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- Einladung zur 12. Sitzung des Stadtrates der Stadt Suhl
Mittwoch, 25. Juni 2025, 17:00 Uhr im Oberrathaussaal des Alten Rathauses (Marktplatz 1, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 20.06.2025
- Einladung zur 12. Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrates Suhl
Mittwoch, 18. Juni 2025, um 17:00 Uhr im Alten Rathaus, Großes Sitzungszimmer (Marktplatz 1, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 13.06.2025
- Zootag im Tierpark Suhl!
Am 22. Juni 2025 freuen wir uns ab 10.00 Uhr auf Ihren Besuch im Tierpark Suhl. Schafe werden geschoren, das Leben der Bienen erkundet und sogar Honig geschleudert. Darüber hinaus erleben Sie Schaufütterungen bei Wildkatze, Luchs, Waschbär, Nerz und Bundmarder. Wir freuen uns auf Sie!
- Bewohnerparkausweise können online beantragt werden
Für die Beantragung eines Bewohnerparkausweises ist in der Stadt Suhl ab sofort kein persönlicher Termin in der Einwohnermeldebehörde mehr notwendig. Bewohnerparkausweise können nun ganz bequem von zu Hause beantragt werden. Dabei ist es egal, ob Sie das erste Mal einen Antrag stellen oder Ihr bisheriger Parkausweis abgelaufen ist. Zur Beantragung sind lediglich Ihre Daten einzugeben und ein Foto Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil 1 hochzuladen. Nach Bearbeitung Ihres Antrags erhalten Sie den neuen Bewohnerparkausweis per Post. Die Bezahlung erfolgt nach Ausstellung des Parkausweises. Den digitalen Antragsweg zum Bewohnerparkausweis finden Sie auf unserer Internetseite https://www.suhl.eu/ unter der Rubrik >Rathaus & Info< >Bürgerservice< >Parkausweise< bzw. unter https://www.suhl.eu/buergerservice . Die Antragsstellung erfolgt über ThAVEL, dem Thüringer Antragssystem für Verwaltungsleistungen. Die Stadt Suhl bietet im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) noch zahlreiche weiter Verwaltungsleistungen digital für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der Stadt Suhl an und baut dieses Angebot kontinuierlich aus: https://www.suhl.eu/buergerservice .
- Zum 80. Todestag von Hugo Wilhelm Bästlein
Als Autodidakt mit Korrektheit, Sparsamkeit und Kaufmannssorgfalt zum Erfolg Hugo Bästlein, geboren am 22. Januar 1868 in Heinrichs, war der älteste Sohn des Büchsenmachers und Brauers Ludwig Valentin Bästlein und Lisette Pauline, geb. Weiß. In der einstigen Hammergasse, der heutigen Erhard-Schübel-Straße 4, lebte die Familie Bästlein mit ihren sieben Söhnen. Hugo besuchte die Volksschule auf dem Heinrichser Kirchberg und absolvierte von 1882 bis 1885 eine kaufmännische Lehre in der Suhler Waffenfabrik „Simson & Luck“ am Mühlplatz. Der Miteigner Karl Luck schied 1884 aus der Fabrik aus und die Firma fusionierte mit den Werkstätten des Heinrichser Stahlhammers. Seitdem war die Firmenbezeichnung „Simson & Co“. Mit seinem korrekten Auftreten und seiner Loyalität überzeugte der 19-jährige Hugo Bästlein und wurde 1887 mit der kaufmännischen Leitung des Teilbetriebes betraut. Am 28.02.1891 heiratete er die aus Heinrichs stammende Emma Christiane Heller, Jg.1870. