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  • Sommer & Lebensmittel: Tipps für mehr Frische und Sicherheit

    Im Sommer sind frische Salate, kalte Speisen oder ein Eis besonders beliebt und viele verbringen ihre Mahlzeiten draußen, bei Ausflügen, im Garten oder auf dem Balkon. Doch gerade bei sommerlichen Temperaturen ist es besonders wichtig, empfindliche Lebensmittel richtig zu kühlen und hygienisch zu behandeln, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Besonders für Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit geschwächten Immunsystem kann verdorbenes Essen schnell zur Gefahr werden. Dieser Artikel gibt praktische Alltagstipps, wie Sie auch bei Wärme sicher mit Lebensmitteln umgehen, beim Einkauf, unterwegs, zu Hause oder beim Picknick. Ergänzend lohnt sich auch ein Blick in unseren Beitrag : Heiße Tage voraus: So bleiben Haut, Kreislauf und Haustiere geschützt Warum verderben Lebensmittel bei Wärme schneller? Bereits bei wärmeren Außentemperaturen könne sich Keimen auf Lebensmittel schnell vermehren. Besonders eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Milchprodukte oder auch Mayonnaise oder Joghurtdressings sind anfällig, ebenso wie vorbereitete Salate oder angebrochene Dips. Ohne durchgehende Kühlung verderben solche Speisen schnell. Neben klassischen Keimen wie Salmonellen oder E. coli können auch toxinbildende Bakterien zur Gefahr werden, also Keime die giftige Stoffwechselprodukte (Toxine) bilden, selbst wenn das Lebensmittel äußerlich noch unauffällig erscheint. Wichtiger Hinweis zu typischen Keimen bei sommerlichen Temperaturen finden Sie im Beitrag „Grillspaß ohne Keime: Was Sie über Hygiene beim Zubereiten wissen sollten“ Grillspaß ohne Keime: Was Sie über Hygiene beim Zubereiten wissen sollten . ️Worauf sollte ich beim Einkauf achten Kühlpflichtige Produkte immer zuletzt einpacken, z.B. Fleisch, Fisch, Milchprodukte Kühltasche mit Kühlakkus mitnehmen, besonders bei längeren Wegen oder beim Einkauf auf dem Wochenmarkt Auf unbeschädigte, saubere Verpackung achten, keine aufgeblähten Deckel, keine Risse oder auslaufende Flüssigkeit Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Verbrauchsdatum beachten: Produkte mit Verbrauchsdatum (z.B. Hackfleisch, frischer Fisch) müssen bis zu diesem Datum verbraucht werden. Produkte mit MDH sind oft auch nach Ablauf noch genießbar, prüfen Sie Aussehen, Geruch und Geschmack. In vielen Supermärkten gibt es spezielle Kühlzonen für reduzierte Produkte mit kurzem MDH oder Verbrauchsdatum. Wer dort zugreift handelt nachhaltig, sollte aber besonders bei tierischen Produkten wie Fleisch oder Fisch auf einen zeitnahen Verbrauch achten. Achtung: Erhitzen verlängert nicht automatisch die Haltbarkeit. Auch wenn Keime durch Hitze abgetötet werden, ist ein Produkt mit nahenden MDH oder Verbrauchsdatum nicht länger lagerfähig, es sollte direkt verzehrt werden. So bringen Sie Lebensmittel sicher nach Hause Nach dem Einkauf sollten empfindliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte, Salate mit Dressing, frische Säfte oder Speiseeis möglichst zügig nach Hause gebracht und gekühlt werden. Bei Umgebungstemperaturen um die 30⁰C und einer unterbrochenen Kühlkette reicht bereits etwa eine Stunde, damit sich in empfindlichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch gesundheitsgefährdende Keime stark vermehren können. Wer dann noch ggf. im Stau steht oder weitete Wege zu erledigen hat, sollte sich bewusst machen, das ein späteres Verarbeiten dieser Produkte nicht mehr sicher sein kann. Was ist mit selbstgemachten Speisen? Selbstgemachte Speisen wie Salate mit Mayonnaise, Joghurtdressings oder andere Milchprodukte sollten bei warmen Wetter nur portionsweise aus dem Kühlschrank genommen werden, also nur so viel wie benötigt wird. Der Rest bleibt am besten kühl, bis er gebraucht wird. Diese Produkte verderben bei Wärme besonders schnell und sollten nach dem Essen zügig wieder in den Kühlschrank gestellt werden. Reste sollten spätestens nach zwei Stunden gekühlt werden. Speisen die längere Zeit ungekühlt standen, sollten am nächsten Tag nicht mehrt verzehrt werden. ️Wie lagere ich empfindliche Lebensmittel richtig? Rohes Fleisch und Fisch  sollten stets im Kühlschrank gelagert werden, ideal sind Temperaturen zwischen 2⁰C und 4⁰C Milchprodukte, Mayonnaise, Joghurtdressings und Dips sollten immer in gut schließenden Behälter gekühlt gelagert und rasch verbraucht werden Gefrorenes (Bsp. Speiseeis) sollte möglichst gefroren bleiben, längere Unterbrechungen der Kühlkette vermeiden. Wenn es stark angetaut oder weich geworden ist, sollte es nicht mehr erneut eingefroren werden. Frisches Obst und geschnittenes Gemüse  möglichst kühl und trocken lagern, direkte Sonne oder lange Lagerung bei Wärme fördern Schimmelbildung Was ist aus hygienischer Sicht zu beachten? Hände gründlich waschen, besonders nach Kontakt mit rohen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch oder Eiern Rohes und Gekochtes immer getrennt behandeln, idealerweis mit verschieden Brettern, Messern oder Schüsseln Zubereitete Speisen sollten abgedeckt oder in gut schließenden Behältern aufbewahrt und möglichst bald wieder gekühlt werden Eis aus Automaten, worauf sollte man achten? Bei Eisautomaten auf Sauberkeit und wenn vorhanden Temperaturanzeige achten Automaten, die direkter Sonne ausgesetzt oder sichtbar verschmutzt sind, lieber meiden Das Eis sollte festgefroren sein und nicht deformiert oder angetaut wirken Was ist mit Getränken aus Flaschen? Ob Wasser, Cola oder Bier: Trinken direkt aus der Flasche kann zur Keimquellen werden. Über Speichel gelangen Bakterien aus dem Mund zurück in die Flasche. Bleibt Restflüssigkeit über Stunden bei Wärme stehen, können sich dort Keime leicht vermehren, selbst in alkoholischen Getränken. Daher: Flasche lieber austrinken oder den Rest in ein sauberes Glas füllen. Ein häufiger Irrglaube: „Alkohol tötet Keime ab.“ Doch das stimmt nur bedingt, denn dafür ist eine Alkoholkonzentration von mindestens 60% Vol. erforderlich. Gängige alkoholische Getränke wie Bier, Wein, Liköre oder Schnaps liegen jedoch meist deutlich darunter, selbst ein klassischer Kräuterschnaps enthält in der Regel nur rund 40%. Zum Vergleich: Desinfektionsmittel enthalten meist 70-80% Alkohol, um zuverlässig gegen Keime zu wirken. Was ist mit Grillen? Das Grillen ist im Sommer sehr beliebt und bringt eigene hygienische Herausforderungen mit sich. Ausführliche Hinweise dazu finden Sie im Beitrag „Grillspaß ohne Keime“ Grillspaß ohne Keime: Was Sie über Hygiene beim Zubereiten wissen sollten . Haben Sie noch Fragen? Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich gerne an: Veterinaer-Lebensmittelueberwachung@stadtsuhl.de

