Suchergebnisse
Diese Website durchsuchen
678 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Stabilität am Arbeitsplatz
Presseinformation Nr. 23 / 22. Juli 2025 Agentur für Arbeit Thüringen Südwest Beschäftigte in der Region Südwestthüringen bleiben im Schnitt 55,0 Monate im Unternehmen. Vollzeitkräfte, Lebensältere und Beschäftigte bei Banken und Versicherungen weisen besonders lange Betriebszugehörigkeiten auf. Die Dauer der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung beim aktuellen Arbeitgeber gilt als wichtiger Indikator für die Stabilität von Arbeitsverhältnissen. Wer sich im Beruf und in seinem Unternehmen wohlfühlt, bleibt oft länger – und ist seltener wechselbereit. Auch die Zufriedenheit der Beschäftigten spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Rückgang der durchschnittlichen Beschäftigungsdauer in den letzten zehn Jahren Zum Stichtag 31. Dezember 2024 lag die durchschnittliche Dauer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungen im Bezirk der Agentur für Arbeit Thüringen Südwest bei 55,0 Monaten. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren stand dieser Wert für die Stadt Suhl und die Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen, Sonneberg sowie den Wartburgkreis noch bei 56,3 Monaten – ein Rückgang, der auf verschiedene strukturelle und konjunkturelle Entwicklungen zurückzuführen ist. „In konjunkturell schwierigen Zeiten ist die Bereitschaft von Arbeitnehmern deutlich geringer, freiwillig mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes ein Risiko einzugehen. Traditionell halten Arbeitnehmer in einer wirtschaftlich unsicheren Situation an ihrem Beschäftigungsverhältnis so lange wie möglich fest. Wenn ein expandierender Arbeitsmarkt allerdings genügend Jobangebote bereithält, ist die Risikobereitschaft unverkennbar ausgeprägter,“ erklärt Wolfgang Gold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Südwest. Helfer sind häufiger wechselbereit bzw. müssen den Job oft wechseln, Spezialisten bleiben deutlich länger. Die Unterschiede zeigen sich auch je nach Qualifikationsniveau: Helferinnen und Helfer verbleiben im Schnitt nur 29,8 Monate bei einem Arbeitgeber. Ihre Tätigkeiten bieten häufig weniger Entwicklungsmöglichkeiten und sind stärker von konjunkturellen Schwankungen betroffen. Fachkräfte sind mit durchschnittlich 61,1 Monaten deutlich länger in Südwestthüringer Unternehmen tätig. Noch höher ist die Verweildauer der sogenannten Spezialisten: Sie bleiben im Schnitt 72,5 Monate – mit deutlich längeren Verbleibszeiten als im Thüringer Landesdurchschnitt von 66,3 Monaten. Vollzeitkräfte und Lebensältere haben Stabilität in ihrer Betriebszugehörigkeiten. Auch die Beschäftigungsform spielt eine Rolle: Vollzeitbeschäftigte sind mit 59,2 Monaten im Schnitt deutlich länger im Betrieb als Teilzeitbeschäftigte (45,1 Monate). Der Unterschied in den durchschnittlichen Beschäftigungszeiten von Frauen und Männern ist im Südwesten Thüringens nur unerheblich. Die Dauer der Beschäftigung wächst folgerichtig mit dem Alter. Wer älter ist, kann natürlich auch länger beschäftigt sein, schätzt aber auch die Beständigkeit und Sicherheit seines Beschäftigungsverhältnisses in der Region. Die mit Abstand längsten Verweildauern bei ihrem Arbeitgeber im Land Thüringen haben durchweg die Lebensälteren. Beschäftigte im Alter bis 35 Jahre sind bei einem Unternehmen statistisch 21,1 Monaten beschäftigt, wogegen in der Altersklasse von 35 bis 55 Jahren Frauen und Männer bereits 62,2 Monaten bei einem Arbeitgeber tätig sind. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ab 55 Jahren bis zur Regelaltersgrenze verbleiben mit 112,4 Monaten durchschnittlich nahezu 10 Jahre. Unterschiede in der Dauer der Beschäftigung ergeben sich auch durch die Tätigkeit in verschiedenen Wirtschafszweigen. Ein Blick auf die Branchen zeigt: Im Gastgewerbe in Südwestthüringen liegt die durchschnittliche Beschäftigungsdauer bei lediglich 28,5 Monaten – dem niedrigsten Wert aller Wirtschaftszweige. Eine Ausnahme bildet die Branche der Arbeitnehmerüberlassung, durch die große Fluktuation in diesem Wirtschaftszweig beträgt die Verweildauer dort nur 9,5 Monate. Die höchste Beständigkeit ergibt sich dagegen für Beschäftigte bei Banken und Versicherungen. Hier bleiben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Schnitt 146,7 Monate bei einem Arbeitgeber. Auch der Öffentliche Dienst weist mit 81,6 Monaten durchschnittlich noch sehr stabile Arbeitsverhältnisse und hohe Beschäftigungszeiten auf. Pressemeldung als PDF zum Download
- Gemeinsam gedacht, gemeinsam gemacht: 4-Städte Gästeführerschulung im Oberzentrum Südthüringen
Was bisher jede Stadt für sich organisiert hat, wird nun gemeinsam umgesetzt: Erstmals bietet die Volkshochschule Suhl in Kooperation mit dem Congress Centrum Suhl (CCS) und der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) für ein Oberzentrum Südthüringen eine gemeinsame 4-Städte-Gästeführer-Ausbildung an. Die Vision: Gästeführer, die ihre eigene Stadt im Detail kennen, aber auch in der Lage sind, qualifiziert Gästeführungen in den drei Partnerstädten zu übernehmen. Das Congress Centrum Suhl (CCS) und die Volkshochschule Suhl Karl Mundt zeichnen für die Organisation verantwortlich. Die Ausbildung umfasst rund 120 Stunden und schließt mit einer anerkannten Prüfung nach den Standards des Bundesverbands der Gästeführer Deutschlands ab. Neben fundierten Inhalten zur Geschichte, Kultur und Infrastruktur der vier Städte vermittelt die Schulung auch rechtliche und organisatorische Grundlagen – etwa zu Versicherung, Steuern und Honorartätigkeit. Für die inhaltliche Ausgestaltung der stadtbezogenen Wissensmodule sind die jeweiligen Tourist-Informationen verantwortlich. Als lokale Schnittstellen bündeln sie das Know-how vor Ort und arbeiten eng mit Fachexperten zusammen, die in den Schulungen direkt ihr Wissen weitergeben. Gästeführer als Türöffner in die vier Städte So wird zum Beispiel der Museumsleiter der historischen Beschußanstalt Zella-Mehlis über die Industriegeschichte und die Erfinderpersönlichkeiten der Stadt berichten, während der Leiter des Museums Schloss Bertholdsburg in Schleusingen Einblicke in die regionale- und