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor, Christian Louis, geb. 08.06.1881 in Heinrichs, verstorben am 17.05.1950 in Tegernsee (Obb.), und Harry, geb. am 03.08.1907 in Heinrichs. Er fiel im Zweiten Weltkrieg am 15.10.1941 in Russland/Kalinin. Harry Bästlein hatte 1937 in Hamburg geheiratet. Die Industrialisierung war deutschlandweit im vollen Gange. Mit ihr entwickelten sich die ersten Konsumgenossenschaften. Doch die mittelständischen Handelsbetriebe litten nicht nur unter dem mächtigen Konkurrenzkampf. Schlimm waren auch betrügerische Händler mit verfälschter Ware. Um diesen Missstand Abhilfe zu schaffen, entstand die Idee der Gründung einer Einkaufsgenossenschaft. So griffen 96 Heinrichser Bürger diesen Gedanken auf und gründeten am 14. Februar 1892 den Heinrichser Consum-Verein „Selbsthilfe“. Sein Ziel war, der hiesigen desolaten Versorgungslage entgegenzuwirken. Hugo Bästlein gehörte zur Gründungskommission, die diesen Verein einstimmig ins Leben rief. Am 26. Februar 1892 fand der Eintrag des Vereins im Genossenschaftsregister unter der Nr. 16 statt. Hugo Bästlein wurde für drei Jahre als ehrenamtlicher Geschäftsführer gewählt und hatte dieses Amt bis 1913 inne. Schon am 1. April 1892 öffnete die erste Warenverteilstelle neben dem früheren Heinrichser Rathaus, heute Meininger Straße 91. Das Haus des ehemaligen Arztes Dr. Gubitz am sogenannten Doktorswinkel erwarb der Consum-Verein 1895 und errichtete darin ein Ladengeschäft. Zudem wurde hier 1905 noch eine Bäckerei angebaut, in deren Dachgeschoss das Vereinslokal „Casino“ Einzug hielt. Dieses Gebäude wurde der „Stammsitz“ des Consumvereins. Der Erfolg des Vereins ließ nicht lange auf sich warten. In der Folge kam eine Filiale in der Nachbargemeinde Mäbendorf, im unteren Dorf in der Meininger Straße unmittelbar bei dem Bästlein‘schen Wohnhaus hinzu, das neu errichtet wurde. Am 6. Oktober 1897 bewarb sich Hugo Bästlein zu den Gemeindewahlen für die hauptamtliche Stelle des Gemeindevorstehers, die er mit neun Stimmen bei einer Enthaltung gewann. Zugleich war er Standesbeamter für die Gemeinden Heinrichs, Neundorf, Mäbendorf und Albrechts. Während seiner Amtszeit wurde u. a. die Fortbildungsschule gegründet, die Wasserleitung mit einer Länge von ca. 4 km und einem Hochbehälter für 200 m³ errichtet, die Grundschule erweitert und der Bau des einstigen Jugendheimes begonnen. Seine Autorität für das Amt und das damit Geleistete erarbeitete er sich durch seine stetige Geradlinigkeit und Korrektheit. Indes schufen die Konsumgenossenschaften global eine eigene Großhandelsorganisation, nämlich die Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Consumvereine mbH mit Sitz in Hamburg (GEG). Im Thüringer konsumgenossenschaftlichen Revisionsverband hatte Hugo Bästlein vom 1. Juli 1900 an die Funktion eines Verbandsrevisors inne, war seit 1902 Vorstandsmitglied und ab 1911 Verbandsdirektor. Seit 1906 war er Leiter der konsumgenossenschaftlichen Einkaufsvereinigung Suhl und der Kohleneinkaufsvereinigung. 1912 kam es zu einer Neubildung des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine und zur Errichtung der Verlagsgesellschaft deutscher Konsumvereine mbh. Hugo Bästlein wurde zum Vorstandsmitglied des Zentralverbandes und Geschäftsführer der Verlagsgesellschaft gewählt. Dies bedeutete für ihn und seiner Familie, den Wohnsitz nach Hamburg zu verlegen. In seiner Hamburger Zeit bis 1933 hatte er weitere Vorsitze inne, wie zum Beispiel den der Eigenhilfe-Feuer- und Sachversicherung AG sowie der „Konsumkammer“ Hamburg. Er war zudem Revisor der Versicherung „Volksfürsorge“. In Anerkennung seiner treuen und aufopferungsvollen 25-jährigen Mitarbeit sowie seines 40-jährigen Dienstes in der konsumgenossenschaftlichen Bewegung wurde Hugo Bästlein am 8. Juni 1932 in Jena ausgezeichnet. Zu seinem 65. Geburtstag am 22. Januar 1933 nahm Hugo Bästlein Abschied von seiner beruflichen Tätigkeit. Er verzog von Hamburg in sein eigenes Haus nach Wentdorf bei Reinbeck. Die Verbindung zu seinen Verwandten und seinem Heimatort Heinrichs hielt er stets aufrecht. Am 2. Juni 1945 verstarb er im Alter von 77 Jahren in seiner Wahlheimat. Die Heinrichser Konsum-Geschäftsstellen bestanden bis 1990. Stadtarchiv Suhl/ Autor: Annett Raute Foto: Stadtarchiv Suhl, Bauakte 2.1. 7650 Porträtaufnahme: Stadtarchiv Suhl, Nachlass Eberhard Ley
