Der Revolution Train kommt zu uns – ein Präventionsprojekt, das bewegt
- Gesundheitsamt 2
- vor 51 Minuten
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Ein Zug, sechs Waggons und ein außergewöhnliches Präventionsprojekt: Am 17. September 2026 kommt der Revolution Train in unsere Region.
Der weltweit einzigartige Anti-Drogen-Zug verbindet Prävention mit einem erlebnispädagogischen Ansatz und spricht dabei alle Sinne an. Der Revolution Train erzählt keine erfundene Geschichte. Er basiert auf einer wahren Begebenheit und zeigt, wie sich das Leben junger Menschen durch einzelne Entscheidungen, Gruppendruck und Drogenkonsum verändern kann. Dabei wird nachvollziehbar, wie sich aus einzelnen Situationen Schritt für Schritt Entwicklungen ergeben können, die das weitere Leben beeinflussen.
Der rund 165 Meter lange Zug führt die Besucherinnen und Besucher durch sechs Waggons mit realistisch gestalteten Räumen und Schauplätzen. Die einzelnen Stationen lassen das Geschehen unmittelbar erlebbar werden. Dabei geht es nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger zu belehren, sondern zum Nachdenken anzuregen, miteinander ins Gespräch zu kommen und eigene Entscheidungen zu reflektieren.
Mehr als 350.000 Menschen in mehreren europäischen Ländern haben den Revolution Train bereits erlebt.
Gemeinsam für Prävention in unserer Region
Die Initiative, den Revolution Train nach Südthüringen zu holen, ging vom Rotary Club Suhl aus. Der Club trat mit der Projektidee an die Stadt Suhl heran und ermöglicht den Besuch des Zuges durch seine finanzielle Unterstützung.
Ursprünglich sollte der Revolution Train in Suhl Station machen. Da die erforderlichen technischen Voraussetzungen am Bahnhof Suhl jedoch nicht gegeben sind, wird der Zug am Bahnhof Zella-Mehlis stehen. Damit wird das Präventionsprojekt zu einem gemeinsamen Angebot für Schülerinnen und Schüler aus Suhl und Zella-Mehlis. Am Nachmittag steht der Zug darüber hinaus auch interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.
Für die Stadt Suhl war von Anfang an wichtig, sich selbst ein Bild vom Projekt und seinem pädagogischen Ansatz zu machen. Beteiligte Fachkräfte haben den Revolution Train deshalb vorab besucht und sich intensiv mit der Umsetzung vor Ort auseinandergesetzt.
Dabei wurden auch die fachlichen Diskussionen und kritischen Rückmeldungen zum Konzept berücksichtigt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Revolution Train auf Kritik reagiert und sein Konzept in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt hat. Auf Grundlage dieser eigenen fachlichen Auseinandersetzung hat sich die Stadt Suhl entschieden, das Projekt zu unterstützen und die Durchführung fachlich zu begleiten.
Unterstützt wird das Projekt durch die Stadt Suhl, insbesondere durch das Gesundheitsamt mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst sowie durch die Volkssolidarität mit der Schulsozialarbeit sowie die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Suhl des Diakonischen Werks Henneberger Land e. V.
Fachkräfte aus diesen Bereichen werden eigens als pädagogische Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geschult. Sie übernehmen die Führungen der Schulklassen durch den Revolution Train sowie die Vor- und Nachbereitung an den jeweiligen Schulen. Dort werden die Jugendlichen auf den Besuch vorbereitet und können ihre Eindrücke im Anschluss gemeinsam mit den geschulten Fachkräften besprechen und einordnen. Die Lehrkräfte werden dabei entsprechend einbezogen.
Kostenfreie Teilnahme für die achten Klassen
Am Vormittag und frühen Nachmittag steht der Revolution Train zunächst den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren. Im schulischen Bereich nehmen daher die achten Klassen aus Suhl und Zella-Mehlis teil und erhalten die Möglichkeit, den Revolution Train kostenfrei zu besuchen.
Die Jugendlichen durchlaufen den Zug in kleinen Gruppen. Ein Durchgang dauert rund 100 Minuten und bietet ausreichend Zeit, die verschiedenen Stationen zu erleben und sich mit den dargestellten Situationen auseinanderzusetzen.
Rund um den Zug entsteht zusätzlich ein Rahmenprogramm mit verschiedenen regionalen Akteuren und Informationsangeboten. Während ihres Aufenthaltes können die Jugendlichen so weitere Angebote kennenlernen, Fragen stellen und mit Fachkräften aus der Region ins Gespräch kommen.
Am Nachmittag öffnet sich der Zug für die Öffentlichkeit
Nach den Schuldurchgängen öffnet der Revolution Train am Nachmittag auch seine Türen für die breite Öffentlichkeit.
Damit haben Jugendliche ab 12 Jahren und ihre Eltern sowie Vereine, Verbände und weitere Interessierte die Gelegenheit, den Revolution Train selbst zu erleben.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze pro Durchgang begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Neugierig geworden?
Einfach den QR-Code scannen, einen freien Durchgang auswählen und anmelden.

Weitere Informationen zum Revolution Train und zum Projekt:
Bei Fragen zur Veranstaltung können Sie sich gerne an das Gesundheitsamt der Stadt Suhl wenden:





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