Naturgeschichte geben wird. „Es reicht nicht, gut erzählen zu können. Wer Besucher begeistern will, braucht auch solides Wissen“, so Adrienne Höfling von der VHS Suhl. Neben klassischen Seminaren stehen deshalb auch Einblicke mit erfahrenen Stadtführern und thematische Rundgänge mit dem Suhler Nachtwächter, der Rennsteig-Hexe und weiteren lokalen Figuren auf dem Programm. Die Schulung ist bewusst breit angelegt – nicht als Ersatz für spezialisierte Wander- oder Themenführungen, sondern als Ergänzung. „Wer künftig etwa in Suhl als Gästeführer unterwegs ist, vermittelt z. B. einen ersten Überblick über die Waffentradition und macht neugierig auf mehr. Bei tiefergehendem Interesse wird gezielt an die Experten in den jeweiligen Einrichtungen verwiesen, wie z. B. die Kollegen aus dem Suhler Waffenmuseum. So wird Wissen sinnvoll vernetzt und der Gast bestmöglich unterhalten und informiert“, sagt Ulf Greiser von der Tourist-Information Suhl. „Unser Ziel ist es, unseren Gästen einen fundierten ersten Zugang zu unseren Städten zu ermöglichen – mit Herz, Verstand und Orientierung“, ergänzt Gabriele Schneider aus der Tourist-Info Zella-Mehlis. „Die neuen Gästeführer sollen Türöffner sein – für Geschichte, Geschichten und Begegnungen.“ Ausschreibung läuft – Bewerbungen bis 17. August möglich Interessierte können sich noch bis zum 17. August bewerben. Der Kurs startet Ende September. Die Teilnahme kostet 650 Euro – eine Investition, die sich bei erfolgreicher Tätigkeit als Gästeführer schnell rechnet. Mindestens acht Teilnehmende sind notwendig, bei großer Nachfrage ist ein zusätzlicher Kurs möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessierte sollten vor allem offen für neue Begegnungen sein, Freude am Erzählen mitbringen und sich zutrauen, vor Gruppen aufzutreten. Willkommen ist jeder, der neugierig auf regionale Geschichte(n) ist und Gäste dafür begeistern möchte. „Die Mischung aus Geschichte, Natur, Sehenswürdigkeiten und Persönlichem macht die Ausbildung besonders lebendig“, so Daniela Heßler, von der Tourist-Information Schleusingen. „Wer mitmacht, sieht die Region bald mit völlig neuen Augen“. Interkommunale Zusammenarbeit mit Vorbildcharakter Die KAG Oberzentrum Südthüringen setzt mit diesem Projekt erneut ein praktisches Beispiel für gelingende interkommunale Zusammenarbeit. Ziel ist es, die touristische Infrastruktur gemeinsam weiterzuentwickeln und gleichzeitig vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen. „Uns verbindet nicht nur die räumliche Nähe, sondern auch das gemeinsame Verständnis, dass wir durch abgestimmtes Handeln bessere Ergebnisse erzielen. Mit der neuen Ausbildung reagieren wir konkret auf die Bedürfnisse vor Ort. Gleichzeitig schaffen wir eine Grundlage, um künftig flexibler auf Anfragen reagieren zu können – auch städteübergreifend“, so Alexander Brodführer, Bürgermeister der Stadt Schleusingen und seit dem 01. Juli 2025 der Vorsitzende der KAG. ******************* Hintergrund zur KAG In der KAG arbeiten die Bürgermeister und die Mitarbeiter der vier Städte Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Schleusingen auf mehreren Ebenen zusammen. Gemeinsam werden Themen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen ausgetauscht. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Regionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2021 sowie das Strategische Regionale Entwicklungskonzept Oberzentrum Südthüringen aus 2024. Die dort aufgezeigten Stärken zu stärken und weiterzuentwickeln ist Aufgabe der KAG. Beide Konzepte können auf der Website des Oberzentrums eingesehen werden: www.oberzentrum-suedthueringen.de . ******************* Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln. ******************* Bild: Plakat Die Ausbildung umfasst rund 120 Stunden und schließt mit einer anerkannten Prüfung nach den Standards des Bundesverbands der Gästeführer Deutschlands ab. Für die inhaltliche Ausgestaltung der stadtbezogenen Wissensmodule sind neben der VHS die jeweiligen Tourist-Informationen verantwortlich. /Quelle: Adrienne Höfling
- Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit - Antragsfrist bis 31. August 2025 erneut verlängert
Mit der Aufnahme der Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für die Gesellschaft in die Verfassung des Freistaats Thüringen und der Verabschiedung des Ehrenamtsgesetzes durch den Thüringer Landtag, hat die ehrenamtliche Tätigkeit eine enorme Aufwertung erfahren. Damit einher geht auch eine Bereitstellung zusätzlicher finanzieller Mittel für die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Thüringer Kommunen gemäß der Vergabegrundsätze der Thüringer Ehrenamtsstiftung. Vereine der Stadt Suhl können noch bis zum 31.08.2025 einen Antrag stellen, um eine Förderung für Maßnahmen, die dazu dienen, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen und zu motivieren, Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung von ehrenamtlicher Tätigkeit oder Aus-, Fort- und Weiterbildungen, die der ehrenamtliche Tätigkeit von Nutzen sind, zu erhalten. Ausführlichere Informationen finden Sie im Internet unter: Kultur und Ehrenamt in Suhl oder Thüringer Ehrenamtsstiftung: Vergabegrundsätze . Die Anträge sind schriftlich oder per E-Mail im Büro des Oberbürgermeisters, Marktplatz 1, 98527 Suhl einzureichen. Ansprechpartnerin ist Frau Curtis ( julia.curtis@stadtsuhl.de , 03681-742205)
- Wettbewerb Herrenteichpark – Kurzinfo
Die Stadt Suhl plant, den zentral gelegenen Bereich rund um den Herrenteich gemäß dem städtebaulichen Rahmenplan Innenstadt umfassend aufzuwerten. Ziel ist die Entwicklung einer attraktiven Parkanlage mit hoher Aufenthaltsqualität für Bewohner und Besucher – als Ort der Erholung und Ruhe mitten im Stadtzentrum. Zur Umsetzung wurde ein landschaftsarchitektonischer Wettbewerb ausgelobt. Am 24. Juli 2025 fand das Kolloquium mit den Fachpreisrichtern, städtischen Sachverständigen sowie 11 der 15 teilnehmenden Landschaftsarchitekturbüros statt. Dabei konnten noch offene Fragen zur Auslobung geklärt werden. Nun bleibt es spannend: Bis zum 23.09.2025 können die Entwürfe eingereicht werden. Die Jurysitzung mit Bekanntgabe des Siegerentwurfs ist für den 23.10.2025 vorgesehen.