- Digitale Chancen, grüne Energie, starke Vernetzung: KAG Netzwerk im Schulterschluss mit Unternehmen, Politik und Verwaltung
Rund 50 Unternehmer aus den Kompetenzbereichen Präzisionstechnologie und Glas sowie Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John kamen am 4. Juni bei Wiegand-Glas in Schleusingen beim zweiten Netzwerktreffen der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen zusammen. Dabei standen nicht nur technologische Innovationen wie Künstliche Intelligenz und erneuerbare Energien im Mittelpunkt – vor allem wurde erneut deutlich, wie wichtig die enge Vernetzung von Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist. Die Resonanz auf den Abend war eindeutig: „Für mich war der Abend besonders spannend, weil ich bislang nur wenige der Teilnehmer kannte – mein Netzwerk steckt noch in den Anfängen. Umso wertvoller waren das persönliche Kennenlernen und der offene Austausch. Und ich hoffe, wir konnten als Gastgeber nicht nur eine angenehme Atmosphäre bieten, sondern auch interessante Einblicke in unsere Produktion und den Stand der Automatisierung geben“, sagt Florenz Wiegand, Wiegand-Glas. Johann Paulus Paul von Ullrich Präzisionstechnologie Benshausen ergänzt „Es hat sich gelohnt: Ich habe Menschen kennengelernt, die ähnliche Herausforderungen meistern müssen. Der Austausch darüber war sehr bereichernd“. Dass das Netzwerk nicht nur neue Kontakte ermöglicht, sondern auch frühere Verbindungen neu beleben kann, zeigt das Beispiel von Mike Hoffmann von der HST Systemtechnik Suhl: „Das Netzwerktreffen war wirklich interessant – und das Werk von Wiegand-Glas hat mich beeindruckt. Es waren viele spannende Menschen da, und es tut einfach gut, im Austausch zu bleiben. Ich habe hier jemanden wiedergetroffen, bei dem ich vor 25 Jahren mein Schulpraktikum gemacht habe. Seitdem hatten wir keinen Kontakt mehr – und nun begegnen wir uns hier wieder und kamen direkt in Austausch“. Das Format wirkt Diese Rückmeldungen zeigen deutlich: Das Format wirkt. Der Abend knüpfte gezielt an den ersten Netzwerkabend der KAG im Frühjahr an: Viele Teilnehmende hatten konkrete Anliegen und Themen formuliert, die nun aktiv aufgegriffen und in drei praxisnahen Dialogstationen weiterentwickelt wurden. Das Netzwerk wächst also nicht nur in der Breite, sondern auch in der Tiefe – getragen von dem gemeinsamen Ziel, Südthüringen als Innovationsstandort zu stärken. Gemeinsam mehr erreichen – Kooperation im Fokus Die Dialogstation „Regionale Kooperationen“ zeigte, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit steckt. Wo bislang oft nebeneinander gearbeitet wurde, weil schlicht nicht bekannt war, was der Betrieb in der Nachbarschaft eigentlich leistet, entstehen nun erste Ideen für gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Projekte. Der Austausch über bestehende Netzwerke, mögliche Synergien und neue Formate – etwa die Erweiterung des Unternehmerfrühstücks des Friedberg Management Stammtisches um ein Pendant in Suhl oder Zella-Mehlis – stieß auf reges Interesse. Immer wieder war der Wunsch spürbar, Wissen aktiv zu teilen, voneinander zu lernen und neue Verbindungen