zu. Holz-21-regio unterstreicht, dass in der Erneuerung des LOI eine Chance liegt, den Wald als Ressourcenpool und Innovationsmotor weiter in den Mittelpunkt der regionalen Entwicklung zu rücken ebenso wie die Notwendigkeit, die Wertschöpfungstiefe in der Thüringer Holzwirtschaft zu erhöhen und sieht in der Fortsetzung dieser Partnerschaft einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen und prosperierenden Zukunft für Suhl und die Region. „Diese Zusammenarbeit ist ein Paradebeispiel dafür, wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Hand in Hand arbeiten können, um den dringend benötigten Strukturwandel in unserer Region aktiv zu gestalten“, kommentiert Bündnissprecher Prof. Erik Findeisen. „Die Verlängerung des LOI unterstützt unser Engagement für die Entwicklung neuer, branchenübergreifender Konzepte entlang der Wertschöpfungskette Wald – Holz – Gesellschaft.“ Die Initiativen von FH Erfurt und Holz-21-regio, insbesondere im Bereich des experimentellen Holzbaus und der digitalen Fabrikation, wurden als Schlüsselkomponenten für die Umsetzung dieser Vision hervorgehoben. Bspw. die Arbeit im Bereich des seriellen Holzbaus und die Zusammenarbeit mit Architekturstudenten der FH Erfurt zeigen, wie Forschung und Praxis Hand in Hand gehen können, um nachhaltige und innovative Lösungen für die Thüringer Waldregion zu entwickeln. Die Presseberichterstattung finden Sie hier: Stadtentwicklung: Neue Perspektiven für Suhl-Nord - Suhl/Zella-Mehlis - inSüdthüringen (insuedthueringen.de) Lesen Sie auch den gelungenen Sonderbeitrag zum CO2-neutralen Stadtteil Suhl-Nord und zur Rolle von Holz-21-regio bzw. der Wertschöpfungskette Wald-Holz-Gesellschaft auf dem Fachdebattenportal meinungsbarometer.info.

  • Präventive Maßnahmen zur „Afrikanischen Schweinepest“

    Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere Virusinfektion bei Haus- und Wildschweinen, die für diese Tiere meist tödlich verläuft. Für den Menschen und andere Tierarten stellt die ASP keine Gefahr dar. Allerdings ist der Mensch ein wesentlicher Faktor bei der Ausbreitung dieser Tierseuche. Die Übertragungswege der Afrikanischen Schweinepest können direkt von Tier zu Tier erfolgen oder aber indirekt durch kontaminierte Gegenstände oder Futter. Es gibt gegen die ASP weder Impfstoffe noch Therapiemöglichkeiten. Die hohe Wildschweindichte in Deutschland bietet hinsichtlich der Ausbreitung und Etablierung dieser Erkrankung ein hohes Reservoir. Daher ist eine Reduzierung der Schwarzwildbestände eine wichtige Maßnahme, um ein Ausbruchsgeschehen frühzeitig zu erkennen und zu vermindern. Die meisten Ausbrüche wurden nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts im Berichtszeitraum November 2022 in Deutschland gemeldet. In Brandenburg wurden 80 Fällen und in Sachsen 72 Fälle registriert. Die Ergebnisse zeigen, dass die ASP auch für Thüringen immer näher rückt. Erfolgreiche Bekämpfungsmöglichkeiten bestehen ausschließlich im Rahmen der Biosicherheit, Ergreifen von hygienischen Maßnahmen sowie durch Populationsregulation . Die Jägerschaft trägt einen wichtigen Teil zur Regulierung der Schwarzwildbestände bei. Bevor das Fleisch eines erlegten Wildschweines jedoch zum Verzehr angeboten werden kann, ist es gesetzlich vorgeschrieben, eine Trichinenuntersuchung durchzuführen. Dies ist oft mit erheblichen persönlichem und auch finanziellem Aufwand für die Jäger verbunden, da die Untersuchung der Trichinen mit einer Gebühr belegt ist. Zur Seuchenprävention im Rahmen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) teilt die Stadt Suhl hiermit mit, dass die Erhebung der Gebühren der Trichinenbeprobung für den Zeitraum 01.12.22 bis 30.09.2024 erlassen werden. Auch wenn die Gebühren erlassen werden, ist jedoch eine Untersuchung des Fleisches auf Trichinen zwingend vorgeschrieben. Mögliche Änderungen werden auf diesem Wege ebenfalls bekannt gegeben.