- Grillspaß ohne Keime: Was Sie über Hygiene beim Zubereiten wissen sollten
Grillen gehört im Sommer einfach dazu, egal ob auf Vereinsfesten, im Garten oder bei Schulveranstaltungen. Doch mit steigenden Temperaturen steigt auch das Risiko: Lebensmittelinfektionen, ausgelöst durch Keime wie Salmonellen oder Campylobacter, oder Lebensmittelvergiftungen durch von Bazillus cerreus oder Staphylokokkus aureus gebildeten Giften, können schnell aus einem fröhlichen Grillabend ein unangenehmes Gesundheitsproblem machen. Bacillus cerreus und Staphylokokkus aureus können Dauerformen (Sporen) ausbilden, die zum Beispiel bei einer ungenügenden Erhitzung nicht abgetötet werden. Die von den Keimen gebildeten Gifte sind hitzestabil, so dass eine erneute Verwendung des Lebensmittels, auch nicht nach einer ausreichenden Erhitzung, möglich ist, ohne eine Vergiftung auszulösen. Vor allem rohes Geflügel, Hackfleisch und Fisch gelten als besonders anfällig. Umso wichtiger ist es, auf einfache, aber wirkungsvolle Hygieneregeln zu achten. Schritt 1: Sicher einkaufen Geflügel, Hackfleisch und Fisch gehören zu den empfindlichen Lebensmitteln. Sie müssen immer gut gekühlt transportiert werden, am besten in einer isolierten Kühltasche mit Kühlakku. Achte darauf, diese Produkte erst ganz zum Schluss einzukaufen und dass die Verpackung unbeschädigt und dicht verschlossen ist. Schritt 2: Richtig lagern Zuhause sofort in den Kühlschrank, möglichst unten , wo es am kältesten ist. Nicht offen neben anderen Lebensmitteln lagern, insbesondere nicht neben Obst, Gemüse, Grillkäse oder Milchprodukten. Warum? Rohe Fleisch- und Fischprodukte können über Verpackung oder austretenden Saft krankmachende Keime in die Umgebung verteilen. Kommen diese in Kontakt mit Lebensmitteln, die roh gegessen oder vorm Essen nur leicht erhitzt verzehrt werden, kann das zu Infektionen/ Vergiftungen führen. Deshalb gilt: Fleisch und Fisch immer separat, abgedeckt und gut gekühlt lagern , am besten in einer eignen Schale oder Box. Hackfleisch und Geflügel am selben Tag verarbeiten , Fisch ebenfalls möglichst frisch verwenden. Schritt 3: Vorbereitung mit System Getrennte Schneidebretter für Fleisch, Fisch und andere Zutaten verwenden, keine Ausnahme! Hände gründlich mit Seife waschen , vor und nach jedem Kontakt mit rohem Fleisch und Fisch (Sporen und Gifte können nicht durch Desinfektionsmittel unschädlich gemacht werden!). Keine Küchenutensilien doppelt benutzen, das heißt: was für rohes Fleisch genutzt wurde, darf nicht ans Gemüse oder Grillkäse. Schritt 4: Sicher und lecker grillen Hackfleisch, Geflügel und Fisch immer vollständig durchgaren! Bei diesen Lebensmitteln reicht schon eine kleine Keimmenge für eine Infektion aus. Kein Fleischsaft darf mit gegarten Speisen oder Beilagen in Berührung kommen. Grillzange regelmäßig säubern oder verschiedene getrennt verwenden. Schritt 5: Reste clever behandeln Auch wenn das Grillgut durchgegart ist, sollte es nicht lange ungekühlt stehen bleiben, besonders nicht in der Sonne. Warum? Nach dem Garen könne neue Keime an die Speisen gelangen, z.B. durch Hände, Besteck oder Insekten. Bei sommerlichen Temperaturen vermehren sich Keime auf eiweißhaltigen Speisen (Fleisch, Fisch, Käse) sehr schnell und das meist ohne sichtbare Veränderungen . Daher: Reste zügig abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Im Kühlschrank: Innerhalb von 1-2 Tagen verbrauchen, da sich auch bei 4⁰C langsam Keime bilden können. Im Tiefkühler: Längere Lagerung möglich, mehrere Wochen, je nach Lebensmittel. Was tun, wenn doch etwas passiert ist: Erste Hilfe bei Lebensmittelinfektionen/ - Vergiftung Auch bei guter Hygiene kann es vorkommen, dass jemand nach dem Essen Beschwerden entwickelt. Typische Anzeichen einer Lebensmittelinfektion/ - Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall . In solchen Fällen gilt: Nicht unterdrücken: Erbrechen und Durchfall sind Schutzreaktionen, sie helfen dem Körper, Keime oder Gifte loszuwerden. Keine Stopfmittel (z.B. Antibrech- oder Durchfallmittel) einnehmen. Kohlepräparate (z.B. medizinische Aktivkohle) können helfen, Bakterien und Gifte im Magen-Darm-Trakt zu binden. Ausreichend trinken! Besonders geeignet leicht gezuckerte Tees oder Cola. Cola kann in diesem Fall ausnahmsweise hilfreich sein, da sie schnell verwertbare Energie liefert, gerade wenn der Appetit fehlt. Etwas Salz zuführen , z.B. Salzstangen oder Brühe, damit der Mineralhaushalt stabil bleibt. Lebensmittelreste oder Reste von Erbrochenen oder Durchfall (gut gekühlt) aufheben, das hilft bei der Ursachenklärung. In den meisten Fällen verschwinden die Beschwerden nach wenigen Stunden oder Tagen. Zum Arzt gehen, wenn: Fieber auftritt die Schleimhäute trocken werden Kinder, ältere Menschen oder geschwächte Personen betroffen sind die Symptome länger anhalten oder sich verschlimmern Hinweis: Gesundheitszeugnis – einfach online erledigen! Wer bei Veranstaltungen Lebensmittel zubereitet, ausgibt oder grillt, etwa bei Schulfesten, Vereinsfeiern, Stadtfesten oder ähnlichen Anlässen, benötigt eine Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz (ISSG) – oft „Gesundheitszeugnis“ genannt. Diese Belehrung kann bequem online durchgeführt werden mit kurzer Videobelehrung und Test, ganz ohne Termin im Amt. Infos & Anmeldung: www.suhl.eu unter Bürgerservice > Gesundheitsamt Haben Sie noch Fragen? Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich gerne an unser Gesundheitsamt unter Veterinaer-Lebensmittelueberwachung@stadtsuhl.de
- Drei Bibliotheken – eine Veranstaltung: KAG Kooperation bringt Bestseller-Autor und Kabarettstar auf die Bühne