  • Einladung zur 14. Sitzung des Stadtrates der Stadt Suhl

    Mittwoch, 27. August 2025, 17:00 Uhr im Oberrathaussaal des Alten Rathauses (Marktplatz 1, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 22.08.2025

  • City-Biathlon im Oberzentrum Südthüringen: Sport, Spaß und Begegnung für die ganze Region

    Mit dem dritten gemeinsamen City-Biathlon hat die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) für ein Oberzentrum Südthüringen erneut gezeigt, wie gelebte Zusammenarbeit zwischen Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis aussieht. Mehr als ein sportliches Kräftemessen bot die Veranstaltung ein starkes Bild dafür, wie Sport, Wirtschaft und Bürgerschaft die Region gemeinsam bewegen. „Der City-Biathlon zeigt, wie viel Spaß es macht, wenn Unternehmen, Mitarbeitende und Bürger gemeinsam aktiv sind – auf der Strecke genauso wie beim Miteinander in unseren Städten“, sagt Alexander Brodführer, Bürgermeister von Schleusingen und Vorsitzender der KAG. Mit ihrer Staffel „Die Vier Musketiere“ eröffneten er und seine Amtskollegen, André Knapp (Oberbürgermeister Suhl), Daniel Fischer (Bürgermeister Oberhof) und Thomas Bischof (Erster Beigeordneter Zella-Mehlis) das Rennen zum Citybiathlon am 17. August im Kurpark Oberhof und erreichten am Ende Platz acht.   Zwölf hochmotivierte Staffeln sowie 64 Einzelstarter starteten auf der Oberhofer Strecke, begleitet von einem begeistertem Publikum. Den Sieg sicherte sich das Azubi-Team „Alte Hasen“ der Firma Böhm aus Zella-Mehlis. Die Oberhofer Sport- und Event GmbH erreichte Platz zwei, während die SNG Suhler Nahverkehrsgesellschaft mit ihrer Staffel „Der Bus hat keine Bremsen“ den dritten Rang belegte. „Es war auch in diesem Jahr wieder eine schöne Veranstaltung und hat allen Kolleginnen und Kollegen viel Spaß gemacht. Wir freuen uns sehr über den dritten Platz“, so Marcel Will, Teamkapitän der SNG.   Sport verbindet Bürger, Gäste und Unternehmen „Dass Unternehmen wie SNG, Boehm und die Oberhofer Sport- und Event GmbH auch in diesem Jahr wieder mit dabei waren – teils sogar mit mehr Staffeln als im Vorjahr – zeigt deutlich, dass sich der City-Biathlon Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil des regionalen Veranstaltungskalenders entwickelt. Dabei wirkt er wie ein regionaler Firmenlauf: Er stärkt den Teamgeist in den Unternehmen, bietet ihnen die Möglichkeit, sich vor Ort zu präsentieren, verbindet Bürgerinnen und Bürger und schafft neue Begegnungen zwischen Wirtschaft und Kommune“, so Brodführer.   Gerade diese vielen Begegnungs-und Austauschmöglichkeiten machen das Besondere des City-Biathlons aus: Unternehmensmannschaften, Bürger und Gäste stehen gemeinsam an der Startlinie. Mitmachangebote wie Laserschießen, Skiroller-Tests über Arno Barthelmes oder Kreativaktionen am Bastelstand der KAG sowie das Rahmenprogramm des Oberhofer Stadtfests rundeten das Angebot ab. Auch Martin Bremer von der Biathlon Deutschland Tour lobte die Organisation: „Es ist etwas Besonderes für die Biathlon-Tour, in die Heimat unserer Sportart – nach Oberhof ins Oberzentrum Südthüringen – zu kommen. Die Begeisterung und die tolle Organisation machten die Etappe im Oberhofer Kurpark zu einem der schönsten und stimmungsvollsten Events der Tour“.   Ausblick: Tradition mit Zukunft Mit spannenden Wettkämpfen, einem verdienten Sieg der Böhm-Azubis, einem stimmungsvollen Rahmenprogramm und vielen Besuchern war der City-Biathlon 2025 ein toller Erfolg. Für die KAG ist er längst mehr als eine Sportveranstaltung: Er ist ein Symbol für Zusammenhalt und das gemeinsame Profil des Oberzentrums Südthüringen. Eine Fortsetzung im Jahr 2026 ist angedacht.   ******************* Hintergrund zur KAG In der KAG arbeiten die Bürgermeister und die Mitarbeiter der vier Städte Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Schleusingen auf mehreren Ebenen zusammen. Gemeinsam werden Themen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen ausgetauscht. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Regionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2021 sowie das Strategische Regionale Entwicklungskonzept Oberzentrum Südthüringen aus 2024. Die dort aufgezeigten Stärken zu stärken und weiterzuentwickeln ist Aufgabe der KAG. Beide Konzepte können auf der Website des Oberzentrums eingesehen werden: www.oberzentrum-suedthueringen.de .   ******************* Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten  wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten  weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln.   ******************* Bild: Bürgermeister Mit ihrer Staffel „Die Vier Musketiere“ eröffneten Alexander Brodführer (dritter von links), Bürgermeister von Schleusingen und Vorsitzender der KAG und seine Amtskollegen, André Knapp (Oberbürgermeister Suhl, vierter von links), Daniel Fischer (Bürgermeister Oberhof, erster von links) und Thomas Bischof (Erster Beigeordneter Zella-Mehlis, zweiter von links) das Rennen zum Citybiathlon am 17. August im Kurpark Oberhof und erreichten am Ende Platz acht. /Quelle: Steffen Hertel   Bild: Daniel Fischer „Der City Biathlon war eine gute Veranstaltung für Oberhof und die KAG. Mit der gezeigten Leistung bin ich sehr zufrieden. Das laufen ging ohne Probleme, nur beim Schießen gibt es noch Trainingsbedarf“, sagt Daniel Fischer über seine Teilnahme am Citybiathlon 2025. /Quelle: Steffen Hertel   Bild: Siegerehrung Den Sieg sicherte sich das Azubi-Team „Alte Hasen“ der Firma Böhm aus Zella-Mehlis. Die Oberhofer Sport- und Event GmbH erreichte Platz zwei, während die SNG Suhler Nahverkehrsgesellschaft mit ihrer Staffel „Der Bus hat keine Bremsen“ den dritten Rang belegte. /Quelle: Steffen Hertel   Bild: Bastelstand Mitmachangebote wie Laserschießen, Skiroller-Tests über Arno Barthelmes oder Kreativaktionen am Bastelstand der KAG sowie das Rahmenprogramm des Oberhofer Stadtfests rundeten das Angebot zum Citybiathlon ab. /Quelle: Fabian Weigel   Bild: Skiroller_DH Arno Barthelmes lud zum  SRB Skiroller Testen ein. /Quelle: Daniela Heßler