  • Veterinäramt ruft zu Meldung bei verendeten Schwarzwild auf

    Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist weiter auf dem Vormarsch. Neben rund 2500 Fällen bei Schwarzwild in der deutsch-polnischen Grenzregion wurde das Virus mittlerweile auch bei zwei Wildschweinen im Landkreis Meißen (Sachsen) nachgewiesen. Damit rückt die Krankheit erneut näher an Thüringen heran. Es handelt sich bei der ASP um eine Viruserkrankung, die für Schweine fast immer tödlich endet. „Eine weitere Verbreitung und insbesondere eine Übertragung auf die Hausschweinepopulation sollte unbedingt vermieden werden. Ein Ausbruch der ASP hätte massive Auswirkungen auf unseren Schwarzwild- und Hausschweinebestand“, erklärt Amtstierarzt Dr. David Sporn. Nach einem entsprechenden Erlass des Landes Thüringen hat die Stadt Suhl in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen bereits  Vorbereitungen zur Abwehr dieser Tierseuche getroffen, die für den Menschen ungefährlich ist. Demnach müssen alle tot aufgefundenen Wildschweine (Fallwild), verunfallten Wildschweine (Unfallwild) sowie erlegte Wildschweine mit auffälligen Merkmalen ab sofort verpflichtend beim Gesundheitsamt (Veterinär- und Lebensmittelüberwachung) der Stadt Suhl gemeldet werden. Die Erkrankung der ASP betrifft nur Schweine. Die Tiere verenden in der Regel etwa innerhalb einer Woche. Beim Aufbrechen von erlegtem Schwarzwild sollte auf vergrößerte, „blutige“ Lymphknoten, eine vergrößerte Milz sowie feine, punkt- oder flächenförmige Blutungen in den Organen, der Haut oder Unterhaut geachtet werden. Die Lunge und die Atemwege sind häufig mit Schaum gefüllt. In Absprache zwischen zuständigem Jagdpächter und Veterinärbehörde wird ein solches Stück dann ins Thüringer Landeslabor für Verbraucherschutz in Bad Langensalza transportiert, wo eine Untersuchung auf die ASP erfolgt und das Stück entsorgt wird. Der Früherkennung einer Tierseuche kommt eine besondere Bedeutung zu, um gegebenenfalls schnell Bekämpfungsmaßnahmen einzuleiten. Die anfallenden Kosten werden vom Land getragen . Wir appellieren daher an alle, Fälle von verendetem Schwarzwild anzuzeigen. Es wird des Weiteren darauf hingewiesen, dass in der Stadt Suhl die Vorbereitungen für ein Entsorgungssystem laufen, in dessen Rahmen Jäger den Aufbruch von gesund erlegtem Schwarzwild hygienisch kostenfrei entsorgen können. Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, Tel.: 03681 / 74 - 2993 oder 74 - 2994 sowie die Untere Jagdbehörde, Tel.: 03681 / 74 - 2984 zur Verfügung.