Die enge Zusammenarbeit der Städte Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis im Rahmen der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen zeigt sich nicht nur in Verwaltungsstrukturen, sondern auch im kulturellen Bereich: Am 25. Oktober 2025 laden die Stadtbibliotheken aus Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis gemeinsam zu einer besonderen Autorenlesung mit Erfolgsautor Volker Klüpfel und Schauspielerin Christina Prayon nach Zella-Mehlis ein. Gelesen wird aus Klüpfels neuem Roman „Wenn Ende gut, dann alles“ – eine skurril-witzige Detektivgeschichte mit Tiefgang, unvergesslichen Figuren und literarischem Augenzwinkern. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der KAG Oberzentrum Südthüringen, vertreten durch den aktuellen Vorsitzenden Alexander Brodführer, Bürgermeister der Stadt Schleusingen. Auf den ersten Blick eine klassische Lesung – auf den zweiten ein starkes Zeichen dafür, wie gut die Städte zusammenarbeiten können, wenn sie gemeinsame Ideen verfolgen: Die Stadtbibliotheken aus Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam kulturelle Akzente zu setzen – nicht nebeneinander, sondern miteinander. Organisiert wird die Veranstaltung in enger Abstimmung durch alle drei Einrichtungen – eine Zusammenarbeit, die aus einem offenen Erfahrungsaustausch entstand und nun mit der Lesung einen sichtbaren Höhepunkt findet. Daniela Bickel, Leiterin der Stadt- und Kreisbibliothek Zella-Mehlis, betont den kulturellen Mehrwert der Kooperation: „Die enge Vernetzung unserer Bibliotheken ermöglicht Veranstaltungen, die weit über das einzelne Haus hinauswirken – das macht unsere Region kulturell attraktiver.“ Von der Idee zur Veranstaltung: Bibliotheken als Ideenschmieden der Region Der Grundstein für das Projekt wurde bereits im Herbst 2023 gelegt, als sich die Teams aus Suhl und Zella-Mehlis zum ersten Austausch trafen. Ein Gutschein für eine gemeinsame Veranstaltung zum Jubiläum der Stadtbücherei Suhl im Juni 2024 war schließlich der kreative Startschuss. Im September 2024 konkretisierten die Bibliotheksleiterinnen Frau Bickel und Frau Kummer-Bolz (Suhl) die Vision einer großen Autorenlesung im Herbst 2025. Seit Juni 2025 ist auch die Stadtbibliothek Schleusingen Teil der Kooperation – und aus einer Idee ist eine echte Gemeinschaftsleistung geworden. „Wir freuen uns über den Austausch zwischen den Verwaltungen, der nicht nur die Qualität gemeinsamer Vorhaben wie der Kulturarbeit verbessert, sondern auch Aufgaben effizienter macht und Ressourcen bündelt. Die geplante Lesung ist ein sichtbares Ergebnis dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit. Als Bürgermeister der KAG motivieren wir unsere Verwaltungen kontinuierlich, solche Projekte voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass auf dieser Basis künftig viele weitere Projekte und Verfahren entstehen, die das Oberzentrum Südthüringen und unsere Region als Ganzes stärken“, hebt Alexander Brodführer, Bürgermeister der Stadt Schleusingen und seit dem 01. Juli Vorsitzender der KAG hervor. ******************* Infokasten: Wenn Ende gut, dann alles“ „Wenn Ende gut, dann alles“ ist der neueste Roman von Volker Klüpfel, der gemeinsam mit Michael Kobr das erfolgreiche Autorenduo der „Kluftinger“-Reihe bildet. In seinem Solo-Roman schickt Klüpfel den erfolglosen Schriftsteller Tommi und die skurrile Svetlana – eine ukrainische Putzfrau mit Faible für russische Literatur – auf eine unfreiwillige Spurensuche. Die beiden geraten mitten in ein düsteres Verbrechen, das sie an ihre Grenzen bringt – mit der für Klüpfel typischen Mischung aus Spannung, schwarzem Humor und überraschender Menschlichkeit. Mit auf der Bühne steht Christina Prayon, bekannt aus der „heute-show“ und der Kabarett-Sendung „Die Anstalt“. Gemeinsam verleihen die beiden Künstler dem Abend eine ganz eigene Note – zwischen literarischer Lesung und unterhaltsamer Bühnenkunst. Veranstaltungsdaten im Überblick: · Titel der Veranstaltung: Autorenlesung „Wenn Ende gut, dann alles“ · Mitwirkende: Volker Klüpfel (Autor), Christina Prayon (Schauspielerin/Kabarettistin) · Datum: Samstag, 25. Oktober 2025 · Uhrzeit: Beginn 16:00 Uhr, Einlass ab 15:00 Uhr · Ort: Arena „Schöne Aussicht“, Gewerbestraße 3, 98544 Zella-Mehlis · Eintritt: 20,00 € (Vorverkauf ab 01.08. in allen beteiligten Bibliotheken sowie den Tourist- Informationen Zella-Mehlis und Schleusingen ) / 23,00 € an der Abendkasse · Veranstalter: Stadtbibliotheken Suhl, Schleusingen und Zella-Mehlis · Schirmherrschaft: Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen ******************* Hintergrund zur KAG In der KAG arbeiten die Bürgermeister und die Mitarbeiter der vier Städte Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Schleusingen auf mehreren Ebenen zusammen. Gemeinsam werden Themen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen ausgetauscht. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Regionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2021 sowie das Strategische Regionale Entwicklungskonzept Oberzentrum Südthüringen aus 2024. Die dort aufgezeigten Stärken zu stärken und weiterzuentwickeln ist Aufgabe der KAG. Beide Konzepte können auf der Website des Oberzentrums eingesehen werden: www.oberzentrum-suedthueringen.de . ******************* Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln. ******************* Bild: Klüpfel V.,Wenn Ende gut (Svetlana 1) (627101) Buchcover „Wenn Ende gut, dann alles“ /Quelle: Penguin Verlag Bild: Volker Klüpfel Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, wurde in Altusried geboren. In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Nachdem er einige Zeit in den USA und in Deutschland als Journalist, zuletzt als Feuilletonredakteur, gearbeitet hatte, stellte er fest, dass ihm doch eher das freie Schreiben liegt. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie – auf Urlaubsreisen oder im Allgäu. Zusammen mit Michael Kobr hat er sich u.a. mit der mehrfach verfilmten Kultreihe um Kommissar Kluftinger und weiteren Romanen ein Millionenpublikum erschrieben. »Wenn Ende gut, dann alles – Das einsame Kind« ist der großartige Auftakt zu seiner ersten Solo-Krimireihe. /Bildquelle: Sonja Herpich / Textquelle: Penguin Verlag Bild: Christina Prayon Mit auf der Bühne steht Christina Prayon, bekannt aus der „heute-show“ und der Kabarett-Sendung „Die Anstalt“. /Quelle: Elena Zaucke