zu knüpfen. Künstliche Intelligenz – Chancen erkennen, Ängste ernst nehmen Ein weiteres zentrales Thema war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Unternehmensalltag. Die Diskussion an dieser Station war von einer spannenden Mischung aus Neugier, Skepsis und Praxisbezug geprägt. Während einige Unternehmen bereits erste Schritte mit KI andenken – etwa bei der Wartung von Maschinen oder der Unterstützung in der CNC-Programmierung – sind andere noch zurückhaltend. Datenschutz, fehlende Berührungspunkte oder Sorgen um Arbeitsplatzverluste der Mitarbeiter spielten dabei ebenso eine Rolle wie der Wunsch, KI als unterstützendes Werkzeug zu nutzen, nicht als Ersatz für Menschen. Die Diskussion machte deutlich: KI kann ein Gewinn für die Unternehmen sein – wenn sie mit Augenmaß, Transparenz und Schulung in die betrieblichen Abläufe integriert wird. Nachhaltigkeit gemeinsam gestalten Wie nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen kann, zeigte die Station „ Energie & Effizienz “ – und das nicht theoretisch, sondern direkt am Beispiel von Wiegand-Glas. Wiegand-Glas setzen bereits auf eine breite Absicherung ihrer Energieversorgung – unter anderem durch Notfalllösungen vor Ort. Darüber hinaus wurde über Netzentgelte, Speicherlösungen oder Nahwärmenetze gesprochen, und darüber, wie Unternehmen gemeinsam mit Kommunen tragfähige Lösungen entwickeln können. Der Wunsch nach Austausch war groß – ebenso wie das Bewusstsein, dass ökologische und ökonomische Interessen zusammen gedacht werden müssen. Nachhaltigkeit ist längst kein Nischenthema mehr, sondern zentraler Bestandteil moderner Unternehmensführung – auch in Südthüringen. Stimmen aus Wirtschaft und Politik Die Bedeutung dieser Themen spiegelte sich auch in den Redebeiträgen wider. Gastgeber Nikolaus Wiegand von Wiegand-Glas, sprach offen über die Herausforderungen, mit denen Familienunternehmen aktuell zu kämpfen haben: hohe Energiekosten, bürokratische Hürden und steuerliche Belastungen, die die unternehmerische Zukunft zunehmend erschweren. Sein Appell: „Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts nicht nur konservieren, sondern aktiv verbessern – sonst steht viel auf dem Spiel“. Die KAG zeigte sich besonders erfreut über die Teilnahme von Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John an der Netzwerkveranstaltung. Ihr Besuch verdeutlicht die zentrale Rolle, die Südthüringen – insbesondere das Oberzentrum mit seiner mittelständisch geprägten Kompetenzwirtschaft – im wirtschaftspolitischen Zukunftsbild des Landes spielt. Auch Boos-John fand klare Worte: In ihrem Grußwort betonte sie die besondere Rolle von Familienunternehmen für die Region und die Notwendigkeit, politische Entscheidungen stärker an der Praxis auszurichten: „Es braucht mehr Spielraum für die Unternehmen – z.B. bei Unternehmensnachfolgen – und Mut zur Verantwortung auf Seiten der Politik, gerade im Umgang mit Bürokratie und Steuern. Wir müssen Lösungen anbieten, nicht nur Probleme verwalten. Was hier mit dem Netzwerk entsteht, ist ein starker und richtiger Ansatz. Ich finde es wichtig, dass sich die Region vernetzt und tragfähige Strukturen aufbaut. Denn wer die Perspektive des anderen einnimmt, erkennt schnell: Man steht mit seinen Herausforderungen nicht allein da – und manches Problem wirkt im gemeinsamen Austausch plötzlich lösbarer als gedacht.