  • Einladung zur 13. Sitzung des Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschusses des Stadtrates der Stadt Suhl

    Donnerstag, 21. August 2025, um 17:00 Uhr im Neuen Rathaus, Raum 8 (Friedrich-König-Straße 42, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 15.08.2025

  • Einladung zur 15. Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrates der Stadt Suhl

    Mittwoch, 20. August 2025, um 17:00 Uhr im Alten Rathaus, Großes Sitzungszimmer (Marktplatz 1, 98527 Suhl) Veröffentlicht am:14.08.2025

  • Einladung zur 14. Sitzung des Finanz-, Vergabe- und Rechnungsprüfungs-ausschusses des Stadtrates der Stadt Suhl

    Dienstag, 19. August 2025, um 17:00 Uhr im Neuen Rathaus, Raum 8 (Friedrich-König-Straße 42, 98527 Suhl) Veröffentlicht am: 14.08.2025

  • Zecken – Fragen und Antworten für einen sicheren Aufenthalt im Freien

    In wärmeren Monaten steigt die Aktivität von Zecken. Dieser kurze Leitfaden beantwortet wichtige Fragen und gibt Tipps, wie Sie sich und Ihre Familie schützen können. Wann und wo sind Zecken aktiv? Zecken sind ab 7⁰C aktiv. Das bedeutet, dass das Risiko einer Infektion im Sommer am höchsten ist, aber auch im Frühling, Herbst und in warmen Wintermonaten. Sie halten sich überwiegend in niedrigen bis mittleren Buschwerk auf, aber auch im Laub. Zecken lassen sich nicht von Bäumen fallen, weil sie erst gar nicht hinaufklettern. Dies bedeutet, dass besonders in Gärten und bei Aktivitäten im Freien, wie beim Wandern, Vorsicht geboten ist. Wie verbreiten sich Zecken? Durch Zugvögel können Zecken über Kontinente hinweg verbreitet werden, wodurch z.B. die Hundezecke, ursprünglich aus Südeuropa, nach Deutschland gelangt ist. Aber auch heimische Vögel transportieren Zecken an Orte, an denen sie nicht erwartet werden, und tauchen auch in Regionen auf, in denen man sie normalerweise nicht vermutet. Sie reisen zudem als blinde Passagiere bei Holztransporten mit und können sogar mit Haustieren oder mit in der Natur gepflückten Blumen oder Zweigen von Sträuchern in unsere Wohnungen gelangen. Welche Krankheiten können durch Zecken übertragen werden? FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis):  Das FSME-Virus befindet sich bereits in der Speicheldrüse der Zecke, sodass in der Regel kurz nach dem Zeckenbiss übertragen werden kann. Borreliose (Lyme-Borreliose):  Die Übertragung des Bakteriums erfolgt normalerweise erst, wenn die Zecke über einen längeren Zeitraum – in der Regel 24 bis 48 Stunden – am Menschen haftet. Aufgrund der unterschiedlichen Übertragungszeiten ist es besonders wichtig, Zecken schnell zu entfernen, um das Risiko der Borreliose-Infektion zu minimieren, während eine rasche Entfernung bei FSME nicht immer vor einer Virusübertragung schützt. Wie gestaltet sich FSME und Borreliose in Deutschland – Risikogebiete und Fallzahlen? FSME: Das Robert Koch-Institut (RKI) weist offiziell FSME-Risikogebiete aus ( FSME-Risikogebiete in Deutschland 2025 ), darunter 3 neu benannte Gebiete im Norden, Süden und Osten Deutschland. Auch unsere Stadt Suhl zählt zu den Risikogebieten. In diesen Gebieten tragen lediglich 0,1 % bis 5 % der Zecken das FSME-Virus in sich, was insgesamt ein relativ geringes Infektionsrisiko bedeutet. Die Fallzahlen haben sich jedoch deutlich verändert: Im Jahr 2014 wurden 283 FSME-Fälle in Deutschland bestätigt, während es 2024 bereits 773 Fälle gab – die Zahl hat sich somit mehr als verdoppelt Borreliose: Für die Borreliose gibt es keine offiziell definierten Risikogebiete, da die regionalen Infektionsraten stark variieren. Lokale Daten zeigen, dass Borreliose-Fälle in Suhl häufiger gemeldet werden als FSME-Fälle. In den letzten zehn Jahren schwanken die jährlichen Fallzahlen deutlich. Borreliose Fälle wurden zwischen 21 bis 51-mal gemeldet. FSME kamen zwischen einmal und viermal zur Meldung. Welche Symptome zeigen FSME und Borreliose – und wie verlaufen die Erkrankungen? FSME: Das Virus wird in der Regel kurz nach dem Zeckenstich übertragen. Die Inkubationszeit liegt zwischen 7 und 14 Tagen, in Einzelfällen auch bis zu 28 Tagen. Bei 70 bis 95 % der Infizierten treten zunächst gar keine oder nur milde, grippeähnlichen Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Bei einigen Betroffenen entwickelt sich bereits nach etwa einer Woche eine erneute Fieberphase, die von schweren Symptomen begleitet sein kann, wie Entzündungen der Hirnhäute, des Gehirns oder teilweise auch des Rückenmarks sowie Übelkeit, Erbrechen, Lähmungen der Arme und Beine, Schluck- und Sprechstörungen und anhaltender starker Müdigkeit. Borreliose:  Die Erreger der Borreliose sind Bakterien der Gattung Borrelia . Diese werden in der Regel erst nach 24 bis 48 Stunden übertragen, wenn die Zecke am Menschen haftet. Häufig äußert sich eine Borreliose zunächst durch einen charakteristischen Hautausschlag an der Bissstelle, bekannt als Wanderröte (ringförmiger Hautausschlag). Begleitend können Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen auftreten. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt und mit Antibiotika behandelt, können in späteren Stadien chronische Beschwerden auftreten. Dazu gehören anhaltende Schmerzen, Nervenausfälle, Arthrose und neurologische Beeinträchtigungen, die die Lebensqualität erheblich einschränken. Somit ist eine frühe Diagnose entscheidend, um schwerwiegende Spätfolgen zu vermeiden. Es ist wichtig zu betonen, dass Erkrankte nicht ansteckend sind. Wie können Sie Zeckenbisse vermeiden und sich vor FSME und Borreliose schützen? Kleidung:  Tragen Sie helle, langärmlige Kleidung und lange Hosen – so lassen sich Zecken auf heller Kleidung leichter entdecken. Körperabsuche:  Nach dem Aufenthalt im Freien sollten Sie sich und Ihre Kinder gründlich nach Zecken absuchen. Zeckenentfernung Verwenden Sie eine feine Pinzette oder spezielle Zeckenentfernungsinstrumente (z.B. Zeckenzange oder Zeckenkarte). Greifen Sie die Zecke so nah wie möglich an der Haut, also an Ihrem Kopf, niemals am Körper und entfernen Sie sie behutsam. Vermeiden Sie es, die Zecke vor der Entfernung mit Öl oder anderen Substanzen zu beträufeln, da dies die Abgabe von Speichel und Erregern begünstigen kann. Desinfizieren Sie die betroffene Stelle nach der Entfernung. Impfung Insbesondere in den FSME-Risikogebieten – zu denen auch Suhl zählt – wird eine vollständige Impfung dringend empfohlen. Der vollständige Impfschutz umfasst 3 Impfungen. Die erste und zweite Impfung erfolgen im Abstand von 2 bis 12 Wochen, die dritte Impfung folgt 5 bis 12 Monate später. Der Schutz hält etwa drei Jahre, danach sollte eine Auffrischung in Betracht gezogen werden. Wichtiger Hinweis Da es gegen Borreliose keine Impfung gibt, ist eine Beobachtung der Bissstelle und bei ersten Symptomen ein rascher Arztbesuch essenziell, um eine erfolgreiche Antibiotikatherapie einzuleiten. Haben Sie noch Fragen? Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich gerne an unser Gesundheitsamt unter gesundheitsamt@stadtsuhl.de . Bleiben Sie informiert und schützen Sie sich und Ihre Familie vor Zeckenbissen!