- Vor Gespräch bereits Festlegungen? – KAG Oberzentrum Südthüringen fordert politische Klärung: Koalitionsversprechen bislang unerfüllt
Seit 2018 arbeiten Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis in der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) am Aufbau eines funktionsteiligen Oberzentrums Südthüringen. Eine Neubewertung der Erweiterung um Meiningen und Schmalkalden war im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung zugesagt – doch sie steht bis heute aus. Erst jetzt ist ein erstes Gespräch mit dem Innenministerium angesetzt. Umso mehr sorgen befremdliche Aussagen des Innenministeriums sowie der Bürgermeister aus Meiningen und Schmalkalden für Unverständnis in der KAG. „Das ist nicht nur ein Bruch des Koalitionsvertrags – das ist politisch schwer nachvollziehbar“, kritisiert Alexander Brodführer, Bürgermeister von Schleusingen und seit 1. Juli turnusmäßiger Vorsitzender der KAG. „Fast ein Jahr lang haben wir auf Gespräche gewartet – und jetzt wird per Ministeriumssprecher sowie aus Meiningen und Schmalkalden eine Entscheidung verkündet, die bisher nie mit uns diskutiert wurde.“ Vier Städte – ein funktionierendes Zentrum: Warum das 6er-Modell nicht trägt Die Städte Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis haben in den vergangenen sieben Jahren funktionierende Strukturen aufgebaut – insbesondere in Wirtschaftsförderung, Kommunikation und interkommunaler Abstimmung. Diese enge Zusammenarbeit macht das geplante Vierer-Oberzentrum leistungsfähig, agil und zukunftsfähig. Die im Landesentwicklungsprogramm 2025 festgeschriebene Ausweitung auf sechs Städte hingegen ignoriert diese bisher erzielten Ergebnisse und auch die Basis für ein funktionsteiliges Oberzentrum im Sinne der Landesplanung: Zwischen den Städten fehlen direkte Verbindungen, räumliche Nähe und gemeinsame Infrastrukturen. Auch kommt es zu einem demokratischen Ungleichgewicht. Die neu entstandene Sitzverteilung in der Regionalen Planungsgemeinschaft macht die strukturelle Schieflage deutlich: Sechs Städte, drei Sitze – zwei davon fix an Suhl aufgrund seiner Kreisfreiheit gebunden. Für vier Städte aus der Region bleibt nur ein einziger Sitz. Eine gleichberechtigte Entwicklungsperspektive für die Region ist so kaum möglich. Noch im vergangenen Jahr wurde daher die Ausweitung zum 6er-Oberzentrum von der Opposition deutlich kritisiert. Die neue Landesregierung kündigte deshalb im Koalitionsvertrag eine Neubewertung an. Nach Informationen der KAG hat eine solche Bewertung bislang nicht stattgefunden. Gespräche nur mit halber Kraft? Nach fast einem Jahr ohne politischen Austausch hat das Thüringer Innenministerium nun einen ersten Gesprächstermin mit den beteiligten Städten angesetzt. Die KAG begrüßt diesen Schritt ausdrücklich – auch wenn bislang keine Beteiligung des Ministerpräsidenten vorgesehen ist. „Wir begrüßen den Dialog – aber wir erwarten mehr als ein Alibi-Treffen. Es ist höchste Zeit, dass die Landesregierung die Hängepartie beendet und endlich für klare Verhältnisse sorgt“, sagt Brodführer. „Wenn die Landesregierung die Zukunftsfähigkeit Südthüringens ernst nimmt, gehört der Ministerpräsident mit an den Tisch.“ Vorgriff ohne Gespräche Umso unverständlicher ist es für die KAG, dass – noch vor einem gemeinsamen Austausch zwischen allen Beteiligten – durch das Innenministerium sowie durch die Bürgermeister aus Meiningen und Schmalkalden eine Festlegung kommuniziert wird – obwohl eine angekündigte Neubewertung bislang ausgeblieben ist. „Das erinnert fatal an die Hinterzimmer-Politik der Vergangenheit. Wenn parteipolitische Erwägungen erneut den Takt vorgeben, droht die Landesregierung Vertrauen zu verspielen“, warnt Brodführer und sagt weiterhin „Verlässliche Politik entsteht nicht durch Pressemitteilungen – sondern durch den offenen Dialog mit den betroffenen Städten.“ Kooperation ja – politisch konstruierte Lösungen nein Die KAG bekräftigt erneut ihre Kooperationsbereitschaft : Der im Frühjahr 2024 gemeinsam mit Meiningen, Schmalkalden und der Landesregierung unterzeichnete raumordnerische Vertrag war und ist ein klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit. Dabei war stets klar: Die vier Städte bilden den Kern – Meiningen und Schmalkalden sind eng angebundene Partner. „Wir halten daran fest: Ein Oberzentrum Südthüringen aus unseren vier Städten soll nicht zulasten bestehender Strukturen entstehen, sondern muss in enger Kooperation mit Meiningen, Schmalkalden und der gesamten Region wachsen“, betont Brodführer. „Wer aus einem fachlich abgestimmten Modell eine politische Konstruktion macht, gefährdet das, was eigentlich gestärkt werden soll – die Entwicklungskraft Südthüringens. Wir fordern: Neubewertung jetzt – und Gespräche auf Augenhöhe, mit dem Ministerpräsidenten am Tisch.