“ Ein starkes Miteinander – und ein Prozess, der weitergeht An diesen Anspruch möchte die KAG mit Formaten wie dem Netzwerktreffen direkt anknüpfen. Sie schafft sie gezielt Räume, in denen konstruktiver Austausch möglich wird – und aus dem Gespräch konkrete Ideen und gemeinsame Schritte entstehen können. Diesen Weg will die KAG konsequent weitergehen. So sind weitere Veranstaltungen bereits in Planung, neue Formate zur Förderung von Kooperation und Innovation in Vorbereitung. Der Anspruch ist klar: Austausch ermöglichen, Lösungen anstoßen und gemeinsam Zukunft gestalten. „In der KAG wollen wir nicht nur kommunale Interessen bündeln, sondern gezielt Brücken bauen – zwischen Unternehmen, Kommunen und Politik. Denn unsere Region steht vor großen Herausforderungen – und genau deshalb braucht es ein starkes Netzwerk, das wirtschaftliche Impulse setzt, Innovation fördert und regionale Stärken sichtbar macht.“, so André Knapp, Vorsitzender der KAG und Oberbürgermeister der Stadt Suhl. Ein weiterer, wichtiger Schritt hin zu mehr Verbindlichkeit ist bereits in Vorbereitung: Die KAG soll künftig als Zweckverband strukturell gestärkt werden – ein klares Zeichen für nachhaltiges Engagement und gemeinsame Verantwortung. Was einst als Arbeitsgemeinschaft begann, entwickelt sich so zu einem institutionell verankerten Netzwerk – getragen von vier Städten, die nicht nur geographisch nah beieinanderliegen, sondern auch eine gemeinsame Zukunft gestalten wollen: Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis.
- Versand von Ausweisdokumenten und Führerscheinen direkt nach Hause möglich
Ab 01.05.2025 bietet die Bundesdruckerei jetzt auch optional die Möglichkeit an, die im Amt beantragte Ausweisdokumente (Reisepass oder Personalausweis) kostenpflichtig direkt an die Hauptwohnung der antragstellenden Person zu schicken. Die Gebühr dafür beträgt 15,00 Euro. Der Versand ist nur möglich, soweit noch ein anderes Ausweisdokument vorhanden ist. Dieses ist bei Zustellung dem Angestellten der Post vorzulegen. Beispielsweise beantragen Sie einen Reisepass, den Sie sich zuschicken lassen wollen. Der bisherige Reisepass wird durch die Einwohnermeldebehörde bei Antragstellung des neuen Reisepasses ungültig gemacht. Bei der Zustellung vom neuen Reisepass ist der Personalausweis dem Postzusteller vorzulegen. Der Versand ist nicht möglich, wenn Personalausweis und Reisepass gleichzeitig beantragt werden. Außerdem können Reisepässe nicht an minderjährige Personen (Person ist unter 18 Jahre alt) und Personalausweise nicht an Personen unter 16 Jahren verschickt werden. Der Versand des Ausweisdokuments erfolgt durch die Deutsche Post AG. Der Ausweis kann nur an den Hauptwohnsitz in Deutschland geschickt werden. Weiterhin muss die Entgegennahme persönlich durch den Ausweisinhaber erfolgen. Es empfiehlt sich, bei Beantragung eine E-Mail-Adresse zu hinterlegen, damit die Deutsche Post AG weitere Informationen über die Zustellung mitteilen kann. Sind Sie zum Zeitpunkt der Zustellung nicht zu Hause, wird das Ausweisdokument zur Abholung sieben Tage in einer Postfiliale hinterlegt. Wenn Sie den Ausweis in der Frist nicht bei der Post abholen, wird dieser zurück an die Einwohnermeldebehörde geschickt, bei welcher die Abholung dann erfolgen kann. Des Weiteren hat die Bundesdruckerei schon vor einiger Zeit die Möglichkeit des Direktversandes für die Zusendung des Führerscheins eröffnet. Die Kosten hierfür belaufen sich derzeit auf 5,31 € netto. Die Bezahlung der jeweiligen Gebühr erfolgt direkt bei Antragstellung. Der Vorteil des Direktversands für Sie als Bürger ist, dass ein erneutes Aufsuchen der Verwaltung zur Abholung des jeweiligen Dokuments unterbleiben kann.