  • Globale Talente für präzise Zukunft im Oberzentrum Südthüringen: Kemmer Hartmetallwerkzeuge investiert in internationale Fachkräfte

    Zum Ausbildungsstart von drei jungen Talenten aus Vietnam und der Mongolei besuchte die Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen die Kemmer Hartmetallwerkzeuge GmbH in Zella-Mehlis. Der Termin zeigt auf, wie Unternehmen durch gezielte Kooperationen mit spezialisierten Fachkräfteprogrammen, konsequenter Talentförderung und einer gelebten Willkommenskultur maßgeblich zum Erfolg der Präzisionstechnologie in der Region beitragen.   „Für mich ist das hier eine neue Chance und ein großer Schritt. Ich möchte in Deutschland Karriere machen und meine Familie unterstützen“, sagt Manh Tien Nhu, einer der neuen Azubis. Er und die anderen beiden neuen Fachkräfte bringen eine hohe technische Motivation, ebenso wie einen schulischen Abschluss auf Abiturniveau mit. Unterstützt werden sie von einem erfahrenen Mitarbeiter, der selbst bei Kemmer gelernt hat, sowie den Ausbildern Florian Kantner und Martin Kühnhold. Direkt zum Start gab es einen Unternehmensrundgang, einen Ausflug zu den Sportstätten in Oberhof und einen Willkommensrucksack – ein klares Zeichen für gelebte Integration. Auch abseits des Arbeitsplatzes wollen die Auszubildenden in ihrer neuen Heimat aktiv ankommen: Fußball, Badminton, Basketball und Tischtennis stehen ganz oben auf ihrer Liste. Die Vereinsvielfalt und modernen Sportanlagen im Oberzentrum Südthüringen bieten dafür beste Voraussetzungen, um sportlichen Interessen nachzugehen und schnell Anschluss zu finden.   Individuelle Förderung und moderne Ausbildung Kemmer verbindet handwerkliche Präzision mit digitalen Prozessen. So punktet das Unternehmen neben technischem Know-how auch mit einer modernen Ausbildungsumgebung: Die Software-Durchdringung der Arbeitsplätze ist hoch, die Fertigung abwechslungsreich – dank Spezialisierung auf Sonderwerkzeuge und Einzelteile für die Zerspanung.   Auch die individuelle Förderung steht im Fokus: Berufsschule, Sprachbarrieren, Prüfungen – wo Unterstützung nötig ist, wird sie organisiert. So erhalten die Azubis z. B. Nachhilfe in Deutsch in Suhl und werden dafür vom Betrieb freigestellt. Perspektivisch stehen den Azubis nach erfolgreichem Abschluss viele Wege offen: Übernahme, Weiterbildung, Meisterqualifikation oder ein anschließendes Technikstudium – bei Kemmer ist all das möglich. „Das Thema Ausbildung hat grundsätzlich einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen. Es ist unser klares Ziel, jungen Menschen den Einstieg in ein anspruchsvolles und zukunftsorientiertes technisches Berufsfeld zu ermöglichen – und sie auf diesem Weg individuell zu begleiten. Die Ausbildung internationaler Fachkräfte bedeutet dabei nicht nur die eigene Fachkräftesicherung, sondern auch Verantwortung und Integration. Ab dem ersten Tag sind die Auszubildenden ein Teil unseres Teams!“, betont Betriebsleiter Michael Böhner.    Partner schaffen Perspektiven – auch international Die drei internationalen Fachkräfte wurden durch die Tibor GmbH und die IHK Südthüringen vermittelt, die gezielt junge Talente im Ausland ansprechen, sprachlich vorbereiten und beim Ankommen begleiten. Die Programme setzen bereits im Heimatland an, bieten ein Jahr Deutschunterricht und begleiten den Übergang ins Unternehmen.   „Für unsere Region ist es ein starkes Signal, wenn Unternehmen wie Kemmer über gezielte Kooperationen junge Talente gewinnen und fördern – gerade in einem Kompetenzbereich wie der Präzisionstechnologie“, betont Alexander Brodführer, Bürgermeister von Schleusingen und Vorsitzender der KAG Oberzentrum Südthüringen. „Solche Beispiele zeigen, wie die wirtschaftliche Stärke im Oberzentrum Südthüringen erhalten wird und zugleich neue Impulse verankert werden.“   ******************* Infokasten: Kemmer Hartmetallwerkzeuge GmbH Die KEMMER Hartmetallwerkzeuge GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen mit rund 60 Mitarbeitenden. Es ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Stech- und Stechdrehwerkzeugen, darunter Standard- und Sonderlösungen für Anwendungen wie Abstechen, Einstechen, Formstechen und Gewindeschneiden. Das firmeneigene Werkzeugsystem Griplock ® sowie spezielle Beschichtungen ermöglichen dabei auch die Bearbeitung anspruchsvoller und gehärteter Materialien. Am Standort Zella-Mehlis produziert Kemmer bereits seit 1993 und verfügt hierzu über Maschinen zum Fräsen, Schleifen, Drehen, Laserschweißen sowie Erodieren.   ******************* Hintergrund zur KAG In der KAG arbeiten die Bürgermeister und die Mitarbeiter der vier Städte Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Schleusingen auf mehreren Ebenen zusammen. Gemeinsam werden Themen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen ausgetauscht. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Regionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2021 sowie das Strategische Regionale Entwicklungskonzept Oberzentrum Südthüringen aus 2024. Die dort aufgezeigten Stärken zu stärken und weiterzuentwickeln ist Aufgabe der KAG. Beide Konzepte können auf der Website des Oberzentrums eingesehen werden: www.oberzentrum-suedthueringen.de .   ******************* Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten  wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten  weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln.   ******************* Bild: 2025_Kemmer Azubis Drei internationale Auszubildende – zwei aus Vietnam, einer aus der Mongolei – werden in den kommenden drei Jahren zu Zerspanungsmechanikern ausgebildet. Sie bringen eine hohe technische Motivation mit, ebenso wie einen schulischen Abschluss auf Abiturniveau. V.l.n.r.:  Dang Quyen Phan; Florian Kantner (Ausbilder), Quoc Dat Tran, Manh Tien Nhu, Tuguldur Uuganchimeg, Martin Kühnhold (Ausbilder); Michael Böhner (Betriebsleiter) /Quelle: Estelle Gutberlet

  • Talente fördern im Oberzentrum Südthüringen: Boehm Group setzt auf individuelle Ausbildung und regionale Zusammenarbeit