“ ******************* Hintergrund: Warum ein Oberzentrum Südthüringen aus vier Städten? Ein Oberzentrum übernimmt laut Thüringer Landesentwicklungsprogramm (LEP) zentrale Funktionen für eine Region – etwa in Bildung, Gesundheit, Verwaltung, Verkehr und Wirtschaft. In Südthüringen kann keine einzelne Stadt diese Rolle allein erfüllen. Deshalb gründeten Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis im Jahr 2018 mit Unterstützung der damaligen Landesregierung die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen – freiwillig, ohne politischen Zwang. Ziel ist es, die Region gemeinsam zu stärken und zentrale Aufgaben wie Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung arbeitsteilig zu organisieren. Die vier Städte erfüllen eine zentrale LEP-Voraussetzung: einen engen siedlungsstrukturellen Zusammenhang. Dieser räumliche Zusammenhang ermöglicht abgestimmte Planung und funktionale Kooperation. Ein gemeinsames Oberzentrum mit Meiningen und Schmalkalden widerspricht den Vorgaben des LEP – es fehlt der notwendige siedlungsstrukturelle Zusammenhang, direkte Grenzen bestehen nicht, dazwischen liegen andere Orte. Trotzdem entschied sich die frühere Landesregierung für die Erweiterung auf sechs Städte. Ein solch weitläufiger Sechser-Verbund ist jedoch zersplittert und schwer steuerbar. Die enge Abstimmung, die für gemeinsame Stadtplanung, Wirtschaftsförderung und funktionale Aufgabenverteilung erforderlich ist, ist kaum umsetzbar – wenn nicht unmöglich. ******************* Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln. ******************* Bild: KAG Bürgermeister 2025 Die Bürgermeister der vier Städte der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (v.l.n.r.): André Knapp (Oberbürgermeister Suhl), Alexander Brodführer (Bürgermeister Schleusingen), Daniel Fischer (Bürgermeister Oberhof) und Torsten Widder (Bürgermeister Zella-Mehlis). /Quelle: Rene Kellermann Bild: Karte OZ SüdTh Die im Landesentwicklungsprogramm 2025 festgeschriebene Ausweitung auf sechs Städte ignoriert die bisher erzielten Ergebnisse und auch die Basis für ein funktionsteiliges Oberzentrum im Sinne der Landesplanung: Zwischen den sechs Städten fehlen direkte Verbindungen, räumliche Nähe und gemeinsame Infrastrukturen. Auch kommt es zu einem demokratischen Ungleichgewicht. /Quelle: Anne Schlegel
- Dritte Auflage, doppelte Vorfreude – Citybiathlon am 17.08 zurück im Oberzentrum Südthüringen
Am Sonntag, den 17. August 2025, wird der Kurpark in Oberhof zur Biathlonarena: Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen holt zum dritten Mal die Biathlon-Deutschland-Tour in die Region – diesmal im Rahmen des Oberhofer Stadtfestes. Ob Unternehmen, Vereine, Familien oder spontane Gäste: von 12 bis 17 Uhr sind Sportbegeisterte ab 12 Jahren eingeladen, selbst aktiv zu werden, anzufeuern oder einfach Biathlon-Flair mitten in der Stadt zu erleben. Im vergangenen Jahr zog der Citybiathlon über 100 Einzelstarter und 18 Staffelteams an – darunter die Boehm Group Zella-Mehlis, die Städtische Nahverkehrsgesellschaft mbH Suhl/Zella-Mehlis, die Feuerwehren Suhl und Erlau, das Team der Oberhofer Sportstätten GmbH sowie die Bürgermeister der KAG der Städte Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis. Auch für 2025 stehen die Zeichen gut: „Der Biathlonsport ist tief in unserer Region verwurzelt. Mit dem Citybiathlon können Einheimische wie Gäste diese besondere Sportart auf ganz eigene Weise aktiv erleben – niederschwellig, spannend und mit viel Spaß“, sagt Alexander Brodführer , Bürgermeister von Schleusingen und seit dem 1. Juli Vorsitzender der KAG. „Die positive Resonanz war für uns ein großer Ansporn und hat gezeigt, welches Potenzial in solchen Veranstaltungen steckt. Umso mehr freuen wir uns, dass der Citybiathlon erneut nach Oberhof kommt – und diesmal im Stadtfest einen lebendigen Rahmen findet“. Biathlon hautnah erleben – für Teams, Familien und Einzelstarter Der Citybiathlon richtet sich an alle, die selbst einmal Biathlon-Luft schnuppern möchten - d ie Teilnahme erfordert keine Vorkenntnisse. Mithilfe authentischer Biathlongewehre, die zu ungefährlichen Lichtgewehren umgebaut wurden sowie spezieller Thoraxtrainer, wird die Biathlon-Erfahrung realitätsnah simuliert – ganz ohne Schnee und ohne Munition. Neben Einzelstarts können Interessierte auch als Staffel an den Start gehen – ob Verein, Unternehmen, Familie oder Gästegruppe. Außerdem sorgt auch in diesem Jahr Biathlon-Olympiasieger Michael Rösch mit seiner gewohnt offenen Art für Stimmung, gibt wertvolle Tipps und ehrt die Sieger persönlich. Der oder die Beste des Tages qualifiziert sich für das große Finale im März 2026 in Oberhof – inklusive Biathlon-Trainingswochenende mit Olympiasieger Rösch, Hotelübernachtung und zwei Freikarten für den Biathlon-Weltcup Oberhof, der vom 8.-11. Januar 2026 in der Lotto Thüringen Arena am Rennsteig stattfinden wird. Ein Ort, der Biathlon lebt Mit der Etappe in Oberhof gastiert die Tour in einem echten Biathlon-Mekka. Die Verbindung zum Spitzensport ist hier greifbar – und wird mit Aktionen wie dem Citybiathlon für alle erlebbar. Dass die Veranstaltung nun in das Stadtfest von Oberhof eingebettet ist, bringt zusätzlichen Charme: Besucherinnen und Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen – von Live-Musik über kulinarische Angebote bis hin zu kreativen Mitmachaktionen. Auch der Veranstalter der Tour freut sich auf das Wiedersehen: „Der Citybiathlon im Oberzentrum Südthüringen war im letzten Jahr eine echte Königsetappe – mit einem begeisterten Publikum, engagierten Teams und einer hervorragenden Organisation. Dass wir in diesem Jahr wieder hier gastieren dürfen, ist für uns eine große Freude“, sagt Martin Bremer , Leiter der Biathlon-Deutschland-Tour. Anmelden und Mitmachen Wer mit einem Team an der Staffel teilnehmen möchte, kann sich bis zum 2. August per E-Mail anmelden: mitmachen@zella-mehlis.de . Alle anderen kommen einfach vorbei, machen spontan mit oder jubeln. ******************* Infokasten: Biathlon-Deutschland-Tour Die Biathlon-Deutschland-Tour ist mit mehr als 100.000 Schnupperschützen und rund 15.000 Wettkämpfern auf über 200 Etappen seit 2015 die weltgrößte Volksbiathlon Veranstaltung. Die Saison 2025 