- Heiße Tage voraus: So bleiben Haut, Kreislauf und Haustiere geschützt
Warum ist der UV-Index wichtig – und ab wann muss ich mich schützen? Der UV-Index (UVI) zeigt, wie stark die UV-Strahlung heute ist. Schon ab einem Wert von 3 kann ungeschützte Haut innerhalb kurzer Zeit geschädigt werden – Schutz ist dann notwendig . Tipp: Den aktuellen UV-Index für unsere Region finden Sie beim Deutschen Wetterdienst: Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Leistungen - UV-Gefahrenindex oder nahezu auf jedem Smartphone über die Wetter-App sichtbar, meist direkt in der Tagesübersicht oder unter „Details“. Wer ist bei Hitze besonders gefährdet? Kleinkinder & Babys: Sie können auf Grund der Körperproportionen ihre Körpertemperatur schlechter regulieren. Sie sind darauf angewiesen, Flüssigkeit zum Trinken angeboten zu bekommen. Ältere Menschen: Das Durstgefühl nimmt im Alter ab. Viele nehmen Medikamente, deren Wirkung sich bei Hitze oder Flüssigkeitsmangel verändern kann. Chronisch kranke Menschen: Besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte man bei Hitze besonders vorsichtig sein und sich im Zweifel ärztlich beraten lassen. Wichtiger Hinweis: Kinder niemals im Auto zurücklassen! Auch bei milden Außentemperaturen wird es im Fahrzeuginneren schnell lebensgefährlich heiß. Wie schütze ich mich bei starker Sonne? Sonnencreme LSF 30+ , wasserfest, großzügig 30 Minuten vor dem Rausgehen auftragen, regelmäßig nachcremen. Helle, luftige Kleidung, Sonnenhut, UV-Schutzbrille. Mittagszeit meiden: Zwischen 11 und 16 Uhr bevorzugt im Schatten oder drinnen bleiben. Ausreichend trinken: Auch ohne Durstgefühl regelmäßig Wasser oder ungesüßten Tee. Körperliche Belastung reduzieren: Sport und schwere Arbeiten in die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Was tun bei Hitzeschock? In den Schatten oder einen kühlen Raum begeben/ bringen. Kleidung lockern, Stirn/Nacken/Handgelenke mit Wasser (nicht eiskalt!) befeuchten, Luft zufächeln. Flach lagern, Beine leicht hochlagern. Bei klarem Bewusstsein kleine Schlucke Wasser nehmen/ geben. Wenn sich der Zustand nicht bessert oder Kreislaufprobleme zunehmen: ärztliche Hilfe holen. Wie schütze ich Haustiere bei heißen Tagen? Nie im Auto lassen! schon nach wenigen Minuten entsteht akute Lebensgefahr. Spaziergänge früh oder spät: Asphalt mit Handrücken testen, ist er zu heiß, ist er es auch für Pfoten. Immer frisches Wasser anbieten, mehrere Näpfe im Schatten aufstellen. Kühle Rückzugsorte schaffen: z.B. feuchte Handtücher, schattige Gartenstellen oder gut gelüftete Innenräume. Warnzeichen wie starkes Hecheln, Schwäche oder glasige Augen ernst nehmen, Tier leicht befeuchten, an einen kühlen Ort bringen und ggf. Tierarzt kontaktieren. Wo finde ich in Suhl kühle Orte zum Aufatmen? 