    Mit flexiblen Lösungen sowie einer engen Zusammenarbeit mit regionalen Bildungspartnern zeigt die Boehm Group in Zella-Mehlis, wie moderne Ausbildung im Oberzentrum Südthüringen aussehen kann. Gleichzeitig wirft das Beispiel die Frage auf, wie regionale Betriebe noch besser zusammenarbeiten könnten – etwa, wenn es um Ferienpraktika, Azubi-Besuche oder den Austausch bei Engpässen geht. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen nimmt die Themen mit – als Einladung zum Austausch darüber, wie Ausbildung gemeinsam noch stärker gemacht werden kann.   Lars Opatz, selbst ehemaliger Azubi bei Boehm, ist seit zehn Jahren im Unternehmen – heute als Vollzeitausbilder. „Ich bilde ausschließlich aus – das ist mitunter herausfordernd, aber es lohnt sich. Während in der Montage der Erfolg unmittelbar sichtbar war, braucht es in der Ausbildung Geduld. Die persönliche Entwicklung der jungen Menschen mitzuerleben und zu sehen, dass viele dem Unternehmen treu bleiben, erfüllt mich mit Stolz.“, so Opatz.   Die Nachfrage ist da: Viele Bewerbungen, hohe Ausbildungsqualität, ein klares Ziel – Übernahme nach der Lehre. Mit vier neuen Auszubildenden in diesem Jahr beschäftigt Boehm aktuell 21 Azubis. Das ist im Sondermaschinenbau ein strategischer Vorteil, denn niemand weiß, welche Anforderungen der nächste Auftrag mit sich bringt. Die Einsatzfelder sind vielfältig und reichen von Drehen, Fräsen, Schweißen, mechanische oder elektrische Montage bis zu Steuerungstechnik und Programmierung. Umso wichtiger ist, dass junge Menschen Technik nicht nur verstehen, sondern auch leben wollen.   „Wer gerne mit Lego gebaut hat, ist bei uns genau richtig“, sagt Opatz mit einem Augenzwinkern. Die Schulnoten sind nicht ausschlaggebend – entscheidend ist die Begeisterung für Technik und handwerkliches Geschick.   Individuelle Förderung trifft praxisnahe Partnerschaft Boehm legt bewusst Wert auf die gesamte Persönlichkeit. Engagierte Jugendliche, etwa im Sport oder Ehrenamt, finden hier gezielte Unterstützung: Trainingszeiten werden ermöglicht, versäumte Inhalte nachgeholt. So startete zum 1. August William Kühnhold, ein Nachwuchs-Gewichtsheber und Kaderathlet, seine Ausbildung im Unternehmen – und wird durch flexible Lösungen begleitet. Auch Beispiele wie die aktuellen Azubis im dritten Lehrjahr, Flintenschütze Magnus Erdmann und Pistolenschützin Aileen Pitschke, zeigen, wie Beruf, Leistungssport und persönliche Entwicklung bei Boehm zusammengedacht werden. Diese individuelle Begleitung setzt Boehm auch bei der fachlichen Ausbildung um – in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Module zum Drehen, Fräsen oder zur CNC-Programmierung werden an der Simson Privatakademie Suhl und das BCS Bildungscenter Südthüringen absolviert. Besonders beliebt: der Pneumatik-Stand. „Die Qualität der Ausbilder dort ist hervorragend“, lobt Opatz.   Berufsorientierung stärken – Potenziale besser vernetzen Schon vor Ausbildungsbeginn zeigen viele Jugendliche großes Interesse an Technik – etwa durch Schülerpraktika oder Ferienjobs. Boehm verzeichnet eine steigende Zahl von Anfragen. Doch nicht immer kann das Unternehmen allen Interessierten eine Möglichkeit bieten. „Eine gute Qualität der Praktika ist uns wichtig. Wenn alle Azubis im Haus sind oder gerade keine passenden Aufgaben anstehen, müssen wir leider absagen – auch wenn wir jemanden gern genommen hätten“, sagt Opatz. Genau hier könnte eine regionale Kooperation ansetzen: Was bei einem Betrieb gerade nicht möglich ist, passt vielleicht bei einem anderen gut – ob Ferienpraktikum, Azubi-Besuch oder zeitweiser Austausch. „Solche Modelle schaffen neue Perspektiven, fördern Kompetenzen und stärken die regionale Bindung des Nachwuchses. Azubi-Austausch, Betriebsbesuche oder die Vermittlung von Praktikumsplätzen bei Engpässen – das sind Themen, die wir als KAG gern gemeinsam mit den Unternehmern und weiteren Partnern diskutieren“, sagt Alexander Brodführer, Bürgermeister der Stadt Schleusingen und Vorsitzender der KAG. „Indem wir voneinander lernen und unsere Ideen austauschen, profitieren alle – besonders die Fachkräfte von morgen im Oberzentrum Südthüringen.“  ************** Infokasten Boehm Group GmbH Die Boehm Group GmbH ist ein führendes Dienstleistungsunternehmen im Sondermaschinen- und Anlagenbau. Mit 150 Mitarbeitenden zählt das Unternehmen zu einem der großen Arbeitgeber der Region. Das Leistungsspektrum reicht von der Einzelteilfertigung über die Montage von Baugruppen bis hin zu kompletten Linie inklusive Inbetriebnahme. Besonders in den Bereichen Pharma, Medizintechnik und Produkte des täglichen Bedarfs hat sich die Boehm Group mit technischer Exzellenz, hoher Flexibilität und professionellem Projektmanagement etabliert.   ******************* Hintergrund zur KAG In der KAG arbeiten die Bürgermeister und die Mitarbeiter der vier Städte Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis auf mehreren Ebenen zusammen. Gemeinsam werden Themen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen ausgetauscht. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Regionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2021 sowie das Strategische Regionale Entwicklungskonzept Oberzentrum Südthüringen aus 2024. Die dort aufgezeigten Stärken zu stärken und weiterzuentwickeln ist Aufgabe der KAG. Beide Konzepte können auf der Website des Oberzentrums eingesehen werden: www.oberzentrum-suedthueringen.de .  ******************* Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten  wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten  weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln.   ******************* Bild: 2025_Boehm Azubis Seit dem 1. August werden vier neue Auszubildende künftig individuell auf ihrem persönlichen und fachlichen Ausbildungsweg begleitet: v.l.nr .: Vollzeit-Ausbilder Lars Opatz, Sebastian Stiletto (Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik, 16 Jahre, aus Benshausen), William Kühnhold (Auszubildender zum Industriemechaniker, 16 Jahre, aus Themar), Maximilian Ullrich (Auszubildender zum Industriemechaniker, 16 Jahre, aus Zella-Mehlis und Christoph Röder (Umschüler zum Industriekaufmann, 30 Jahre, aus Zella-Mehlis). /Quelle: Boehm Group   Bild: Pitschke u Erdmann Beispiele wie die aktuellen Azubis im dritten Lehrjahr, Flintenschütze Magnus Erdmann und Pistolenschützin Aileen Pitschke, zeigen, wie Beruf, Leistungssport und persönliche Entwicklung bei Boehm zusammengedacht werden. Magnus Erdmann erreichte bei der Skeet-Flinten-Europameisterschaft einen starken vierten Platz im Einzel. Aileen Pitschke wurde kürzlich Vize-Europameisterin mit der Sportpistole. /Quelle: Boehm Group rivat