bietet deutschlandweit 27 Citybiathlons, die das Biathlonerlebnis für alle Neugierigen in den Mittelpunkt stellen und neben angeleitetem Üben und spontanen Biathlonwettkämpfen für ihre stimmungsvollen Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaften bekannt sind. Einzelwettkampf für alle: ab 12 Uhr (Ohne Voranmeldung) Auf den in Skandinavien entwickelten Thoraxtrainern wird die Doppelstocktechnik des klassischen Langlaufs simuliert. Wenn mindestens 2 Einzel-Wettkämpfer angemeldet sind starten sie zum 400 m Skilanglauf, dem ein Stehendschießen mit 5 Schüssen folgt. Tagessieger wird der Teilnehmer mit der höchsten Trefferzahl. Bei Treffergleichheit entscheidet die schnellere Zeit. Am Wettbewerb kann jeder ab 12 Jahren teilnehmen. Staffelwettkämpfe: ab 13 Uhr (Voranmeldung nötig, 20 € pro Staffel) Jeder Teilnehmer läuft 400 m (Wettkämpferinnen: 300 m) im klassischen Skilanglauf auf dem Thoraxtrainer gefolgt von 5 Schüssen Stehendschießen. Für jeden Fehlschuss werden 15 Sekunden „Zeitstrafe aufgebrummt“, bevor per Handzeichen der Staffelkollege ins Rennen geschickt wird. Jeweils 3 Teams treten in einem Rennen gegeneinander an. Die Siegerteams erreichen eines der beiden Halbfinals und deren Sieger sowie das bessere der beiden zweitplatzierten Teams stehen im Anschluss im Finale um den Championstitel. Hintergrund zur KAG In der KAG arbeiten die Bürgermeister und die Mitarbeiter der vier Städte Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Schleusingen auf mehreren Ebenen zusammen. Gemeinsam werden Themen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen ausgetauscht. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Regionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2021 sowie das Strategische Regionale Entwicklungskonzept Oberzentrum Südthüringen aus 2024. Die dort aufgezeigten Stärken zu stärken und weiterzuentwickeln ist Aufgabe der KAG. Beide Konzepte können auf der Website des Oberzentrums eingesehen werden: www.oberzentrum-suedthueringen.de . ******************* Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln. ******************* Bild: BGM Fischer_CB Daniel Fischer (Bürgermeister Oberhof) auf den letzten der 400 Meter auf dem Thorax-Trainer. /Quelle: Rene Kellermann
- Aufruf zur Mitwirkung im Bündnis (Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Suhl)
Die Partnerschaft für Demokratie „Suhl bekennt Farbe“ wird für den Zeitraum 2025 bis 2032 erneut über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit gefördert. Durch die Partnerschaft für Demokratie werden in der Stadt Suhl Projekte gefördert, bei denen vor allem die Teilhabe an der Gestaltung einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft und zivilgesellschaftliches Engagement für vielfältiges und demokratisches Miteinander im Mittelpunkt stehen. Wesentliches Element und zentrales Gremium der Partnerschaft für Demokratie ist das Bündnis, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Verwaltung, vor allem aber aus engagierten Akteuren verschiedener gesellschaftlicher Bereiche zusammensetzt. Ziel des Bündnisses ist es, gemeinsam mit der Verwaltung an Lösungen zu arbeiten, die den Erhalt und die Förderung von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sichern. Dies geschieht durch die Entwicklung von Projekten, Aktionsplänen und konkreten Maßnahmen, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen in der Stadt Suhl zugeschnitten sind. Auf diese Weise unterstützt und begleitet es die Zusammenarbeit zwischen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteuren und wirkt als lokale Verantwortungsgemeinschaft. Das Bündnis legt gemeinsam mit dem Jugend- und Schulverwaltungsamt und der Koordinierungs- und Fachstelle beim Jugendhilfeverein „Fähre“ e.V. die Eckpunkte der lokalen Gesamtstrategie fest. Zusätzlich entscheidet das Bündnis, welche Einzelmaßnahmen der Zielerreichung der Partnerschaft für Demokratie dienen und spricht eine Förderempfehlung für den Jugendhilfeausschuss, den Hauptausschuss sowie für den Stadtrat aus. Dazu wird das Gremium für die aktuelle Förderperiode durch den Stadtrat neu berufen. Für die Besetzung des Bündnisses sucht die Stadt Suhl daher engagierte Akteurinnen und Akteure, die die Weiterentwicklung der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Suhl aktiv mitgestalten möchten und lädt Institutionen, Vereine und Initiativen, die sich aktiv für die Weiterentwicklung der Partnerschaft für Demokratie in Suhl einsetzen wollen, zur Mitwirkung ein. Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme an den Bündnistreffen wird vorausgesetzt. Zur Bekundung Ihres Interesses an einer Mitarbeit im Bündnis nehmen Sie bitte bis zum 01.08.2025 Kontakt mit dem Jugend- und Schulverwaltungsamt auf und teilen Sie uns mit, warum Sie sich für eine Mitwirkung im Bündnis interessieren und welchen zivilgesellschaftlichen Bereich Sie dort vertreten wollen. Kontakt: Susanne Krauße Tel.: 03681-742536 Mail: susanne.krausse@stadtsuhl.de
- Innovative Präzision seit 1884: KAG besucht Barthelmes in Zella-Mehlis