🌳 Schattige Plätze im Freien Herrenteich: Am Rand der Innenstadt gelegen, bietet der Teich viel Schatten und Ruhe, ideal für eine entspannte Pause im grünen. Stadelstraße: Schattige Sitzgelegenheiten und ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen laden hier zum Verweilen ein. 🏛 Kühle Innenräume Kirchenräume (Sankt-Marien- und Kreuzkirche): Die Kirchen in der Innenstadt laden bei großer Hitze zum stillen Verweilen ein. Angenehm kühl, ruhig und atmosphärisch. Waffenmuseum Suhl: Das Museum in historischen Gemäuern bietet nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte der Waffenherstellung, es bleibt auch bei Hitze angenehm kühl. ( Eintritt erforderlich) 🌞 Orte die Sie zur Mittagszeit besser meiden sollten Marktplatz: Großflächig gepflastert, kaum Schatten. Die Hitze staut sich, besonders an windstillen Tagen. Lieber morgens und abends aufsuchen. Steinweg (Fußgängerzone): Stark versiegelt, wenig grün. Die Sonne trifft auf Beton und Glas. Tipp: Schattenbereiche vor Geschäften oder am Dianabrunnen nutzen. Haben Sie noch Fragen? Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich gerne an unser Gesundheitsamt unter gesundheitsamt@stadtsuhl.de .
- Einladung zur 11. Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrates Suhl
Mittwoch, 30. April 2025, um 17:00 Uhr (öffentlicher Teil ab ca. 17.45 Uhr) im Alten Rathaus, Großes Sitzungszimmer (Marktplatz 1, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 05.06.2025
- Sprechzeiten am ersten Samstag im Monat ohne vorherige Terminvergabe möglich
Die Einwohner-, Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden öffnen ab Juni 2025 (07.06.2025) an jedem ersten Samstag im Monat den Schalterbereich für die Bearbeitung von Bürgeranliegen dieses Fachbereiches in der Sprechzeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr auch ohne eine vorherige Terminvergabe. Diese Testphase läuft bis zum Ende diesen Jahres. An den Samstagssprechtagen bitten wir Sie, Tickets im Warteraum der Einwohnermelde- und Zulassungsbehörde zu ziehen, welche zum Aufruf der Bürger notwendig sind. Bitte erscheinen Sie rechtszeitig vor Ende der Sprech- und Öffnungszeit und planen Sie eventuelle Wartezeiten ein. Um Wartezeiten zu vermeiden oder Anliegen an anderen Wochentagen zu erledigen, können weiterhin Termine über www.suhl.eu gebucht werden. Soweit sich Samstagssprechtage aufgrund von Feiertagen verschieben, erfolgt eine separate Information. Ihre Einwohner-, Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden der Stadt Suhl
- Einladung zur 11. Sitzung des Sozialausschusses des Stadtrates der Stadt Suhl
Dienstag, 10. Juni 2025, um 17:00 Uhr, Raum 7, Neues Rathaus (Friedrich-König-Straße 42, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 04.06.2025
- Einladung zur 13. Sitzung des Finanz-, Vergabe- und Rechnungsprüfungs-ausschusses des Stadtrates der Stadt Suhl
Dienstag, 10. Juni 2025, um 17:00 Uhr im Neuen Rathaus, Raum 8 (Friedrich-König-Straße 42, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 04.06.2025