  • Am 14. August Premiere für Heft 76 der Kleinen Suhler Reihe

    Ernst Anschütz und dem Liederwanderweg in Goldlauter - Biografie des Dichters von "O Tannenbaum" und Einladung zur Spurensuche vor Ort   "Das ist nicht nur die Geschichte eines Ohrwurms, eines Mega-Hits, eines edlen Evergreens. Es ist nicht nur die Geschichte einer Melodie, die seit 1945 als Hymne der britischen Arbeiterpartei Labour dient und schon viel früher als Kampflied der Konföderierten im amerikanischen Bürgerkrieg zu hören war. 1939 wurde sie offizielle Hymne des US-Staates Maryland. Auch der britische Fußballclub FC Chelsea entdeckte die Qualität des Songs. Dabei ist es doch in Wahrheit ein deutsches Weihnachtslied, das vermutlich jeder Deutsche kennt. „O Tannenbaum“ ist das gegenwärtig wohl bekannteste deutsche Weihnachtslied." Mit diesen Worten beginnt der Ortsteilbürgermeister von Goldlauter-Heidersbach Matthias Gering sein Geleitwort für das neue Heft der "Kleinen Suhler Reihe", für das er auch als Hauptautor aktiv wurde. Am Donnerstag, dem 14. August 2025, kommt es ab 17:00 Uhr im Foyer des Hauses der Geschichte / Stadtarchiv Suhl im Beisein der Nachfahren von Ernst Anschütz Martina Anschütz-Whitworth und ihrem Mann Dane Whitworth zur Premiere.   Schon lange schwebte den Goldlauterern vor, einmal die Biografie ihres wahrscheinlich bekanntesten Sohnes stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Und natürlich sollten in eine Veröffentlichung auch die zahlreichen Aktivitäten einfließen, die dazu vor Ort schon unternommen worden waren. Erinnert sei an das große hölzerne Relief im Ort, an Gedenksteine und an den Liederwanderweg um Goldlauter. Deren Einweihungen wurden stets zu Ereignissen für den ganzen Ort. Den letzten Anstoß für das Veröffentlichen einer Broschüre gab vielleicht der Druck einer Briefmarke aus Anlass des 200. Jahrestages von "O Tannenbaum" im November 2024. Das Ergebnis all dieser Bemühungen liegt nun als Heft 76 der "Kleinen Suhler Reihe" unter dem Titel "Ernst Anschütz und der Liederwanderweg in Goldlauter" vor und wird am 14. August erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.   Das 64-seitige reich illustrierte Heft vereint nach einem kurzen Abriss zur Ortsgeschichte eine Biografie von Ernst Gebhard Salomon Anschütz (1780 – 1861) aus der Feder seines Urenkels Rudolf (Rolf) Anschütz (1892 – 1980), Hinweise zu Ernst Anschütz` Nachlass im Stadtarchiv Leipzig von Birgit Horn-Kolditz, einen Beitrag von Olaf Amm zur Geschichte des Liedes in den USA sowie in der Folge eine Zusammenfassung der zahlreichen Aktivitäten im Ort zur Erbepflege in Goldlauter-Heidersbach. Die lange Geschichte bis zur Veröffentlichung der "O Tannenbaum"-Briefmarke wird skizziert. Und schließlich können die Leser vorab lesend schon einmal den Liederwanderweg um den Ort erkunden.   Am Premierenabend wird in Vertretung von Oberbürgermeister André Knapp die ehrenamtliche Beigeordnete Sylvia Luck ein Grußwort sprechen. Sylvia Luck war selbst mit einer Gruppe von vier Schmiedefelder Schülern 2021 im Rahmen einer Projektarbeit intensiv vor Ort mit dem Liederwanderweg befasst. Im Anschluss wird Matthias Gering als Autor Einblicke in das Heft in Wort und Bild geben. Zu Wort kommen werden danach auch die "Woppe Knoatschweibe" Brigitte Schellroth und Kornelia Kolb. Man darf gespannt sein, was sie sich diesmal an Einblicken in die Wopper-Welt ausgedacht haben.   Die neue Publikation wurde von Manuela Hahnebach gestaltet und in bewährter Weise bei multicolor Adelhausen gedruckt. Sie ist an diesem Abend erstmals und im Anschluss in der Galerie im CCS, im Suhler Stadtarchiv und in der Verwaltungsstelle Goldlauter-Heidersbach zum Preis von 7,50 € (Abonnenten 6,50 €) erhältlich. __________________________________________________________________________ Die Vertreter der Medien sind zu dieser Buchpremiere herzlich eingeladen!   Bildmotive: Heftcover: Gestaltung Manuela Hahnebach, Porträt Matthias Gering: privat

  • Sportlich, Engagiert, Gemeinsam: Seniorenbeiräte und Aktive der vier Städte der KAG laden zum Sportfest