Wie mittelständische Präzision, technologische Vielfalt und unternehmerischer Weitblick zusammenwirken, zeigte der Besuch der AG Wirtschaftsförderung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen bei der Arno Barthelmes GmbH in Zella-Mehlis. Der Spezialist für feinmechanische Fertigung, Medizintechnik und funktionale Nischenprodukte vereint Kompetenzen, die weit über einzelne Branchen hinaus Wirkung entfalten. Seit 1884 stellt Barthelmes Stimmgabeln in Manufakturarbeit her – und ist damit die älteste Stimmgabelmanufaktur Deutschlands. Was auf den ersten Blick wie ein Nischenprodukt wirkt, ist in Wahrheit ein Paradebeispiel für Präzisionstechnologie: Um exakte Frequenzen zu erzeugen, müssen Material, Form und Oberflächenveredelung auf Mikrometer genau stimmen. Diese technologischen Anforderungen stehen denen in der Medizintechnik oder im Maschinenbau in nichts nach. Heute erlebt das klassische Produkt insbesondere im therapeutischen Bereich eine Renaissance. Ein Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens sind die farbig eloxierten Stimmgabeln, deren Oberfläche in Zusammenarbeit mit der Schlüter Galvanik GmbH aus Zella-Mehlis entsteht – ein starkes Beispiel für regionale Wertschöpfung auf höchstem Niveau. Beim Besuch bei der Arno Barthelmes Zella-Mehlis GmbH (v.l.n.r.): Oliver Gießler (AG Wirtschaftsförderung), der Zella-Mehliser Bürgermeister Torsten Widder, der Geschäftsführer der Arno Barthelmes Zella-Mehlis GmbH, Arno Barthelmes, sowie Franziska Matz, Förderlotsin der KAG. Bild: Arno Barthelmes Zella-Mehlis GmbH Breites Portfolio, klare Strategie Neben den Stimmgabeln produziert Barthelmes beschusshemmende Schutzplatten und Westen, betreibt hochpräzise CNC-Fertigung, vertreibt medizinische Instrumente unter dem Label ZellaMed, ist mit ZellaClean im Hygienegroßhandel aktiv und bietet professionelle Lösungen zur Raumbeduftung an. Barthelmes steht damit exemplarisch für innovatives Unternehmertum im Oberzentrum Südthüringen. Die Verbindung von gewachsener Präzisionstradition mit neuen Geschäftsfeldern zeigt, wie mittelständische Unternehmen flexibel auf Märkte reagieren und so die wirtschaftliche Stabilität der Region sichern. „Unser Anspruch ist es, auf technologische Entwicklungen schnell zu reagieren, Nischen zu erkennen und sie mit Qualität und Präzision aus Südthüringen zu füllen“, sagt Geschäftsführer Arno Barthelmes. „Das funktioniert nur mit einem Team, das mitdenkt – und einem Standort, der mitzieht.“ Biathlon, Technik, Tourismus Auch im Sportbereich erschließt Barthelmes neue Potenziale: Seit 15 Jahren ist das Unternehmen im Skirollerbereich aktiv. Skirollertraining ist ein zentraler Bestandteil der Sommersaison nordischer Sportarten. Es ermöglicht ein gezieltes Technik-, Ausdauer- und Krafttraining auf Rollski, unter anderem auch auf den international bedeutenden Sportstätten in Oberhof. Barthelmes liefert dafür nicht nur hochwertiges Equipment regional sowie weltweit, sondern übernimmt auch den technischen Support bei internationalen Großveranstaltungen: So betreut das Unternehmen seit Jahren den Rollskiservice mit über 100 präzise geeichten Modellen bei der Sommer-Biathlon-Weltmeisterschaft der IBU. Im Oktober 2025 ist Barthelmes zudem als technischer Dienstleister beim ersten IBU Loop Festival in München im Einsatz. Darüber hinaus richtet das Unternehmen den Blick verstärkt auf den Freizeitsport und den Aktivtourismus: Mit zwei neuen Formaten spricht Barthelmes künftig sowohl ambitionierte Hobbysportler und Nachwuchstalente als auch sportlich interessierte Gäste an. Ab dem 9. Juli 2025 organisiert das Unternehmen regelmäßige Skiroller-Testtage auf dem „Teller“ in Oberhof. Parallel dazu entstehen in Zusammenarbeit mit Hotels sogenannte „Skiroller-Wochenenden“ – Angebote, die sportliche Praxis mit touristischem Erlebnis verbinden. Beide Formate setzen neue Impulse für den Aktivtourismus in Südthüringen, stärken die Position des Oberzentrums als Trainings- und Wettkampfstandort und fördern zugleich die regionale Wertschöpfung durch Übernachtungen, Gastronomie und Freizeitangebote. Wirtschaft fördern, Standort stärken „Mit seinem breiten Portfolio in Präzisionstechnologie, Medizintechnik und innovativen Nischenmärkten ist Barthelmes ein Aushängeschild für den Wirtschaftsstandort Südthüringen – und ein Beleg dafür, wie viel Unternehmergeist, technische Tiefe und Anpassungsfähigkeit im regionalen Mittelstand stecken“, so der Zella-Mehliser Bürgermeister Torsten Widder, der gemeinsam mit Franziska Matz (Förderlotsin der KAG) und Oliver Gießler (AG Wirtschaftsförderung) das Unternehmen besuchte. „Solche Unternehmen tragen maßgeblich zur Entwicklung unseres Oberzentrums bei – wir wollen sie gezielt bei Fachkräftegewinnung, Flächenentwicklung und Vernetzung unterstützen.“ Die AG Wirtschaftsförderung der KAG Die gemeinsame Wirtschaftsförderung der KAG Oberzentrum Südthüringen bietet Unternehmen umfassende Unterstützung in zentralen Wirtschaftsfragen. Das in interkommunale Team erleichtert den Zugang zu Fördermitteln, begleitet Expansions- und Ansiedlungsprozesse und entwickelt ein effizientes Gewerbeflächenmanagement. Regelmäßige Unternehmensbesuche, Dialogveranstaltungen und Unternehmerfrühstücke fördern den direkten Austausch und die Vernetzung. Zudem werden Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung gebündelt, Kooperationen mit Forschungseinrichtungen gestärkt und ein überregionales Standortmarketing vorangetrieben, um die Innovationskraft der Region sichtbar zu machen. Hintergrund zur KAG In der KAG arbeiten die Bürgermeister und die Mitarbeiter der vier Städte Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Schleusingen auf mehreren Ebenen zusammen. Gemeinsam werden Themen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen ausgetauscht. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Regionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2021 sowie das Strategische Regionale Entwicklungskonzept Oberzentrum Südthüringen aus 2024. Die dort aufgezeigten Stärken zu stärken und weiterzuentwickeln ist Aufgabe der KAG. Beide Konzepte können auf der Website des Oberzentrums eingesehen werden: www.oberzentrum-suedthueringen.de . Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln.
- Einladung zur 13. Sitzung des Stadtrates der Stadt Suhl
Mittwoch, 09. Juli 2025, 17:00 Uhr im Oberrathaussaal des Alten Rathauses (Marktplatz 1, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 04.07.2025