  • Veterinäramt ruft zu Meldung bei verendeten Schwarzwild auf

    Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist weiter auf dem Vormarsch. Neben rund 2500 Fällen bei Schwarzwild in der deutsch-polnischen Grenzregion wurde das Virus mittlerweile auch bei zwei Wildschweinen im Landkreis Meißen (Sachsen) nachgewiesen. Damit rückt die Krankheit erneut näher an Thüringen heran. Es handelt sich bei der ASP um eine Viruserkrankung, die für Schweine fast immer tödlich endet. „Eine weitere Verbreitung und insbesondere eine Übertragung auf die Hausschweinepopulation sollte unbedingt vermieden werden. Ein Ausbruch der ASP hätte massive Auswirkungen auf unseren Schwarzwild- und Hausschweinebestand“, erklärt Amtstierarzt Dr. David Sporn. Meldung von verendetem Schwarzwild Nach einem entsprechenden Erlass des Landes Thüringen hat die Stadt Suhl in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen bereits  Vorbereitungen zur Abwehr dieser Tierseuche getroffen, die für den Menschen ungefährlich ist. Demnach müssen alle – tot aufgefundenen Wildschweine (Fallwild, Meldung totes Schwarzwild), – verunfallten Wildschweine (Unfallwild) sowie – erlegte Wildschweine mit auffälligen Merkmalen ab sofort verpflichtend beim Gesundheitsamt (Veterinär- und Lebensmittelüberwachung) der Stadt Suhl gemeldet werden. Die Erkrankung der ASP betrifft nur Schweine. Die Tiere verenden in der Regel etwa innerhalb einer Woche. Beim Aufbrechen von erlegtem Schwarzwild sollte auf vergrößerte, „blutige“ Lymphknoten, eine vergrößerte Milz sowie feine, punkt- oder flächenförmige Blutungen in den Organen, der Haut oder Unterhaut geachtet werden. Die Lunge und die Atemwege sind häufig mit Schaum gefüllt. In Absprache zwischen zuständigem Jagdpächter und Veterinärbehörde wird ein solches Stück dann ins Thüringer Landeslabor für Verbraucherschutz in Bad Langensalza transportiert, wo eine Untersuchung auf die ASP erfolgt und das Stück entsorgt wird. Der Früherkennung einer Tierseuche kommt eine besondere Bedeutung zu, um gegebenenfalls schnell Bekämpfungsmaßnahmen einzuleiten. Die anfallenden Kosten werden vom Land getragen. Wir appellieren daher an alle, Fälle von verendetem Schwarzwild anzuzeigen. Es wird des Weiteren darauf hingewiesen, dass in der Stadt Suhl die Vorbereitungen für ein Entsorgungssystem laufen, in dessen Rahmen Jäger den Aufbruch von gesund erlegtem Schwarzwild hygienisch kostenfrei entsorgen können. Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, Tel.: 03681-74-2993 oder 74-2994 sowie die Untere Jagdbehörde, Tel.: 03681/74-2984 zur Verfügung.

  • Informationen zur Vorbeugung gegen die Afrikanische Schweinepest

    Die „Förderrichtlinie des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft zur Unterstützung der Jagdausübungsberechtigten und Jagdhundeführer bei der Durchführung vorbeugender Jagdmaßnahmen gegen den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest nach Thüringen (FR-ASP-Jagd)“ ist ab sofort hier Vorbeugung gegen die Afrikanische Schweinepest | Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaf (thueringen.de) abrufbar. Hinweise zum Antragsverfahren Mit den nebenstehenden Formularen kann ein Zuschuss in Höhe von 25 € für die Erlegung von Schwarzwild (Anlage 1 der FR-ASP-Jagd) oder den Einsatz von brauchbaren Jagdhunden anlässlich jagdbezirksübergreifender Treib- oder Drückjagden auf Schwarzwild (Anlage 2 der FR-ASP-Jagd) beantragt werden. Der Freistaat Thüringen stellt dafür im Jahr 2021 wieder finanzielle Mittel in Höhe von bis zu 1. Million € bereit. Der Zuschuss dient als Ausgleich für den entstandenen Aufwand und als Anreiz für die Bejagung des Schwarzwildes. Weitere Informationen gibt es hier: Vorbeugung gegen die Afrikanische Schweinepest | TMIL ( thueringen.de )

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