    Im Oberzentrum Südthüringen spielt sportliche Teilhabe eine wichtige Rolle – und dass über Stadtgrenzen hinweg. Am Mittwoch, den 10. September, laden die Seniorenbeiräte der Städte Schleusingen, Suhl, Zella-Mehlis sowie engagierte Senioren aus Oberhof zum gemeinsamen Seniorensportfest in die Arena Schöne Aussicht nach Zella-Mehlis ein. Die Veranstaltung zeigt auf, wie Sport, Begegnung und ehrenamtliches Engagement die Region auch im Alter zusammenbringen. „Das Sportfest zeigt, was möglich wird, wenn die Seniorenbeiräte und engagierte Menschen aus unseren Städten an einem Strang ziehen. Wir stimmen uns ab, packen gemeinsam an – und schaffen etwas, das vielen Menschen Freude macht“, sagt Manfred Niedenthal, Vorsitzender des Seniorenbeirats Zella-Mehlis. „Damit setzen wir die Idee des Oberzentrums ganz praktisch um – in einem Bereich, der uns besonders am Herzen liegt.“ Das Seniorensportfest richtet sich an alle Interessierten ab 60 Jahren – wer sich mit 50 Jahren beteiligen möchte, ist ebenso herzlich willkommen. Im Vordergrund steht das Miteinander: raus aus den eigenen vier Wänden, rein ins Gespräch, aktiv bleiben und neue Kontakte knüpfen. Die Teilnehmenden können sich auf ein vielfältiges Bewegungsangebot freuen – von Nordic Walking über Boccia bis hin zum Sommerbiathlon. Dazu gehört eine familiäre Atmosphäre mit gemeinsamen Gesprächen, Verpflegung und musikalischer Begleitung.   Kooperation über Stadtgrenzen hinweg – im Sinne des Oberzentrums Die Idee eines gemeinsamen Seniorensportfests ist nicht neu. Neu ist jedoch, dass die Seniorenbeiräte und Engagierten der vier Städte im Netzwerk der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen erstmals in einem abgestimmten, gemeinschaftlichen Format zusammenarbeiten. Damit greifen sie bewusst den Gedanken des Oberzentrums auf, wie er von der KAG in der Region gelebt und gefördert wird.   „Die Hauptorganisation des Sportfests wechselt jährlich zwischen den Städten, Planung und Umsetzung stemmen wir jedoch gemeinsam. So verteilen wir die Verantwortung, und niemand trägt die Last allein“, erklärt Niedenthal.   In diesem Jahr liegt die Hauptverantwortung beim Seniorenbeirat Zella-Mehlis, unterstützt durch die Beiräte aus Schleusingen und Suhl sowie Engagierte aus Oberhof. „Diese Veranstaltung zeigt, dass ältere Menschen nicht nur Empfänger von Angeboten sind, sondern aktiv ihre Region mitgestalten“, so Niedenthal. Unterstützt werden die Senioren durch starke Partner: den Kreissportbund Schmalkalden-Meiningen, den Stadtsportbund Suhl, zahlreiche regionale Sportvereine, die mit ihren sportlichen Angeboten zum Fest beitragen sowie durch die vier Verwaltungen der KAG.   Gemeinsam Verantwortung übernehmen – die KAG bringt die Städte zusammen „Mit dem Seniorensportfest fördern die Engagierten nicht nur Bewegung im Alter, sondern setzen auch ein Zeichen für gelebte Teilhabe, Gemeinschaft und das Potenzial der älteren Generation in Südthüringen“, sagt Alexander Brodführer, Bürgermeister der Stadt Schleusingen und Vorsitzender der KAG Oberzentrum Südthüringen. „Gerade wegen dieses verbindenden Charakters unterstützen wir das Fest aktiv: Die Verwaltungen der vier KAG-Städte bringen sich mit organisatorischer Hilfe, Bereitstellung der Örtlichkeit, Materialtransport, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie beim Auf- und Abbau vor Ort tatkräftig ein. So lebt das Oberzentrum von gelebter Zusammenarbeit und regionalem Miteinander.“ ******************* Infokasten: 10. Seniorensportfest der Städte Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis   Wann:             Mittwoch, 10. September 2025 | 14:00–17:00 Uhr Wo:  Arena „Schöne Aussicht“, Zella-Mehlis Programm: Gemeinsame Eröffnung und Erwärmung | Bewegungsstationen mit u. a. Nordic Walking, Leichtathletik, ZUMBA, Yoga | Boccia, Sommerbiathlon, Bogenschießen, Federball, Leitergolf | Bonusprogramm & Sportabzeichen |Speisen, Getränke & Zeit für Begegnung Teilnahme: Ohne Anmeldung | offen für alle ab ca. 60 Jahren (jüngere Interessierte willkommen) Hinweis: Barrierefrei, kostenlos, gesellig   ******************* Hintergrund zur KAG In der KAG arbeiten die Bürgermeister und die Mitarbeiter der vier Städte Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis auf mehreren Ebenen zusammen. Gemeinsam werden Themen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen ausgetauscht. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Regionale Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2021 sowie das Strategische Regionale Entwicklungskonzept Oberzentrum Südthüringen aus 2024. Die dort aufgezeigten Stärken zu stärken und weiterzuentwickeln ist Aufgabe der KAG. Beide Konzepte können auf der Website des Oberzentrums eingesehen werden: www.oberzentrum-suedthueringen.de .   ******************* Förder-Informationen Durch die Förderinitiative „Aktive Regionalentwicklung“ innerhalb des Programms Region gestalten  wurden die vier Städte bis April 2024 mit rund 700.000 Euro Fördermitteln vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt. Seit Juni 2024 geht die Unterstützung durch Region gestalten  weiter. Die Förderinitiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützt die KAG bis Herbst 2026 mit rund 500.000 Euro Fördermitteln.   ******************* Bild: JBR Gruppenbild 2025 Die Idee eines gemeinsamen Seniorensportfests ist nicht neu. Neu ist jedoch, dass die Seniorenbeiräte und Engagierten der vier Städte im Netzwerk der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen erstmals in einem abgestimmten, gemeinschaftlichen Format zusammenarbeiten. Im Foto v.l.n.r.: Gernot Raßmann (SBR Zella-Mehlis), Gert Brock (SBR Zella-Mehlis), Thomas Wiener (TSV Zella-Mehlis), Cornelia Köster (SBR Zella-Mehlis), Heinz Daßler (SBR Zella-Mehlis), Nadine Lorenz (Stadtverwaltung Suhl), Manfred Niedenthal (SBR Zella-Mehlis), Sandra Strobach (Stadtverwaltung Zella-Mehlis), Maria Neupert (SBR Suhl), Andre Schedler (Kreissportbund Schmalkalden-Meiningen), Karola Ebert (SBR Suhl) und Ursula Zwiener (SBR Schleusingen). /Quelle: Anne Schlegel   Bild: JBR Beratung 2025 „Die Hauptorganisation des Sportfests wechselt jährlich zwischen den Städten, Planung und Umsetzung stemmen wir jedoch gemeinsam. So verteilen wir die Verantwortung, und niemand trägt die Last allein“, erklärt Manfred Niedenthal. /Quelle: Anne Schlegel   Bild: SBR SF_Aufwärmung 2022 Eine gemeinsame Aufwärmung wie zum Seniorensportfest 2022 wird es auch in diesem Jahr geben. Geplant ist Zumba. /Quelle: Seniorenbeirat Zella-Mehlis   Bild: Plakate Seniorensportfest A4 /Quelle: Nadine Lorenz

  • „Gemeinsam gegen Depressionen: Fellow Ride 2025 – Wir sind dabei!“

    Am Samstag, 16. August 2025, findet auf dem Platz der Deutschen Einheit  in Suhl der Fellow Ride – Motorräder gegen Depressionen  statt. Motorradbegeisterte setzen gemeinsam ein starkes Zeichen: Depressionen sichtbar machen. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Suhl, Herrn Knapp. Das Gesundheitsamt der Stadt Suhl ist mit unserem Infostand vor Ort. Zwischen 09:30 Uhr und 10:30 Uhr informieren wir über unsere Angebote für Menschen mit Depressionen und ihre Angehörigen und stehen für Gespräche zur Verfügung. Unser Ziel ist es, Unterstützung aufzuzeigen und Mut zu machen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mitfahren & Spenden Der Fellow Ride ist offen für alle, die ein Motorrad fahren und Lust haben, sich für einen guten Zweck zu engagieren. Mitfahren ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Wer möchte, kann sich ganz unkompliziert über 🌐 Motorrad fahren & Gutes tun | Fellows Ride anmelden. Das erleichtert den Organisatoren die Planung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Aktion mit einer freiwilligen Spende ab 15 €  zu unterstützen. Das gespendete Geld wird für Hilfen und Projekte zur Unterstützung von Menschen mit Depressionen und deren Angehörige verwendet. Filmabend am Vorabend Am Freitag, 15. August 2025,  läuft im „Studio Kino“ Zella-Mehlis der Film „Ride Don’t Hide“,  ein einfühlsamer Dokumentarfilm über Menschen, die sich ihren Depressionen stellen und auf dem Motorrad neue Wege für sich entdecken. Zeitplan & Ort 📍 Treffpunkt für alle Teilnehmenden ist am Samstag, 16. August 2025, ab 09:30 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit in Suhl. 🏍  Die gemeinsame Ausfahrt startet um 10:30 Uhr. ️ Infos & Kontakt Mehr Informationen & Anmeldung zum Fellow Ride: 🌐 Motorrad fahren & Gutes tun | Fellows Ride Kontakt bei Fragen: 📧   Gesundheitsamt@stadtsuhl.de

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